Wann kommen endlich wieder gute Nachrichten?

30. Januar 2016 | Kategorie: RottMeyer

von Andreas Hoose

Die Systemjünger entlarven sich jetzt selbst. Doch weil das nicht reicht, hängt die Antwort auf diese Frage entscheidend davon ab, wann bei uns der Groschen fällt…

Ein alter Schulfreund von mir ist bekennender Daueroptimist, notorisch gut gelaunt und stets zu jedem Scherz zu haben. Als wir neulich telefoniert haben, habe ich ihn zum ersten Mal ängstlich, fast verstört erlebt. Wir kennen uns seit über 30 Jahren.
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Meinem Kumpel geht die Krise so gewaltig an die Nieren, dass es inzwischen sogar ihm die gute Laune versaut. Kein Wunder: Wer in diesen Tagen eine X-beliebige Nachrichtensendung verfolgt oder die Zeitung aufschlägt, der fragt sich beinahe täglich: Was mag da wohl noch alles kommen?

Ja mei, so sagt der Bayer, die Dinge gehen jetzt halt ihren Gang. Als ich meinem Spezl vor fast zehn Jahren erklärt habe, dass uns unser Finanzsystem eines Tages um die Ohren fliegen wird, wenn wir nichts dagegen unternehmen, da fand er das noch ulkig. Inzwischen nicht mehr.

Leider ist zu befürchten, dass alles erst noch sehr viel schlimmer werden muss, bevor wir die Dinge endlich in die Hand nehmen und, nur als Beispiel, jene Politiker in die Wüste schicken, die so unfähig und dabei noch rotzfrech sind, dass es zum Himmel schreit.

Einen selten eindrucksvollen Beweis von charakterlicher und sozialer Inkompetenz hat in dieser Woche der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner abgeliefert.

Seinen Auftritt bei Sandra Maischberger in der ARD, mit der Stegner unfreiwillig grandiose Wahlhilfe für die AfD gemacht hat, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Der geifernde, keifende und wüst um sich schlagende Stegner ist ein wahrer Augenöffner.

Ja, die Systemjünger entlarven sich jetzt selbst, und kritische Berichterstatter müssen eigentlich gar nicht mehr viel tun. Die Sache läuft jetzt quasi von alleine, so könnte man annehmen. Doch vermutlich wäre es ein großer Fehler, jetzt die Hände in den Schoß zu legen und einfach nur noch abzuwarten, bis sich das Systemproblem, bestehend aus korrupten Politikern, ferngesteuerten Medien und der alles beherrschenden Finanzindustrie von alleine löst.

Warum das so ist, das kann man etwa bei den Betreibern der Internetseite www.Deagel.com nachlesen. Dort finden sich jede Menge Informationen über Waffen, Rüstungsgüter, Flugzeuge und wer diese Dinge wann und wo geordert hat. Eine Art Luftfahrt- und Militärgüter-Lexikon also.

Nun haben die Betreiber anhand der ihnen vorliegenden Daten einmal ausgerechnet, was es bedeuten würde, sollte unser Wirtschafts- und Finanzsystem tatsächlich kollabieren.

Die Ergebnisse sind, sagen wir es vorsichtig, wenig erfreulich.

Nun kann man sich zwar leicht ausmalen, dass es durchaus ruppig werden würde, sollte etwa die Europäische Union an der Flüchtlingskrise zerbrechen.

Was das aber in der Folge für Deutschland bedeuten könnte, davon haben die meisten Menschen nicht die leiseste Ahnung. Viele wollten vermutlich auch gar nicht wissen, was es heißt, sollten sich dreistellige Milliardenbeträge in Luft auflösen, für die Deutschland im Rahmen der EU-Vereinbarungen inzwischen haftet.

Bildhafter wird die Vorstellung vielleicht, wenn man erfährt, dass Sozialleistungen wie Hartz-IV-Gelder, Arbeitslosenhilfen, Kindergeld, Mietzuschüsse, Rentenansprüche und dergleichen dann auf der Kippe stehen. Für den gesamten öffentlichen Dienst wäre kein Geld mehr da. Die Flüchtlinge müssten unter Brücken schlafen, und nicht nur die…

Kurz und „gut“: Sollte das weltweite Finanzsystem zusammenbrechen, rechnet Deagle bis 2025 mit einem Massensterben, das vor allem die Menschen in den westlich orientierten Volkswirtschaften dahinraffen würde.

In den USA sollen demnach in zehn Jahren nur noch 65 Millionen Menschen leben. Heute sind es 319 Millionen. Grundlage der Prognose, wie erwähnt, ist der Zusammenbruch des weltweiten Wirtschafts- und Finanzsystems…

Und was ist nun mit den „guten Nachrichten?

Für die müssen wir schon selber sorgen. Denn natürlich kann man solche Prognosen als Panikmache abtun und ungerührt weiter seinen Börsengeschäften nachgehen.

Man kann die Warnungen aber auch als Fingerzeig deuten, was uns blühen könnte, wenn wir nicht endlich unseren Hintern bewegen.

Denn dass so ein Systemkollaps kein Spaß ist, das muss man inzwischen nicht einmal mehr den Daueroptimisten unter uns erklären…

© Andreas Hoose – Antizyklischer Börsenbrief

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