Wir hatten nie eine Wahl

8. Mai 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Ronald Gehrt) Am Wochenende sahen wir gleich mehrere Wahlen.  Und die Resultate in Frankreich und Griechenland sorgten für Bewegung an den Märkten. Zuerst nach unten, dann wurde hurtig wieder aufgekauft. Allerdings nicht, weil man am Vormittag nach schwacher Eröffnung plötzlich feststellte, dass alles halb so schlimm sei und das erreichte Kursniveau somit ein ideales Einstiegslevel…

Nein, das waren typische Reaktionen auf Börsenstarts mit Kurslücken nach unten. Vor allem, weil man vermutete, dass die „bad news“ erst einmal auf dem Tisch liegen und jetzt Ruhe herrscht. Eindeckungen, Daytrader und unverbesserliche Schnäppchenjäger reduzierten die Kursabschläge. Aber ich bezweifle, dass letztere wirklich ein Schnäppchen machen werden. Das wäre nur der Fall, falls es ab jetzt erst einmal bergauf ginge. Und da habe ich meine Zweifel.

Denn die Gesamtsituation hat jetzt sehr wohl eine Richtung erhalten, die ein entscheidendes Problem offenbart. Eines, das von Anfang an zwar klar war, aber mit höchster Verbissenheit ignoriert, totgeschwiegen und ausgeklammert wurde. Nicht nur, weil man als Mensch dazu neigt, wie überall im Leben (Karriere, Beziehungen, Geld, Fußball …) Probleme erst dann anzugehen, wenn man nicht mehr darum herumkommt. Nein, auch, weil man es nicht lösen kann, ohne eine tiefgreifende Veränderung der momentanen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Struktur zu akzeptieren. Und selbst dann wird’s schwierig. Also, lange genug darum herumgeredet, was denn nun?

Nun, das Problem lautet: Wir sitzen bis zum Hals in der Tinte (eigentlich in etwas anderem, aber ich weiß nie recht, welche Worte man benutzen darf, ohne beschimpft zu werden) … und es gibt keinen Weg, da wieder rauszukommen. Sackgasse, Ende der Fahnenstange. Dumm, aber absehbar … und wohl dennoch unvermeidbar. Wahlen hin oder her – in dieser Hinsicht hatten wir nie eine Wahl. Seit Jahrzehnten nicht. Die Frage war immer nur, wann das Kartenhaus zusammenbricht. Jetzt wissen wir Bescheid: jetzt.

Ähnlich wie bei oben genannten Beispielen, bei denen man in einer ausweglos scheinenden Situation den Trainer, Ehepartner, Arbeitgeber oder die Bank wechselt und gemeinhin damit am Basisproblem nichts ändert, beginnen Europas Bürger nun, ihre Regierungen auszutauschen. Was wird’s bringen? Nichts. Aber es zeigt uns, dass die Bevölkerung den bisher eingeschlagenen Weg strikten Sparens nicht mitträgt. Warum auch, er war falsch. Das zeigt nun, dass dieser weg nicht durchgezogen werden kann. Sobald gewählt wird, ist es vorbei damit. Und damit wird es jetzt erst recht ungemütlich. Heute musste ich in den Nachrichten hören, dass ‚erste Experten zu zweifeln beginnen, ob dieser insbesondere von der Achse Merkel/Sarkozy eingeschlagene Sparweg der richtige sei’. Lustig. Zahlreiche Experten haben das von Anfang an bezweifelt, und ich teilte ihre Ansicht, wie man in meinem Archiv der Kolumnen unter www.system22.de/kolumnen.html über die vergangenen Jahre hinweg nachprüfen kann. Es hat bloß niemand hingehört. Wie immer, wenn ich das mal hinzufügen darf.

Jetzt kommen die überlebenden, weil mangels Wahltermin noch nicht abgewählten Politik-Spitzen auf die ausgebuffte Idee, Wachstum sei ein probates Mittel, um das Problem zu lösen. Aber natürlich parallel zum strikten Sparkurs. Grandios. Für solche Ideen hätte mich mein VWL-Professor mit Kellenbenz’ „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ verdroschen. Mit beiden Bänden. Selbst, wenn man von Volkswirtschaft keine Ahnung hat, sollte man erahnen können, dass man nicht beides haben kann. Es sei denn, der Staatshaushalt wäre versehentlich in gutem Zustand, sprich die Kassen einigermaßen voll und Schulden nicht vorhanden. Dumm nur, dass das Gegenteil der Fall ist. Und wie.

