Thorsten Polleit: Geldreform

13. Dezember 2014 | Kategorie: RottMeyer

Von Frank Meyer

Im Jahr 2010 erschien die erste Auflage des Buches „Geldreform – Vom schlechen Staatsgeld zum guten Marktgeld“. Jetzt erschien die 3. Auflage. Was gibt es an Veränderungen, wie entwickelt sich unser Geldsystem? Würde eine Geldreform, wie im Titel des Buches von Prof. Dr. Thorsten Polleit und Michael von Prollius, denn die aktuellen Probleme der Welt lösen..?

„Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten“. Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin (1870-1924).

„Der Kapitalismus schafft sich seine Totengräber selbst“. Karl Marx (1818 – 1883).

Zugeschaltet ist uns Prof. Thorsten Polleit, Chefökonom von Degussa Goldhandel, Buchautor und Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management.

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Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld



Geldreform-Buchcover-Polleit-werbungInhalt: Ob US-Dollar, Euro, chinesischer Renminbi, japanischer Yen oder Britisches Pfund: Sie alle sind ungedecktes    Papiergeld, genauer: staatliches Zwangsgeld.

Das staatliche Zwangsgeld leidet unter schwerwiegenden ökonomischen und ethischen Defiziten. Es ist inflationär, es ist ein Fremd- und Störfaktor im Gefüge freier Märkte und verursacht Finanz- und Wirtschaftskrisen. Zudem sorgt es für immer größere Schuldenlasten und bereichert in ungerechtfertigter Weise einige wenige auf Kosten aller anderern.

Dieses Buch will aufklären und zeigen, was gutes Geld ist. Wie wichtig gutes Geld für die produktive und friedvolle gesellschaftliche Entwicklung ist und auf welchen, für viele nicht unmittelbar erkennbaren Wegen das staatliche Zwangsgeldsystem die Grundpfeiler einer freien Gesellschaft zerstört.

Die komplett überarbeitete 3. Auflage des Buches soll einen konstruktiven Beitrag leisten, um eine der wohl größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen: das staatliche Zwangsgeldsystem zu beenden und durch eine marktwirtschaftliche Geldordnung zu ersetzen.

 

 Das Buch erschien im FinanzBuch Verlag (FBV), hier klicken

Themen der Sendung

Über die Kernursachen…
Wieso besseres Geld? Geht doch prima…
Nehmt’s den Reichen, gebt’s den Armen?
Der leidvolle Weg vom Sach- zum Papiergeld
Das ungedeckte Papiergeldsystem vor dem Zusammenbruch?
Währungswettbewerb: Spontane Marktkräfte eruieren Alternativen…
Gold, Silber, Antiquitäten, Bitcoin etc.: Alternativen sind doch schon da?
2008/2009: Das war kein einmaliger Betriebsunfall…
Geld, was man ständig retten muss, ist doch kein Geld…
Gold: Der Nagel in der Wand
Das ungedeckte Papiergeldsystem hat seine eigene Logik
Wie sind die Reaktionen der Kollegen? Bist Du ein Einzelgänger?



 

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2 Kommentare auf "Thorsten Polleit: Geldreform"

  1. Michael sagt:

    „Any man who thinks he can be happy and prosperous by letting the government take care of him; better take a closer look at the American Indian.“ – Henry Ford

  2. cubus53 sagt:

    Ich glaube nicht, dass ein „gutes“ Geld geben kann.

    Geld ist ein Hilfsmittel zum Tausch von Waren und Dienstleistungen. Es spielt keine Rolle, ob wir es USD, EUR oder DM nennen, das Geldsystem wird in jedem Fall mit der Zeit kollabieren.

    Hätte Deutschland den Euro nicht eingeführt, dann hätten wir heute vielleicht 1 Billion DM Schulden und würden über den Kollaps der DM anstatt des EUR sprechen. Welchen Unterschied macht das ?

    Auch eine Deckung durch Gold ändert nichts daran. Angenommen, auf einem 100-Euro-Schein stünde „eintauschbar gegen 10g Gold bei der EZB“. Also tausche ich das Papier irgendwann gegen Gold . Vor zwei Jahren hätte mir der Bäcker noch 50 Brote dafür gegeben, heute will er mir nur noch 25 dafür geben.

    Auch ein durch Gold gedecktes Geld ist den üblichen Gesetzen des Marktes unterworfen und dessen Kaufkraft variiert lediglich mit der Kaufkraft von Gold. Um dieses System zum Einsturz zu bringen, reicht folgende (Falsch-) Meldung : „Riesige Goldvorkommen in der Arktis gefunden.“

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