Über die wahre Ursache der inter-nationalen Finanz- und Wirtschaftskrise

28. Mai 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

(von Thorsten Polleit) Die Ursachen für die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht, wie oft diagnostiziert wird, ungezügelte Kapitalmärkte, überzogene Risikospekulation oder Gier. Die Ursache des Debakels ist vielmehr in der (Un)Ordnung des Geldwesens zu finden: einem „Papiergeldstandard“, oder auch „Fiat“-Geldstandard…

(Auszug aus dem 1. Degussa Goldhandel Newsletter) Das Fiat-Geld zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: (1) Staatliche Zentralbanken produzieren das Fiat-Geld, das mit dem Privileg des „gesetzlichen Zahlungsmittels“ aus-gestattet ist. (2) Fiat-Geld ist innerlich wertloses Geld, meist in Form von beliebig vermehrbaren Papierzetteln und Einträgen auf Computerfestplatten („Bits and Bytes“). (3) Fiat-Geld entsteht durch „Kreditgeldschöpfung aus dem Nichts“: Vergibt eine Bank einen Kredit, wird nicht etwa vorhandenes Geld vom Sparer zum Investor transferiert, sondern es wird neues Geld in Umlauf gebracht. (fiat steht hier lateinisch für: „es geschehe“).

Das Fiat-Geld ist nicht durch die freien Marktkräfte entstanden. Vielmehr standen handfeste interventionistische Motive Pate bei seiner Entstehung und Verbreitung.

Es war am 15. August 1971, als US-Präsident Richard Nixon verkündete, der US-Dollar sei von nun an nicht mehr eintauschbar in physisches Gold. Wie kam es dazu? Die Amerikaner hatten ihre Kriegsführung in Korea und Vietnam vor allem mit dem Ausweiten der heimischen Papier-Dollar-Geldmenge finanziert. Die Furcht vor Inflation bewog nun immer mehr ausländische Zentralbanken, ihre Dollarguthaben in Gold einzutauschen und das Gold außer Landes zu schaffen. Weil daraufhin der US-Goldvorrat wie Schnee in der Sonne dahin schmolz, entschloss sich die amerikanische Administration, die Goldeinlösepflicht des US-Dollar aufzuheben, um die eigene Zahlungsunfähigkeit in Gold abzuwenden.

Diese Maßnahme – es war der wohl größte monetäre Enteignungsakt der modernen Geldgeschichte – hatte weitreichende Folgen. Denn da damals im (1944 vereinbarten) „System von Bretton Woods“ alle anderen Währungen – wie D-Mark, Franc oder Pfund – mit einem festen Wechselkurs an den Greenback gebunden und in US-Dollar eintauschbar waren, wurde auch ihnen die Golddeckung entzogen. Alle wichtigen Währungen wurden so zu Fiat-Geld. In vielen Ländern stieß das Ende der Goldbindung des Geldes durchaus auf politische Zustimmung. Es war gewissermaßen eine Hochzeit des sozialdemokratischen Sozialismus: Konjunktursteuerung, Wohlfahrts- und Umverteilungsstaat standen hoch im Kurs, und ihrer Verwirklichung stand eine Goldbindung des Geldes, durch die sich die Geldmenge nicht beliebig manipulieren ließ, entgegen. Es waren ideologisch-politische, nicht aber ökonomisch-ethische Argumente, die die Goldbindung der Währung diskreditierten und mit denen der Übergang zum Fiat-Geld legitimiert wurde.

Das Fiat-Geld ist nicht zuletzt eine Folge des anwachsenden, chronisch per Kredit finanzierten Umverteilungsstaates. Bekanntlich gelangen ja in demokratisch verfassten Systemen diejenigen an die Macht, die die Stimmenmehrheit erlangen. Letzteres erfordert, Wählern Wohltaten zukommen zu lassen (die diese selbst nicht erarbeiten wollen oder können). Finanzieren lässt sich das am besten auf Pump, was besonders attraktiv ist, wenn die Regierenden Zugriff auf die Geldproduktion haben, und wenn das Geld per Kredit in Umlauf gebracht werden kann. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in allen demokratisch-parlamentarisch verfassten Regimen mittlerweile das Sach- oder Waren-Geld (in Form von Gold und Silber) durch Fiat-Geld ersetzt wurde.

II.

Wohl kein anderer Zweig der Volkswirtschaftslehre hat sich so intensiv mit dem Fiat-Geld, seiner Rolle für den Konjunkturzyklus, Inflation und politische Entwicklungen befasst wie die Österreichische Schule der Nationalökonomie, die verbunden ist mit Namen wie Carl Menger (1840–1921), Eugen von Böhm-Bawerk (1851–1914), Ludwig von Mises (1881–1973) und Friedrich August von Hayek (1899–1992). Insbesondere Mises zeigte, dass das Ausweiten der Fiat-Geldmenge durch Bankkreditgewährung im wahrsten Sinne des Wortes Geldproduzieren „aus dem Nichts“ ist. Es ist ein inflationärer Vorgang, der zunächst einen wirtschaftlichen (Schein-)Aufschwung („Boom“) auslöst.

„Wenn ein Gut Geld bleiben soll, darf die öffentliche Meinung nicht glauben, dass mit einer schnellen und unaufhaltsamen Vermehrung seiner Menge zu rechnen ist.“ Ludwig von Mises, Nationalökonomie, 1940, S. 389.

Doch wenn die „Reichtums-Illusion“ des neuen Geldes verpufft, wenn also Unternehmer merken, dass sie durch das neue Geld und die niedrigen Zinsen zu falschen Entscheidungen verlockt wurden, kippt die Konjunktur. Droht nun der mit Fiat-Geld angestoßene Boom in einen „Bust“ umzuschlagen, werden Rufe laut, die Zentralbank solle die drohende Rezession (die ja eigentlich eine Bereinigung ist) mit noch tieferen Zinsen „bekämpfen“. Unter dem öffentlichen Meinungs- und Politikdruck senkt die Zentralbank die Zinsen, und das Kredit- und Geldangebot steigt noch weiter an… (Seite 2)

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41 Kommentare auf "Über die wahre Ursache der inter-nationalen Finanz- und Wirtschaftskrise"

  1. Avantgarde sagt:

    „(1) Staatliche Zentralbanken produzieren das Fiat-Geld, das mit dem Privileg des „gesetzlichen Zahlungsmittels“ aus-gestattet ist.“

    Sie, ich und alle anderen hier produzieren ebenfalls Geld wenn sie einen Kredit für ein Haus, Auto oder sonst was aufnehmen – schon vergessen?

    „(2) Fiat-Geld ist innerlich wertloses Geld, meist in Form von beliebig vermehrbaren Papierzetteln und Einträgen auf Computerfestplatten („Bits and Bytes“). “

    Ach ja – GENAU!
    Ich mache ihnen einen Vorschlag:
    Sie schicken mir mal 50Kg von diesem wertlosen Dollarzeugs in Papiernoten und ich erstatte ihnen das Porto und sie bekommen obendrauf noch ein 10er-Pack Klopapier fürs einpacken.

    Alternativ können Sie mir auch ein 5 oder 6stellige Summe an Dollar auf mein Konto überweisen – sind ja eh nur ein paar wertlose Informationen – nicht wahr?

