Wirtschaft ohne Wachstum (Diskussion u.a. mit Dirk Müller)

27. September 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

Podiumsdiskussion vom 20.09.2012 in der Universität Freiburg zum Thema „Geld, Wachstum, Verschuldung, Finanzchaos — wer blickt noch durch?“ Öffentliche Auftaktveranstaltung zur Jahrestagung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) mit Prof. Dr. Margrit Kennedy (Expertin für Regiogeld, Autorin von „Occupy Money“), Dirk Müller (Finanzethos GmbH, cashkurs.com), apl. Prof. Dr. Helge Peukert (Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie), Prof. Dr. Harald Spehl (Volkswirtschaftslehre,Regionalökonomie), moderiert von Prof. Dr. Dirk Löhr (Umwelt Campus Birkenfeld) im Rahmen der Tagungsreihe „Perspektiven einer Wirtschaft ohne Wachstum“. Hier soll der Frage nachgegangen werden, wie das Finanzsystem mit einer Wirtschaft ohne Wachstum vereinbar gemacht werden kann.

Kurzfassung

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Qypiw0nc9Cc[/youtube]

Teil 1

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=_jeWd4SF35s[/youtube]

Teil 2

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=_cnxVUxcg1A[/youtube]

Quelle: Rasende Reporterin

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26 Kommentare auf "Wirtschaft ohne Wachstum (Diskussion u.a. mit Dirk Müller)"

  1. samui1970 sagt:

    nettes Schlußwort : leider war es eine Kuschel-Diskussion, ansonsten sind mal wieder von der Gutmenschen-Front viele Umverteilungstheorien gesponnen worden. Leider ist kaum auf Machtverhältnisse eingegangen worden, wurde nur leicht angestreift, mit Steueroasen und vor allem, dass diese zum Teil überhaupt nicht regulierbar sind, da „exterritorial“. Ich weiss nicht, ob dies bei den Herrschaften nicht bewusst ist oder nur bewusst verschwiegen wird ?? Und wieder war es der böse Zins und die „Exponential-Funktion“… ist es aber leider nicht, bzw. nur zum Teil (Fractional Reserve-System macht viel mehr aus) und die Profiteure der Staatsverschuldung (Wechselspiel Staat-Banken mit Wahlgeschenken an den Wahlpöbel) wurde auch nicht erwähnt… von daher eigentlich verschwendete 2 Stunden 30 Minuten…

    lg samui

  2. GoldeneRegel sagt:

    Ich kann nur bestätigen, was samui1970 geschrieben hat:
    Verschwendete Zeit für jeden, der die heutigen Probleme des Geldsystemes
    verstehen möchte.
    Ich empfinde es schon fast als eine Art von Kunst, so viel zu erzählen
    ohne Sinn.Ist es wirklich so, daß die Teilnehmer dieser Runde die Ursachen
    der heutigen Wirtschafts- und Finanzkrise nicht erkennen, oder wird diese ganze Nebelkerzendebatte absichtlich gefahren?

    Nehmen wir Herrn Dirk Müller, der durch jede Mainstream-Talkshow gereicht wird.
    Gehen wir einmal von folgendem aus:
    Er weiß, daß die Menschen vom Staat zur Nutzung des heutigen Betrugsgeldsystemes gezwungen werden.Er weiß, daß ohne die Zwangskeule des staatlich verordneten gesetzlichen Zahlungsmittels sich dieser ganze Betrug des Falschgelddruckens in Luft auflösen würde.Er weiß, das es Gesetze sind,
    die das Teilreserve-Bankwesen erst ermöglichen und gleichzeitig jede Bank
    ruinieren würde, die diese fragwürdige Verfahrensweise nicht nutzt.
    Er weiß, daß Macht korrumpiert.
    Er weiß, daß absolute Macht absolut korrumpiert.
    (Das hat der Seehofer beim Pelzig doch auch dem letzten Michel geflüstert!)
    Er weiß, daß Monopole nur durch vom Staat erlassene Gesetze entstehen.
    Sollte er das nicht wissen, weshalb fühlt er sich berufen,
    als „Experte“ über diese Dinge zu sprechen?
    Wenn meine Annahmen stimmen und Herr Müller über die obigen Fakten
    informiert ist, was veranlaßt ihn, im Ergebnis seiner Analyse noch mehr Staat
    zu fordern?
    Das ist ungefähr so, als wenn man einem, der beraubt wurde, sagt: helfen kann Ihnen jetzt nur noch der Räuber.

