Über Zombies, die sich drehen

7. Februar 2013 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Bill Bonner) Die definierende Eigenschaft eines zombifizierten Sytems ist die Art und Weise, wie sie Erträge und Belohnungen verteilt. In einer ehrlichen Volkswirtschaft tun die Leute ihr Bestes. Sie arbeiten hart. Sie ergreifen Chancen… Einige haben Erfolg, weil sie produktiv sind. Andere haben einfach Glück. Die Chips können dahin fallen, wohin sie eben fallen. Aber wenn das System von Zombies übernommen wird, dann fallen die Chips dahin, wohin es ihnen gesagt wird. Anstatt zu den ehrlichen und effizienten Produzenten gehen die Erträge dann zu denen, welche Gefallen getan haben.

Elizabeth Fowler weiß, wie es funktioniert. Sie arbeitete als linke Hand von Senator Max Baucus, und sie half mit beim Entwurf der Sammlung von Verbrechen und Strafen, welche unter dem Namen „Obamacare“ bekannt wurde.

Senator Baucus gestand ein, dass er besseres zu tun habe, als das zu lesen. Aber er musste nicht. Sein Berater für Gesundheitspolitik, die gerade erwähnte Madam Fowler, wusste was da drin stand. Als ehemalige Top-Lobbyistin für Wellpoint, einer der größten Krankenkassen der USA, stellte sie sicher, dass die Chips dahin fielen, wo sie diese haben wollte. „Wenn man eine Übersicht über die großen Beteiligten bei den Verhandlungen um die Gesundheitsvorsorge im Senat anfertigen würde“, schrieb Politico zu dieser Zeit, „dann wäre Fowler der Chief Operating Officer.“

Fowler hatte bereits mehr als einmal oder zweimal den Arbeitsplatz gewechselt. Sie arbeitete für Baucus, bevor sie zu Wellpoint ging… und danach. Als sie zu Baucus zurückkam, da ersetzte sie Michelle Easton, eine weitere Wellpoint-Lobbyistin, welche mithalf, den Senator auf den gewünschten Weg der Gesundheitspolitik zu bringen, während Ms. Fowler da auf der Gehaltsliste von Wellpoint stand.“

Dann, nachdem die Gesetzgebung abgeschlossen war, wandte sich das Weiße Haus an die cleveren Lobbyisten, um es umzusetzen. Das Sahnehäubchen der Gesetzgebung war die Vorschrift, dass die Leute Versicherungen von Gesellschaften wie Wellpoint annehmen mussten, ob sie es wollten oder nicht. Es war die Aufgabe von Lobbyisten wie Ms. Fowler, sicherzustellen, dass Westpoint eine gute Rendite erzielen würde.

Und dann, im Dezember 2012… wusch… ging sie wieder durch die Drehtür. Sie können ihren Namen „googeln“ und erhalten dann die gesamte Geschichte. Die Architektin von „Obamacare“, so die Zeitungen, verließ das Weiße Haus, um zu den Honigtöpfen von Johnson & Johnson zu wechseln…(Seite 2)

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