    (3) Fiat-Geld entsteht durch „Kreditgeldschöpfung aus dem Nichts“:

    Und ebenso ins Nichts verschwindet das Geld bei Rückzahlung oder Ausfall eines Kredites – das vergessen Sie freilich…

    Wobei Nichts stimmt nun doch nicht so ganz.
    Merkwürdig, daß manche Leute das Zittern beginnen wenn Sie bemerken, daß ihre Bank plötzlich ein paar 100 Mrd Forderungsausfall zu verzeichnen hat.
    Könnte es sein, daß die sich Sorgen um ihre Guthaben machen?
    Wobei es doch nur „Nichts“ ist.


    Oh Mann!

    Ich verstehe durchaus, warum seine Berufskollegen den Polleit nicht mehr ganz so ernst nehmen – um es mal vorsichtig auszudrücken 🙂

    Wenigstens ist er jetzt von der pösen Barclays-Bank zu einem EM-Händler gewechselt – ich vermute mal er hat vorher in seinen eigenen Augen Teufelswerk vollbracht 🙂

    • FDominicus sagt:

      Warum wundert mich eine derartige Argumenation nicht. Ach ja „ungedeckte“ Schulden machen ja nichts, wie konnte ich das vergessen?

      Ohne Fiat-Geld kein Geld aus dem Nichts sondern „nur“ gespartes Geld, das eventuell verliehen werden kann. Wie ungerecht, da kann man ja gar nicht so viel ausgeben wie man gerne möchte.

      Fiat-Kredite sind doch viel „flexibler“ und man kommt ohne eigene Mühen daran. Einfach nur von jetzt auf gleich. Keine Produktion, kein sparen, das ist doch viel besser nicht wahr?

      Und das Zeug verschwindet nur dann wenn es zurückgezahlt wird. Ja nur das zurückzahlen möchte man sich ja gerne „schenken“ oder nun ja auch lieber ohne viel Mühe begleichen können. Also hey super, lasst uns einfach bei der Zentralbank vorstellig werden. Und die Zentralbank gar nicht müde schafft mal eben 1 Billion mehr. Kleiner Kollateralschaden der Geldmarkt, ja ich weiß der ist ja auch ungerecht. Jedem sein selbst bestimmtes Kreditlimit, daß ist „wahre“ Gerechtigkeit.

      • Avantgarde sagt:

        Kann es sein, daß die Erkenntnis langsam wenn auch mit Sarkasmus wächst 🙂

        Aber es gibt halt auch bein „ehrlich gesparten“ keinen Ausweg – auch diese hat eine Gegenposition in Form einer Schuld.

        Ein kleiner Tipp noch!
        Guck einfach mal bei der Metallwoche vorbei – da haben sie ob Absicht oder Zufall die deutlichen Worte von Throsten Schulte zugänglich gelassen.
        Die Sache mit dem Verteilungsproblem ist zwar noch nicht bis zu ihm durchgedrungen – aber immerhin: Er weiß schon mal was passieren kann wenn man den Kahn willentlich absaufen lässt.

        Mag sein, daß es trotzdem passiert – aber forcieren braucht man es nun wirklich nicht.

        • Frank Meyer sagt:

          Thorsten hat diesen Beitrag offen gebracht. Von daher haben wir ihn auf der Metallwoche auch offen gestellt, auch aus Gründen der Diskussion und der Gewichtigkeit des Inhalts.

        • FDominicus sagt:

          „Aber es gibt halt auch bein “ehrlich gesparten” keinen Ausweg – auch diese hat eine Gegenposition in Form einer Schuld.“

          Egal wie oft es gebracht wird, es wird dadurch nicht wahrer. Annahme sie verdienen 1000 € und geben 900 € davon aus, dann haben Sie genau 100 € gespart und niemand hat sich dafür verschuldet.

          Und genau das meinte ich. Sie könnten dieses Geld wieder als Kredit vergeben, sie können es aber auch sein lassen. Nur was Sie nicht können ist Geld aus dem Nichts schaffen. Und dieses Geld aus dem Nichts schaffen ist das massive Problem und der Hauptgrund für die Schuldentürme der Länder von heute.

          Nun ja und natürlich das Problem, daß es keinen Geldmarkt mehr gibt. Es gilt die EZB gibt, die EZB nimmt und das ist ein weiterer fataler Fehler. Was ist ein Geldmarkt ohne einen Zins? Was „kostet“ Geld. Man kann es heute nicht mehr sagen. Das ist schlecht….

          • Avantgarde sagt:

            „Egal wie oft es gebracht wird, es wird dadurch nicht wahrer. Annahme sie verdienen 1000 € und geben 900 € davon aus, dann haben Sie genau 100 € gespart und niemand hat sich dafür verschuldet. “

            Oh doch!

            Aber sie stellen bereits unbewußt die richtigen Fragen!

            Egal ob 1, 100, 1000 oder 1 Mio – es gibt immer eine Gegenposition im System.
            Es ist wie wirklich wie Buchhaltung – und zugegeben manchmal schwer zu greifen.

            40 Mark Kopfgeld von damals – alles andere ist Kredit.

            Auch Unternehmer müssen ihre noch nicht produzierten Waren vorfinanzieren…
            Kredit ist überall – ohne ihn geht gar nix.

            Aber sie haben mich auf einen Gedanken gebracht 🙂
            Ich weiß in welchem Gebäude Sie denken!
            Es existiert aber nur als Idee und immerhin in sich logisch schlüssig:
            http://www.monetative.de/
            Das dürfte ihren Wünschen entsprechen vermute ich.

    • Mr Mindcontrol sagt:

      > Und ebenso ins Nichts verschwindet das Geld bei Rückzahlung oder Ausfall eines Kredites – das vergessen Sie freilich… <

      Da gibt es nur ein Problem: Bei Rückzahlung werden Zinsen fällig, die aber bei der Aufnahme dieses Kredites nicht mitgeschöpft worden sind, Also muss sich der Rückzahler dieses Geld (der Zinsen) von woanders bezahlen. Diese Zinsen werden wiederum von anderen Leuten durch Kreditaufnahmme "aus dem Nichts" geschöpft. Dieses "Nichts" ist eine eingetragen Schuld (ich spreche von Schuld nicht von Kredit da Schuld ja etwas psychologisches ist und schon in der Bibel massiv erwähnt wird). Damm nur, dass diese Leute ihre Schulden nicht 100% zurückzahlen können da ich ihnen ja als Rückzahler ein Teil des von denen geschöpfte Geld weg nehme. Diese können das dann wiederum anderen "Schöpfern" wegnehmen, nur haben wir jetzt ein Art Pyramidenspiel.
      Wenn man genauer darüber nachdenkt ist es DAS System zur Versklavung des grössten Teils der Menschheit durch Schulden!

      • Avantgarde sagt:

        Das Zinsverbot wurde schon damals von den Templern umgangen – wie auch heute vom Islamic-Banking.

        Da wird das Wort Zins halt durch Aufgeld ersetzt.

        Dividenden gelten beim Islanic-Banking z.B. nicht als Zins.

        Religiöse Argumentation ist also mit Vorsicht zu betrachten.

  2. Reiner Vogels sagt:

    Im Gegensatz zum Vorposter halte ich die Darlegungen Polleits für ausgesprochen einleuchtend und überzeugend und danke dafür.

