Ökonomen als Ärgernis

31. Oktober 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Bill Bonner) In den Jahren 2007 bis 2012 haben es die Nobelpreisprämierten Ökonomen Paul Krugman und Joseph Stiglitz zusammen mit dem berühmten Ökonom Jeffrey Sachs und praktisch jedem ihrer Kollegen versäumt, die wichtigsten Dinge zu registrieren, die so in ihrem Fach passiert sind. Die Dinge nicht zu bemerken war natürlich sehr leicht für sie. In der Tat kann man sagen, dass sie ihre Karriere darauf aufgebaut haben, die Dinge nicht zu bemerken. Vor allem die wirklich wichtigen Dinge in der Wirtschaft…

Es war Teil ihrer beruflichen Ausbildung. Das hat ihnen erlaubt, Volkswirte zu werden, begehrte Preise zu gewinnen und Schlüsselpositionen in einem sehr wettbewerbsintensiven Berufsfeld zu erreichen. Wären sie reflektierter gewesen, und hätten besser beobachtet, würden sie jetzt wahrscheinlich an Volkshochschulen unterrichten. Aber das ist nur ein Teil meiner Geschichte.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts haben Ökonomen, vor allem führende Ökonomen aufgehört nützlich zu sein. Sie wurden zu einem Ärgernis. Sie haben ihre Augen vor dem verschlossen, was Wirtschaft eigentlich ist… und davor, wie sie funktioniert… und haben ihre eigene Welt in den Focus genommen – eine Scheinwelt von Zahlen und Theorien, mit wenig Bezug zu der We,lt in denen die meisten Menschen leben.

Nun, jetzt im 21. Jahrhundert treiben sie ihr Unwesen. Und ein Teil dieses Unwesens besteht darin, dass sie Fakten nicht bemerken, die gleich vor ihrer Nase passieren. Das wichtigste Merkmal der modernen Wirtschaft ist Wachstum.

Ohne Wachstum könnten weder Unternehmen noch Haushalte oder die Regierung ihre Rechnungen bezahlen.

Ohne Wachstum würden Rentenfonds…private und öffentliche… Pleite gehen.

Ohne Wachstum wäre der Aktienmarkt zum Scheitern verurteilen… und Anleihen werden zermalmt wenn die Schuldner nicht zahlen können.

Fakt ist, dass ohne Wachstum jede Regierung in der wirtschaftlich entwickelten Welt einer Katastrophe ins Auge blicken würde.
 Ihre Einnahmen stagnieren während die Kosten, vor allem die endlosen Kosten für Gesundheit und Pensionsverpflichtungen für die alternde Bevölkerung, weiter expandieren.

Nun im Jahr 2012 ist bereits jede größere Regierung der entwickelten Welt in Schwierigkeiten. Einige mehr als andere, abhängig von ihrer Fähigkeit Geld auszuleihen oder es zu drucken… (Seite 2)

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