ZDF: Die Gefahr für den Euro ist existentiell

18. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen

„Die Eurorettungsmaßnahmen greifen leider nicht so wie gewünscht“, sagt Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Die EZB müsse stärker hinter den Maßnahmen stehen, um den Euro zu stabilisieren. (Aus dem Morgenmagazin LINK)

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5 Kommentare auf "ZDF: Die Gefahr für den Euro ist existentiell"

  1. DCWorld sagt:

    Das muss der Mayer (mit „a“) auch sagen, dass es schlecht um den Euro steht, weil er die Seite der Finanzindustrie vertritt. Diese will von der EZB ein Commitment das sie alles für eine Rettung des Euros (Eurozone) tun würde, inklusive unbeschränkte Anleihekäufe und das Anwerfen der Geldpresse.

    http://www.start-trading.de/blog/2011/11/18/wie-viel-rettung-vertraegt-europa/

  2. FDominicus sagt:

    Neeee EZB sollte dem EFSF gar nichts geben, wird aber wohl passieren. Ganz ehrlich ein Amutszeugnis für Volkswirtschafter. Wir sind schon so weit oben, schade jetzt umzukehren. Lasst und lieber höher klettern und dann runterspringen, wird schon gut gehen.

    Dann der Kommentar des Kommentators für die „interessante“ Sache. Nämlich das Geld unter der „Hand“ fließen lassen. Hat er sich nur einmal überlegt was das wirklich heißt?

  3. Avantgarde sagt:

    Wenigstes ist der Herr Mayer ehrlich – ja was hätte er auch sonst sagen sollen?

    • Frank Meyer sagt:

      Morgens um 8 in Deutschland im Morgenmagazin. Ich vermute mal, da sind etliche erschrocken. Hier an der Börse sehen die meisten die Sache so, dass die EZB es machen wird, wenn Frau Merkel wieder umkippt. Wie immer. Easy going.. heißt es hier

      • Avantgarde sagt:

        Die Entscheidung der Euro-Einführung war eine politische.
        All diese möglichen Probleme waren vorher bekannt – nur wollte sie niemand wissen.

        Europa hat einen Binnenmarkt mit einer Binnenwährung.
        Daraus folgt, daß die Beziehung GR-D, I-D nicht anders zu werten ist als früher die Beziehung im DM-Raum zwischen Berlin-Bayern oder Hessen-Bremen.

        Die Zentralbank kann nichts für die politische Entscheidung der viel zu frühen Euro-Einführung.
        Sie macht ihren Job – und das ist meines Erachtens im Rahmen des Systems auch richtig.
        Sie tut nun wohl selbiges wie die ZBs in GB, USA, Japan und jede andere auf der Welt – sie MUSS die Anleihen aufkaufen um das Waehrungsgebiet nicht Zahlungsunfaehig werden zu lassen.
        Dummerweise hat die Politik der EZB urspruenglich ja mal untersagt Anleihen aufzukaufen – nun hat die Zentralbank den schwarzen Peter und traut sich nicht richtig.

        Der EFSF ist ein Quatsch – das wird niemals klappen – der Hebel geht sehr wahrscheinlich sogar nach hinten los.

        Eine Zentralbank ist NICHT das Kindermaedchen der Politik.

        Eigentlich wäre der ursprüngliche Gedanke der Euroeinführung mit der „Krönungstheorie“ der richtige gewesen.
        Sprich – nach dem politischen Zusammenwachsen stünde irgendwann mal die Einführung einer Binnenwährung.
        Nun hat man es versaut 🙁

        Und damit wir bei all den Schulden nicht noch was vergessen.
        http://www.jjahnke.net/index_files/16279.gif

        Tja…

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