Wo ist unser Geld?

6. Oktober 2012 | Kategorie: Videoblog

Stellen Sie sich manchmal auch folgende Fragen?
„Wieso haben immer mehr immer weniger?“
„Warum ist Umweltschutz nicht bezahlbar?“
„Wachstum, warum wir es brauchen, obwohl es uns zerstört!“
„Wie passt es, dass die einen im Job überlastet sind, und die anderen keine Arbeit bekommen?“
„Will ich ein System, in dem Kliniken danach bewertet werden, wie rentabel sie sind und nicht danach wie gut sie Menschen helfen?“

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=lS0fgaktHMs[/youtube]

Wo ist unser Geld – YouTube.

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15 Kommentare auf "Wo ist unser Geld?"

  1. stephan sagt:

    Über dieses Filmchen wird sich Forumsteilnehmer 4fairconomy sicher freuen, denn es visualisiert die von ihm dauerpropagierte Liquiditätsabgabe (hier Umlaufsicherung genannt).

    Meiner Meinung nach gibt es mehrere Fehlannahmen in dieser Theorie:

    1. Ab Minute 4.30 – Robert gibt sein ganzes Geld aus, weil es immer wertloser wird

    Der Film-Robert scheint vom Geiste her ein wenig beschränkt zu sein, was Geld angeht. Den einzigen Ausweg, der Geldentwertung zu entgehen, sieht er darin, sein Geld für vergängliche (Konsum-) Produkte auszugeben. Wie er den Wert seiner Papiergeld-Ersparnisse sichern kann, scheint ihm dagegen keinen Gedanken wert. Wenn ich Robert wäre, würde ich mein von ständigem Wertverlust betroffenes Papiergeld in echtes Geld (Edelmetalle) umzutauschen, um so der Entwertung zu entgehen.

    2. Ab Minute 4.40 – „Geld als Tauschmittel dient der Allgemeinheit“

    Dies ist glaube ich die grundlegende Fehlannahme in dieser (Zwangsumverteilungs-) Theorie. Meiner Ansicht nach dient Geld nicht der Allgemeinheit als Tauschmittel, sondern demjenigen, der es hat. Jedenfalls in einer Marktwirtschaft (auch in einer sozialen), ist jeder selbst dafür verantwortlich, dass er etwas zum Tauschen hat, also Geld.

    Die Umlaufsicherungs-Abgabe steht diesem Ansatz diametral entgegen, in dem gespartes Geld durch eine Zwangsabgabe mit Wertverlust bestraft wird. Dies stellt einen schweren Eingriff in das Eigentum des Sparers dar.

    Wenn man Geld allerdings nicht als Eigentum des Sparers betrachtet, kann man freilich – wie hier – zu einem anderen Ergebnis kommen. Gewonnen ist damit allein aber noch nichts: Für den Sparer würde dies auch nur bedeuten, dass er sein erspartes Geld so schnell als möglich in etwas umtauscht, was ihm eine gleichwertige (Ersparnis-)Funktion sichert (z.B. Erwerb von Eigentum an dauerhaft wertstabilen Sachanlagen). Die von der Umlaufsicherungs-Abgabe beabsichtigte Wirkung würde auf diesem Wege unterlaufen. Das Geld würde ebenfalls gespart, wenn auch in anderer (Sach-) Form. Dieser Effekt ließe sich nur umgehen, indem man jegliches Eigentum, das Wertbeständigkeit verspricht (also keine Konsumprodukte) mit einer Umlaufsicherungsabgabe bestrafen würde. Diese Abgabe wäre im Grunde eine verschärfte Vermögensabgabe. Vermögensbildung würde in jeglicher Form bestraft.

    3. Völlig unbeantwortet lässt diese Theorie die Frage, in welcher Form der Einzelne eigentlich noch vorsorgen kann. Ein individueller Lebensentwurf wäre kaum noch denkbar, denn Sparen ist in diesem System nicht möglich. Weder für unvorhergesehene Fälle, wie Krankheit oder sonstige Arbeitsverhinderung, noch in der Form, dass man in einer bestimmten Lebensphase mehr arbeitet und in einer anderen weniger, da man von seinen Ersparnissen leben kann.

    4. Forumsteilnehmer 4fairconomy gibt in diesem Zusammenhang auch folgerichtig zu (http://www.rottmeyer.de/wenn-aus-quertreibern-staatsfeinde-werden/comment-page-1/#comment-13611):

    „Es ist schon so, dass eine LA dem Besitz von Liquidität einen Vorteil wegnimmt, welcher heute besteht. Nur, dieser Vorteil zu Gunsten des Besitz von Liquidität hat viele negative Auswirkungen.“

    Ja, das ist die Kurzform dieser Theorie: Dem einen nehmen, dem anderen geben.

    Die Theorie der Umlaufsicherungs-Abgabe (oder auch: Liquididtäts-Abgabe) ist nichts anderes, als ein sozialisitisches Umverteilungsprojekt, das in einem anderen Mäntelchen daher kommt, aber in noch viel größerem Ausmaß als bisher gesehen.

