Zentralbankräte können sich irren – und zwar auch absichtlich.

8. September 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Prof. Thorsten Polleit) Auf einer Vortragsveranstaltung habe ich jüngst die Position vorgetragen, dass das Geldwesen vollständig privatisiert werden muss, wenn es das Ziel ist, „gutes Geld“ zu bekommen. Daraufhin meldete sich aus dem Publikum ein freundlicher Herr und entgegnete das Folgende…

„Herr Polleit, das klingt ja alles ganz schön und gut. Aber ich erinnere mich noch gut an die frühen 70er und 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Da stieg die Inflation drastisch an, und zwar weltweit. Die Inflation wäre, Herr Polleit, völlig außer Kontrolle geraten, wenn die Zentralbanken nicht gewesen wären: Die haben die Inflation bekämpft!“

Zugegeben, ich war daraufhin etwas verblüfft. Mir wurde jedoch rasch klar, dass der Herr hier Ursache und Wirkung verwechselte, dass er aber vor allem gar keine Ahnung hatte, was die wahre Ursache der Inflation ist.

Ökonomisch gesehen ist Inflation stets und überall ein monetäres Phänomen. Und folglich sind es immer und überall die Zentralbanken, die für Inflation die Verantwortung tragen. Inflation ist das Werk von Zentralbanken.

Die staatlichen Zentralbanken haben das Monopol zur Geldmengenvermehrung. Und nur dann, wenn die Geldmenge wächst, können alle Preise dauerhaft (und zuweilen auch extrem stark) in die Höhe schnellen und das Geld entwerten; nur so kann Inflation entstehen.

Unbestreitbar waren es auch die Zentralbanken, die mit ihrer Geldvermehrungspolitik die Inflation in den frühen 70er und 80er Jahren verursacht haben, die sie dann, nachdem sie die schweren Inflationsschäden verursacht hatten, „bekämpften“.

Die Unkenntnis des Herrn über Ursache der Inflation ist weit verbreitet – und auch erklärlich. Fehlerhafte Lehren und Missinformation in der Volkswirtschaftslehre haben das Wissen über die wahre Ursache der Inflation geschmälert. Und sie haben auch dazu beigetragen, die Zentralbanken im öffentlichen Bewusstsein als „Inflationsbekämpfer“ zu positionieren.

Doch nichts könnte falscher sein. Das (Papier)Geld, das Zentralbanken produzieren, ist inflationär, es wird willkürlich „aus dem Nichts“ (oder: „ex nihilo“) per Bankkreditvergabe in Umlauf gebracht; und dadurch begünstigt es einige wenige auf Kosten vieler.

Das inflationäre (Papier)Geld sorgt für Spekulationsblasen und konjunkturelle Scheinaufschwünge, die dann in Finanz- und Wirtschaftskrisen enden. Es sorgt für eine Kultur des Verschuldens, die früher oder später in eine Überschuldungssituation mündet und aus der sich die betroffenen Gesellschaften dann durch eine (Hyper)Inflationspolitik zu befreien sucht.

Doch die bisher scheinbar makellose Fassade der Zentralbanken hat Risse bekommen.

In den Vereinigten Staaten von Amerika zum Beispiel sind bereits Rufe laut geworden, das Treiben der Federal Reserve (Fed) müsse parlamentarisch überwacht werden. Es gibt sogar öffentlichkeitswirksame Forderungen, die US-Zentralbank ganz abzuschaffen (das Motto dafür lautet: „End the Fed“) und den US-Dollar wieder mit Gold zu decken, wie dies in der US-Verfassung auch vorgesehen ist.

Die Kritikwelle in Europa hinkt der amerikanischen erheblich hinterher. Aber auch hier wächst in der Öffentlichkeit die Furcht vor der unkontrollierbaren Macht der Europäischen Zentralbank (EZB) über die elektronische Notenpresse.

Zusehends wird auch hier erkannt, dass die Politik des EZB-Rates dem Euro-Geldwert und damit weiten Teilen der Bevölkerung großen Schaden zufügen wird; und dass das Geldmengenausweiten der Entschuldung der Pleitestaaten in der Euroraum-Peripherie dient (wie zum Beispiel Griechenland, Portugal, Spanien und Italien), und dies auf Kosten der Bürger in den „Euro-Kernländern“ (wie zum Beispiel Deutschland, Finnland, Österreich und die Niederlande).

