Hans-Werner Sinn: Der Schwarze Juni. Brexit. Flüchtlingswelle. Euro-Desaster.

30. Dezember 2016 | Kategorie: RottMeyer

Tacheles von Prof Hans-Werner Sinn, dem Ex-Präsidenten des ifo-Instituts in einem Vortrag im Dezember 2016: „Der Schwarze Juni. Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster. Wie kann eine Neugründung Europas gelingen?

Es geht nicht nur um eine profunde Analyse der Situation, sondern um ein kompaktes Programm zur Neugründung Europas, um eine weitere Verschärfung der Krise zu verhindern. Angesichts des steigenden Zuspruchs zu extrem orientierten Parteien, wird dies für eine langfristige Sicherung von Friede und Wohlstand auf dem Kontinent umso dringlicher, so Sinn.

Seine Zukunftsprognose ist eine volkswirtschaftlich makroökonomische Analyse. Spannend und wert, sich die Zeit zu nehmen, seinen Ausführungen zu folgen…


Quelle: Youtube

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5 Kommentare auf "Hans-Werner Sinn: Der Schwarze Juni. Brexit. Flüchtlingswelle. Euro-Desaster."

  1. markus45 sagt:

    Sehr viel Wahres aber auch einige Böcke… bin erst bei 19:30.

    Warum versteift sich Herr Sinn so auf die „Export“-Industrie? Wenn er das Wort „Export“ weglassen würde, wäre alles korrekter. Ob der Aufschwung durch Inland-Kredite oder durch Kredite im Ausland getrieben ist, ist nun mal egal, oder?

    • Frank Meyer sagt:

      Vielleicht erst noch bis zum Ende sehen?

      • Gandalf sagt:

        Das ist mir gerade auch aufgefallen und habe dann abgebrochen. – Es ist einfach totaler ******, wenn er behauptet, das Lohnniveau ist abhängig von der Exportindustrie!

        Es gibt afrikanische Länder, die „exportieren nur“ (Rohstoffe) und leben in totaler Armut.

        Das ist doch ökonomisches 1×1, dass (hohe) Löhne aus dem gezahlt werden können, was wir anderen beim ’sparen‘ helfen! (Etwas was z.B. Linke NIE verstehen und deshalb immer Keynesianer und/oder Monetaristen sind)

        – Unsere Produkte sind doch nicht deshalb begehrt, weil wie „Freihandel praktizieren“ oder „viel exportieren“ – sondern ganz einfach, – weil unserer Maschinen (noch) von besserer Qualität sind, und real weniger Ausschuss produzieren ( = Zeit, Energie, Materie SPAREN!) Wir sind ‚Saprfüchse‘ auf jeder Ebene und das ist unser Rohstoff, der uns weltweit so begehrt macht – und der ‚real bezahlt‘ wird. Nicht nur im Export.

        Auch die ALDI Brüder haben weitaus mehr zum realen Geldwert ‚durch sparen‘ beigetragen, als sämtliche Gewerkschafter zusammen! Und ‚deshalb‘ sind auch diese ein Exportschlager – und nicht umgekehrt!

  2. markus45 sagt:

    Sehr sehenswert.

    Nun den ganzen Vortrag angeschaut. Im Wesentlichen bleibt es mein einziger Kritikpunkt. Dass Deutschland unter seinen Verhältnissen gelebt hat, sieht man zwar in einem Graphen, aber es wird nicht weiter angesprochen. Abgesehen von dieser fehlenden Erwähnung der Vermögens- und Einkommensspreizung innerhalb der Bevölkerung von Deutschland ist der Vortrag sehr sehenswert!

    Schade, dass er solche Vorträge erst nach seiner Emeritierung hält.

  3. Avantgarde sagt:

    Der Beitrag ist absolut sehenswert.

    Danke.

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