    Und was die These von Avantgarde betrifft, dass bei Rückzahlung eines Kredits das Fiat-Geld wieder im Nichts verschwinde: Wenn ich als Privatmensch einen Kredit für einen Hauskauf aufnehme, zahle ich in der Tat viele Jahre lang diesen Kredit zurück. Die Kredite jedoch, die der Staat aufnimmt, werden nur formal zurückgezahlt. In Wirklichkeit nimmt der Staat neue Kredite auf, um die alten zurückzahlen zu können. Die Kreditsumme des Staates steigt also jahrzehntelang kontinuierlich an, wobei sich der Anstieg noch beschleunigt.

    Das ist ganz aktuell: Keine Regierung Deutschlands nach dem Krieg hat die Gesamtschuldenlast des Staates in einem solch gigantischen Maße ansteigen lassen wie die Regierung Merkel. (Dass ausgerechnet diese Regierung innerhalb Europas als eine dem Sparen verpflichtete gilt, ist ein schwer erträglicher und wirklich schlechter Witz.) Da aber immer trotz der Zinsmanipulation der Notenbank nach unten auch Zinsen gezahlt werden müssen, steigt die Zinsbelastung des Staates kontinuierlich an. Irgendwann muss das System zusammenbrechen. Ich fürchte, dass dieser Zeitpunkt nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

  3. samy sagt:

    “ … Es war gewissermaßen eine Hochzeit des sozialdemokratischen Sozialismus: Konjunktursteuerung, Wohlfahrts- und Umverteilungsstaat standen hoch im Kurs, und … Bekanntlich gelangen ja in demokratisch verfassten Systemen diejenigen an die Macht, die die Stimmenmehrheit erlangen. Letzteres erfordert, Wählern Wohltaten zukommen zu lassen (die diese selbst nicht erarbeiten wollen oder können). Finanzieren lässt sich das am besten auf Pump,…“

    Diese ewige Schelte des Wohlfahrtstaates, die ist mir zu wenig reflektiert, mag sie auch für das eine oder andere Land stimmen. Es sind doch gerade Länder wie die USA und GB in denen doch sofort Kommunismus geschrien wird, sobald auch nur eine Krankenversicherung eingeführt wird. Gerade diese Länder haben keine (!) Sozialleistungen, sie bauen auf den Tüchtigen, den Gott liebt. Wir reden hier von Puritanern und Calvinisten. Oder möge mir mal einer die hohe Verschuldung Japans mit diesen Ansatz erklären, ein Land in dem die Menschen in Schande leben, wenn sie keinen Job finden und nicht selten Selbstmord begehen. Woher dann die über 200% Schulden gemessen am BIP?

    Und ein klassischer Wohlafahrtstaat wie die BRD, die hätte noch Luft, müsste sie nicht für die Schulden anderer einstehen. Eigenartig, oder?

    Polleit legt den dafür an anderer Stelle den Finger in die Wunde. Es ist der ewig künstlich niedrig gehaltene Zins, der die letzten katastrophalen Blasen auch noch ermöglichen wird. Es sind die so entstandenene Scheinreichtümer, in Form von eigentlich wertlosen Immobilien und Aktienpotfolios, deren wahrer Wert nur durch ein crashender Markt ermittelt werden kann. Und genau das weiss Bernanke. Deswegen muß Geld in die Märkte gepumpt werden, deswegen wird der Zins niedrig gehalten. Nicht wegen der wenigen Mc-Donald-Jober. Es geht um den Scheinwohlstand der klassichen bürgerlichen Wählerschichten. Und es geht um das Militär, darum mit dem gedruckten Geld auch weiterhin Kriege führen zu können. Genau so wie 1971. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich …

    VG

  4. halycondaze sagt:

    Vielen Dank an Hr.Polleit für seine spitze Analyse der Ereignisse bis heute.

    „..Sie alle, vor die Wahl gestellt, entweder ein Ende des Fiat-Geldes zu akzeptieren mit der Folge von Staats- und Bankenpleiten, oder aber die Zahlungsfähigkeit der Schuldner durch ein Geldmengenausweiten sicherzustellen, auch zum Preis hoher Inflation, werden sich absehbar für letzteres und gegen ersteres entscheiden…“

    Dem kann ich nicht zustimmen. Letztendlich ist Option 2 ja nur eine „Insolvenzverschleppung“ (welche übrigens normalerweise strafbar ist!), und führt unweigerlich zu „Tor 1“. Die spannende Frage formuliert sich mEn: „Welche Nebelkerzenfeuerwerke werden wir in der nächsten Zeit sehen, um die Nichts-Ahnenden weiterhin um ihr Nettoeinkommen zu erleichtern?“

    Auch vermisse ich ein mögliches Szenario am „Day after“. Ich denke alle Leser hier sind sich der Konsequenzen BIS ZUM D-Day bewusst, aber wie gehts (möglichst friedlich und konstruktiv) DANACH weiter?

    Trotzdem nochmals vielen Dank für die klare Argumentation in ihrem Artikel.

  5. GoldeneRegel sagt:

    Sehr geehrter Thorsten Polleit,

    vielen Dank für die offenen und wahren Worte.

    Viele Grüße und Gottes Segen

  6. GoldeneRegel sagt:

    …habe etwas vergessen.
    Das hilft vielleicht dem einen oder anderen „Avantgarde“:

    http://www.voluntarist.de/krisenvideo/

    Viele Grüße und Gottes Segen

    • Avantgarde sagt:

      Schon wieder so ein Geldsystemversteher… 🙂

      Ich kenne solche Geschichten inzwischen zuhauf.
      Deswegen werden sie aber nicht besser.

      Es ist übrigens eine sachliche Unrichtigkeit wenn ständig erzählt oder der Anschein erweckt wird Gold sei schon seit Tausenden Jahren Geld gewesen – und erst in der neueren Zeit sei das pöse Papiergeld bzw. Buchgeld gekommen.

      Richtiger wäre: es wurde immer mal wieder als Geld benutzt.
      Wobei die Folgen für das gemeine Volk meist nicht sonderlich erfreulich waren.

      • Frank Meyer sagt:

        @Avantgarde Ohne auf die Details eingehen zu wollen, ist der Begriff „Geldsystemversteher“ eine Beleidigung, auch wenn ein Smiley dahinter steht. Hier achte ich auf die Form. Und empfinde das als überheblich und damit als unangebracht.

        • Avantgarde sagt:

          Nein – das war nicht als Beleidigung gedacht.

          Aber ein bischen Lustig hab ich mich schon darüber gemacht – das stimmt.
          Vor allem weil das fractional banking immer so als Geheimwissen verkauft wird – was es definitiv nicht ist.
          Die Bundesbank selbst hat schon Artikel darüber eingestellt.

      • philly sagt:

        Das Problem ist doch nicht, ob das Papiergeld gedeckt ist oder nicht, sondern daß aus dem Nichts Geld geschaffen wird, für das Zinsen bezahlt werden muss und das nach Ablauf der Kreditfrist wieder ins Nichts verschwindet. Die Zinsen aber bleiben gültig. Das kreiert nicht nur neues Geld, für das kein Gegenwert mehr vorhanden ist, sondern auch den „Zwang zum Wachstum“ für den Kreditnehmer, der nun nicht 100% zurückzahlen muss, sondern eben 100% plus Zinsen!
        Verbunden mit der Hebelung durch das fraktional banking entsteht ein Pyramidensystem, das Geld von „erzwungen“ fleissig nach „erschlichen“ reich umverteilt.
        Übrigens kann eine Bank mit ihren Gewinnen natürlich machen, was sie möchte. Nur mit den Einlagen der Sparer dürfte sie das nicht. Daran ist aber der Kunde „schuld“, dessen Gier ebenfalls Zinsen von der Bank verlangt!
        Ob dieses System nun goldgedeckt ist oder nicht, spielt keine Rolle.

