Voller Acker, leere Kasse?

6. März 2014 | Kategorie: RottMeyer

von Bankhaus Rott

Brüssel ist ein Phänomen und eine Hochburg der ökonomischen Schizophrenie. Der oberste EU-Sowjet wettert gleichzeitig gegen Lebensmittelspekulation (damit man sich das Essen leisten kann) und freut sich über Geldentwertung (damit man sich, äh …). Die Preise für Agrargüter interessiert dies nicht, sie steigen. Aber nicht jeder Produzent kann davon profitieren …

Die Anleihen kleinerer Emittenten erfreuen sich bei deutschen Anlegern allen Verlusten zum Trotz nach wie vor einiger Beliebtheit. Das darf man angesichts der oft von Überforderung geprägten Auftritten mancher Firmenchefs zwar erstaunlich finden, so lange aber „7%“ auf dem Papier steht, findet sich noch stets ein Käufer.

Die Rendite scheint oft die einzige Zahl zu sein, die beachtet wird und so wächst wie einst am neuen Markt eine hartnäckige Resistenz der Anleger gegen andere Zahlen. Vergessen wird dabei, dass die aktuelle Rendite nur dann erzielt wird, wenn das Papier die Ziellinie auch erreicht. Gegenbeispiele gibt es selbst im noch jungen Segmente dieser Mini-Anleihen einige. Selbst einige Insolvenzen der Emittenten so genannter „Mittelstandsanleihen“ konnten das Bewusstsein vieler Anleger kaum schärfen.

Der Vergleich mit dem neuen Markt ist relevant, hinkt jedoch an einer Stelle. Bei Aktien gibt es ein quasi unbegrenztes Aufwärtspotential, so dass temporär sehr große Gewinne auch mit den schwachsinnigsten Unternehmen möglich sind. Zur Verifizierung dieser Aussage genügt ein Blick auf den aktuellen Bewertungszettel einiger Firmen aus dem US-Tech Sektor. Das Abwärtspotential hingegen liegt bei Aktien und Anleihen bei 100%. Den Anleihen fehlt schlicht der freie Blick nach oben. Das spricht nicht für oder gegen eine der beiden Assetklassen, es soll nur daran erinnert sein, was man für das eingegangene Risiko bekommt.

Zurück auf den Acker. In den kommenden Tagen verkündet das Unternehmen KTG Agrar die Ergebnisse für das zurückliegende Geschäftsjahr (7.3.2014). In der Berichterstattung über diese Firma wird der Schwerpunkt meist auf das „Wachstumsmodell“ gelegt. Und gewachsen ist die Firma. Das ging jedoch nicht ohne neue Schulden, zu deren Aufnahme man sich auch einiger kleiner Anleihen bediente, die sich bei Kleinanlegern einiger Beliebtheit erfreuen. Da sich der Anleihegläubiger generell vom Wachstum alleine nicht viel kaufen kann, wenn dieses kein Geld in die Kassen spült, werfen wir einen kurzen Blick auf die Cash Flows und den Nettogewinn der vergangenen Halbjahre (Zahlen: Bloomberg).

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Nun gibt der Vorstandsvorsitzende mit der Äußerung auf der Homepage des Unternehmens folgenden Rück- und Ausblick:

(ktg-agrar.de) Wir haben seit 2010 massiv in Ackerland, Biogasanlagen und Nahrungsmittelproduktion investiert, um Skaleneffekte zu nutzen und nicht von den volatilen Agrarrohstoffmärkten abhängig zu sein. Diese Investitionsphase, in der wir umfassende stille Reserven gebildet haben, ist nun im Wesentlichen abgeschlossen und wäre ohne die mittelfristige Planungssicherheit der Anleihefinanzierung nicht möglich gewesen