    Für diesen Weg wird sich wohl nie ein gesellschaftlicher Konsens erzielen lassen, da diejenigen, die sich einen Besitz erarbeitet haben, diesen nicht freiwillig abgeben werden wollen. Die Besitzer /Sparer würden die Einführung der Umlaufsicherungs-Abgabe ganz sicher auch nicht als „Beginn einer gerechteren Wirtschaftsordnung“ ansehen, da sie mit dem Verlust ihres Eigentums verbunden ist. Auch insoweit unterliegt der Film einer Fehlannahme.

    Andererseits ist es auch zutreffend, dass die Sparer auch in einem (z.B. durch Zentralbanken erzeugten) inflationären Umfeld ihr Erspartes nicht freiwillig abgeben. Aber sie haben wenigstens eine Chance dem zu entgehen. Bei der Umlaufsicherungs-Abgabe ist das nicht mehr der Fall.

    5. Fazit

    Meiner Ansicht nach hat die Umlaufsicherungsabgabe nichts mehr mit einer freien, sozialen Marktwirtschaft zu tun. Sie trägt vielmehr den Charakter einer sozialistischen Zwangsumverteilung. Aus Sicht derjenigen, die auf der Haben-Seite nichts zu verzeichnen haben, kann ich diesen Gedanken, nämlich leistungslos an fremde Mittel zu kommen, irgendwie verstehen. Verständnis habe ich dafür aber keines.

    • Avantgarde sagt:

      Wenn der Film nicht verstanden wurde dann einfach noch mal anschauen.
      Bei manchen dauert es halt etwas länger…

      Wobei – ich glaube der Film wurde vielleicht doch verstanden – nur diente das nicht den eigenen Zwecken?!!

      Ich weiß nicht wie man das momentan bestehende Zangsumverteilungssystem benennen soll.
      Chauvinistisch oder gar Faschistisch?

      Falls jede Mitmenschlichkeit bis zur Krankenversicherung mit dem Prädikat Sozialismus belegt wird – dann bitte her damit – sofort!!

      Scheint so als hätten manche etwas Angst davor als könnten ihnen einen schönen Tages ihr Status quo abhanden kommen.

      Und alles nur weil die Menschen vielleicht doch mal anfangen könnten nachzudenken…
      Momentan müssen Sie sich darüber aber wohl noch keine Sorgen machen – das dauert noch.

      • stephan sagt:

        „Ich weiß nicht wie man das momentan bestehende Zangsumverteilungssystem benennen soll. Chauvinistisch oder gar Faschistisch?“

        Wie auch immer man das derzeitige System benennen will (vielleicht einfach „größenwahnsinnig“). Es ist mit Sicherheit – und da sind wir uns einig – pervers.

        Diese Erkenntnis über das aktuelle Zwangsumverteilungssystem führt in meiner Person aber nicht dazu, im nächsten Zwangsumverteilungssystem mein Heil zu suchen.

        „Scheint so als hätten manche etwas Angst davor als könnten ihnen einen schönen Tages ihr Status quo abhanden kommen.“

        Ja aber selbstverständlich! Für diesen Spar-Status-quo haben „manche“ auch gearbeitet und gespart. Viele – die meisten -halten es genau mit dem Gegenteil vom Sparen: Sie zeigen Konsum-Status-quo auf Pump (Haus, Auto, Urlaub, ach ja: iPhone). Darum haben sie keine Ersparnisse. Warum soll ich meinen Spar-Status-quo an diese Leute opfern?

        „Falls jede Mitmenschlichkeit bis zur Krankenversicherung mit dem Prädikat Sozialismus belegt wird – dann bitte her damit – sofort!!“

        Das haben Sie nun in meine Argumentation hinein interpretiert und sind damit ohne entsprechende Äußerungen meinerseits übers Ziel hinaus geschossen. Was haben meine Ersparnisse, an denen die Umlaufsicherungs-Abgabe ansetzen soll, mit der solidarischen Krankenversicherung (in die ich auch einzahle) zu tun?

        „Und alles nur weil die Menschen vielleicht doch mal anfangen könnten nachzudenken…“

        Dumm nur, dass „manche“ Menschen immer nur darüber nachdenken, wie sie anderer Leute Ersparnisse umverteilen können. Vielleicht sollten diese Menschen lieber darüber nachdenken, wie sie selbst etwas sparen können. Da finden sich in der allgegenwärtigen Konumgesellschaft bestimmt überaus viele Ansatzpunkte.