      • stephan sagt:

        @Avantgvarde:

        Man sollte die Systeme einfach von den Leuten her trennen. Diejenigen, die ungedeckt auf Pump leben wollen, leben in ihrem System – also in Deinen Worten das gemeine Volk. Diejenigen, die erst erarbeiten, was sie später ausgeben, leben in ihrem System. Dann schauen wir mal, wer am Ende besser dasteht. Die Plebse, die nichts haben, aber ohne Sinn und Verstand und auf Kosten anderer (im Zweifel derer, die danach kommen) alles haben wollen und müssen, oder diejenigen, die etwas gespart haben und sich deshalb etwas leisten können.

        Die aktuelle Situation in GR, SP, PT, IR etc. zeigt übrigens schon, wie es denen ergeht, die sich Sachen leisten, die sie sich nicht leisten können. Und das alles in dem von Dir präverierten FIAT-Geldsystem, das ja den schönen (Schein-) Wohlstand für alle bringt und zwar genau solange, bis es zusammenkracht, weil es mit all den tollen ungedeckten Leistungen an seine Grenzen stößt. Dann ist der Spaß auch und gerade für das gemeine Volk zu Ende – siehe GR, SP, PT, IR und wer demnächst nicht noch alles dazu kommt.

        • Avantgarde sagt:

          Die Sache ist aber, daß ohne Schulden gar nichts mehr geht.

          Und wenn man ein bischen invers denkt dann könnte man es auch als Guthabenkrise bezeichnen.

          Es geht nicht um irgendwelche Plebse – dann wäre es ja einfach.
          Mit denen hätte man kaum sehr viel Mitleid.

          Die Dinge hängen ganz einfach wie bei einer Buchhaltung zusammen.
          Du brauchst immer eine Gegenposition.
          Und somit sind die Schulden nun mal das Vermögen der anderen.

          Moral spielt systemisch erst mal gar keine Rolle – es ist völlig neutral zu sehen. Es gibt erst mal keine guten oder schlechten Schulden.

          Wir sollten froh sein, wenn uns der Laden nicht um die Ohren fliegt.
          Und das meine ich absolut Ernst!

          • stephan sagt:

            Es ist nicht böse gemeint, aber Du scheinst mir ein Realitätsverweigerer zu sein: Der Laden fliegt uns gerade um die Ohren! Und zwar, weil er erstens ein ungedecktes Schuldsystem ist, in dem noch dazu die Gläubigerhaftung für bestimmte Gruppen ausgeschaltet wird, die Schulden also zu denen umverteilt werden, die nicht dafür verantwortlich sind. Beide Umstände führen zu einem völlig abstrusen Zustand, der mit freiheitlicher, sozialer Marktwirtschaft rein gar nichts mehr zu tun hat. Ich freue mich schon darauf, wenn diejenigen, die diese Perversion zugelassen haben (die sozialistischen Einheitsparteien CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke), zur Rechenschaft gezogen werden. Und das werden sie ganz gewiss.

          • Mr Mindcontrol sagt:

            Deine zwanghafte Vorstellung von Gegenpositionen ist Unsinn!
            Bei einen Tauschhandel von Waren muss ich keine Schuld eintragen wenn ich sofort Ware gegen Ware tauschen kann, Schuld muss ich nur eintragen wenn ich die Gegenleistung nicht sofort erbringen kann. Bei bestimmten Arbeitsverträgen und anderen Dingen durchaus sinnvoll.
            Nur sollten solche Kredite nur IM System staattfinden dürfen nicht aber DAS System selber sein. Wenn ich das mit Edelmetallgeld oder mit warengedecktem Papiergeld mache ist das nicht das Problem, da diese Ware die das deckt ja heute schon besteht. Bei einer Geldschöpfung aus dem Nichts ist die Deckung aber nur virtuell genauer gesagt in die Zukunft verschoben. Die Arbeitsleistung die der Kreditnehmer in der Zunkunft erbringen wird oder auch nicht 😉 ist dann die Deckung, Sie IST aber nicht vorhanden weil IST eine Beschreibung der Gegenwart ist und nicht der Zukunft wodurch auch Inflation entstehen kann, da es die Waren die das Geld das in der Gegenwart schon geschöpft ist decken sollen noch gar nicht gibt.
            Sicher wird es auch Probleme geben mit Krediten im einen Vollgeldsystem nur bestehen diese dann zwischen Gläubigern und Schuldnern, der Gläubiger sieht im Zweifelsfall sein Geld nicht wieder wenn der Schuldner nicht zahlen kann, das ist zwar ärgerlich für den Gläubiger bedroht aber in keinster Weise das System an sich. In unserem Schuldgeldsystem ist dann aber das System selber betroffen und nicht nur ein paar wohlhabende Gläubier. Ein Zusammenbruch des Systems betrifft dann fast die ganze Bevölkerung, DAS ist der feine Unterschied und auch der Grund warum die Großbanken unsere Politiker quasi unbegrenzt für ihrer „Rettungen“ erpressen können.
            Ja, richtig gelesen, die Bankenrettungen von 2008 und der ESFS/ESM heute sind Folge von Schutzgelderpressungen der Banker gegenüber unseren Politikern. Die Derivatenbombe ist doch politisch erwünscht von den Bankstern. „Entweder ihr gebt und die Billionen Rettungen aus Beschuldung der Steuerzahler oder wir lassen das System hochgehen“!
            Ist jetzt sehr krass und politisch unkorrekt aber ich glaube ich muss unseren „Neuling“ diese Zusammenhänge erst mal erklären!

          • MARKT sagt:

            Natürlich sollten wir froh sein wenn uns dass System nicht um die Ohren fliegt.
            Doch auch mit meinen Berechnungen komme ich dazu das sich dieser Zustand gar nicht verhindern lässt, im Gegenteil , er wird sogar bewußt herbeigeführt (Vorsicht Verschwörungstheorie). Aber es wird noch einige Jahre dauern, und das ist aber auch nicht und bedingt eine positive Nachricht)

            Die meisten hier haben aber wahrscheinlich eh nur den Satz mit der „hohen Inflation“ gesucht und gefunden in dem Bericht. Und damit waren Sie dann auch zufrieden.

            Viele verstehen offensichtlich nicht , wie Sie mit Sätzen in die Irre geführt werden wie:
            „Das Fiat-Geld ist nicht zuletzt eine Folge des anwachsenden, chronisch per Kredit finanzierten Umverteilungsstaates“
            „Es war gewissermaßen eine Hochzeit des sozialdemokratischen Sozialismus: Konjunktursteuerung, Wohlfahrts- und Umverteilungsstaat standen hoch im Kurs, und ihrer Verwirklichung stand eine Goldbindung des Geldes, durch die sich die Geldmenge nicht beliebig manipulieren ließ, entgegen.“

            Ja es gibt diesen Umverteilungsstaat tatsächlich, aber doch nicht von fleißig auf faul, sondern von fleißig auf reich. Und was das mit Geldsozialismus zu tun hat, dass möge man mir einmal erklären. Komme mir jetzt bitte keiner mit den hohen Lasten des Sozialstaates.