Vor allem aber mit der Ankündigung des EZB-Rates am 6. September 2012, unbegrenzt Staatsanleihen aufzukaufen, sind die letzten Hüllen gefallen, die die wahre Absicht des EZB-Rates bisher vielleicht noch verborgen haben mögen: eine Politik einzuleiten, um den Euro-Geldwert herabzusetzen.

Die Inflationswirksamkeit der Staatsanleihen-Aufkaufpolitik wird in Fachkreisen vielfach verneint, entweder aus Unkenntnis oder aber aufgrund des Bestrebens, die wahren Ergebnisse dieser Politik vor der Öffentlichkeit zu verbergen.

Zentralbankräte können sich irren – und zwar auch absichtlich. Genau diesem Eindruck kann man sich nicht mehr erwehren, wenn der EZB-Rat verkündet, die Anleihekäufe werden die Kaufkraft des Euro nicht schädigen. Hinter dem Anleihekaufprogramm verbirgt sich eine Inflationierungspolitik. (Seite 2… Wie der Aufkauf von Staatsanleihen funktioniert…)

Print Friendly, PDF & Email

 

Seiten: 1 2

Schlagworte: , , , ,

14 Kommentare auf "Zentralbankräte können sich irren – und zwar auch absichtlich."

  1. Hal 9000 sagt:

    Jetzt muß ich Herrn Prof. Polleit doch mal kritisieren – nicht inhaltlich.

    Wenn man sich die Grafik „Die Bilanzsummen der Zentralbanken“ anschaut, ist der farbliche Unterschied zwischen der Linie „Strich der Fed“ und der Linie „Bank of Japan“ nicht zu erkennen. Es gibt doch mehr Farben, um das sicher auseinanderzuhalten.

    Noch schlimmer ist dieses Manko im Buch „Geldreform“, auch in der zweiten Auflage (die ich besitze) sind die Grafiken teilweise, aufgrund der Grauabstufung, kaum zu nutzen.

    Tipp: Es geht auch mit unterschiedlichen Linientypen, bei gleicher Farbe.

    z. B.:

    -..-..-.., —–, …….., -.-.-.-.- etc.

  2. Blubb88 sagt:

    Werden hier nicht auch Ursache und Wirkung vertauscht? Die FED-Bank zum Beispiel ist vollkommen in privater Hand und verursacht auch Inflation.

    Dazu kommt, dass der größte Anteil am Geldumlauf direkt von den privaten Banken durch Bilanzverlängerung geschöpft wird. Dann haben wir noch die dauerhaft positiven Zinsen in unserem derzeitigen Finanzsystem, die dauerhafte Verschuldung und damit die Inflation ebenfalls antreiben.

    Ich habe meine Zweifel daran, dass die Stellung der Zentralbank, wirklich für die Inflation verantwortlich ist.

  3. skuZz sagt:

    Vielen Dank für die aufschlussreiche Darstellung!

    Das mit unterschiedlichen Linien hat mich zwar auch etwas gestört, aber das soll nicht im Vordergrund ihres Artikel stehen.

  4. 4fairconomy sagt:

    „dass das Geldwesen vollständig privatisiert werden muss, wenn es das Ziel ist, „gutes Geld“ zu bekommen.“

    Also nach meinem Wissen ist die FED ein rein privates Unternehmen. Ob nun der Dollar ein gutes Geld ist?

    Ansonsten ist die Forderung in dem Sinne zu unterstützen, dass endlich auch Parallelwährungen zugelassen werden sollen. Weg mit der Doktrin eines einzigen selig machenden Zahlungsmittel.

    Macht die Notenbank ihren Job gut, wird sich das Notenbankgeld durchsetzen, ansonsten sollen Parallelwährungen, auch umlaufgesicherte wie in Wörgl, an Bedeutung gewinnen. Solche Währungen könnten eine grosse Chance sein für Regionen, welche von der Krise besonders betroffen sind. Um aber richtig funktionieren zu können, müssen damit auch Steuern und Mieten bezahlt werden können.

