Uranpartikel – die heimtückische Luftpost

16. Mai 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Zeitlos

von Hans-Jörg Müllenmeister

Global verbreitet sich die genetische Missbildung der Nutzpflanzen, das pharmazeutische Kontaminieren und das satanische Verteilen von Uran: Gift pur im Doppelpack – chemisch wie auch radiogen. Wir Erdbewohner verschmieren das strahlende Element mit all seinen Isotope über den ganzen Planeten. Vor allem leisten die Militärs dazu ihr todbringendes „Scherflein“. Sie überführen das Höllenelement in eine keramische Nanoform, die für alle atmenden Organismen hochtoxisch ist. Von Ächtung ist keine Rede. Frech vertuschen und leugnen die Machthaber die heimtückische Fernwirkung dieser Waffengattung.

Der homo sapiens ist ein notorischer Verteiler seines selbst erzeugten Abfalls. Die Idee vom natürlichen Wiederverwerten in einem Kreisprozess steht dem menschlichen Gewinnstreben im Wege. Er erfüllt also die Antithese zum Naturgedanken. So vagabundieren allein über 100 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen, die jährlich um weitere sechs Millionen Tonnen anschwellen. Damit nicht genug: giftige Uranabfälle haben global eine lange Tradition – zu Erden, Luft und Wasser. Was unternehmen wir gegen den sorglosen Uranaustrag?

Mit dem Anwachsen der Weltbevölkerung spielt die ertragreiche Versorgung mit Agrarfrüchten eine immer größere Rolle. Im 17ten Jahrhundert entdeckte der Alchimist Henning Brand das chemische Element Phosphor, das später für eine bessere Ertragsleistung der Agrarprodukte sorgte. Eigentlich war dieser Brand wie viele seiner Mitphantasten auf der Suche nach dem Stein der Weisen. Er war davon überzeugt, er könne aus menschlichem Urin Gold destillieren. Aus fünfzig angesammelten Kübeln mit dem Urin pissfreudiger Landser gewann er schließlich eine weiße, wachsartige Substanz. Gold kam natürlich nicht dabei heraus; aber es ereignete sich etwas Eigenartiges und höchst Interessantes: Die Substanz begann nach einiger Zeit im Dunkeln zu leuchten; man nannte das Leuchtphänomen Phosphoreszenz.

Uran im Mineraldünger

Erst Mitte des 19ten Jahrhunderts entwickelte Justus von Liebig, der Vater der Agrarchemie, einen wasserlöslichen bis heute noch weltweit verwendeten Phosphatdünger, den sogenannten Superphosphat. Ausgangssubstanz war und ist mineralischer Phosphordünger. Dass in einer Tonne Phosphat auch wasserlösliches Uran in Konzentrationen von bis zu 700 Gramm steckt, ist erst seit einigen Jahren bekannt, vor allem wurde klar, dass dies für uns schädliche gesundheitliche Konsequenzen hat.

Greifen wir diese giftige und gleichsam radioaktive Ingredienz aus dem anthropogen Mineraldünger heraus. Insgesamt hat die Menge an eingebrachtem Uran drastisch zugenommen. Sie belastet mehr und mehr die Umwelt, vor allem unsere Nahrungskette. Klar, das Mineral Phosphor ist lebensnotwendig für alle Kulturpflanzen. Mineraldünger werden daher regelmäßig in landwirtschaftlich genutzten Böden zugeführt: nicht nur nützliche Mineralstoffe, sondern auch das radioaktive und chemisch giftige Schwermetall Uran. Die Hälfte des damit ausgebrachten Urans befindet sich nicht mehr in der Ackerkrume, sondern ist durchgesickert in größeren Bodentiefen oder bereits im Grundwasser. Man errechnete, dass unsere Landwirtschaft mit mineralischen Phosphordüngern in den letzten fünfzig Jahren insgesamt 13.333 Tonnen Uran auf die Äcker brachte. Das bedeutet eine angehäufte Belastung der landwirtschaftlichen Flächen von einem Kilogramm Uran pro Hektar!… (—>Seite 2)

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