            Natürlich geht in unserem System ohne Schulden überhaupt nichts mehr , und deshalb auch die Angst vor einer „Kreditklemme“ oder einem Liquidity -Crunch. Das diese Angst berechtigt ist,zeigt sich gerade im Moment wieder deutlich. Wer in einem solchen Umfeld auf eine nahe Inflation setzt, der sollte für seinen Mut schon einmal bewundert werden.

            Die Notenbanken geben genau soviel wie benötigt wird um das System am laufen zuhalten und die „Inflationsangst “ am köcheln zu halten.

            @ Stephan
            bitte nicht persönlich nehmen, aber dein Post von 28.5/ 21.26 zeugt von unglaublicher Arroganz.
            Bitte nimm dir die Zeit und lese den Vertragsentwurf zum ESM und du wirst sehen, dass es dir und allen „scheinbar Vermögenden „(Vermögen bis 100 Mio. €) nicht gelingen kann zu sparen um „später“ davon zu profitieren. Denn auch wenn du und auch einige „rechtschaffende und in bester Absicht Handelnde“ keine Schulden machst , sorgst du mit Deinem Sparen dafür das du das System nährst. Natürlich muss sich jemand verschulden wenn du sparst.

            Und wenn Du/Wir nicht bereit sind, Schulden zu machen, macht Sie ein anderer für uns. Mit dem einen Unterschied wir stehen voll und ganz mit in der Haftung. (Siehe ESM – Vertragsentwurf)
            Die Systemprofiteure werden aber gerade mit aller Macht (und neuen Schulden) gerettet. Auf wessen Kosten ? Wer bezahlt die Zinsen für immer mehr Kredite? Richtig alle die etwas gespart haben und irgendwann eben auch aus dieser gesparten Substanz. Du dürftest bei etwas Zeit und Ruhe zu dem Schluß kommen, wir sind alles Plebse die mit solchen Berichten gegeneinander ausgespielt und auf die falsche Fährte gelockt werden.
            Denn wir alle , die auf dieser Seite schreiben dürften , nicht zu den geretteten sondern zu den Rettern gehören (ob guter Mittelstand oder Hartz4-Angewiesener)

            Übrigens die sozialen Wohltaten , von denen der Autor spricht , sind für die Eliten ein gut verzinstes Investment und ein wesentlicher Grund weshalb es immer wieder gelingt , ein solches Irrwitziges System am Leben zu erhalten bzw. immer wieder neu nur geringfügig modifiziert zu installieren.

            @ Advantgarde
            natürlich wird das Zinsverbot im Islam und auch im Christentum umgangen und unterwandert, nichts desto trotz, besteht es in der ursprünglichen , leider nicht mehr gelebten Fassung. ICh bin kein angehöriger einer Religionsgemeinschaft, trotzdem sollte es zu Denken geben, dass dieses Zinsverbot Bestandteil aller wichtigen (großen) religiösen Gemeinschaften ist.

  7. Adept sagt:

    Herr Prof. Bernholz hat in seinem bahnbrechenden Werk :
    Monetary Regimes and Inflation. History, Economic and Political Relationships. Edward Elgar Publishing, Cheltenham 2003, 210 Seiten

    nachgewiesen, daß sämtliche Hyperinflationen mit einem übermäßigen Haushaltsdefizit einhergingen, das im wesentlichen durch Geldschöpfung finanziert wurde.

    Es war weder Kapitalflucht noch ‚bank-run‘- das ist Politikergeschwätz.

    Wenn die Staaten mehr Schulden machen, wie die Steuerzahler schultern können, ist das Ende der Fahnenstange erreicht.

    Bei Frankreich ging die Revolution los bei 91 % Verschuldung vom Bruttosozialprodukt.

  8. Über die wahre Ursache der inter-nationalen Finanz- und Wirtschaftskrise | Antizensur sagt:

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  9. Mr Mindcontrol sagt:

    Ich halte dagegen:

    Erst einmal gibt es mehrere Ursachen, das Fiat-Money-System UND zum Teil unterregulierte „Märkte“ können sich ergänzen.
    Ich glauben eben NICHT dass die private „Produktion“ von Geld die Lösung wäre! Anmerkung: Das FED IST privat!
    Mal ganz provuzierend: Ich meine sogar, dass das derzeitige Geldsystem sich eben durch sogenannte „Marktgesetze“ durchgesetzt hat, auch wenn es jetzt ein Monopol hat.
    Ganz einfach: Dieses Geldsystem hat sich durchgesetzt WEIL man damit über seine Verhältnisse leben kann. Staat, Unternehmen UND zuletzt der Verbraucher bekamen viel mehr Kredite als in einen Vollgeldsystem möglich gewesen wären, was auch das Wirtschaftswachstum angekurbelt hat. Und nein, ich halte die ganzen Waren wie Autos, Gebäude etc. die durch dieses Wachstum angekurbelt nicht für Illusion (zumindest nicht im herkömmlichen Sprachgebrauch).
    Warum also sollte in einen privatem „Marktgeldsystem“ sich nicht auch wieder dieses System durchsetzten? Zumal wir nicht im Jahre 1900 leben wo sich Warengeld wie Edelmetalle angeboten hätten. Heute leben wir im Zeitalter der Überweisungen und elektronischen Zahlungen, ohne Regulierungen ist es doch nur logisch, dass sich die „Geldhersteller“ durchsetzten die am besten betrügen und eben nicht das elekronische Geld ausreichend mit EM hinterlegen.
    Ja, unser Geldsystem ist ein Betrugssystem und Deregulierung zugunsten von Betrug, siehe Derivaten-Wetten im 12-fachen Wert des Weltbruttozialproduktes IST einer der Hauptursachen der Krise! Dieses System hat Betrug legalisiert, warum bitte sehr soll diese Form der Deregulierung nicht schädlich sein?
    Mir ist klar, dass ich hier den Autor sicher nicht abbringen kann von Seiner Meinung, genau wie ich vor 20 Jahren leider vergebens mit marxistischen Studenten diskutiert habe die ich auch nicht von der Meinung abbringen konnte dass der „Osten“ zusammengebrochen weil der böse kapitalistische Westen dieses System sabotiert hat. Mir wurde dann mit ganz vielen Formeln erklärt, dass der Sozialismus die einzig wissenschaftliche Wirtschaftsform wäre, Widerrede zwecklos.
    Das Problem ist, dass wir alle (ich auch) der selektiven Wahrnehmung unterliegen, aus Millionen Infos die das Gehirn pro Sekunde verarbeitet werden nur ganz wenige bewusst. Damit ist es leicht alles das raus zu picken was der eigenen Ideologie dient und das auszublenden was ihr widerspricht.
    Ich hoffe aber den anderen Lesern hier mal ein Anstoß gegeben zu haben, warum es nicht unbedingt dazu kommen muss was und die „Österreicher“ erzählen. Es kann auch ganz anders kommen, eine Möglichkeit davon habe ich genannt!

