„Wollt Ihr den totalen Euro?“

11. Oktober 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Slideshow

von Mack & Weise

Gespannt blickten die Pleitestaaten der Eurozone und die sie finanzierenden Pleitebanken Anfang September nach Deutschland, denn schließlich urteilte hier das Verfassungsgericht des wichtigsten Garantiegebers über die Zulässigkeit der dem deutschen Steuerzahler zur „Rettung“ der gesamten Eurozone „alternativlos“ aufgebürdeten Risiken…

Wer bislang glaubte, Justitia hätte nur deshalb verbundene Augen, um Recht unabhängig von der Person zu sprechen, musste nach der Klageabweisung durch das Verfassungsgericht erkennen, dass die Augenbinde auch für ganz Simples stehen kann: nicht sehen wollen!

Obwohl das Gericht betonte, dass das Budgetrecht des Deutschen Bundestags nicht „entäußerbar“ ist, also zukünftige Bundestage Selbiges in eigener Verantwortung ausüben können müssen, und sogar erkannte, dass die per Euro-Stabilisierungsmechanismus-Gesetz und Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz „bedingungslos und unwiderruflich“ ausgesprochenen Gewährleistungs-ermächtigungen (!) über insgesamt 170 Mrd. Euro (zzgl. Kosten und Zinsen!) Deutschlands „Haushaltsautonomie“ im Fall der Einlösung gefährden können, hielt es die Vision der deutschen Politik von den Vereinigten Schuldenstaaten von Europa in Winkeladvokatenmanier am Leben.

„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande.“ (Heiliger Augustinus, aus Papst-Bundestagsrede vom 22.09.2011)

Trotz der bedrohlichen Fakten konnte das Gericht keine „justiziable Begrenzung des Umfangs von Gewährleistungsermächtigungen“ herleiten, auch, weil es den Einschätzungsspielraum des Gesetzgebers, „hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit für Gewährleistungen einstehen zu müssen, respektieren“ wolle?! (BVerfG, 2 BvR 987/10 vom 07.09.2011) Damit hat das hohe Gericht also „entschieden“, dass die Parlamentarier einerseits das Haushaltsrecht nicht aufgeben dürfen, es aber anderseits im Ermessenspielraum der Politik liegt, dieses faktisch doch zu tun!

Diese Verweigerung des Rechtsschutzes wird Deutschland nach Stand der Dinge mit eigenem Wohlstandsverlust teuer bezahlen müssen, genügt doch der gesunde Menschenverstand, um zu erkennen, dass die Wahrscheinlichkeit für die Inanspruchnahme Deutschlands in diesem geplanten Schuldenübernahmesystem bei exakt 100 % anzusiedeln ist. Selbst wenn man annähme, dass die traditionellen Defizit- und Inflationsländer (PIIGS) zukünftig nicht dem Anreiz unterlägen, auf Kosten deutscher Transfers leben zu wollen (Wahrscheinlichkeit 0 %), und nach einer gigantischen Rosskur tatsächlich zukünftig auch ohne Neuverschuldung auskommen sollten (Wahrscheinlichkeit 0 %), müssten die nächsten Generationen dort bereit und in der Lage sein, nachhaltige Leistungsbilanzüberschüsse zu erarbeiten, um überhaupt an eine Schuldenrückzahlung denken zu können (Wahrscheinlichkeit 0 %) denn…(Seite 2)

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12 Kommentare auf "„Wollt Ihr den totalen Euro?“"

  1. exb sagt:

    Hallo und danke für den tollen Artikel.

    Autsch, die Zahlen tun wirklich weh und sind umso unfassbarer in ihrer expotentiellen Entwicklung.

    Das zweite Versaille für Deutschland ist eben der Euro.
    Das war so geplant denke ich und obwohl es das schlauste ist und war für alle dass wir austreten , schon 2008 hätte es sofort geschehen müssen, geht der Wahnsinn sicher weiter mit dem Euro.