Dann darf man gespannt sein, wie sich das auf die finanziellen Begebenheiten auswirken wird und was die stillen Reserven zukünftig wert sind. Die paar tausend  Hektar eigenen Ackerlands sind jedenfalls nicht sonderlich beeindruckend. Abgesehen von einem kurzen Sprung über die Wasserlinie lavieren die Zahlungsströme bisher im negativen Bereich. Man erkennt, dass die Optimierung der Cash Flows entweder (a) nicht Teil der Geschäftsstrategie ist, (b) diese zwar Teil der Strategie ist, aber die Umsetzung nicht erfolgreich war oder (c) die entsprechende Strategie andere und nicht direkt nachvollziehbare Ziele hat. Anleihegläubiger dürfen das zur Kenntnis nehmen. Angesichts des laufenden Finanzierungsbedarfs kann man vermuten, dass das Unternehmen noch länger ein häufig gesehener Gast am Kapitalmarkt sein wird.

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Bemerkenswert ist auch das Verhältnis vom Umsatz zu den Cash Flows.

So lag der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres bei 67,8 Millionen… (Seite 2)


 

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13 Kommentare auf "Voller Acker, leere Kasse?"

  1. bluestar sagt:

    Sehr guter Artikel von meinem Lieblings-Bankhaus.
    Leider kann ich diesem nicht meine Bankgeschäfte anvertrauen. Sehr schade.
    „Der oberste EU-Sowjet wettert…“
    Natürlich, aus rein populistischen Gründen. Da werden böse Spekulanten, gierige Banker, Steuerhinterziehungs-Diebe und Reiche ( also Leute oberhalb der Armutsgrenze) verbal traktiert, um bei der besitzlosen Wählermasse zu punkten und Nebelkerzen gegen eigenes Versagen und zum Diktaturaufbau zu werfen.

    • Bankhaus Rott sagt:

      Hallo bluestar,

      vielen Dank!
      Leider haben wir noch keine günstige Banklizenz gefunden …

      Beste Grüße
      Bankhaus Rott

      • bluestar sagt:

        Liebes Bankhaus,
        bei dieser „verdächtigen“ uns „systembedrohenden“ Anhäufung von Sachkenntnis, Ehrlichkeit und Weitblick wird’s dann wohl auch nichts mehr mit einer Lizenz-Vergabe in der EUdSSR.
        Macht nichts, so bleiben Sie uns wenigstens hier erhalten und schaffen geistigen Mehrwert.:)
        VG bluestar

  2. Michael sagt:

    Die üben schon für die Zeit zu der Zinszahlungen zu leisten sind und Tilgung ansteht.

  3. Skyjumper sagt:

    Der Agrarmarkt ist nun nicht unbedingt das Segment das ich intensiver verfolge. Aber da selbst von mir nicht unbemerkt geblieben ist, dass Weide-, Acker- und Waldflächen in den letzten 5 Jahren exorbitante Preissteigerungen erfahren haben, wird KTG Agrar wohl nicht der einzige Spieler im Sektor sein, der mit steigenden Kosten kalkulieren muss. Den egal ob Fremdkapital oder Eigenkapital, die Kapitalkosten wollen, nein müssen, am Ende verdient werden.

    Und wenn dann der Brotlaib beim Bäcker 14,89 € kostet, wer wollte da vom bösen Agrarspekulanten sprechen, wenn dieser doch anhand seiner Kostendeckungskalkulation zahlenscharf nachweisen kann, dass selbst das eigentlich noch zu wenig sei. Aber das sind ja nur Zukunftsspekulationen und Schwarzmalerei. Pech für die Verbraucher, besonders für die am unteren Ende der Einkommensskala, wenn es sich wider alle Wahrscheinlichkeiten bewahrheiten sollte.

    Vielleicht behält ja auch das Bankhaus Rott Recht, und es trifft das mittlere Segment der Einkommensskala weil KTG Agrar und Kollegen vorher pleite gehen. Obwohl……….in 10 Jahren ist bestimmt jedes Unternehmen mit Verbindlichkeiten von mehr als 1.000,- € systemrelevant. Dann werden sie alternativlos gerettet – Heureka.