  10. Fnord23 sagt:

    Hallo in die Runde,

    es scheint ja einige unterschiedliche Ansichten zu geben, was nun mit den Fiatgeldschulden ist….

    avantgarde schreibt:
    „Und ebenso ins Nichts verschwindet das Geld bei Rückzahlung oder Ausfall eines Kredites – das vergessen Sie freilich…“

    Tut es das, verschwinden? Die Schulden des Einen erzeugen bei Anderen Vermögen. Meinetwegen auch Scheinvermögen. Die Schulden haben einen festen Rückzahlungszeitpunkt-Tilgung. Die Vermögen daraus nicht. Sollen diese nicht sichtbar ausfallen, was das Gesamtsystem ins Wanken bringen würde, dann muss exponentiell aufgeschuldet werden. Stichwort: Liquiditätsmangel.

    Die Vermögen wollen GuthabenZinsen, und dieses mehr „Geld“ muß ja auch woher kommen. Dazu brauch es neue Konsumenten, die auf Schulden konsumieren. Darum dieses ständige WACHSTUM Geschrei.

    Der Staat muss die getilgten Schulden und Zinsen der privaten Wirschaftssubjekte aus der Vorverschuldungsperiode, nenne ich jetzt mal so, schultern. Er begibt Staatsanleihen. GB schöpfen den Kredit und die Anleihe ist der Pfand. So wie der Grundbucheintrag der Pfand für den Baukredit ist. Aber nach Herrn Polleit schöpft der Staat das Geld. Wenn er es nur täte und zwar Schuld frei…

    In der Endphase einen Zinseszinszyklus passiert eben genau das, was wir heute sehen. Es läuft in Zyklen und gut. Nichts läuft linear ab, so wie wir es gern hätten. Was ist daran so schlimm. Was ist am Winter schlimm, wenn ich Winterreifen auf ziehe und mir entsprechende Kleidung kaufe? Nichts. Nur ist dieser Zyklus eben ein kurzer und wir haben gelernt damit um zugehen. Hier reden wir von 60-80 Jahren, wenn nicht sogar von Superzyklen.

    Zum Polleit-Artikel:
    Ob die Seitenbetreiber Herrn Polleit noch einen Gefallen schuldeten? 🙂 Die Qualität des Geschrieben kann es m. M. nicht sein. Es tut mir weh, dieses Kauderwelsch hier zu lesen.

    Ich weiß auch gar nicht, wo ich da beginnen soll. Ich sehe da vieles anders. Zumindest das möchte ich anmerken:

    „Die Ursachen für die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht, wie oft diagnostiziert wird, ungezügelte Kapitalmärkte, überzogene Risikospekulation oder Gier.“

    Nein Herr Polleit, ungeregelte Finanz- und Kapitalmärkte sind nicht für den Hunger und die Armut in der Welt verantwortlich, da gebe ich Ihnen recht. (Satire) Es sind die Habgier und Gewissenlosigkeit der Menschen, die in den Finanzzentren der Welt sitzen und mit Mrd. „Scheingeld“ z. B. in ganz reale Nahrungsmittelnmärkten spekulieren. Wer macht sich schon Gedanken, was das für Folgen irgendwo auf der Welt hat. Die, die mit Mrd. jonglieren, machen sich ihre Regeln und Gesetze selbst. Der kleine Anleger, der über die Sparkasse Greifswald einen Rohstofffonds kauft, nutzt das so gut er kann auch und ist wohl nicht viel besser.

    Dass der Reichtum der Einen nur durch die Armut der verschuldeten Masse zustande kommt, hat damit auch nichts zu tun? Nein….

    Man, ich reg mich schon wieder auf.

    „1) Staatliche Zentralbanken produzieren das Fiat-Geld, das mit dem Privileg des „gesetzlichen Zahlungsmittels“ ausgestattet ist.“

    Ist es das, was Sie glauben? Die Kreditschöpfung findet zuerst in privaten Banken statt. Die Buchungen im Hintergrund der GBen und der ZB mal außen vor.
    Was ist überhaupt FiatGeld? Fiat -es werde- ist Kredit. Kein Geld! Gibt es Geld überhaupt? Das, was heute als „Geld“ bezeichnet wird, ist das gesetzl. festgelegte Abgabengut (Steuern), das gesetzliches Zwangszahlungsmittel , oder auch Schuldentilgungsmittel, ist Zentralbankgeld (ZBG)und lautet auf die Währung Euro. Keine GB darf gesetzliches Zahlungsmittel begeben!

    Das andere, das was als Guthaben auf dem Konto ist, ist der aus dem nichts erzeugte Kredit eines Anderen. Es ist nicht mal ein gesetzliches Zahlungsmittel.
    Sie haben einen Anspruch an ihre Bank, die Option auf ZBG in Höhe der Guthaben. Die Bank schuldet Ihnen das. Schon wieder ein Schuldverhältnis.

    Unsere Welt, unser Leben ist ein Dauerzustand von Schuldverhältnissen mit unterschiedlichen Zeitpräferenzen zu anderen Personen, ob natürlichen oder juristischen – nicht nur monetären. Oder zum Staat.

    Und was heißt ungedeckt? Es ist gedeckt mit der Ware, oder Dienstleistung, die mit dessen in „Umlaufbringen“ erzeugt werden wird. Zeitversatz beachten.

    Bretton Woods 1971:
    Die Aufgabe der fixen Golddeckung hat für mich andere Gründe.
    Wie schön an der Kurve zu sehen ist, war es notwendig, sich ab Anfang der 70er Jahre auf den exponentiellen Zwang der Zunahme der Schulden einzustellen. Der ging mit der Bindung an Gold nicht mehr, ohne den Unzenpreis in exponentielle Höhen zu jagen. Das war wohl nicht gewollt.

    h t t p://bavaria-for-ron-paul.blogspot.de/2010_05_01_archive.html

    „…steigt die Verschuldung stärker an, als die Einkommen zunehmen.“

    In der Endphase eines Zinseszinszyklus macht die Verschuldung dies nun mal. Warum ist das so? Eine exponentielle Einkommenszunahme ist was?
    Außerdem gehört zu den Einkommen auch immer noch ein Preisniveau. Die Höhe der Einkommen sagt noch nichts über die Kaufkraft aus. Wo ist denn die fehlende Einkommenszunahme? Also die Differenz? ( Schere zw. arm und reich ?) Ach Herr Polleit….

    „Umso wichtiger ist daher das Verbreiten der Erkenntnisse über Wesen und Wirkung des Fiat-Geldes.“

    Sie erscheinen mir zu schlau, als dass dieser Artikel auf Nicht-Wissen beruhen könnte. Ist das Absicht? Wohl ja. siehe nächster Auszug:

    „Zum anderen, weil nur so die Grundlage für den Übergang zu einem ökonomisch-ethisch akzeptablen Geldwesen geschaffen wird: eine vollständig entstaatlichte, also privatisierte Geldproduktion.“

    Jetzt weiß ich, in wessen Auftrag Sie hier unterwegs sind. Oder was verstehen Sie unter privatisierter Geldproduktion? Sie wollen VollGeld, aber als privates Geld? Das wäre dann die nächste Stufe der Versklavung.

    Bürger , hütet euch vor diesem Mann!

    Kapitalismus und das „Geldsystem“ funktioniert, wenn beides unter entsprechende Kontrolle des Staates gestellt werden. Das bedingt jedoch eine Bevölkerung, die sich mit Wirtschaften auskennt, weil dann nur noch Politiker gewählt werden, die das Gemeinwohl im Auge haben.

    Das was Sie hier betreiben, ist den Nebel ums „Geld“ verdichten. Mit Aufklärung hat das nichts zu tun.