    Es gab doch nur eine Wiedervereinigung weil Kohl den Euro abgesegnet hat, damit wir Deutschen nicht wieder Stalingrad spielen gehen und auch sonst nicht mehr unsere Innovativkraft noch Bildung in der breiten Masse haben, da davor die Anglos ja solch eine Angst haben.
    Beides sowieso schnee von gestern wenn es so weiter geht.

    Wenn Angie von einer Frage zwischen Krieg und Frieden faselt, dann ist dass das letzte Quentchen Wahrheit aus Ihrer Gaswolke.

    Es geht ja nicht um die Völker. Im 1.WK noch im 2.WK war auf dem Feld kein echter Hass der Völker dokumentiert.
    Erst mit fortschreiten der Ereignisse enstand Hass gegeneinander und natürlich wie heute auch, sind es die Mainstream Medien welche das Bild wieder verzerren und polemisieren wo es nur geht.

    Ich mein Bilder und Berichte von NAZI-Angie und faulen Griechen sind ja wohl vollkommen an allem vorbei und trifft nur in die Kiste gegeneinander aufstacheln.

    Dazu noch die aktuelle Nobelpreis Vergabe für „den rationalen Akteur/ Konsumenten“… der Wahnsinn wird Mode wie mir scheint.

    Nur mit einem haben Sie nicht gerechnet, dass das Internet zu dem wird was es heute ist.

    Doch bis jetzt ist alles geblieben ,die Elite beschließt wer stirbt und wer lebt.

    Gruß
    exB

  2. MARKT sagt:

    @exb
    Auch das Internet wird von dieser Clique bestens genutzt. *
    (Wer weis, wie lange es solche Seiten wie hier und auch noch etliche andere gibt bzw. wie lange sich die Leute noch trauen auf diesen Seiten zu surfen? Dem Kampf gegen den Terror sei Dank)

    *Siehe die Inthronisierung von Obama. Der ganzen Welt wurde damit die USA sympatisch gemacht, in dem man einen smarten, farbigen an die Macht kommen läßt. Na so ein Land, wenn das nicht vorbildlich ist!

    Und zum Beginn seiner Amtszeit wird er mit dem Friedensnobelpreis bedacht, und der Mob weltweit jubelt.

    Es gilt zu verstehen, dass diese Politiker Obama, Merkel Sarkozy nur die Handlanger des Großkapitals sind, deren Aufgabe darin besteht, „ihr Volk“ in die Knechtschaft zu treiben. Die Parlamentarier sind darin nicht eingeweiht, sie werden bei Bedarf „auf Linie“ gebracht. Ihre Entscheidungen sind auf Sicherheit und dem Festhalten an den Ämtern begründet.

    Am Wochenende gelang es dem Verkehrsminister eine Abstimmung in den Parteivorsitz zu gewinnen in dem er den Parteifreunden zusagt Einfluß auf die Umsetzung der regionalen Verkehrsprojekte zu nehmen. Sein Widersacher war ein Euroskeptiker (Gauweiler) der Bürgschaften verhindern will die bald Billionenhöhe erreicht haben.

    Da bleibt nur zu hoffen, das das Geld für die Verkehrsprojekte nicht schneller im schwarzen Loch der Bankenrettung X.0 verschwunden ist als die Parteibasis schauen kann. Aber für die Diäten und Pensionsansprüche sollte es doch zumindest reichen. Ein bißchen werden uns die Banken schon übrig lassen.

    Meine Meinung dazu: Nein, werden Sie nicht! Weil „ihr“ Eure Aufgabe (abnicken)erfüllt habt und dabei nebenbei noch aufgehört habt zu Denken.

    Aber jetzt ist endlich gut mit diesen bösen Verschwörungstheorien, ansonsten ab in die Anstalt.

  3. holger sagt:

    Der Artikel kommt ins Archiv. ***** Sterne

    Vielleicht passen ja diese Gedanken noch dazu, was ist eigentlich seit der „Wiedervereinigung“ in Europa passiert? Vielleicht klärt das so manch einen Zusammenhang.