    Daher kommen mir so Gedanken zur medialen Installierung einer kontrollierten Opposition.Symphatische Erscheinung, ein paar Fakten über das heutige Schuldgeldsystem, ein wenig Entrüstung über die(eigentlich das) FED, ein Finanzkartell in privater Hand…Wenn er jetzt aber auch noch den Leuten erklären würde, daß die FED eine gegen Null gehende Bedeutung hätte,

    wenn nicht die US-Regierung ihr das Monopol zum Gelddrucken übertragen hätte und seine Bürger zwingt, gegen diese bunten Scheinchen mit den lustigen Zahlen ihre gesamte Lebensleistung zu verkaufen.Tut Herr Müller aber nicht!
    Dabei hat die Idee seinen Charme und wäre eine nette Idee fürs Endlos-Shopping, oder?
    Sie brauchen nur einen Drucker und… die Macht, die Menschen zur Abnahme Ihres Betruges zu zwingen.Der Staat kann das.Dafür bezahlen wir ihn schließlich.

    Aber wie gesagt, kein Wort darüber.
    Scheint extrem unwesentlich zu sein.
    Lieber noch mehr Staat.Noch mehr Zwang.
    Und das von den selben Leuten, die sich (zurecht)fürchterlich aufregen über vergleichsweise Nebenkriegsschauplätze wie das Ende der Glühlampe und die staatlich aufgezwungene Giftmüll-„Spar“-lampe.

    Und die alles entscheidene Dosis Emotion erzeugen wir bei Michel mit dem Ruf nach Umverteilung – so wird man von der breiten, sich um den Sparstrumpf fürchtenden Masse zu Helden gemacht: den Anschein des Experten erwecken,
    seicht bleiben, ein wenig volkstümlich und vor allem: keine wirkliche
    Lösung.Echt smart.
    Ich schreibe das hier, weil ich es satt habe, den Kakao durch den ich gezogen werde, auch noch auszutrinken!

    Das kann sicher jeder nachvollziehen, der mal für ein paar Tage seine Fluor-Zahncreme absetzt.

    Sollten Sie das mal probieren, liebe Mitleser, nutzen Sie doch dieses
    Zeitfenster, um sich auch über den CLUB OF ROME zu informieren.
    Vielleicht finden sie interessante Informationen über die Zusammenarbeit
    dieser Rockefeller-finanzierten Organisation und der Monetative.

    Viele Grüße,
    GoldeneRegel

    • Avantgarde sagt:

      „Ich kann nur bestätigen, was samui1970 geschrieben hat:
      Verschwendete Zeit für jeden, der die heutigen Probleme des Geldsystemes
      verstehen möchte.“

      Damit der Blogwart nicht gleich die gelbe Karte zückt kann ich Eure beiden Kommentare lediglich vorsichtig konfuzianisch damit umschreiben, daß ihr glaubt genug zu wissen!

    • Losche sagt:

      „Er weiß, daß Macht korrumpiert.
      Er weiß, daß absolute Macht absolut korrumpiert.
      (Das hat der Seehofer beim Pelzig doch auch dem letzten Michel geflüstert!)
      Er weiß, daß Monopole nur durch vom Staat erlassene Gesetze entstehen.
      Sollte er das nicht wissen, weshalb fühlt er sich berufen,
      als “Experte” über diese Dinge zu sprechen?
      Wenn meine Annahmen stimmen und Herr Müller über die obigen Fakten
      informiert ist, was veranlaßt ihn, im Ergebnis seiner Analyse noch mehr Staat
      zu fordern?
      Das ist ungefähr so, als wenn man einem, der beraubt wurde, sagt: helfen kann Ihnen jetzt nur noch der Räuber.“

      Wenn der Staat das wäre, was er vorgibt und vorallem zu sein hätte, nämlich die Organisationsform von freien Bürgen deselben, dann erscheint mir der Ruf nach mehr Staat durchaus gerechtfertigt. – Wer bitte soll es denn auch sonst machen.