    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Das Wirtschaftssystem ist Kapitalismus. Das Finanzsystem ist mit Debitismus wohl am Besten beschrieben. Nach Dr. Paul C. Martin. Ich hab viele Erklärungen gelesen. Aber dessen „Kapitalismus – Ein System das funktioniert“ hat mich illuminiert. 🙂

    VG ins Land

    • Avantgarde sagt:

      „Tut es das, verschwinden? Die Schulden des Einen erzeugen bei Anderen Vermögen. Meinetwegen auch Scheinvermögen. Die Schulden haben einen festen Rückzahlungszeitpunkt-Tilgung. Die Vermögen daraus nicht.“

      Geschenkt 🙂 – natürlich müssen die zurückbezahlten Schulden durch andere ersetzt bzw. sogar weiter aufgeschuldet werden.
      Bei dem einzelnen Schuldvertrag verschwindet der Kredeit aber tatsächlich, nur muß das innerhalb des Systems durch einen Nachschuldner ersetzt werden.

      Mir ging es eigentlich nur darum diese Standardspruch alles käme aus „Nichts“ mal weiter zu verfolgen – bis zum Zeitpunkt des zurück ins „Nichts“

      Vor allem aber dieses ewige Geschwätz von dieser angeblichen so notwendigen Rückzahlung der Schulden, und Schulden seien etwas schlechtes.
      Würden die Schulden tatsächlich zurückbezahlt oder fielen sie aus dann begänne hier vermutlich ein 30er-Jahre Reloaded.

      Und mal nebenbei: Wer will den schon sein verliehenes Geld zurück?
      Keiner will es zurück – die Leute wollen nur die Zinsen/die erwirtschaftete Rendite.
      So schrecklich zwingend ist eine Rückzahlung also auch gar nicht.

      Wirtschaften beruht überigens immer auf Kredit – auch in dem von Polleit gepiesenen Goldgeld.
      Es geht gar nicht anders – denn ansonsten bekommt man händischen Tauschhandel – und das ist in einer globalisierten arbeitsteiligen Welt schlicht unmöglich!


      Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen warum und was der Polleit da so schreibt.
      Aber sei es drum – vielleicht haben sie den Artikel eingestellt weil Thorsten Schulte hier etwas eingestellt hat was vielen hier nicht so schmecken dürfte.
      Als Gegengewicht sozusagen 🙂

  11. Fnord23 sagt:

    @Mr Mindcontrol says:
    29. Mai 2012 at 00:41

    Gegenbuchung – Doppelte Buchhaltung. Das funktioniert nun mal so. Darum heißt es ja auf dem Konto auch „Buchung“. Und nicht nur auf dem Girokonto ist das so.

    „Bei einen Tauschhandel von Waren muss ich keine Schuld eintragen wenn ich sofort Ware gegen Ware tauschen kann, ..“

    Wo findet Tauschandel statt? „Geld“ kauft bzw. tilgt Schulden!

    Geld ist Kredit und kein Tauschmittel.

    Tauschhandel geht sicher im Privaten hin und wieder. Damit ist aber kein entwickeltes arbeitsteiliges Wirtschaften möglich. Weiß ich ganz sicher aus der DDR.

    VG aus Sachsen

    • Mr Mindcontrol sagt:

      Schon wieder Unsinn! Wo war denn Geld Kredit als Gold und Silber noch Geld waren! Das waren Tauschmittel mit echtem Wert!
      Genua diese doppelte Buchführung ist wo Geld Kredit ist ist ja das Betrugs und Verkslavungssystem. Je es funktioniert ein paar Jahrzehnte lange, dann aber wegen der Exponentialfunktion des Zinseszins nicht mehr.
      P.S. Ich habe das Gefühl hier mit „Neulingen“ zu diskutieren die sich mit der Problematik noch nicht richtig auseinander gesetzt haben.

      • MARKT sagt:

        Wo liegt denn der WErt insbesondere von Gold.
        Lebt es nicht auch von seinem Mythos. Vom Glaube an seinen Wert?
        Ähnlich wie das Papiergeld?

        Wenn Güter knapp werden werdet Ihr den Wert dieser Sachwerte kennenlernen. Sollte es zu dieser von vielen offensichtlich herbeigesehnten Situation kommen, darauf dürfen wir alle gespannt sein.

        @ Fnord23
        ich kann Ihnen in Ihrer Sichtweise nur nahezu uneingeschränkt zusimmen.

        @ FDomenicus
        wer hat sich hier als Fiat Geld Anhänger geoutet? Nur das System ist Fakt. Und wir alle haben es bisher toleriert. Und wer glaubt ein bisschen Hyperinflation würde die Probleme lösen. Die „Dummen“ verlieren Ihr Vermögen und die „Cleveren“ Goldbuggs können jubeln, ist der nicht auch etwas arrogant?

        • FDominicus sagt:

          Was ist arrogant, daß die Dummen verlieren oder die Golgbugs „gewinnen“? Ich kann da keine Arroganz erkennen. Ich bin ganz klar gegen jedes Fiat-Geld System und ich bin ganz klar gegen jede Art von Zentralbank.

          Ja wir haben dieses Betrugsystem, und nein ich muß mich nicht damit abfinden. Ich kann mir meinen Ausweg zurechtlegen also tausche ich Geld gegen EM. Ich hindere Sie nicht es anders herum zu halten.

          Wenn ich verliere, sehe ich das eben als mein pP an (persönliches Pech) bekommen die Fiat-Geld-Anhänger einen mit ist das eben deren pP.

          Die Wahrscheinlichkeit, daß es auf pP für die Fiat-Geld Anhänger herausläuft ist für mich 1. Es gibt keinen Weg, daß ein derartiges System auf Dauer besteht. Wenn erst mal das Gelddrucken richtig los geht gibt es kein Halten mehr. Da kann ich dann nur sagen. Na und?
          Ihr (Fiat-Geld-Anhänger) wolltet es, ich nicht.

          Fiat Geld hat keinen Wert meine Edelmetalle werden immer einen haben. Also auch wenn ich verliere, wird es niemals alles sein… Das können die Fiat-Geld-Fans für sich vergessen.

          • MARKT sagt:

            Arrogant ist, dass Sie wissen wer die Dummen sind.

            Und Arrogant meinerseits ist, dass Sie wohl den Ernst der Situation nicht ganz begriffen haben. Und die Behauptung dass es Ihnen wie den „Systemerhaltern“ nur um den Erhalt Ihrer persönlichen Situation nicht aber um einen Lösung des Problems in der Gesamtheit geht.

            Aber das ist durchaus Legitim. Machen 99% und genau deshalb kann 1% auch über diese 99% bestimmen. Ein Paar würden zwar gern können aber nicht alleine. Der Rest sind Besitzstandswahrer. Wir werden sehen was die nächsten 5 Jahre bringen. Und vieviel die meisten Goldbuggs von Ihren „wahren Werten“ noch ins Ziel (Inflation, Währungsschnitt) bringen.

            Natürlich haben wir ein Betrugssystem. Aber warum funktioniert es? Warum kommen die Kritiker aber Besitzstandswahrer jetzt aus Ihren Löchern. Weil Sie jetzt Angst um eben diesen Besitzstand haben. Bisher konnte man sich noch als „Systemgewinner“ fühlen.

            Doch dieses Gefühl nimmt ab. Bringt es der Kauf von Edelmetallen in hohem Maße tatsächlich zurück? Gestern war doch ein guter Tag.