  2. samy sagt:

    N’Abend,

    mir ist schon bei anderen Artikeln und Kommentaren aufgefallen, dass es gleich sehr politisch wird. So bei Polleit, wenn er von dem Wohlfahrtsstaat redet und viele gleich meinen, der Sozialstaat werde angegriffen.
    Was ich sagen will ist, wir sollten die Begriffe etwas genauer hinterfragen und definieren. Sonst wird es gleich giftig.
    Sozialismus, Faschismus, dass sind große Kaliber …

    Zum Film, das wäre sicher ein interessantes Experiment aber ich bezweifel schon, dass Volkswirtschaften zum experimentieren da sind. Da lauern mit Sicherheit noch einige Trettminen, die noch niemand sieht. Außerdem müssten alle VW bzw. deren Währungen daran teilnehmen, wer will schon sein Kapital und seine Arbeitskraft in ein Land einbringen, indem es sich in Relation zu anderen Ländern weniger vermehrt oder die Arbeit mehr bringen könnte? Ich würde mein Geld ins Ausland bringen oder ausländische Aktien usw. kaufen.

    Letzt endlich ist das doch eine Utopie im Sinne von Wunschdenken. Wir haben es doch noch nicht mal geschafft LTCM pleite gehen zu lassen, die Maastrichter Kriterien (z.B. Bail-Out-Klausel) zu respektieren, Clinton konnte seine Finger nicht vom Glass-Steagall-Gesetz lassen usw. usf.. Will sagen, die verständlichsten und respektiertesten Prinzipien und goldenen Regeln der freien Marktwirtschaft wurden sehendes Auge verletzt, und dann soll ausgerechnet so ein Experiment diszipliniert durchgezogen werden?

    Ich bin spätestens seit 2008 nicht mehr naiv genug, so was zu glauben. Leider.

    VG

    • 4fairconomy sagt:

      Guten Morgen,

      Volkswirtschaften sind wohl immer einem gewissen Experimentieren ausgesetzt, wenn man das so sehen will. Menschen prägen mit ihren Ideen die Rahmenbedingungen – und dann wird geschaut, wie es läuft. Aus den Erfahrungen werden neue Erkenntnisse gewonnen (oder eben auch nicht und dieselben Erfahrungen müssen immer wieder gemacht werden).

      Auch das aktuelle Geldsystem kann als Experiment gesehen werden. Ein Experiment welches von Beginn weg zum scheitern verurteilt war, wie, als alles noch rund lief, von der Freiwirtschaft (nicht nur, z.B. auch von Paul C.Martin) vorausgesagt wurde. Weil es logisch auf Dauer nicht aufgehen kann, dass Liquiditätsüberschüsse immer nur gegen Zinsen (abzüglich Risikogebühr und Bearbeitungsgebühr) als Anreiz in Umlauf gebracht werden müssen.

      Die Finanzierung der Zinsen bzw. genauer, der nach dem Zinseszinsprinzip wachsenden Vermögen, ist auf Dauer nur durch Zufluss von immer mehr neuem Kreditgeld möglich. Wie bei einem Schneeballsystem. Sobald die Zufuhr von immer mehr neuem Kreditgeld gestoppt wird, fällt das ganze System wie ein Kreditkartenhaus in sich zusammen. Wie ein Lauffeuer verbreiten sich dann die Insolvenzen. Eine Korrektur bzw. eine stete Abflachung des Wachstums und damit der Kreditgeldmengenausweitung ist nicht möglich.

      Am Ende des Systems, also aktuell, bedrohen Insolvenzen oder längst fällige Marktkorrekturen das Ende des Schneeballsystems.

      Solange die Privatwirtschaft durch die Aufnahme von immer mehr Kredite selbst für die Ausweitung der Kreditgeldmenge sorgt, funktioniert das System bestens und niemand bemerkt, dass es sich um ein Schneeballsystem handelt.

      Sobald aber das Wachstum abnimmt und damit auch die Kredite an Unternehmen und Privaten, muss der Staat einspringen mit immer mehr Ausgaben auf Pump und/oder er muss die private Verschuldung ankurbeln. Beides dient der Versorgung des Schneeballsystems mit immer mehr Kreditgeld. Wenn die Schmerzgrenze der allgemeinen Verschuldung erreicht ist, bleibt nur noch das Gelddrucken durch die Notenbanken um ein abruptes, vorzeitige Ende des Experiment „Schneeballsystem“ zu verhindern. Es geht dann sozusagen in die Verlängerung mit der Schaffung von immer mehr inflationärer Liquidität.

      Aus freiwirtschaftlicher Sicht ist das aktuelle System eine Utopie bzw. ein System, welches auf Wachstum bis zum Crash programmiert ist. Ein System, welches mathematisch zwingend nach ca. 70 bis 140 Jahren in einer Währungsreform, im schlimmsten Fall mit einem Krieg, endet.

      Wenn Zweck Ausweitung der Kreditgeldmenge im Schnitt über die Jahre ein Wachstum von mind. 2% nötig ist, bedeutet dies, dass nach 140 Jahren die Menschen das 16-Fache produzieren und konsumieren müssen als zu Beginn der neuen Währung. Nach weiteren 35 Jahren wären es das 32-Fache usw.

      Bei einem benötigten Wachstum von 3% dauert es 92 Jahren bis diese Vervielfachung von Produktion und Konsum erreicht wird.