    • OutdoorM65 sagt:

      Ich kenn die Firma KTG nicht und weiß nicht, wo dieses Ackerland und zu welchen Preisen erworben wurde. Dem kühlen Rechner sollte jedoch für den Raum Norddeutschland auffalen, dass das Verhältnis Kauf zu Pacht bestenfalls bei etwa 50:1 liegt. Ich erziele also eine Pachtrendite von 2% oder weniger. Wofür ich in dieser Situation eine teuere Anleihe begebe um Eigentümer von Ackerland zu sein, erschließt sich mir nicht. Man kann sicher pokern und auf steigende Pachten spekulieren bzw. schon heute die zukünftige Ersparnis abzinsen aber letztendlich soll KTG Produkte herstellen und nicht als Kasino erfolgreich sein.

  4. Avantgarde sagt:

    Alles was man über Lebensmittelspekulation wissen sollte erklären Dirk Müller und Heiner Flassbeck hier sehr verständlich.
    http://www.youtube.com/watch?v=QEMAqUQ7GrI
    So wie es jetzt läuft müsste es nicht laufen.
    Noch immer werden Menschen zumindest billigend ums Leben gebracht – mit freiem Markt hat das nix zu tun. Es ist die pure Gier.

    Man könnte auch wie Jean Ziegler sagen: Wir lassen sie verhungern.
    http://www.youtube.com/watch?v=VCLrxuxkcuI

    Jeder Leser hier sollte die sich eventuell vorhandenen Dollarzeichen in den Augen wegwischen und noch mal nachdenken was wir hier zulassen.

  5. Bankhaus Rott sagt:

    Hallo avantgarde,

    danke für Ihren Einwurf. Natürlich ist es sinnvoll über einige in der Tat vollkommen unnötige Entwicklungen in den Finanzmärkten zu sprechen. Festzuhalten bleibt allerdings eines: Es liegt nicht am Weltmarkpreis für Weizen oder andere Lebensmittel, dass sich in vielen Ländern die Menschen diesen immer weniger leisten können. Der Weltmarktpreis für Weizen in US-Dollar liegt derzeit beispielsweise in etwa auf dem Niveau von vor 40 Jahren. In Ländern, die aus welchen Gründen auch immer eine dauerhaft noch schwächere Währung haben – was eine stramme Leistung ist – sieht dies natürlich ganz anders aus.

    So sucht man die Schuld am Markt (worüber man reden kann) und sieht sich selbst als Opferlamm. Das ist doch arg verlogen, aber in Zeiten, in denen man den Menschen Tag für Tag einredet, wie gut es ist, wenn das Geld weniger wert ist, darf man sich kaum wundern.

    Im Westen ist die Heuchelei übrigens geradezu putzig. Ein Vergleich der Anteile des Kostenanteils von Mehl und anderen Zutaten mit dem Anteil anderer Kosten und Steuern wirkt geradezu absurd. Soviel Mehl ist in einem Brötchen nicht enthalten.

    Beste Grüße
    Bankhaus Rott

    • Avantgarde sagt:

      Nun ja – dieser sogeannate Markt.
      Das sind große Fonds die im vergleichsweise reichen Westen Geld einsammeln und dann im gleichen Markt Nachfrage betreiben wie der örtliche Händler.
      Es gibt sogar zynische Werbesologans wie: „Investieren Sie in Knappheit“ Bedeutet als Konsequenz, daß einige wirklich arme Menschen auf dieser Welt möglicherweise plötzlich das Doppelte ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssten – was sie gar nicht haben.
      Wir reden hier wohlgemerkt von schwankendem Tageseinkommen und nicht von Vermögen.
      Hier im Westen bei uns mag der gleiche Preis lediglich ein Ärgernis sein – Heuchelei ist da noch ein sehr vornehmes Wort.

      Der Heiner Flassbeck redet ab Minute 25.10 Dirk Müller ab Minute 39.30
      Kann ich nur wirklich noch mal für jeden empfehlen reinzuhören.
      Aber ich hab ja bewusst die gesamte Anhörung reingestellt, damit man alle Meinungen sich anhören kann.