            Ich konnte aus keinem Kommentar auf dieser Seite den Schluß ziehen, dass der Autor damit seine Zustimmung oder die Verteidigung des Fiat-Geldsystems zum Ausdruck bringen will, trotzdem wird jemand der nicht die eigene (einfache Lösung wie Golddeckung etc. ) propagiert verhöhnt und abgeurteit. Da kommt man sich ja schon vor wie im Bundestag.

  12. Reinhard S sagt:

    Sehr geehrter Herr Polleit,

    herzlichen Dank für diese originelle und messerscharfe Analyse. Sie haben mir meinen Glauben an Wallstreet und den „Markt“ zurückgegeben. Ich bin sehr froh, dass das alles nur wegen diesem Fiat Geld System passiert ist.
    Seit 4 Jahren dachte ich voller Zorn, der Grund für diese Krise und den finanziellen Verlusten die ich und viele andere Menschen erlitten hatten, sei auf die zwei Millionen „liar loans“, dem Triple A Rating für diese „liar loans“ durch amerikanischen Rating Agenturen, einem gewissen Greenspam, der die Aussteller von betrügerischen Credit Default Swaps mit einer staatlichen Garantie gegen Verluste versehen hatte oder auch durch einen gewissen Asmussen, (damals beim Bundesfinanzministerium, heute bei der EZB!) der deutsche Banken zum Bilanzbetrug ermutigt hatte.

    Jetzt kann ich endlich wieder ruhig schlafen… Nur ihr Argument bezüglich Goldstandard habe ich noch nicht so ganz verstanden. Ich dachte immer, die USA hatten 1929 auch so eine Art Goldstandard?

    Hochachtungsvoll!

  13. GoldeneRegel sagt:

    Sehr geehrte Anhänger des Fiatgeldes,

    ich persönlich habe nichts gegen beliebig vermehrbares Papier.
    Dabei ist es mir auch gleichgültig, ob es nun dank staatlich geschaffener Monopole aus privaten oder direkt aus staatlichen Druckerpressen stammt.

    Ich will nur nicht gezwungen werden, dieses Papier zu nutzen.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen das Ende dieses Zwanges und die Freiheit, Ihr zukünftiges Geld frei wählen zu können.

    Viele Grüße und Gottes Segen
    PS: Berliner Rede
    http://www.youtube.com/watch?v=CZEpCsZgI7k

    • FDominicus sagt:

      Fragt mal einfach nur dezent. Warum MÜSSEN wir nicht Fiat-Geld-Anhänger das Fiat-Geld benutzen. Warum „dürfen“ wir noch nicht einmal auf dem Zahlungsmittel bestehen was uns „besser“ erscheint? Wir nähmen niemanden etwas wenn wir mit unserem Gold bezahlten oder auch Papiergeld auf dem einfach nur drauf stünde. Gegen diesen Schein bekommen Sie da und dort genau xy g Gold.

      Wenn das Fiat-Geld doch soviel besser ist, dann würden wir doch nur uns schaden. Das braucht doch einen Fiat-Geld Anhänger nicht kümmern.. Er kann weiter mit „seinem“ Geld bezahlen ich mit meinen. Er muss sich halt wenn er was von mir haben möchte an eben meinem Zahlungsmittel orientieren.

      Ich verlangte auch keine Zentralbank für meine Bank die ohne Mindestreserve wirtschaftete und bei der ich sicher sein kann meine Sichteinlagen sind immer „physisch“ vorhanden. Ich verlangte keinen Einlagesicherungfond und nein eine Garantie von unseren Delebets verlangte ich auch nicht. Fakt ist es gibt weltweite keine Bank die so aufgestellt ist, und das (wenig) Erstaunliche daran, daß wird staatlich so „gewollt“.

      Ich möchte nur mein Banksystem mit Gold als Basis, und die Gewissheit wenn dort jemand mit meinen Sichteinlagen jemanden anderes ein Kredit einräumt, daß dieser jemand als das behandelt würde was er ist: Ein Betrüger. Es ist mein Geld und der Bankangestellte hat nicht mit meinem Geld zu schaffen, es sei denn ich beauftrage ihn.

      Also frage ich noch einmal. Warum MUSS ich diese Fiat-Geld akzeptieren und darf noch nicht einmal für mich und meinesgleichen etwas anderes benutzen?

      Für mich ist es klar, daß ich als Sparer der Dumme in diesem System bin und darum darf ich nicht. Denn ist es nicht wunderbar jedem jedes Jahr mindestens 2 % aus der Tasche ziehen zu dürfen ohne irgendwelche Gegenleistungen zu erbringen. Und dann greifen noch andere Gemeinheiten. Schaffe ich es die Inflation auszugleichen rutsche ich gleich mal in der Steuerprogression nach oben und darf für die Inflation noch mal extra Steuern bezahlen. Das ist ein Verbrechen.

  14. FDominicus sagt:

    Nun wer so die Wahrheit verleugnet wie Avantgarde, kann mit „normalen“ Argumenten nicht überzeugt werden. Dogma siegt. Und Ihr Überheblichkeit ich würde die „richtigen“ Fragen stellen spricht Bände. Ich muß mich nicht auf Ihre Niveau herabbegeben. Nenne ich es also klar beim Namen Schuldenvoodoo. Es wird einfach ex cathedra verkündigt „Ohne Schulden geht es nicht“ Punkt Sie sind nicht der Papst und selbst wenn Sie es wären würde ich Ihnen wiedersprechen. Sie können mich nicht widerlegen tun aber so als wäre das gar nicht nötig. Gratulieren, was Manipulation angeht gehören Sie schon zu den „Fortgeschrittenen“.

    Ich habe Ihnen ein Beispiel genannt, wo sie Sparen ohne das jemand anders Schulden machte. Da kommen sie nicht drumherum also wird auf Nebenschauplätze ausgewichen. Und auch da haben Sie schon von den Politikern gut gelernt. Hat man beweisbar nicht Recht, leugne einfach und wenn es nicht anders geht, gebe man gerade soviel zu wie man muß und dann drehe den Spiess um und greife den Gegner persönlich an.

  15. drasgeo sagt:

    Hier ein sehr ermutigendes Video einer 12-jährigen Kanadierin, die das Fiat-(Falsch-)(Zwangs-) Geldsystem begriffen hat – insofern besteht Hoffnung für alle Uhus (Menschen unter 100 J). (http://www.youtube.com/watch?v=_ae7h8FioX0)
    Sparen ist menschlich, weil wir Menschen unsere eigene Zukunft (unser Alter mit zunehmenden Gebrechen) antizipieren können und uns mit Sparen (abspeichern von geleisteter Arbeit) darauf vorbereiten (Sparen ist verschieben von Ausgaben in die Zukunft). Fiatgeld ist unsparbar und somit unmenschlich (das ist nur meine bescheidene Sicht). Jeder sollte das Geld benutzen das er bevorzugt, ich für meinen Teil würde dasjenige Geld wählen, welches am besten Lebensarbeitszeit abspeichert.

    Für den „freien Wettbewerb der Gelder“ in einer freien Marktwirtschaft !!!

  16. ortner online » Ursachenforschung für Beginner…. sagt:

    […] vielmehr in der (Un)Ordnung des Geldwesens zu finden: einem „Papiergeldstandard“… weiter hier. (Thorsten […]

  17. […] Über die wahre Ursach der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise […]

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