Wirtschaftsanwalt im Schuldenstreik gegen Banken und Staat

2. Dezember 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Eines Morgens fasste Rechtsanwalt Hans Scharpf einen folgenschweren Entschluss. Er eilte ins Büro und diktierte seiner Sekretärin einen jener Briefe, die nie ein zweites Mal geschrieben werden, weil sie etwas Endgültiges haben. Scharpf erklärte in diesem Brief der Finanzwelt den „totalen Widerstand“. Er drehte den „Geldhahn zu“. „Es ging um meine Selbstachtung und darum, die Dinge, die grundfalsch laufen, korrigieren zu können“, sagt er rückblickend.  „Ehrlich gesagt, konnte ich gar nicht anders.“

Den Beitrag finden Sie bei Günther Lachmann (GEOLITICO) und Jens Blecker www.iknews.de. Im Folgenden senden wir mit freundlicher Genehmigung das Interview mit Rechtsanwalt Hans Scharpf.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=EiQAwZ4mt8A[/youtube]
Quelle: Youtube

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2 Kommentare auf "Wirtschaftsanwalt im Schuldenstreik gegen Banken und Staat"

  1. stonefights sagt:

    Vielen Dank Frank für die Verlinkung.
    WICHTIG: Ich habe mir die 1 Std. Film (noch?) nicht angetan, aber dafür schnell den längeren „Bericht“ zum Film auf GEOLITICO gelesen.
    Sollte dieser den Film gut zusammenfassen, so will ich folgendes loswerden:
    In der Sache gebe ich Hr. Scharpf Recht, keine Zinsen mehr zahlen zu WOLLEN, die Wucher gleichen.
    An dieser Stelle mal aufklärend:
    Es wird immer nur „zitiert“ – „3Mo 25,36 Du sollst keinen Zins noch Wucher von ihm nehmen…“, „unterschlagen“ wird aber das „5Mo 23,21 Dem Fremden darfst du Zins auferlegen, deinem Bruder aber sollst du keinen Zins auferlegen…“.
    In der Durchführung seines persönlichen „Occupy-Feldzuges“ ist er jedoch sehr durchschaubar.
    Da ist jemand trunken vom blutigen Wein des Kredits geworden und will sich nun rein waschen vom Zins, ohne seine vorher damit eroberten Ländereien hergeben zu müssen.
    Ehrlicher wäre der Ansatz, sein Geldsystem-Verständnis in „Auflösung der Schulden“ = „Vernichtung der ungerechten Guthaben“ umzusetzen, gleichwohl er damit seine „Ländereien“ (hier in Form von Immobilien, etc.) verlieren bzw. hergeben müsste.
    Er wird seine Ländereien so oder so verlieren, ehrlich gesagt zu Recht. Ich hoffe, er wird irgendwann einmal den Satz fassen können:
    „Lk 16,13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!“
    LG; stonefights

  2. wolfswurt sagt:

    Scharpf geht es um die Tatsache, daß die Banken ohne! Leistung Geld erzeugen und damit ohne Leistung den Zins als ihren Gewinn einstreichen.

    Er ist bereit einen leistungsbezogenen Zins der die Kosten der Gelderzeugung rechtfertigt zu bezahlen.
    Diese Kosten offenzulegen verweigern aus gutem Grund die Banken.

    Mit dem dienen des Herrn oder des Mammon hat der Inhalt nichts zu tun.

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