      Solange ein Vermögenswachstum nach dem Zinseszinsprinzip der hauptsächliche Anreiz und damit Voraussetzung ist für Investitionen, solange funktioniert die Wirtschaft wie ein Schneeballsystem.

      Mit einer Umlaufsicherung soll erreicht werden, dass diese Voraussetzung weg fällt.

      Zu den möglichen Tretminen eines Geldsystems mit einer Umlaufsicherung wurde schon viel geschrieben und diskutiert.

      Ein umlaufgesichertes Geld lässt sich auf welcher Ebene auch immer einführen: ob regional, national, im Staatenverbund oder als Weltwährung.

      Am besten die Menschen führen ein solches Geld aus Einsicht in dessen Nutzen regional ein, wie in Wörgl 1931. Und zwar in freier Kokurrenz zu anderen Währungen, auch EM-Währungen. Einzig und allein sollte das Monopol der Zentralbank fallen, welches solche regionale Währungen verunmöglicht bzw. ihnen eine freie Entwicklung verwehrt. Das Systemrisiko sich solchermassen frei entwickelnden Währungen, wie es Ansatzweise schon viele gibt (Chiemgauer, Talent u.a.), wäre minimal. Hauptsache damit können Steuern, und wenn möglich auch Mieten, bezahlt werden.

      Kritiker einer umlaufgesicherten Währung sehen meist nur die negativen Aspekte für die Sparer. Der einzige negative Aspekt für die Sparer ist der, dass sie nicht mehr kostenlos in Form von Liquidität sparen können. Das ist die einzige Einschränkung! Das Umgehen der Liquiditätsabgabe durch Anlage in Sachwerten oder durch Geldverleih ist ausdrücklich erwünscht! Etwas weniger sinnvoll aber nicht volkswirtschaftlich sehr schädigend wäre die Anlage in EM, deren Preis steigen würde, bis zum Platzen der Blase -> Volatilität der Anlage. Als im Wert stabil erweisen würden sich breit diversifizierte Kredite an Unternehmen (natürlich mit Risikogebühr und zu marktgerechten Zinsen) oder Beteiligungen an Unternehmungen.

      Natürlich würde der Besitz von Liquidität, welche angelegt werden will, zu einer Konkurrenzsituation zwischen den Anbieter von Liquidität führen, was die Kreditzinsen nach unten drücken würde. Wobei diese Konkurrenzsituation nicht mehr durch einen garantierten Mindestzins von 0% für das Halten von Liquidität behindert würde.

      Die Höhe der Kreditzinsen würde sich ergeben aus dieser Konkurrenzsituation und der Nachfrage nach Krediten – welche konjunkturabhängig ist. D.h. die Kreditzinsen passen sich der Konjunktur an. Heute ist es umgekehrt: die Wirtschaft muss genügend wachsen, damit genügend Kredite zu genügend hohen Zinsen nachgefragt werden, damit die vorhandene Liquidität angelegt werden kann.

      Würde eine Währung mit Liquiditätsabgabe auf Staatsebene eingeführt als die offizielle Hauptwährung, ausgegeben durch die Zentralbank, würde ein Teil der Liquidität in Gold, andere Währungen usw. angelegt werden. Alle diese Anlagen sind von einer gewissen Volatilität geprägt-> Nachteil für Anleger.

      Oder es gibt Finanzprodukte, welche die verschiedenen Verluste absichern -> Kosten für die Anleger.

      Wenn die Zentralbank bzw. die Herausgeber ihren Job gut machen, bleibt eine umlaufgesicherte Währung in ihrer Kaufkraft stabil -> Anleger sind vor Kaufkrafteinbusse ihres nominellen Vermögens geschützt (übrigens eine zentrale Forderung der Freiwirtschaft).

      Inflation soll durch die Verknappung der Geldmenge verhindert werden, Deflation wird durch die Liquiditätsabgabe verhindert. D.h. die Währung ist für Investoren attraktiv. Und für Unternehmer sind das stabile Umfeld und die tendenziell, je nach Konjunktur niedrigeren Zinsen, attraktiv.

      Zur Devisenspekulation in beträchtlichem Ausmass würde sich – je nach Ausgestaltung – eine umlaufgesicherte Währung nicht eignen. D.h. der Währungskurs würde der realwirtschaftlichen Situation entsprechen.

      Eine umlaufgesicherte Währung braucht kein Schutz durch ein staatliches oder privates Geldmonopol. D.h. es sollen durchaus auch andere, nicht umlaufgesicherte Parallelwährungen existieren können. Wie gesagt, wenn die Herausgeber der umlaufgesicherten Währung ihren Job gut tun, wird sie gute Chancen haben, sich behaupten zu können.

      @ Stephan

      Es gilt bei geldtheoretischen Betrachtungen nicht nur die Interessen der Sparer zu berücksichtigen. Mit dem heutigen Geldsystem können sie es sich bezüglich Geldanlage bequem machen und einfach Liquidität horten, was ihnen garantiert mindestens 0% einbringt (abzüglich Inflation).