      Doch leider ist dem nicht so!
      Wir haben eben einen total verklärten Staatsbegriff.
      Derzeit ist doch der Staat – und vorallem seine Representanten – eine Marionette(n) und ein Spielball der wirklich Mächtigen.
      Nichts – aber auch gar nichts können diese Politikdarsteller entscheiden, ohne das es vorher von den wahren Herrschenden genehmigt wurde.
      Dieses Instrument ist nur dazu da um deren Interessen durchzusetzen, mit einem demokratischen Anstrich zu versehen. Real ist nichts, aber auch gar nichts daran demokratisch. Hier wird so getan als ob der Schwanz mit dem Hund wedeln könnte.

      Sollte der Staat endlich wieder vom Kopf auf die Füße gestellt worden sein, und sich als das erweisen was er eigentlich sein sollte – nämlich das Organ welches als Nachtwächterstaat den Willen seiner Bevölkerung organisiert, vertritt und schützt – dann kann und muss er diese Aufgabe erfüllen die Dirk Müller ansprach.
      Wie gesagt, wer sollte es sonst können?

      Doch solange es ein Marionettenstaat bleibt, gebe ich dir Recht, ist es der Ruf nach dem helfendem Räuber.

  3. GoldeneRegel sagt:

    Ein Zwischenruf von Roland Baader: Über das Elend der Wirtschaftswissenschaften und den Staat:

    http://www.freiwilligfrei.info/archives/3415

    • samui1970 sagt:

      Sehr lesenswerter Text, wie fast immer brilliant vom leider zu früh verstorbenen Baader, der mehr bringt, als diese Wischi-Waschi-Veranstaltung in Freiburg.

      Bezeichnend das so eine Veranstaltung im grünen Öko-Freiburg stattfindet und der Rest des Publikums anscheinend aus dem immer gut allimentierten Berlin stammte 😉 . Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

      Von sich „frei bildendem Geld“ (Gold/Silber) wurde keine Silbe erwähnt, immer diese Zwangs-Umverteilungs-Kacke, dies ist beim „Vollgeld“ im eigentlichen Sinne nämlich auch eine Voraussetzung.

      Das wir ein Verteilungsproblem haben, ist auch nichts Neues, aber wie Mister Dax schon sagte, für die breite Masse fallen bei der Kuchen-Fresserei der oberen 10 % gerade mal soviel ab, dass die unteren 90 % die Schnauze halten und weiter Doof-TV glotzen, wobei sich von den 90 % ziemlich viele auch wohl fühlen dürften, ansonsten würden sie ihren Arsch nämlich Richtung Kanzleramt bewegen und eine Runde Molo´s schmeissen !!

      Solange ich mir in den Nachrichten an erster oder zweiter Stelle die Nachricht anhören muss, dass das neue Scheiss-I-Spy-Phone 5 heraus gekommen ist und auch noch genug Bekloppte vorm Shop übernachtet haben (ob von Apple dafür Marketing-technisch bezahlt oder nicht), geht es uns noch hervorragend und kein Grund zur Klage !!

      lg samui

  4. Julia Jentsch sagt:

    hier die Kurzversion (16 min) der Podiumsdiskussion, für alle die sich selbst ein Bild darüber machen wollen, welche Probleme der Machtverhältnisse klar ausgesprochen wurden:

    http://www.youtube.com/watch?v=Qypiw0nc9Cc

  5. Futur sagt:

    Hallo Frau Jentsch,

    ich finde die „RasendeReporterin“ ganz toll, weiter so.