    Währungsunion in der Ex- DDR; Wechselkurse 1:1 / 1:2 ; Dann waren die Regale in den Läden über Nacht gefüllt mit Westprodukten. Die Automobil-Branche gebraucht/neu, hüpfte vor Freude. Über die Treuhand (Privatisierung) rede ich gar nicht. So floß die neue Währung gleich wieder Richtung Westen. Tafel-Silber verscheuert. Blühende Landschaften sollten entstehen. Betrachten wir aber heute die Ex-DDR wirtschaftlich, dann haben wir nur wenige Flecken die Blühen und ohne die Subventionierten Gebietschaften eine Situation wie in Griechenland. Nicht zu vergessen der Länderfinanzausgleich. P.S. Sarrazin hat das damals in 4 Tagen ausgearbeitet, die Währungsunion.

    Hauptprofiteure: Banken in Frankreich und Deutschland. Kohl hatte den damaligen Wert der DDR mal mit ca.300 Mrd. DM beziffert. Das einige andere privat Personen bedacht worden sind, sollte wohl von internationalen Interesse gewesen sein.

    Die „Wiedervereinigung“ war im Grunde genommen der Grundstein für die jetzige Eurozone. Deutschland aber allen voran Frankreich hatten den Weg frei. Mit ihren Instituten den Banken im Rücken. Wie komme ich aber nun an das Einkommen der anderen ran? Richtig ich gebe den „schwachen“ Ländern eine starke Währung und damit eine künstliche Bonität, das erleichtert die Verschuldung und stärkt den Import.

    Wer konnte zu dem Euro dann noch „Nein“ sagen. Den Engländern war das Schnuppe. Die hätten niemals ihr Pfund verlassen. Genauso wie die Norweger, die hatten das auch nicht nötig.

    Und nun passierte mit der Umstellung auf Euro in etwa das, was in der Ex-DDR auch passierte. Es entstand die angesprochene künstliche Bonität, und die Verschuldungsmöglichkeit. Die Wirtschaftskraft der jetzigen PIIGS passten schon damals nicht zu dem Deutsch-Französischen Euro. Das wussten aber die Planer und haben auch insbesondere Griechenland zugelassen.

    Hauptprofiteure der Kredithebelmaschine: Banken in Frankreich und Deutschland und natürlich auch wieder ein paar private Personen. Und es stimmt auch, dass die deutsche Industrie am meisten profitiert hat. Aber nicht wie es uns so gerne vorgegaukelt wird, wegen unserem Lohndumping etwa. Ne, die PIIGS konnten sich einfach künstlich unsere Produkte leisten. Wie damals bei der „Wiedervereinigung“ durch den Wechselkurs.

    Die wussten alle, dass es Griechenland als erstes treffen musste. Es ist ja nun heute bekannt, dass man die „Schummelnden“ schon kannte. Und was passiert in Hellas… es wird durch eine Troika bestehend auch aus Deutschen privatisiert. Genau wie es in der Ex-DDR auch geschehen war. Schäuble hat ja mal was von einer Treuhand geschwafelt. Die ist einfach schon da.

    Das Guthaben der „Deutschen“ soll lt. DIW (Geld und Sachvermögen) bei ca. 6.000 Milliarden Euro liegen. Und man kann sich nun vorstellen, ab wann das Vermögen immer mehr wurde. Die reinen Geld-Vermögen sollen bei ca. 4.600 Milliarden Euro betragen. Da sach mir noch einer Deutschland wäre Pleite. Wie es in Frankreich aussieht weiß ich nicht. Nun garantiert der Hosenanzug, alles wäre sicher.

    Wir befinden uns seit 1990 im Krieg. Diesmal nicht Deutschland gegen Frankreich wie 1871 geschehen, dann 1914-18 oder wie 1939-1945 gegenseitig, nein, seit 1990 und durch geschickten Zerfall der Sowietunion, war der Weg frei für einen Krieg: Deutschland und Frankreich zusammen, gegen Kontinental-Europa. Waffe: Euronenschleuder. Von Rothschild lernen heißt Siegen lernen.