      Die Konsequenzen sind vielfältig: nur bei exponentiell, nach dem Zinseszinsprinzip wachsende Vermögen wird investiert bzw. wird Unternehmen Geld ausgeliehen. Nur so bleiben die Einkommen der Erwerbstätigen garantiert, wenn diese zusätzlich die Finanzierung dieses Vermögenswachstum ermöglichen. D.h. die Erwerbstätigen müssen immer etwas mehr produzieren, als dass sie mit ihrer Kaufkraft den Markt räumen könnten. Mit dieser Produktion über ihre Bedürfnisse bzw. ihrer Kaufkraft finanzieren die Erwerbstätigen die Kapitalerträge. Allerdings muss dafür der Markt geräumt werden. Mit wessen Geld, wenn die Empfänger der Kapitaleinkommen mehr als gesättigt sind und sie ihre Kapitaleinkommen nicht verkonsumieren sondern investieren wollen? Und was dann, wenn sich zuwenig Unternehmer finden, welche diese überschüssige Liquidität zu attraktiven Zinsen nachfragen im Vergleich zu 0% für die Liquiditätshortung? -> das System blockiert sich selbst -> der Staat und später die Notenbank müssen einspringen -> das System spielt immer verrückter.

      • FDominicus sagt:

        Wie immer spielt in Ihren Überlegungen Sparen keine Rolle. Und wie immer bleibt es dabei, irgendwelche Leute entscheiden was „gut“ für andere ist. Und es bleibt auch dabei wer sich vernünftig verhält wird bestraft. Egal wie oft Sie es vorschlagen, Sie wollen anderen an Ihr Geld. Und damit ist Ihr System genauso schlecht wie das Bestehende.

        • 4fairconomy sagt:

          Sparen spielt in meinen Überlegungen sehr wohl eine zentrale Rolle, nur vielleicht nicht im üblichen Sinne.

          Sparen = zukünftige Ansprüche an das Sozialprodukt.

          Diese Tatsache wird oft übersehen, woraus viele Verwerfungen nicht (frühzeitig) erkannt werden.

          Die Ersparnisse bzw. sich bildenden Vermögen müssen in Zukunft auf ein entsprechendes Sozialprodukt treffen können, sonst sind sie rein inflationär. Und das ist, was seit Jahrzehnten geschieht und der Markt immer wieder zu korrigieren versucht, wie 2008, würde nicht immer dagegen eingegriffen werden.

          In D wuchsen die Vermögen inzwischen auf 10’000 Mrd. Bezug zum Sozialprodukt? Fehlanzeige. Sowohl Schulden und Vermögen wachsen exponentiell und damit inflationär zum Sozialprodukt.

          Entweder lässt man die schmerzhafte, marktwirtschaftliche Korrektur dieses Wahnsinns zu, oder man druckt das Geld um wenigstens nominal den Forderungen nachzukommen. Kaufkraft lässt sich damit aber nicht drucken.

          Die Inflation kann auch als die Monetarisierung nicht gedeckter Forderungen (Ersparnisse) an das Sozialprodukt betrachtet werden.

          Und dieses Auseinanderdriften von Ansprüchen an das Sozialprodukt und dem Sozialprodukt hat im Kern wiederum mit dem Geldsystem zu tun: um investiert zu werden und zu bleiben müssen die Vermögen exponentiell nach dem Zinsezinsprinzip wachsen. Sonst bleiben die Ersparnisse brach liegen, wobei der Geldkreislauf blockiert bleibt und eine deflationäre Krise droht.

          Letztlich mangelt es an einem Preis, welcher das Zuvielsparen bzw. die Anhäufung zu hoher Ansprüche an das zukünftige Sozialprodukt abbildet. Konkret kann effektiv nur soviel gespart werden, wie Unternehmen Kredite benötigen zur Vorfinanzierung der zukünftigen Produktion. Das ist der Kreislauf von Ersparnisbildung und zukünftiger Werteschaffung, woraus die zukünftigen Ansprüche an das Sozialprodukt gedeckt sein werden.

          Es braucht eine funktionierende Preisbildung zwischen Ersparnisbildung und Kreditnachfrage. Und zwar so, dass wenn zuviel gespart wird, auch Verluste für die Sparseite entstehen können als Signal, dass zuviel gespart wird. Das ist nicht als „Strafe“ gegen die Sparer zu verstehen. Denn ohne eine solche freie Preisbildung bilden sich illusionäre Vermögen, welche in Zukunft entweder abgeschrieben oder per Inflation entwertet werden müssen. Was auch nicht im Sinne der Sparer sein kann, welche dann im Wissen, dass sie ihre Ersparnisse abschreiben werden müssen, wohl lieber ihr Geld ausgegeben hätten, für was auch immer -> Nachfrage -> Anreiz für Unternehmen zu investieren -> höhere Zinsen bzw. mehr Sparmöglichkeiten -> neuer Gleichgewichtspreis usw.