    Liebe GoldeneRegel & Co.,

    welch ein Glück, dass so viele Neoliberale in die USA ausgewandert sind. Dort konnten Sie mithilfe der unsichtbaren Hand ganze Landstriche deindustrialisieren. Wer Geld noch mit Arbeit verdienen muss, ist eh von vorgestern. Die Mittelschicht kann man nicht so gut ausquetschen, deshalb gehört sie gleich abgeschafft.
    Natürlich müssen die Steuern auf die Kapitalerträge runter, denn es ist ja sooo anstrengend von Papas Vermögen zu leben. Alle sind immer so neidisch und können nicht verstehen, dass man auch nichts dazu kann.

    Eigentlich möchte ja auch die Oberschicht gerne etwas Sinnvolles leisten, aber dann müssten sie ja Steuern zahlen.
    Das machen doch wirklich nur die ganz Dummen. Deshalb hat man dann auch das Spielcasino, also die Börse erfunden, sonst wäre das Leben ja langweilig.

    Damit dann auch alles so bleibt, spendet man ein bisschen für den Wahlkampf, kostet in den USA ja nur eine Milliarde pro Kandidat, in Europa kommt es billiger. Der tollste Trick ist aber, dass man den 99 Prozent immer erzählt, dass Alles so sein muss. Die Massen verstehen das eh nicht. Der Homo Oeconomicus (Dogmen-Yeti),
    die unsichtbare Hand, die ultra komplexen Märkte, das Geldysystem versteht ja noch nicht mal Mr. Dax, Dirk Müller,
    obwohl er über ein Jahrzehnt an der Börse arbeitete. Schuld hat natürlich nur der Staat, weil der immer die Steuern eintreibt, und damit sogar die Armen unterstützt:
    http://www.derwesten.de/wirtschaft/die-energie-armut-grassiert-id6390498.html

    Die sind das doch selber Schuld! Die hätten sich doch andere Eltern aussuchen sollen!

  6. GoldeneRegel sagt:

    Zitat Dirk Müller:

    „…und die Leute müssen wirklich auf der Straße sein und vor Wut kotzen, sorry für den Ausdruck, anders werden wir es nicht mehr verändern…“

    Wenn Leute, die nicht verstanden haben, was die Ursache ihres Problems ist, „vor Wut kotzen“dann wird alles gut?

    Auch ein Lösungsansatz.

    Ich denke, die Masse der „vor Wut kotzenden Leute“, bzw. was davon nach diversen Aufstandsniederschlagungen übrig bleibt, wird sich von den gleichen Leuten, die sie heute an der Nase herumführen auch „retten“ lassen und ihnen noch als Erlöser zujubeln.So ist das nun mal, wenn keine Eigenverantwortung da ist.

    Aufstandsniederschlagungen?
    Keine Angst, alles staatlich genehmigt natürlich! – beruhigt?
    Ein kleiner Hinweis dazu folgt in Kürze im nächsten Kommentar.

  7. p.koslowski sagt:

    Danke Frank, das du diese Veranstaltung verlinkt hast. Finde sie sehr erkenntnisreich.

  8. Frank Meyer sagt:

    Ich finde den Satz von Avantgarde wichtig… Viele hier sind auf einem sehr hohen Stand des Wissens über das Geld und drum herum. Oder glauben es. Viele wissen fast gar nichts oder wenig.

    Manchmal geht es gar nicht nur um Wissen, sondern um Impulse. Das sieht jeder für sich anders.