Die Leute haben die Schnauze voll von Sparvorgaben, die allesamt nur diejenigen treffen, die diese Situation nicht zu verantworten haben. Klar, wer dauernd auf Pump lebt, ist selber schuld, wenn er gegen die Wand läuft. Aber erstens ist das in Europa nicht gang und gäbe, zweitens haben es die Regierungen ja vorgemacht. Und nicht nur das, sie haben die Bürger noch dazu animiert, zu konsumieren, indem sie einerseits die Angst vor einer Entwertung des Geldes und andererseits vor Inflation schürten. Was manch einen zu einem zusätzlichen Kredit verleitete (der sich dann von selbst abzahlen soll, haha), den er dann in „sichere“ Anlagen steckte. Komische Bilder, Autos, Weine, überteuerte Wohnungen und so weiter. Also in all das, was man nicht mehr zu Geld machen kann, wenn es ernst wird. Und das auch noch auf Kredit. Aber gut, zurück zum übergeordneten Problem…

Wir haben eine Rezession in Europa. Und die Schnapsidee, sich in dieser Situation, in der Schulden mit neuen Schulden bezahlt werden und das ganze Finanzsystem in den USA ebenso wie in Europa genau darauf aufbaut, gesund sparen zu wollen, hat sie uns eingebrockt. Was bitte ändert es, die Neuverschuldung und das Haushaltsdefizit mit der Brechstange unter einen bestimmten, pi mal Paddelboot ermittelten Wert zu drücken, wenn der Schuldenberg schon so groß ist, dass er nicht mal mit zwanzig Jahren fortlaufendem Boom wieder zurückgefahren werden kann? Was, um es anders auszudrücken, hilft solche Kosmetik, wenn dem Bürger dadurch die Luft abgedreht wird?

Die Sparmaßnahmen kommen am Ende der Kette immer beim Bürger an. Der aber dummerweise im Nebenberuf auch Konsument ist und damit derjenige, der das für das Schneeballprinzip „noch mehr Schulden für Schulden“ nötige Wachstum zu besorgen hat. Kann er aber nicht, wenn ihm das Geld entzogen wird. Es ist doch egal, ob es Pensionskürzungen, Entlassungen, Steuererhöhungen oder Investitionsstopps sind. Am Ende der Kette stehen die Konsumenten in ihrer Gesamtheit. Und wenn die weniger haben, müssen sie weniger konsumieren, was die klassische Kettenreaktion einer Rezession in Gang setzt. Was wiederum bedeutet, es kommen weniger Steuern rein. Was am einen Ende gespart wird, fehlt also am anderen Ende doch wieder in der Staatskasse. Nur geht es auf diese Weise der Bevölkerung schlechter. Schlechter, als würde man den klassischen Weg wählen, der jahrzehntelang funktionierte, eben, weil er auch logisch ist: Wenn die Wirtschaft stottert, nimmt man Geld in die Hand, um das Feuer wieder in Gang zu bringen. Frühere Regierungen waren ja schließlich auch nicht blöde. Nur …

… die hatten erstens nicht solche Schuldenberge am Hals und sich zweitens nicht mit der EU-Gesetzgebung und diversen Stabilitätspakten selbst den Strick um den Hals gelegt. Damals machte man einfach mehr Schulden, intensivierte den Ausbau der Infrastruktur, in Bauprojekte und Arbeitsförderung und setzte so die Kettenreaktion des Wirtschaftskreislaufs in Richtung Wachstum in Gang. In der Krise macht man Schulden, wenn’s wieder läuft, zahlt man sie wieder zurück. Das dumme war jedoch: Letzteres pflegte man zu gerne zu vergessen. Denn Sparen ist unpopulär … und solange das Schulden-Kartenhaus nicht wackelte, konnte man getrost darauf bauen, das Problem der nächsten Regierung vererben zu können. Sie sehen schon: Sparen und Wachstum zugleich haut nicht hin. Aber was denn nun?

Tja, Politiker möchte ich momentan wirklich nicht sein. Denn meines Erachtens gibt es eben keine Lösung. Einfach deswegen, weil man a) den Politikern nicht mehr zutraut, egal was auf die Reihe zu kriegen, was das Thema EU angeht. Weil man b) jetzt so sensibilisiert ist, dass man das erhöhen der Schuldenlast an den internationalen Märkten nicht mehr mit einem Achselzucken goutieren wird wie früher. Und weil c) dieses Europa der zwei Geschwindigkeiten nicht gleichmäßig wachsen kann, da man die strukturellen Probleme, die mit Basis der Krise waren, nie angegangen ist. Jetzt ist es zu spät.

Fazit: Entweder, man pfeift hurtigst auf das Sparen und feuert den Kessel wieder an, was aber den Euro wahrscheinlich in den Keller, die Anleiherenditen aber mit absoluter Sicherheit wieder durch die Decke treiben wird. Dann beschleunigt sich das Schuldenkarussell, weil die noch höhere Menge an Kapitalbedarf zu noch höheren Zinsen beschafft werden muss. Und das Risiko einer Inflation würde dann wirklich mal greifbar … und dann gleich so, dass es sich mit Wachstum schnell wieder hat. Oder man spart weiter, erdrosselt damit die Konsumenten wie zuvor und richtet sich in einer Rezession ohne Ausweg ein, gegen die das immer negierte Vorbild Japans der letzten zwanzig Jahre wirken wird wie ein Kindergeburtstag.

