Wie die Wirtschaft von der Politik behindert wird

13. Mai 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Bill Bonner) Es gibt nichts Besonderes bei der aktuellen Finanzwelt, also wenden wir uns von der Farce zum Betrug, will heißen zur Politik. Um seine Politik zu verteidigen, behauptete Präsident Obama, sie habe eine echte Erholung gebracht. Die Zeitungen sagen, eine der Säulen seiner Aussage sei, dass die Arbeitslosigkeit gesunken ist… Das Problem damit als Wiederwahl-Strategie ist, dass die Leute, die für Obama stimmen sollen, wissen, dass das nicht wahr ist…

Washington Blog“ berichtet:

Es gibt 243 Millionen Amerikaner im erwerbsfähigen Alter.

Es gibt 142 Millionen Amerikaner mit Beschäftigung.

Nur 101 Millionen der Amerikaner mit Beschäftigung arbeiten mehr als 35 Stunden in der Woche. Das bedeutet, dass nur 41,6% der Amerikaner im erwerbsfähigen Alter eine Vollzeit-Arbeitsstelle haben.

Nach Angaben der Regierungsheinis der BLS (U.S. Bureau of Labor Statistics) haben 88 Millionen Amerikaner entschieden“, nicht in Anstellung zu sein – Die höchste Zahl in der der amerikanischen Geschichte.

Der Prozentsatz der Amerikaner in der Arbeitnehmerschaft beträgt 63,8% und ist der niedrigste seit 1980 und ist von der Spitze von 67,1% im Jahr 2000 heruntergekracht. Die Differenz dieser beiden Prozentsätze beträgt 8 Millionen Amerikaner.

Der BLS berichtet, dass die Zahl der arbeitslosen Amerikaner von 15,3 Millionen im Jahre 2009 auf derzeit 12,7 Millionen gesunken ist.

Weiter berichtet der BLS, dass die Arbeitslosenquote gesunken ist, von 10% Ende 2009 auf 8,3% heutzutage. In diesem Zeitraum stieg die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um 5,7 Millionen, während die Zahl der Beschäftigten um 3,6 Millionen stieg. Nur ein Regierungsheini könnte diese Daten so interpretieren und von einem dramatischen Rückgang der Arbeitslosenquote berichten.

Mehr Erwerbsfähige

Seit 2000 ist die Zahl der Menschen in erwerbsfähigem Alter in den USA um 30 Millionen gewachsen. Aber die aktuelle Zahl derer, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, wuchs nur um 12 Millionen. Und wenn die berichteten, die Arbeitslosenquote wäre heute wie während der Weltwirtschaftskrise, läge sie bei 22% – nur wenig unter dem Niveau der der 1930er Jahre.

Was passiert also mit all den Leuten, die keine Arbeit finden? Sie melden sich als arbeitsunfähig! Das Wall Street Journal berichtete vor kurzem, dass der Treuhandfonds der Sozialversicherung für Arbeitsunfähigkeit 2016 pleite sein wird. Es wäre erstaunlich, wenn es so lange dauern würde, denn die Zahl der Arbeitsunfähigen steigt doppelt so schnell wie die der Beschäftigten.

Ja, verehrte Leser, seit dem Ende der Rezession, offiziell im Juni 2009, kamen in den USA auf jede Person, die einen Arbeitsplatz fand, zwei, die angeblich arbeitsunfähig sind. Zumindest laut Listen der SSDI (Social Security Disability).

Wie meldet man sich arbeitsunfähig?

Könnten Sie, liebe Leser, sich arbeitsunfähig melden? Ich habe eine Website besucht, auf der man herausfinden kann, ob man dafür in Frage kommt. Im Grunde müssen Sie nur aufzeigen, dass Sie einen Grund haben, der sie im letzten Jahr gehindert hat, ein Arbeitsverhältnis einzugehen. Dazu müssen Sie noch darlegen, dass Sie in der Vergangenheit bereits gearbeitet haben. Wenn Sie, zum Beispiel, 60 Jahre alt sind, müssen Sie 9,5 Jahre Beschäftigung vorweisen.

Während Nixons Amtszeit lag die Quote der Arbeitsunfähigen bei etwa 2%. Jetzt sind es über 6%.

Arbeitsunfähigkeit, nicht Beschäftigung, ist die eigentliche Leistung Obamas. Seit Juni 2009 hat er 4,7 Millionen Menschen, die ihm einfach nur zu lahm, zu fett, zu dumm oder zu faul und zu depressiv sind Arbeit zu finden, diesen Status verpasst. Natürlich kann man denen nicht die Schuld in die Schuhe schieben.

Die Regierungsvertreter erschaffen eine Zombie-Wirtschaft. Sie beschützt und belohnt Zombie-Industrien – ein Gesundheitswesen, dass die Menschen nicht wirklich gesünder macht, Bildung die keinen klüger macht, Verteidigung die keinen beschützt und ein Finanzsystem, bei dem den Menschen das Geld aus den Taschen gezogen und eingesteckt wird.

Es macht sowohl arme, als auch reiche zu Parasiten. (Seite 2)

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Ein Kommentar auf "Wie die Wirtschaft von der Politik behindert wird"

  1. FDominicus sagt:

    Ich zitiere mich selber:
    http://fdominicus.blogspot.de/2012/04/unterschied-griechenland-usa.html

    „Unterschied Griechenland, USA
    man mag sich nicht mehr wundern. Aber es gibt keinen. Die US-Amerikaner haben sich auf Rommney und Obama „verständigt“. Was nur heisst, es gibt einen „spannenden“ Kampf zwischen Not und Elend.“

    Ach ja zu dem Spruch niemand „konnte es wissen“.
    Dazu bitte einen Blick in von Mises Bürokratie und
    Geld, Gold und Gottspieler von Roland Baader

    Ach ein Blick in irgendein Buch eines Liberalen „zeigt es“.

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