      Es gibt in der Tat zu viel Geld bei einigen wenigen – und die wissen tatsächlich nicht mehr wohin damit.
      Die Näherin in Bangladesh gehört aber mit Sicherheit nicht dazu.
      Ich laß euch da nicht raus: Die Näherin in Bangladesh muß letztlich den globalisierten Preis bezahlen, der von amerikanischem, europäischen oder asiatischem Geld welches im Überfluss vorhanden ist gebildet wird.
      Rendite hier und Hunger dort – So ist die Lage.

      Und es ist ja nicht nur der Preis der dann am Markt gebildet wird – es sind vor allem auch die noch viel drastischeren Folgen wie Landraub – damit werden viele Länder in Afrika, Süd- und Mittelamerika erneut kolonisiert.
      Klar erzeugen die vorhandenen Möglichkeiten Geld zu machen auch jede Menge Korruption in den sogenannten Entwicklungsländern.

      Es gibt meiner Meinung nach nur eine Möglichkeit dies zu beenden – und das wäre das Zerschlagen der ach so bejubelten GlobalPlayers bzw. denen eine derart blutige Nase zuzumuten, daß sie die Lust daran verlieren.
      Märkte für Lebensmittel sollten vielleicht auch wieder regional und eben nicht für jeden zugänglich sein.
      Aber das steht wohl leider nicht in Aussicht.

      Und so werden hier die Zocker(auch Investoren genannt) weiter spielen „müssen“ weil es ja die Gelegenheit gibt und sie ihr Vermögen mehren müssen….. und es ansonsten eben andere machen – und die „anderen“ denken ebenso.
      Mir wird speiübel…..

      Nun glaube auch ich nicht, daß man mit einem Ende der Lebensmittelspekulation das Leid der Welt besiegen kann – aber es würde zumindest etwas lindern.
      Und was man tun kann sollte man auch tun.

      • Bankhaus Rott sagt:

        Hallo Avantgarde,

        uns würden Agrargüter ETFs nicht fehlen, wir glauben jedoch nicht, dass die Abschaffung deartiger Produkte etwas ändern würde.

        Entscheidend ist der Marktpreis, oder sagen wir der Einfachheit halber der Preis. Wenn dieser in Dollar auf dem Niveau von vor vierzig Jahren ist dann muss man sich anschauen, warum sich immer mehr Menschen dennoch immer weniger leisten können. Und da landen wir unserer Meinung nach eher bei anderen Themen, wie etwa (a) Ausgaben für Kriege und Rüstung, (b) Überproduktion mit den entsprechenden Folgen für Wasser und Boden (c) ökonomische Misswirtschaft und Zerrüttung der Währung (d) Verschwendung (die gefühlten 700 Brotsorten, ohne die scheinbar in Deutschland keiner mehr überlebensfähig ist). Dazu gesellen sich natürlich noch zahllose andere Dinge, denn beim Erzeuger bleibt im Agrarsektor nicht eben der größte Teil der Erlöse hängen, was die entsprechenden Auswirkungen auf Investionen hat.

        Dies sind natürlich keine Pro-Argumente für Lebensmittelspekulation. Allerdings gibt es unserer Meinung nach tiefergehende politische und wirtschaftliche Probleme, an deren Lösung man entweder nicht interessiert ist oder zu deren Lösung man nicht fähig ist. Die Spekulation ist da wie immer der gern gezeigte Sündenbock. Aber in Ländern, in den Banken sich selbst von „Short Sellern“ bedroht sehen (lachhaft) aber den Kunden Ultra-Short ETFs anbieten, darf man sich nur über wenig wundern.

