Wie Fed und US-Regierung die Wirtschaftskrise verlängern

22. Mai 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Bill Bonner) „Arbeitsplätze liquidieren, Aktien liquidieren, Bauern liquidieren, Immobilien liquidieren… das würde die Fäulnis aus dem System treiben. Die hohen Lebenshaltungskosten und der hohe Lebensstandard werden weniger. Die Menschen werden härter arbeiten, ein moralischeres Leben führen. Werte werden angepasst und Unternehmer werden aus weniger kompetenten Leuten ausgesucht.“ – Andrew Mellon…

Runter, runter, runter…. Alles geht runter, sogar der Goldpreis. Warten Sie einen Moment. Da wir von Einstein wissen, dass jede Bewegung relativ ist, KANN es gar nicht sein, dass alles runter geht. Würde alles runter gehen, würde alles still stehen. Irgendwas muss rauf gehen, als Bezugspunkt. Was also ist es, das steigt?

Cash!

Cash steigt gegenüber Öl, Immobilien, Aktien, Kupfer, Rohstoffe aller Art… und eigentlich allem anderen. Cash ist King!

Warum? Weil wir uns in einer großen Korrektur befinden. Und in einer großen Korrektion werden Preise korrigiert. In einer Blase tendieren die Preise nach oben. Das treibt die Lebensgeister an und ermutigt Investoren und Geschäftsleute Dinge zu tun, die sie später bereuen werden. Sie bauen Häuser, die sich keiner leisten kann und Einkaufszentren, die niemand wirklich braucht. Dann erscheinen diese Dinge, und die Kredite dafür als „Vermögen“ in den Büchern der Banken, Pensionsfonds, Hedgefonds…was immer Sie wollen. Später, wenn die Korrektur anhält, wird entdeckt, dass dieses „Vermögen“ nicht so viel wert ist, wie man dachte. Preise gehen runter. Manche „Vermögenswerte“ werden zu Verbindlichkeiten. Sie sind unterirdisch, mit mehr Schulden als Eigenkapital.

Auch die Stundenlöhne sinken. Es gibt weniger Projekte, die „Sinn machen“ und sie brauchen weniger Arbeiter. Die Wirtschaft fällt ab. Die Arbeitslosigkeit steigt. Die Löhne gehen runter.

Wenn die Preise sinken, müssen sie das im Vergleich zu etwas anderem. Sie fallen zugunsten von Bargeld. Der Wert des Bargeldes steigt. Man kann mehr reale Sachgüter mit jeder Einheit erwerben. Diejenigen, welche ihr Geld während einer Korrektur zusammenhalten, fahren damit normalerweise gut. Sie sind in der Lage kongruente Vermögenswerte anzuschaffen, wenn sie unten stehen, mit großen Abschlägen auf ihre bisherigen Preise.

Das ist der Grund, wieso so viele Menschen bereit sind ihr Geld zu günstigen Zinsen an die Feds zu leihen. Sie denken, es ist genauso gut wie Cash. (Seite 2)

 

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