          Wobei das Problem vor allem die Sparer sind, welchen soviele Kapitalerträge zufliessen, dass sie dafür gar kein Konsumbedürfnis sondern nur noch ein Anlagebedürfnis haben. Dort liegt das Problem begraben und hier würde eine entsprechende Preisbildung sich positiv auswirken in dem Sinne, dass das Gewinnstreben, das Streben nach immer mehr nie benötigter Kapitalerträgen einen natürlichen Dämpfer erhielt, sobald es zu Übertreibungen kommt – zum Schutz der anderen Sparer.

          In dem Sinne ist ein auf 0% fixierter Mindestzins für Ersparnisse, nämlich in Form von Liquidität, planwirtschaftlich, weil er im wichtigsten Bereich einer Marktwirtschaft eine freie Preisbildung zwischen Ersparnisbildung und Geldnachfrage verhindert. Entsprechend verheerend sind die Folgen.

      • stephan sagt:

        @4fairconomy:

        „Mit dem heutigen Geldsystem können sie es sich bezüglich Geldanlage bequem machen und einfach Liquidität horten, was ihnen garantiert mindestens 0% einbringt (abzüglich Inflation).“

        Die von Ihnen beschriebene Bequemlichkeit würde auch im jetzigen System mit einer Entwertung der Ersparnisse einhergehen (Minizinsen abzüglich höherer Inflation). Will man diesen Effekt vermeiden, muss man auch heute schon eine Geldanlage finden, die mehr Ertrag bringt, als die Inflation an Wertminderung kostet. Da ich eine Investition in Unternehmen (Aktien, Anleihen) derzeit für nicht optimal halte, versuche ich es mit einer Anlage in EM. Was nutzt das aber in Ihrem Sinne der Geld-Umlaufsicherung? Ich entziehe meine Ersparnisse auf diese Art dem Geldkreislauf vollends. Niemand kann mehr damit arbeiten.

        „Wie gesagt, wenn die Herausgeber der umlaufgesicherten Währung ihren Job gut tun, wird sie gute Chancen haben, sich behaupten zu können.“

        Ich kann diese Hoffnung „auf einen guten Job der Herausgeber einer umlaufgesicherten Währung“ nicht mit Ihnen teilen und würde schon gar nicht darauf vertrauen wollen. Es ist auch heute keine Zentralbank gezwungen, unbegrenzt Geld zu drucken. Gemacht wird es trotzdem. Es war auch niemand gezwungen den Goldstandard aufzugeben. Gemacht wurde es trotzdem und zwar aus rein politischen Zwecken. Es war auch niemand gezwungen, die Stabiltätskriterien von Maastricht und Lissabon zu brechen. Gemacht wurde es trotzdem. Auch die umlaufgesicherte Währung würde in bestimmten politischen Konstellationen wieder aufgegeben werden. Die Prinzipien, die zu einem stabilen Geldwert führen sollten, wurden bisher immer gebrochen, wenn es aus Sicht der politischen Elite notwendit war. Die Hüter der Währung waren dann immer abgemeldet.

        • 4fairconomy sagt:

          „Die Prinzipien, die zu einem stabilen Geldwert führen sollten, wurden bisher immer gebrochen…“

          Weil es im heutigen System nur zwei Möglichkeiten gibt: entweder das Risiko eines deflationären Crash eingehen oder zu versuchen, diesen mit einer expansiven Geldpolitik zu verhindern.

          So lange es ein Mindestzins von 0% für Liquidität gibt, kann eine Deflation letztlich nur über eine expansive Geldmengenpolitik „ohne Ende“ verhindert bzw. bekämpft werden (und/ oder über Staatsausgaben auf Pump ohne Ende). Und zwar darf sich dann diese Geldmengenausweitung ggf. nicht mehr am Sozialprodukt orientieren sondern muss sich nach der Konjunktur richten. D.h. so lange eine Deflation droht, muss die Geldmenge erhöht werden – ohne Rücksicht auf zukünftige Inflationsgefahr. Sobald mitten in der Krise Rücksicht auf die Entwicklung der Geldmenge genommen würde und z.B. deren Expansion gestoppt würde, käme es zum Kollaps des System mit schwerer Deflation. Der Kollaps ist zwar auch so unausweichlich und wird nur hinausgezögert.

          Mit einer Umlaufsicherung haben die Währungshüter eine Chance, eine Deflation zu verhindern, ohne die Geldmenge ausweiten zu müssen – wenn sie ihren Job gut machen.