    Was mich ärgert ist: Viele meinen, ihnen steht die Arroganz zu, hinter einer anonymen Maske andere beurteilen zu dürfen. Schwarz – weiß – gut – schlecht. Dann möchte ich sehen, wie sie es besser machen bzw. perfekt.
    Nur meine Meinung. Grüße von Frank

    • samui1970 sagt:

      Hallo Frank,

      da sind wir aber leider wieder beim, auch von Dirk Müller angesprochenen Demokratie-Problem, angekommen. Viele wissen garnichts und wollen ausser Hansepils, Bundesliga und I-Phone auch nichts anderes wissen, haben aber per Wahlrecht genauso viel zu sagen, wie die, die viel wissen ! Das hat nichts mit Arroganz zu tun, die Menschen sind nun mal verschieden, verschieden klug, blöd, fleissig, faul, etc. und der Versuch der Gleichmacherei wird immer fehlschlagen, dies ist quasi ein Naturgesetz.

      Aufgrund meiner beratenden Tätigkeit im Finanzbereich mit fast 15 Jahren Berufserfahrung kann ich Dir einiges von Beratungs-Resistenz erzählen, ich habe es mittlerweile aufgegeben, da es mich alleine in meiner „Akademiker-Familie“ ankotzt, dass diese teilweise ebenso resistent ist.

      Fast alle sind ihres eigenen Glückes Schmied, die einzigen die wirkliche, bedingungslose Unterstützung verdient haben, sind gehandicapte Menschen !

      Alle anderen sollten sich um sich selbst kümmern und nicht immer nach Papa-Staat schreien, bzw. sich auf das kälteste aller Ungeheuer verlassen…

      lg samui

  9. GoldeneRegel sagt:

    Sehr geehrter Herr Meyer,

    ich persönlich schätze Ihre Arbeit sehr.Insbesondere gefällt mir, daß auf
    Ihrer Seite die unterschiedlichsten Sichtweisen einen Platz haben.
    Sowohl was die Autoren der einzelnen Beiträge angeht, als auch im Kommentar-
    bereich.
    Meine Sichtweise ist genau wie Ihre: gut und schlecht sind höchst
    subjektiv.Genau aus diesem Grund befürworte ich, daß jeder für sich
    entscheiden kann, was er als Geld verwendet, welches Leuchtmittel er
    in die Fassung schraubt, ob er ein Windrad haben will oder ähnliches.
    Genau aus diesem Grunde lehne ich staatlichen Zwang ab, der mittlerweile
    in alle Aspekte unseres Lebens hineinreicht.

    Wir werden von der Regierung gezwungen, unsere Lebensleistung, gegen
    beliebig vermehrbares Papier zu verkaufen, wir werden gezwungen, keine
    Glühlampen mehr nutzen zu dürfen, wir werden gezwungen, über immer
    höhere Strompreise Windräder und Solarparks zu finanzieren – die Liste
    ließe sich noch um Einiges erweitern…

    Daher habe ich nur eine Bitte:
    Wenn wir alle für uns in Anspruch nehmen, nicht den Stein der Weisen gefunden
    zu haben, ist es dann nicht oberstes Gebot, niemanden zu zwingen,
    an seiner Idee teilzunehmen?
    Für meinen Teil habe ich nicht die Absicht.
    Ich würde es als sehr angenehm empfinden, wenn dies hier zum gemeinsamen Nenner wird.

    Beim Thema Geld heißt das konkret:
    Jeder entscheidet selbst, was er als Geld verwendet, dann wird sich das Geld
    oder die Geldformen durchsetzen, die den Menschen am Meisten nutzen.

    Viele Grüße, GoldeneRegel

    • Frank Meyer sagt:

      dem habe ich gar nichts hinzu zu fügen. Ich finde Ihren Kommentar Klasse

    • Futur sagt:

      Hallo Goldene Regel,

      der Stein des Weisen ist bei mir die Verantwortung für meine Mitmenschen. Deshalb möchte ich Sie fragen, wieso verschiedenes Geld eingeführt werden sollte. Dann bräuchten wir doch ganz viele Wechselstuben/ Banken.

      Falls Sie aber auf Gold, wie Ihr Name schon vermuten lässt, spekulieren, so sei darauf hingewiesen, dass Deutschland gar kein Gold besitzt. Jedenfalls nicht real, physisch, Sie verstehen schon.