        Ihnen und allen Lesern ein schönes Wochenende!
        Bankhaus Rott

  6. bluestar sagt:

    @Avantgarde
    Herzlichen Dank für den Link zu Jean Ziegler.
    Aus moralischer und humanitärer Sicht bin ich voll auf seiner Seite.
    Interessant, wer die wirklich Mächtigen dieser Welt sind.
    Allerdings kann ich seine Einschätzung vom „guten“ Rechtsstaat und dem nur fehlenden „Aufstand des Gewissens“ zur Änderung der kannibalischen Verhältnisse nicht teilen.
    Herr Ziegler schätzt ja die ungeheuerliche ökonomische und damit auch politische Macht der Multis realistisch ein. Und gegen diese Strukturen sollen ausgerechnet die sogenannten westlichen Demokratien ( und deren Politlakaien der Großkapitals und der Hochfinanz) vorgehen ??? Nein, mit der Beschreibung dieser demokratisch nicht legitimierten, aber vorhandenen Macht stellt er den „Demokratien“ ja schon selbst
    ein Zeugnis über deren Qualitäten aus.

    • Avantgarde sagt:

      Schau mal: der Jean Ziegeler hat vollkommen Recht.
      WIR können es beenden – und zwar morgen.

      Unsere Demokratie bietet trotz aller Kritik noch immer die Möglichkeit, daß die Bürger dieses Landes einen politischen Kurs verändern können.
      Nur sollten wir uns vielleicht mal endlich aus dem Sofa erheben und unsere Mitmenschen ab und an auflkären.

  7. bluestar sagt:

    „Wir können es beenden – und zwar morgen“
    Ja, davon träume ich auch. Nur die Realitäten stehen im Wege.
    Die viel gelobte Demokratie ist eine Scheindemokratie mit der tollen Wirkung, dass alle denken sie leben in einer und könnten etwas ändern wenn sie nur wollten. Es ist auch deshalb die eleganteste Herrschaftsform aller Zeiten, da die wirklichen Strippenzieher der Macht gar nicht zu erkennen sind. Das ganze funktioniert nur mit einer perfekt organisierten Verdummungsindustrie, die jeglichen Ansatz zu eigenständigem Denken verhindern soll. Allein zu diesem Thema kann man dicke Bücher schreiben. Die Gehirnwäschen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer „Demokratie“. Werden doch so immer die gewünschten Ergebnisse produziert. Und damit auch wirklich nichts schiefgehen kann, gibt es keine Direktwahlen oder Volksentscheide. ( Außer in der nunmehr von der EU verteufelten Schweiz)
    Beruflich habe ich es ausschließlich mit Akademikern zu tun. Es ist erschreckend, auf welchem Niveau bezüglich Geschichtskenntnisse und Denken in Zusammenhängen sich diese Geister in der Regel bewegen.
    Entweder absolute Unkenntnis, kein Interesse oder eine Meinung aus nachgeplapperten Medienprogrammen. Aufklärung kann nur ein Bedürfnis der Menschen selbst sein. Das hat dann mit sehr, sehr viel Mühe zu tun, bis man wirklich in der Lage ist mit Massenmedien umzugehen. Sie können das Denken der Menschen nicht durch sogenannte Aufklärungsarbeit dauerhaft verändern, dagegen stehen die Medien mit ihren facettenreichem Einfluss. Und die Neigung der Mehrheit der Menschen den Kopf primär zur Nahrungsbeschaffung und zum Spielen zu benutzen.
    Solange der Teller voll ist, solange gibt es keine Motivation auf Veränderungen.
    Das System kann sich niemals aus dem System heraus verändern. Es sei denn wir sprechen über Veränderungen wie neue Rundfunkgebühren usw.
    Und falls es dann doch einmal zu einem Bewusstseinssprung oder gar Protest kommen sollte, auch da hat man bestens vorgesorgt. Die Gewaltmonopole der Herrschenden sind schlichtweg erdrückend.
    Oder glauben Sie ernsthaft, dass bei Protesten von ca. 20.000 vermummten, mit Brandflachen bewaffneten „friedlichen“ Demonstranten in Berlin ( also so wie in Kiew)
    unsere Regierung die gleichen Sympathien hegt, unterstützende Berichte im
    Fernsehen laufen und von einem demokratischen Volksaufstand gesprochen wird ???

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