    “ Der Fortbestand des Euro sei eine Frage von „Krieg und Frieden“, denn „die Geschichte sagt uns: Länder, die eine gemeinsame Währung haben, führen nie Krieg gegeneinander.“ (Angela M.)

    „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!“ (Amschel Bauer)

    Man braucht die Nationen eben nicht mehr mit Waffengewalt zu überfallen. Man muss sie nur von einer Währung abhängig machen, die sie sogar freiwillig genommen haben.

  4. exb sagt:

    Hi Markt,

    ich kann dir nur zustimmen.

    Ja ab in die Anstalt aber echt.
    Ich muss mich auch bald einweisen lassen , denn wenn ich mal darüber nachdenke welche Länder von wem grad parlamentarsich entmachtet werden und die Finanzelite/ Oligarchie über den Planeten endgültig zieht..
    Gut hier kann ich es ja sagen ohne direkt ins Zellchen zu wandern:

    Griechenland ist die Wiege der Demokratie , der Geburtsort des dauerhaft „zivilisierten“ sozialem Miteinander unsere aktuellen Gemeinschaft.

    Irak, Iran und teile Ägyptens(sieht wohl nach Militärputsch aus) sind verstrahlt, isoliert , in sehr desolatem Zustand .
    Hier liegen die Wurzeln des Wissens der Menscheit.
    Das legendäre Mesopotanien sei hier genannt.

    Ein Prozess der kulturellen Entwurzellung bis ins Details geht grad seinem Finale entgegen ???

    So aber jetzt wieder Verschwörungsmode: OFF#

    Gruß
    exb

  5. crunchy sagt:

    Sozial?
    Asozial?
    Sch..egal!

    Nur die Piraten sind frei!

    Sozial und liberal, vor allem demokratisch!
    Hoffentlich demnächst auch marktwirschaftlich orientiert.

    Ob sie noch was reissen können, bleibt uns überlassen.

    • Fnord23 sagt:

      Hallo crunchy,

      glaubst du wirklich, dass es irgendeine Organisation in diesem System gibt, die unabhängig von diesem System agiert oder agieren darf?

      Ich glaube das nicht. Das trifft für mich auch auf die Piraten zu.

      Die erfüllen die Ihnen zugedachte Aufgabe im System. Das ist auch nicht schlimm, nur man sollte es wissen.

      Ich hab erlebt, wie selbst auf kleinster kommunaler Ebene eine unabhängige Organisation unterwandert werden sollte.

      Wenn du das merkst, dann mußt du aufpassen nicht unter Verfolgungswahn zu leiden. Weil du hinter jedem Baum einen Räuber siehst. Also Vorsicht mit allerlei Glaubensgemeinschaften.

      VG aus Sachsen

  6. FDominicus sagt:

    Ich war gegen die Bankenrettungen und alles was danach an „Rettungen“ so unternommen wurde. Beim Euro ist es dasgleiche, jede „Rettung“ verschärft das Problem und wir haben in der ganzen Eurozone ein Schuldenproblem. Es ist klar noch mehr Schulden sind da nicht „hilfreich“. Nein ich will nicht den totalen Euro und nein ich meine nicht, daß sich die Welt aufhört zu drehen wenn denn einige aus der Eurozone aussteigen. Im Gegenteil ich bin dafür aus dem Fiat-Euro auszusteigen und einen Gold-Euro einzuführen. Aber nun ja ich glaube die Bösen wollen lieber Spielgeld und Waffen. Und nun ja, das haben sie ja mit dem Euro….

  7. Fnord23 sagt:

    …Unter Ausnutzung der selbst verschuldeten Staatsschuldenkrise der mit deutschen Niedrigzinssätzen 12 Jahre lang verwöhnten PIIGS-Staaten …

    Tja liebe Autoren, Wirtschaftswachstum bedingt nun mal vorangegangenes Schuldenwachstum.

    Welche Volkswirtschaft ist denn nun mal so stolz auf seine Exportüberschüsse? Dabei wird ja wieder die Gegenbuchung vergessen. Wenn ich mir ein immer größeres Stück am Weltproduktionskuchen einverleibe, dann muss ein anderer bald Hungern, oder ist auf eine Milde Gabe angewiesen. Aber wer verschenkt schon was?