Wir hatten nie eine Wahl. Nicht, seitdem man „vergaß“, Schulden in guten Zeiten wieder abzutragen und sich danach noch mit EU und Euro selbst in Ketten legte. Es musste so kommen. Ich sehe nur einen einzigen Ausweg, den ich schon seit genau zwei Jahren immer wieder gebetsmühlenartig von mir gebe:

Euro-Kernzone errichten. Zugleich massiver Schuldenschnitt für die schwachen Länder, damit die aussteigen können, ihre eigene Währung zurückerhalten und die dann ja immer noch vorhandenen Schulden ob des vorherigen Schuldenschnitts auch bei der mit der Wiedereinführung der vorherigen Währung nötigen Abwertung zurückzahlen können. Basta.

Nun ist mir zwar höchst bewusst, dass kein Mensch dort, wo die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden, auf mich hören wird. Schon aus Prinzip nicht, dazu habe ich zu lange zu viel gemeckert. Aber wenn ich daran denke, dass den Großkopferten das mit dem fehlenden Wachstum nunmehr auch schon aufgegangen ist, bin ich ziemlich sicher, dass auch dieser Gedanke einer Aufspaltung, um aus der Garotte der Stabilitätsrichtlinien herauszukommen und sich des nicht zeitnah lösbaren Problems eines Europa der zwei Geschwindigkeiten zu entledigen, Realität werden wird. Sicher muss es dafür erst noch deutlich schlimmer kommen. Aber das wird es ja auch.

Mit besten Grüßen
Ronald Gehrt
(www.system22.de)


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9 Kommentare auf "Wir hatten nie eine Wahl"

  1. FDominicus sagt:

    Nur in Kürze.

    Letzte Zuckungen einer Kreditexpansion.

    Nein auch ein Schuldenerlass wird nichts bringen solange die „sozialen Wohldaten“ weiter gehen. Für was soll den Geld investiert werden um eben „Arbeit zu schaffen“ also ob es jemals so gegangen wäre. Ohne entsprechende Renditen wird nicht mehr produziert werden. Wenn aber ganz Europa nur noch in den Schulden versinkt dann wird genau das passieren was Sie schrieben die Leute werden und können sich diese Sachen einfach nicht mehr leisten. Und kein Staat kein Hilfsprogramm wird das ändern können. Denn auch da wußten die Alten schon (hier Erhardt)
    „Die Menschen haben es zwar zuwege gebracht, das Atom zu spalten, aber nimmermehr wird es ihnen gelingen, jenes eherne Gesetz aufzusprengen, das uns mit unseren Mitteln haushalten lässt, das uns verbietet, mehr zu verbrauchen, als wir erzeugen können – oder erzeugen wollen.

    Und von Mises hat das Ende der Kreditexpansion auch klar gesehen. Entweder man stoppt den Schlamassel früher oder bezahlt mit einer komplette zerrütteten Währung. Inzwischen sind wir schon so weit, daß die Papiergelder noch nicht einmal den Papierwert „wert“ sind. Und blöde Frage woher soll denn das Geld kommen, wenn nicht einfach aus dem Nichts geschaffen. Wenn in Spanien jeder 4 nichts mehr „tut“ aber weiter verbraucht, wird gar nichts und Niemand den Weg in den Untergang aufhalten.

    Es ist ja nicht so, als ob die Liberalen nicht gewarnt hätten. Wenn man eine „VWL“ Richtung zugestehen kann, es wurde getroffen, dann die der alten österreichischen Schule. Über die ja die Delebets aller Farben entweder gar nichts wissen oder meinen mit Verbrennen von Geld etwas erreichen zu können.

    Ich wette 1000:1 in Kürze hören wir neue Sachen, die es unumgänglich machen Preiskontrollen und Kapitalverkehrskontrollen zu etablieren. Wie immer „alternativlos“.

  2. MARKT sagt:

    Ich kann nur sagen Herr Gehrt, ich gehe mit Ihnen absolut konform. Und was noch viel besser ist, das Sentiment spricht absolut für Ihre/unsere Analyse.
    Denn mit wenigen Ausnahmen (ADVANTAGE!?)ist diese Ansicht auch in diesem Blog eine absolute Minderheitenmeinung.

