Goldene Vorsorge für Leib und Leben

8. Dezember 2009 | Kategorie: Kommentare

Es ist ganz angenehm, bei diesem Wetter jederzeit die Heizung aufdrehen zu können, Licht anzuschalten, sich Kaffee kochen, einkaufen zu gehen und in Ruhe die ganzen kleinen aber für das Leben essentiellen Dinge nutzen zu können. Solange die Zahnräder funktionieren, muss man sich darum keine Gedanken machen – jedenfalls nicht in unseren Breitengraden. Beinahe wäre vor einem Jahr das Finanzsystem zusammengerutscht. Und was dann? Ist es künftig auch so, dass das Wort der Kanzlerin auch einen Finanztsunami verhindert? Hans-Jörg Müllenmeister meint nein – und schreibt als Gast auf dem Blog über seine „Krisenvorsorge“.

von Hans – Jörg Müllenmeister

Bei einer sinnvollen Vorsorge mit Maß und Ziel geht es nicht um das gierige Vollstopfen der Konten und Geldbörsen bis zum Platzen. Nein, im worst case stehen andere Dinge im Vordergrund:

1. Werte-Sicherung,
2. Nahrungsvorsorge mit haltbaren Lebensmitteln,
3. Erhalt der Gesundheit, schlimmstenfalls auch der Schutz des Lebens.

Oberstes Gebot: Stärken Sie durch kluge Lebensführung und verbesserte Essgewohnheiten Ihr Immunsystem. Machen Sie sich weitgehend unabhängig von Medikamenten, üben Sie sich in Bescheidenheit und achten Sie die Natur, dann führt Sie diese Prophylaxe gut durch den Kondratieff-Winter mit Höhepunkt um 2014.

Merkwürdig, die Thematik „Vorsorge“ scheint politisch brisant zu sein. Obwohl offizielle Seiten der Bundesregierung zu Vorräten für den Fall der Fälle raten, findet man dieses doch elementare Thema kaum in der Öffentlichkeit – dafür aber Hohn und Spott über die, die sich des Themas angenommen haben.

Lösen Sie sich rechtzeitig von allen Wertversprechen, die auf Papierfetzen stehen. Befreien Sie sich vor dem unerschütterlichen Glauben, solange davon zu zehren, bevor der innerer Wert der Papiere ins Nichts abstürzt. Gemeint sind z.B. Geldscheine, Obligationen, Schatzanleihen, Derivate, Pfandbriefe, Lebensversicherungen oder Optionen. Vereinfachen Sie Ihre Vermögenslage soweit, dass sie überschaubar wird. Das ist ganz wichtig!

Klar, in schlimmen Zeiten brauchen Sie Bares. Neben Bargeld sollten Sie auch an Euromünzen in Silber denken, gemeint sind die sogenannten „Silberzehner“. Diese sind nicht nur offizielles Zahlungsmittel und jederzeit eintauschbar in Scheine, doch ihnen wohnt eine halbe Unze Silber inne. Deshalb haben sie gegenüber dem normalen Papiergeld einen entscheidenden Vorteil. Während der innere Wert von Bargeldreserven in Euroscheinen bei einer Inflation gegen Null tendiert, besitzen Sie immer noch das Silber. Heutiger Materialwert: 6 Euro. Dazu gibt es die Aussicht, dass dieser Preis noch kräftig steigen kann, vor allem wenn es im Finanzsystem eng wird. Noch besser, wenn Sie sich Kurantmünzen von einer Unze, also mit 31,1 Gramm Silber mit 99,999% Silber zulegen, also den österreichischen Philharmoniker, kanadischen Maple Leaf oder amerikanischen Eagle. —–>

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