Die Entstehung der Österreichischen Schule

29. Januar 2015 | Kategorie: Videoblog



Thorsten Polleit ist ein deutscher Ökonom. Er ist Chefökonom der Degussa Goldhandel, Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland, Partner der Polleit & Riechert Investment Management LLP und Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management.

Thorsten Polleit wurde 1967 in Münster geboren und studierte von 1988 bis 1993 Wirtschaftswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, an der er 1995 bei Manfred Borchert (Geld und Währung) promovierte.

Von 1997 bis 2000 arbeitete er für ABN AMRO, danach bis 2012 für Barclays Capital. Im April 2012 wechselte er als Chefvolkswirt zur 2010 gegründeten Goldhandelsfirma Degussa Goldhandel GmbH.

2003 erhielt er einen Ruf als Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an die Frankfurt School of Finance & Management. Er gibt zudem Vorlesungen an den Universitäten Duisburg-Essen und Bayreuth. Seine Lehr-, Interessen- und Forschungsschwerpunkte sind Kapitalmarkttheorie, Geldpolitik und –theorie und insbesondere die Österreichische Schule der Nationalökonomie.

Thorsten Polleit schreibt seit 1998 regelmäßig für verschiedene internationale Zeitungen und spricht auf Konferenzen. Er ist Mitglied verschiedener Verbände und Forschungseinrichtungen.
Als Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie – insbesondere in der Ausprägung, die auf den Arbeiten von Ludwig von Mises aufbaut – tritt Polleit für eine freiheitliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung ein, die den Staat als Quelle wirtschaftlicher, sozialer und politischer Störungen ansieht.

Er identifiziert die Kernursache der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise im staatlich beherrschten Papier- beziehungsweise Fiat-Geldsystem. Dieses ist aus Polleits Sicht unmittelbare Folge einer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, in der der Staat und die von ihm begünstigten Gruppen danach streben, die Einkommens- und Vermögensumverteilung nicht dem freien Markt, sondern politischen Entscheidungen zu überlassen. Polleit hält Mindestlöhne für kontraproduktiv.

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