      • samy sagt:

        Lieber 4fairconomy

        vielen Dank für die gelungene Zusammenfassung dessen, was mir zum großen Teil durchaus klar ist. In Sachen Freigeld reicht dir aber keiner so schnell das Wasser, meinen Respekt dafür.@ Stephan hat meine Antwort in großen Teilen vorweg genommen. Denn wäre das berühmte „wenn“ der Lakonier nicht, ja dann…

        Wären alle diese sündhaften Markteingriffe die Stephan aufzählt nicht geschehen, so wäre das Geld doch bereits aus dem Kreislauf verschwunden, und zwar durch Pleiten! So einfach ist das. Das exzessive Wachstum von zu verzinsenden Vermögen würde überhaupt nicht entstehen. Im Gegenteil, die Marktteilnehmer würden nach den ersten Verlusten, die die kleinen platzenden Blasen mit sich bringen, risikoaverse Strategien entwickeln.

        1.Sie würden ihr Geld nicht den Hegefonds, Banken, Versicherern überlassen, sondern konservative Vermögensformen suchen. Werthaltiges Sachvermögen in Form von EM, Immobilien usw. würde ganz von alleine angehäuft. Vielleicht auch einmal eine Bildungsreise finanziert, wer weiß? Das Geld würde also nicht derart gehortet, wie es der Fall ist. Das willst du doch mit deinem Freigeld erreichen. Gehortet wird es also erst gefahrlos, weil der Staat für jede Pleite gerade steht, was absolut gegen so einige marktwirtschaftliche Regeln verstösst. Die Geldvermögenhalter handeln derzeit somit ganz logisch, sie minimieren ihr Risiko auf Kosten aller, das ist der größte Missbrauch des Wohlfahrtstaates.

        2.Weiterhin gehe ich davon aus, dass die Geldvermögenhalter das Geld zunehmend kritisch selbst investieren, weil sie aus den schmerzhaften Pleiten lernen wollen. Sie würden beginnen sich dafür zu interessieren, wofür ihr Geld eigentlich verwendet wird, wenn sie es als Kredit hergeben. Sie werden zu Investoren, nicht nur zu Sparern. Es würde mehr Geld in Investitionen statt in Konsum fließen. Die Grundlage für neuen Wohlstand entsteht. Nicht so wie heute, wo niemand mehr weiß, was mit dem Geld im virtuellen Derivatecasino geschieht. Wozu sollte es auch interessieren, denn der Staat, wir alle, haftet ja.

        Somit möchte ich in Anlehnung an deinen Worten schließen: „Wie gesagt, wenn die Herausgeber von Fiat-Geld ihren Job unbeeinflusst von Wählern und Gewählten gut tun, würden sie gute Chancen haben, sich behaupten zu können.“

        VG

        • 4fairconomy sagt:

          Lieber samy

          Danke für die wohlwollenden Worte.

          Die Herausgeber von heutigem Fiat-Geld werden immer wieder an den Punkt gelangen, wo sie nur zwischen zwei Übeln wählen können:

          entweder Deflation (ausgelöst durch die notwendigen Marktbereinigungen-> viele Insolvenzen -> Investitionen sinken massiv->Geldhortung nimmt zu -> die Wirtschaft kommt, erst recht durch eine vergleichsweise restriktive (d.h. „vernünftige“) Geldmengenpolitik ausgelöst, nicht in Fahrt sondern versinkt immer weiter in eine deflationäre Krise, wobei das Geldhorten immer attraktiver wird und das Investieren immer riskanter und unattraktiver.

          oder inflationäre Geldmengenausweitung wie wir es aktuell beobachten können.

          Ohne Umlaufsicherung fehlt dem Herausgeber einer Währung ein Instrument, um eine Deflation bekämpfen zu können ohne die Geldmenge infaltionär ausweiten zu müssen. Wobei eine inflationäre Geldmengenausweitung ein schlechtes Mittel ist gegen die Deflation im Vergleich zu einer Umlaufsicherung: Wirkungseintritt ist verzögert oder es funktioniert gar nicht (siehe Japan), trotz massiv inflationärer Geldmengenausweitung -> Gefahr einer Hyperinflation.

          Mit umlaufgesichertem Geld können Marktbereinigungen ohne grosse Deflationsgefahr zugelassen werden: Das von den Geld-Herausgeber in der Krise herausgegebene Geld verwandelt sich rasch zu nachfragewirksamer Kaufkraft. Blasenbildungen (EM, Immobilien ->Boden sollte eh nie als Geldanlage dienen können, Rohstoffe) sind nicht ausgeschlossen, aber es wird trotzdem genügend noch in den Konsum (*) fliessen (Sparen wird kurz nicht mehr so attraktiv sein) und in Unternehmen. Bis sich zwischen Konsum und Sparen ein neues Gleichgewicht einstellt – über den Preis, die Kreditzinsen.

          * Mit Konsum sind auch z.B. Investition in Weiterbildungen, Renovationsarbeiten, Kunst am Bau usw. gemeint. Die Erfahrungen mit umlaufgesicherten Währungen (Brakteaten, Wörgl) haben gezeigt, wie kreative, initiative Kräfte ausgelöst werden. Die Menschen haben auch gerne ihre Rechnungen, insbesondere Steuern, vorausbezahlt -> Staat und Unternehmen erhalten ihr Geld vorzeitig-> löst Investitionen und Ausgaben eben nicht auf Pump aus->Wirtschaft kommt in Fahrt bzw. stabilisiert sich ohne inflationäre Geldmengenausweitung.