    Ohne die Möglichkeit der Kreditaufnahme in GR und Co. wären hier in D aber schon einige mehr arbeitssuchend. Na das Geschrei kann ich mir lebhaft vorstellen.

    Auch sollte man mit Schuldzuweisungen, wie oben, etwas vorsichtiger sein.

    Das dabei die Ersparnisse der Deutschen, ganz grob gesagt, über die Linie:
    AVProdukte – Bonds – Kredit/Konsum in den sogenannten PIIGS,
    bei multinationalen Konzernen gelandet ist, das wird man unter Kollateralschaden verbuchen und interessiert keinen.

    Die Kette ist ja gar nicht mal so blöd. Ich sehe nur im letzten Glied, dem Ort der Akkumulation, das große Problem. Na ja, und dann eben noch dieser Zinseszinswachstumstzwang. Ich kann`s eigentlich schon nicht mehr hören.
    Aber es muss sein.

    VG aus Sachsen

  8. auroria sagt:

    Also das mit den US Panzern ist doch logisch, wo kämen wir denn da hin, wenn der IWF, also die USA wirklich helfen würde …
    Und im Gegensatz zu unseren U-Booten, kann die griechische Regierung die Panzer auch im Kampf gegen das eigene Volk einsetzen.

    Prof. Sinn hat neulich einen Vortrag über den € gehalten und dort die Lüge von dem €, von dem wir deutschen angeblich so stark profitiert haben, ausführlich entlarft.
    http://www.youtube.com/watch?v=tvcN1gkaEew

    • Avantgarde sagt:

      Danke für den Link!

      Dennoch wird Prof. UnSinn seinen Spitznamen nicht so schnell abstreifen können.

      Er war jahrelang ein gewichtiger Vertreter der Euro-Befürworter.
      Nun hat er etwas spät bemerkt, daß er einen Fehler gemacht hat und schwenkt um – nun ist es allerdings zu spät…

      Man kann die Sache tatsächlich so bewerten wie in dem Video – wenn man es von D aus betrachtet.

      Allerdings könnte man diese Betrachtungsweise auch auf Bremen-Baden/Württemberg anwenden 🙂

      Die Crux ist doch, daß der Euro einen Binnenmarkt geschaffen hat – und nun eine BINNENWÄHRUNG ist.
      Und genau DAS scheint der Herr Professor noch immer nicht geschluckt zu haben.

      ES IST ZU SPÄT.

      Wir hätten den Euro niemals einführen dürfen.

  9. wolfswurt sagt:

    Alle, und hier meine ich wirklich alle Entscheidungsebenen, wußten mit dem Beschluß zur Gemeinschaftswährung Euro, daß die Verschuldung der Staaten in Verbindung mit der Geldschöpfung aus dem Nichts ein naturgesetzliches Ende finden wird.

    Der Euro ist geschaffen worden um alle EU-Staaten zu entschulden bei gleichzeitiger Vermögensbeseitigung.

    Mit einer Währung ist dies viel leichter durchzuführen als mit 17 Währungen.

    Alles andere ergibt keinen Sinn…

  10. Pauli sagt:

    Guter Artikel. Bei der Gelegenheit bitte auch noch lesen meinen Artikel vom 8. Mai 2010 mit demselben Titel. Das war damals zum Zeitpunkt des ersten Putsches im Bundestag, als der EFSF I beschlossen wurde. Der erste echte Dammbruch im Bundestag, nach dem der Totale EUro bereits absehbar wurde. Man beachte: Damals war der Rettungsschirm „nur“ mit 440 MRd EUR ausgestattet – nur 18 Monate später sind wir nun nach der Hebelung des EFSF II und demnächst des ESM fast bei der zehnfachen Summe!

    „Wollt ihr den totalen EUro?“

    http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/05/08/wollt-ihr-den-totalen-euro

    Danke an Mack & Weise für einen guten Artikel.

    Peter Boehringer

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