  3. mfabian sagt:

    Ich finde das irgendwie witzig, was da mit Griechenland abgeht. Auf Private Verhältnisse übertragen:
    Ich hole mir bei allen Banken bis Oberkante Unterlippe Kredit, plündere alle Geldautomaten mit all meinen EC- und Kreditkarten bist zur Limite und dann … melde ich Konkurs an! 😀

  4. purity sagt:

    In ein paar Tagen wird im Bundestag über den ESM abgestimmt – es ist unglaublich:
    http://youtu.be/13lkdkXzPFs
    Wer Abgeordnete kennt, sollte die noch kontaktieren und sich beschweren.

  5. topperhopper sagt:

    Ich gehe mit dem Artikel absolut konform!

  6. Skyjumper sagt:

    Bedauerlicherweise, un ddas ist keinesfalls zynisch gemeint, ist auch der Ausweg von Herrn Gehrt kein echter Ausweg.

    Ein Kerneuro mag das Problem zeitlich strecken, reduziert aber das zugrunde liegende Problem auch nicht. Nahezu jegliches Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte diente der Bedienung der bereits „ewig“ anfallenden Zinsen und Zinseszinsen. Nahezu jegliches Wirtschaftswachstum stellt darüber hinaus einen Kredit auf die Zukunft dar.

    Eine „Lösung“ des Problems gibt es auf 2 Arten: Entweder wir zahlen freiwillig alles zurück, was einen geradezu unglaublichen Rückfall in unserer aller Lebensqualität bedeuten würde. Ja, es gibt dann tatsächlich wieder Menschen in Deutschland die an Hunger sterben, im Winter erfrieren oder einer nicht behandelten Grippeinfektion krepieren. Das wäre das wirklich erforderliche „Sparen“ um die gegebenen Problemfelder aufzulösen. Und es wird mir vermutlich nemand widersprechen wenn ich behaupte, dass dieser Weg in einer Demokratie nicht gangbar ist.
    Die 2. „Lösung“ ist genau so einfach wie barbarisch: Einen vernichtenden Weltkrieg mit umfassenden physischen Zerstörungen in allen entwickelten Ländern, signifikanten Todesziffern unmittelbar und genauso signifikanten Todesziffern unter alten, schwachen und sonstwie gehandicapten Menschen in der Nachkriegsära. Nur diese „Lösung“ schafft echte Nachfrage und damit Raum für gesundes Wirtschaftswachstum. Auch pseudodemokratische Gesellschaftssysteme wie unseres sind kein zuverlässiger Schutz gegen derartieg „Lösungsansätze“.

    Was im Moment versucht wird ist die Quadratur des Kreises. Lösungsweg 1 angeblich ohne Nebenwirkungen und so, dass das dumme Volk nichts merkt. Weder bleiben die Nebenwirkungen aus, noch ist das Volk so blöd wie gewünscht.

    Glück Auf

  7. MARKT sagt:

    Ein Kerneuro mag das Problem zeitlich strecken, reduziert aber das zugrunde liegende Problem auch nicht. Nahezu jegliches Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte diente der Bedienung der bereits “ewig” anfallenden Zinsen und Zinseszinsen. Nahezu jegliches Wirtschaftswachstum stellt darüber hinaus einen Kredit auf die Zukunft dar.

    Natürlich und vollkommen richtig.
    Aber für ein verzinstes Kreditgeldsystem kann es NIEMALS eine dauerhafte Lösung geben. Auch beim nächsten Mal werden „wir“ es wieder versuchen und zur Überaschung der Mehrheit wird es wieder einmal nicht funktionieren.

  8. khaproperty sagt:

    Der Mensch hat – im Gegensatz zum Tier – immer eine Wahl.
    Und im weiteren Gegensatz könnte er sich auch mal zusammennehmen – infolge seiner Fähigkeit, denken und sogar lernen zu können.

    Seine Gemeinsamkeiten hingegen mit niederentwickelten Wesen, wie etwa Faulheit, Trägheit, Egoismus, Hedonismus, Maßlosigkeit, Gegenwartsbezogenheit und kompletter Abwesenheit von Altruismus führt ihn zu weiterer Verschuldung, um nicht auslöffeln zu müssen, was er sich durch etliche seiner Vertreter und die eben aufgezählten Eigenschaften selbst eingebrockt hat.

    Erst durch seine Besinnung auf seine höhere Bestimmung also versetzt er sich selbst in die Lage, der Erkenntnis Folge zu leisten: there is no free lunch.

    Deshalb: Austerity bis zum bitteren Ende begleitet von Abgabensenkungen und Lageverbesserungen für Wachstum. Das ist einzige Konsequenz all der Fehler von Clintons Community Reinvestment Act von 1977 bis zur globalen staatsfinanzierten Aussetzung der Krisenfolgen; irgendwann kommen sie – je länger wir sie vermeiden wollen, desto furchtbarer müssen ihre Auswirkungen sein und je länger werden sie anhalten müssen.
    Auch das perpetuum mobile ist nur ein Wunsch, ein vergeblicher.

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