  3. FDominicus sagt:

    „2. Ab Minute 4.40 – “Geld als Tauschmittel dient der Allgemeinheit”

    Dies ist glaube ich die grundlegende Fehlannahme in dieser (Zwangsumverteilungs-) Theorie. Meiner Ansicht nach dient Geld nicht der Allgemeinheit als Tauschmittel, sondern demjenigen, der es hat. Jedenfalls in einer Marktwirtschaft (auch in einer sozialen), ist jeder selbst dafür verantwortlich, dass er etwas zum Tauschen hat, also Geld.“

    In der Tag sind die Voraussetzungen falsch sind es mit Sicherheit auch die Folgerungen.

    Die Lösung wurde hier schon andiskutiert und zusammenfassend kann man sagen ein Zwangsystem (unser Papierzwangszahlungsmittelsystem) wird durch ein Anderes ersetzt.

    Auch im Video geht es nicht um „Fairness“ sondern wie man Eigentum „geeignet“ umverteilt.

    Insgesamt gut ist aber, daß erkannt wird wer denn im Endeffekt bezahlt. Nämlich jeder einzelne. Nur es sind eben nicht nur Einzelne die mit den Zinsen rechnen sondern insgesamt auch große Finanzsammelstellen wie eben die Rentenversicherung. Diese wurden schon mal außen vor gelassen. Warum?

    Weiterhin, wird so getan als ob nur das Geld verliehen werden könnte was da ist. Was nun mal in der Form nicht stimmt. Geld entsteht aus dem Nichts und genau das wurde völlig ausgeblendet.

    Weiteres Problem es wird so getan als ob man ohne „Kredit“ gar nicht produzieren kann. Das ist falsch. Sollten Sie weniger verbrauchen als sie eingenommmen haben, kann (und sollte) dieser Überschuß investiert werden. Dafür bedarf es keines anderen Kredits.

    Kurz das Video ist unvollständig und berücksichtigt nicht einmal die Basisfakten. Will uns aber erklären warum ein anderes Zwangsystem besser sein wird als unser heutiges.

    Folgen wir den Theorien der „Österreicher“ sehen wir, es ging anders, nur ist das eben den Gutmenschen aller Farben ein Graus. Einem nichts vorschreiben zu können, ist wohl eine Art Horrorvorstellung.

  4. Ashraf Khan sagt:

    Was mich hier wundert, lieber Herr Meyer,

    vor nicht einmal zwei Wochen schrieben Sie unter einige Kommentare „Nicht schon wieder eine Gelddiskussion“. Jetzt teilen Sie ein Video, dass von 4fairconomy selbst stammen könnte und auch die Kommentare von FDominicus und stephan kommen, wie es nicht anders zu erwarten war. Deswegen stellt sich mir die Frage: Haben Sie vielleicht doch Vergnügen an den ständigen Gelddiskussionen in den Kommentaren? 😉

    Beste Grüße 🙂

    • FDominicus sagt:

      Da ich angesprochen wurde. Nun das Geldsystem ist DAS Problem und egal wie man es dreht und wendet immer wieder steht es am Pranger. Ich weise darauf hin, daß ich auch 4faireconomy sein Liquditätsabschöpungsgeld zugestanden habe. Ich erwarte einfach, daß mein Wunsch nach einem Geld als Wert ebenso mir und „meinesgleichen“ zugestanden wird.

      Wenn doch das System von 4faireconomy so toll ist, dann müssten doch alle darauf fliegen. Nun wenn das so ist, habe ich damit kein Problem. Nur sehe ich nicht ein warum ich ein System was ich ablehne trotzdem benutzen müsste. Ich verlange nicht, daß meine Präferenzen geteilt werden nur sehe ich auch nicht ein warum ich meine Präferenzen opfern sollte.

      Und bei Herrn Meyer kann ich von meiner Seite auch ein Präferenz für ein Geld als Wert erkennen. Ich denke die Gründe dafür hat er oft genug aufgeführt und ich kann Ihm da eben von meiner Seite her nur beipflichten….

      • Ashraf Khan sagt:

        Ich will nochmal betonen, dass das keine Kritik sein sollte, sondern nur die Feststellung, dass dieser Bericht sich mit den anschließenden Kommentaren genauso aufgebaut hat, wie es eben bei anderen Artikeln geschieht. Nur das hier die Meinung, die auch 4fairconomy vertritt im Beitrag an sich widergegeben wird und nicht im Kommentar von ihm.

        Meine persönliche Meinung dazu habe ich schon an anderen Stelle abgegeben und auch Ihrem Fazit, dass sich jeder das Geld aussuchen soll, dass ihm am besten gefällt kann ich nur beipflichten. Zwang hat nur sehr selten etwas Gutes gebracht.

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