    Ich sehe ein Widerspruch darin, eine Golddeckung und gleichzeitig die Privatisierung des Geldwesens zu verlangen. Ist das Geldwesen privatisiert, soll es doch den Menschen frei gestellt sein, ob sie eine EM-Währung nutzen wollen oder nicht.

    Die Geldmengenausweitung der Notenbanken ist klar inflationär. Aber es gibt auch starke deflationäre Tendenzen: Sparmassnahmen, Lohnkürzungen (zwecks Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit – was aber nichts bringt wenn dies alle tun, dann profitiert vor allem das Kapital!) usw.

    Eine rasche Inflation wäre nicht im Interesse der Geldbesitzer und so werden auch deflationäre Tendenzen gefördert – meist auf Kosten der breiten Bevölkerung, welche vom Geldsegen eh nicht profitiert, im Gegenteil. Die Geldbesitzer können sich noch eine Zeit lang mit noch gutem Geld mit Realwerten (insbesondere mit knappen Güter wie Rohstoffe und Immobilien) zudecken, bis die Inflation richtig zum tragen kommt.

    Ganz und gar nicht zutreffend ist die Aussage, mit der Geldschöpfung durch die Zentralbanken sollen die Staaten entschuldet werden. Die Anleihenkäufe der EZB dienen in erster Linie einen Schuldenschnitt zu verhindern.

    Bei einem Staatskonkurs würden die Gläubiger leer ausgehen. Dies wird nun verhindert. Alle, welche in Pleitestaaten investiert haben, werden von der Notenbank “rausgehauen”.

    Ein Schuldenschnitt ist die marktwirtschaftliche Lösung der Schuldensituation. Dies wird nun verhindert. Die Gläubiger bekommen “noch gutes”, frisches Geld von der Zentralbank. Dies letztlich auf Kosten aller anderer. Eine Riesenumverteilung, ein planwirtschaftlicher Streich zugunsten der Besitzern von Staatsanleihen.

    Nun gibt es ein Kreislauf wie ein perpetuum mobile für die Anleger, deren Auszahlung von der Notenbank garantiert wird. Der perfekte Markt für Anleger, in dem es nur Gewinne und keine Verluste gibt.

    Warum noch in realwirtschaftliche Projekte, in neuen Unternehmen investieren, wenn es sich so leicht und sicher mit unproduktiven Anlagen in Staatsobligationen Geld verdienen lässt? Das ist das fatale Signal an die Anleger: wer sein Geld dem Staat ausleiht, erhält es inkl. Zinsen garantiert zurück. Wer hingegen sein Geld neuen Unternehmen zur Verfügung stellt, trägt das volle Risiko. Unternehmer werden es so weiterhin schwer haben, an Krediten zu kommen bzw. werden dafür weiterhin hohe Risikoprämien bezahlen müssen.

    Die marktwirtschaftliche Lektion, dass Staatsanleihen von auf Pump lebender Staaten mit einem Ausfallrisiko behaftet sind, bleibt damit bis auf weiteres auf die Strecke.

    Die marktwirtschaftliche Lektion müsste dazu führen, dass Anleger in Zukunft statt in Staatsobligationen ihre Ersparnisse vermehrt Unternehmer für Investitionen zur Verfügung stellen. Der eigentliche Sinn des Sparens. Allerdings kann dies nur sicher funktionieren mit einem umlaufgesicherten Geld. Nur so liesse sich die Realwirtschaft schützen vor dem deflationären Schock, welcher von Kreditausfällen ausgehen würde. Nur so werden die Sparer in Unternehmen investieren, auch wenn dies konjunkturbedingt keine Zinsen bzw. Gewinne abwerfen wird (netto, also abzüglich Risikogebühr). Ohne Liquiditätsabgabe wird die Liquiditätshaltung bzw. die Liquiditätsfalle ein unüberwindbares Problem bleiben.

    Ohne umlaufgesichertes Geld sind die Alternativen das Schneeballsystem weiter zu betreiben und die Schulden- und Vermögensblase weiter aufzublähen oder ein schwerer deflationärer Schock. Dabei hoffen vielleicht einige Ökonomen, dass Wachstum und Inflation die Luft aus der Blase nehmen werden. Ist aber unwahrscheinlich, dass letztlich nicht doch ein deflationärer oder später hyperinflationärer Zusammenbruch stattfinden wird. Wobei wie an Japan zu beobachten, es sich relativ lange leben lässt mit der planwirtschaftlichen Verhinderung von marktwirtschaftlichen Korrekturen.

