Wie man als Pendler spart

24. Februar 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Bill Bonner) Im Haushalt der Bonners gilt die Sparsamkeit immer noch nicht wirklich als schick. Aber sie ist vermutlich weniger unmodisch als noch vor einigen Monaten. Wir kommunizieren über Skype und nicht über das Telefon. Unser Gärtner wurde informiert: Keine Überstunden mehr. Es gibt auch keine schicken Restaurants mehr…

Die italienische Spelunke gegenüber muss es auch tun. Und ich mache einen großen Kreis um die Weinflaschen für 50 Dollar. Den Unterschied kann ich eh nicht schmecken. Sie sehen also, ich schränke mich auch ein. In dieser Zeit der landesweiten Mühen, muss jeder Opfer bringen.

Ich habe meine Kosten für das Pendeln massiv eingeschränkt. Anstatt mir ein U-Bahnticket für 1,60 Euro zu kaufen, nehme ich das Fahrrad. Dieses zweirädrige, unmotorisierte, nicht elektronische Fahrzeug spart sehr viel Geld.

Zuerst einmal muss man kein Benzin kaufen. Und auch der Unterhalt kostet beim Fahrrad fast nichts – man kann die Bremsen auch selbst einstellen. Es ist leicht. Und man braucht auch keine teure Versicherung.

Und das Beste daran, es gibt nach einem Blechschaden keine teuren Reparaturen – besonders dann, wenn man die Bremsen selbst repariert hat. Man braucht auch keine Rechtsanwälte zu bezahlen. Es gibt keine Punkte auf dem Führerschein. Fast alle Zusammentreffen zwischen einem Lieferwagen und einem Fahrrad enden für den Fahrradfahrer tödlich. Was man damit sparen kann!


Quelle: Kapitalschutz Akte
Wie man als Pendler spart  (von Bill Bonner)
Weitere Informationen: Investor Verlag

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