      Regio-Geld halte ich international für unattraktiv, d.h. dafür würden die Amis bestimmt nicht ihr hart erkämpftes Öl.für hergeben. Die wollen doch den Euro haben.

      Viele Grüße, Futur

      • GoldeneRegel sagt:

        Von dem, worauf mein Name abzielt, könnte es in Deutschland wirklich
        etwas mehr geben:

        „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

        Viele Grüße, GoldeneRegel

  10. Frank Meyer sagt:

    Nein – nein! Bitte nicht! Nicht schon wieder. Nicht schon wieder eine Gelddiskussion! Ahhhhh!

    Ich war bei den letzten 700 Kommentaren still. Oder ich schaue jetzt wieder einfach weg

  11. 4fairconomy sagt:

    Danke für den Link zu den Videos. Interessante Diskussion, vielleicht etwas an die Oberfläche bleibend für über 2 Std. Dauer.

    Wachstum versus Entwicklung

    In der Diskussion wurde die Wachstumsfrage thematisiert. Dirk Müller sprach von einem qualitativen Wachstum ohne steigenden Ressourcenverbrauch, wobei ihm aus dem Publikum vorgeworfen wurde, dass dies nicht möglich sei. Wachstum wird automatisch als eher quantitativer Vorgang verstanden. Etwas anderes ist Entwicklung: das bedeutet die Herstellung immer besserer Produkte, was nicht mit mehr natürlichen Ressourcen einhergehen muss, aber oft mit mehr Arbeitsaufwand. Beispiel Möbel: ein Möbelstück nach Mass und von hoher Qualität vom Schreiner verbraucht wohl nicht mehr, ev. sogar weniger Ressourcen als billige Massenware mit u.a. horrenden Transportwegen. Oder der ganze Elektronik-Ramsch. Schade für die Ressourcen, mit denen viel bessere Geräte gebaut werden könnten, welche die Menschen auch weniger rasch wegwerfen würden. Dies als Entwicklung verstanden: nicht mehr sondern sogar eher weniger Güter, aber diese von besserer Qualität und Dauerhaftigkeit-> mehr Lebensqualität ohne mehr Ressourcenverbrauch.
    Interessant ist auch die Frage, wieviel natürliche Ressourcen eingesetzt werden, nur um Zeit zu sparen. Und dann stellt sich die Frage wofür, und was man damit effektiv gespart hat? Damit man länger vor der Glotze sitzen kann? Sich mehr langweilen kann? Mangelnde Bewegung mit zusätzlichen sportlichen Aktivitäten ausgleichen muss? Mehr Menschen keine Arbeit haben, weil ihre Arbeitszeit durch ressourcenintensive Verfahren weggespart wurde? Wieviel natürliche Ressourcen könnten gespart werden, wenn die Ressource Zeit wieder vermehrt eingesetzt würde?

  12. pluesch sagt:

    Für jemanden der zu den „gut Informierten“ Kreisen gehört und der sich tagtäglich damit beschäftigt, scheint das kalter Kaffe zu sein.
    Für Menschen die sich für gewöhnlich nicht damit auseinander setzen und das dürfte die deutlich überwiegende Mehrheit sein,
    dürften die angesprochenen Themen schon zu komplex wirken,
    da einfach der Hintergrund fehlt.

    Da muß ich mich leider dazu zählen.
    Welcher Theorie sollte ich Glauben schenken.

    Für mich ist „der Staat“ so lange notwendig,
    solange wir Menschen auf diesem unseren niedrigen Entwicklungsniveau verharren.
    Von dem was mir in der Schule erzählt wurde – Der Staat dient dem Volk –
    musste ich mich aber schon längst verabschieden.
    So wie Staat praktiziert wird und wurde ist es eine Veranstaltung für jene, vor denen der Staat schützen sollte.
    Vor Wegelagerern, Betrügern,Gauklern, Räuber und Mörder.

    Warum sollte ich noch Arbeiten gehen,
    wenn ich mir das auch beim „priviligierten Nachbarn“ holen kann ?

    Gruß

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