    • stephan sagt:

      @4fAIRCONOMY.

      „Die marktwirtschaftliche Lektion müsste dazu führen, dass Anleger in Zukunft statt in Staatsobligationen ihre Ersparnisse vermehrt Unternehmer für Investitionen zur Verfügung stellen. Der eigentliche Sinn des Sparens. Allerdings kann dies nur sicher funktionieren mit einem umlaufgesicherten Geld.“

      Ihre Ausführungen implizieren schon, was erforderlich wäre: Ein Verbot der Staatsverschuldung. Diese hat nämlich per se nichts mit Marktwirtschaft zu tun.

      Weitergehende staatliche Einschränkungen der Marktwirtschaft, wie umlaufgesichertes Geld, bedürfte es dann gar nicht. Die Umlenkung von Ersparnissen in einen sehr großen, nichtproduktiven Bereich wäre damit nämlich tot. Politikern würde ein Großteil ihrer Macht (Wahlversprechen auf Pump) genommen, womit gleichzeitig mangels Umverteilungsmasse eine erhebliche Schrumpfung der Politik-Kaste einhergehen würde. Wollen Politiker dann etwas umverteilen, müssen sie die Belastungen direkt beim Bürger einfordern. Dieser wird in der Regel etwas dagegen haben.

      Anleger müssten sich unter diesen Voraussetzungen nach Anlagealternativen umschauen. Die Realwirtschaft als Investitionsziel läge sehr nahe. Ihr Ziel, 4fairconomy, wäre erreicht: Das Geld fließt in Unternehmen.

      • Futur sagt:

        @ stephan

        Die „Rettung der Banken“ kostete laut einer Pressemitteilung vom 6. Juni 2012 des EU-Kommissars Michel Barnier allein zwischen 2008-2010 ca. 4.500 Mrd. Euro (ca. 40% der Wirtschaftsleistung). (http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE85503M20120606)

        Dies entspricht ca. 9.000,- Euro für jeden der 500 Millionen EU-Bürger oder dem verfügbaren Jahreseinkommen eines Haushaltes in Deutschland von 21.000,- Euro (OECD, Society at a Glance, 2011). Bei einem angenommenen Zinssatz von etwas mehr als 4% zahlen die Staaten ca. 200 Mrd. Euro Zinsen, pro Jahr – für die Schulden, die sie aufnahmen, um die Banken zu retten.

        Wie soll angesichts solcher Zahlen ein ausgeglichener Bundeshaushalt zustande kommen?
        Nach meiner Überzeugung findet eine große Umverteilung statt, die hat aber nichts mit Wahlversprechen zu tun, sondern eher mit wahllosen Verbrechen.
        Bevor man also Staatsschulden verbietet, müsste die „Rettung der Banken“ auf Staatskosten abgeschafft werden.

        • Gandalf sagt:

          Zitat Futur:
          „Bevor man also Staatsschulden verbietet, müsste die “Rettung der Banken” auf Staatskosten abgeschafft werden.“

          ..? Erkennst Du denn immer noch nicht, wie das System läuft?

          Wenn der Staat mit dem haushalten müsste, was der Bürger ihm zu geben bereit ist, ‚kann er gar keine Staatsschulden aufnehmen, um Banken zu retten‘!

          Die (Sozial-) Politiker haben jedoch den Staat okkupiert und die Verhältnisse in der „Beziehung Staat vs. Bürger“ auf den Kopf gestellt: Aktuell geben größenwahnsinige Politiker in ihrem grundgesetzwidrigen Verschuldungswahn mittels des Gewaltmonopoles des Staates vor, – ‚was der Steuerzahler (bzw. seine Kinder) zu bringen hat‘!

          Und da (schuldenmachende) Sozialpolitiker eine natrürliche Allianz mit dem Finanzkapital bilden, beteiligen sich auch die „mainstreammedien“ und ihre Geldgeber an diesem Putsch.

          Um nichts anderes geht es bei der Entscheidung des BVerfG am 12.09.:

          Demokratie für das Volk – oder Demokratur durch den Staat.

      • 4fairconomy sagt:

        Bezüglich Staatsverschuldung sind wir wohl ähnlicher Ansicht, nur, dass ich auch hier flexiblere Lösungen bevorzugen würde als ein Verbot. Z.B eine Schuldenbremse wie in der Schweiz. Und natürlich sollte der Konsumkredit-Charakter mit Ausfallrisiko nicht verhindert werden, in dem Staatskonkurse immer wieder zugelassen werden.

        Um eine Umlaufsicherung wird man nicht herumkommen, wenn eine Deflation ohne Geldmengenausweitung oder Staatskonsum auf Pump verhidert werden soll. Sobald die Wirtschaft nicht mehr genügend wächst, steigt die Attraktivität der Liquiditätshaltung. Eine Umlaufsicherung stellt sicher, dass die Zinsdifferenz zwischen Liquiditätshaltung und Investieren nicht zu gering wird, dass sich Investieren nicht mehr lohnt.

        • stephan sagt:

          Die Rettung der Banken auf Staatskosten, wäre ohne Staatsverschuldung gar nicht möglich. Bei dem ersten Euro „Banken-Soli“ würden die Leute sofort den Aufstand machen, denn diese Belastung würden sie direkt in der Tasche spüren – die Umverteilung wäre „greifbar“.

          So aber wird (zunächst für den Einzelnen monetär unmerklich) immer weiter per Staatsverschuldung aufgesattelt und – wie Sie völlig richtig anmerken – im großen Maßstab ungerecht umverteilt.

          Im Übrigen bin ich nicht gegen Deflation und Inflation, da sie marktwirtschaftlich bedingte Übertreibungsphasen in die eine oder andere Richtung abbauen. Die Ausschläge der Übertreibungsphasen wären bei weitem nicht so stark, wenn nicht Regierungen und Zentralbanken bis zum letzten Blutstropfen gegen das Wirken der Korrekturmechanismen ankämpfen und so einen „rechtzeitigen“ Übertreibungsabbau nicht zulassen.

          Dementsprechend kann ich mich auch weiterhin nicht für Ihre Theorie von einer Liquiditätsabgabe auf Erspartes erwärmen.

  5. pedrobergerac sagt:

    Deutschland hätte gar keine Schulden, würde es sein Geld selber aus der Luft schöpfen.
    Es müsste sich kein Geld bei den privaten Banken borgen.
    Wir bräuchten Alle kein Steuern zu bezahlen.
    Unsere Steuergelder dienen nur zur Finanzierung der privaten Banken.
    Gegen George Soros laufen einige Haftbefehle.
    Die EZB ist keine unabhängige Bank.
    Die EZB ist genauso ein private Bank wie die FED.
    Alle Banken leben auf unsere Kosten.
    Wir sind die Sklaven der Banken.
    Alle Politiker sind nur Marionetten dieses Systems.
    Banker und Politiker wollen dieses Sklavensystem unbedingt erhalten.
    Sie Leben von unserer Arbeit und saugen uns mittels der Steuern aus.
    Die Banker machen sich einen Spaß daraus, mit unserem Geld zu zocken.
    Damit stopfen sie sich ihre Taschen voll.
    Unsere Politiker machen sich einen Spaß daraus, uns so frech wie möglich zu belügen.
    Damit können sie länger an der Macht und an den Fleischtöpfen kleben.
    Unsere Regierung verstößt permanent gegen das Grundgesetz.
    Unsere Politiker leben nach einem Anderen Gesetz als wir.
    Und nun das große Geheimnis:
    Es gibt alternativen. Es gibt einen Plan B in der Wissensmanufaktur.
    Wir brauchen keine Politiker.
    Wir brauchen nur eine funktionierende Verwaltung.
    Wir brauchen keine Banker.
    Wir könnten leben wie im Paradies, ohne Politiker, ohne Banker.
    Wir müssen nur Anfangen zu Denken.
    Wir müssen nur Anfangen zu Handeln.
    Nächste Jahr sind Wahlen.
    Wir brauchen unser Sklaventum NICHT Wählen.
    Wir wählen alle ab.
    Die Politiker
    Die Banker

    • Futur sagt:

      Naürlich hängt unser unsägliches Geldsystem an den Machtstrukturen des
      „Finanz-Konzern-Konglomerats“, und wird von dort gesteuert und
      manipuliert. Denen sagen wir dann einfach: „Hi, wir Deutsche haben uns
      für ein anderes Geldsystem entschieden, wir brauchen Eure Groß-Konzerne
      nicht mehr! Unsere Arbeitskraft, auf die Ihr es ja abgesehen habt, wird
      jetzt in regionalen Märkten sinnvolle Produkte herstellen.
      Also, trollt Euch! Und halt, bevor Ihr geht, nehmt noch alle
      bestochenen und korrumpierten Politiker mit, von denen bekommen wir
      nämlich unendliche Endzeit-Alpträume!

      Den in Deutschland stationierten US-Soldaten sagen wir dann: „Hola Amigos!
      Ihr Armen werdet von einer Gruppe missbraucht, die Ihr gar nicht kennt!
      Für die sollt Ihr weltweit das Schwarze Gold sichern, werden Tausende
      von Euch geopfert, Millionen Unschuldige umgebracht, Billiarden Dollars
      verschwendet. Wir Deutschen haben keinen Bock mehr, die US-Armee weiter
      mitzufinanzieren, über 60 Jahre nach dem 2.Weltkrieg ist schon viel zu lange!
      …Wie bitte, das Land, auf dem Ihr stationiert seid, gehört nicht zu Deutschland, wir sind nicht
      souverän, es gibt keinen Friedensvertrag, ….Trotzdem, wir Deutschen
      machen jetzt einen in Regionalprodukten, also: Naturbelassene Sofas,
      Spreewaldgürkchen und lecker Kölsch statt High-Tech-Panzer, Bomber und U-Boote!
      Spritfressende Super-Flitzer, die Ihr so liebt, produzieren wir auch
      nicht mehr…Aber das Öl brauchen wir auf jeden Fall noch
      weiterhin, dafür gibt es jetzt von uns die Neue Regio-Mark…“

      Und zu unserem russischen Freund Wladimir sagen wir: „Wir
      Deutschen können auch nicht verstehen, warum die Angie Dich nicht so mag wie der
      Gazprom-Gerhard. Wir vertrauen Dir, haben sogar die Amis mit unserer
      Regio-Mark vergrault! Nur Dein Gas brauchen wir noch weiterhin,
      zumindest solange die Klimaerwärmung bei uns noch ausbleibt…Du
      möchtest, dass wir Dir weiterhin helfen, Dein Land zu modernisieren,
      High-Tech-Maschinen, Fabriken, know how, usw…liefern?
      Jetzt können wir es Dir endlich mal sagen, Wladimir, unter uns: Also,
      mit Deinen Leuten wird das Nichts! Die haben nur Wodka im Kopf und arbeiten können
      die dann auch nicht mehr so richtig. Der Wodka ist einfach ein zu guter
      Alkohol! Die müssen Bier trinken, das ist viel vernünftiger. Am
      nächsten Morgen haben die damit einen Riesenkater, versprochen, dann
      überlegen die sich das nächste Mal…Also, Du schickst uns weiterhin
      Gas und wir bauen Euch dafür eine Bier-Pipeline direkt bis nach Moskau!
      Es gibt viele verschiedene regionale Sorten…“

  6. pat sagt:

    Erst einmal vielen Dank an Herrn Prof. Polleit für diesen sehr aufschlussreichen Artikel. Information und ein Basiswissen in der Bevölkerung ist wichtig, damit ordentliche Entscheidungen getroffen werden und nicht einfach Unfug behauptet werden kann, den aus Unkenntnis kaum jemand als solchen erkennt.

    Beim Lesen des Artikel fragte ich mich: „Ist die EZB nun zu einer gigantischen Bad Bank mutiert?“

  7. samy sagt:

    Eben bei Wirtschaftsfacts aufgelesen. Der Anleihekönig Gross empfiehlt Gold? Zieht Gold dem Deflationsschutz vor?

    http://www.bloomberg.com/video/gross-gold-a-better-investment-than-bonds-stocks-67gICY2RTwy3MytiYpX8jg.html

    Food for thoughts …

    VG

Schreibe einen Kommentar

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben.