The Big „Nix“

18. August 2011 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer, Slideshow

von Ronald Gehrt

Ich will ja nicht lästern … halt, ich würde lügen. Nein, ich will lästern. Über Politiker, Notenbanker, die Finanzindustrie. Über all diejenigen, deren Prognosen stetiges, kräftiges Wachstum in Deutschland versprachen, eine stabile Lage in den USA und, falls es aus Versehen anders käme, ein China, das wie immer alles rausreißt…

Ich darf lästern, weil meine letzten ca. 60 Kolumnen immer wieder herausstellten, dass ich ganz anderer Meinung war als diese Auguren. Und ich will und muss lästern, damit sich eine logische Erkenntnis in den Köpfen so vieler Anleger als möglich verankert:

Entweder, diese Propheten von Wachstum und Reichtum sind mental mit der Erfassung der Gesamtlage überfordert (das ist die höfliche Formulierung für „zu doof“ …) oder sie haben uns über zwei Jahre lang frech belogen.

Erstens, weil auch ein schwach besoldeter Nasenbär ohne Dienstwagen (sprich ich) imstande war, schon im Frühling 2010 zu erkennen, dass die USA kein echtes Wachstum vorweisen können und die EU auseinander brechen wird. Dann hätten diese Menschen das auch erkennen können … ja müssen. Und zweitens, weil man sich nicht damit herausreden kann, dass etwas völlig Unvorhersehbares den Abwärtsknick an den Aktienmärkten verursacht hätte. Denn was war doch gleich der Auslöser für die Abwärtswende?

Eben … vergleichbar mit 2008 und 2000 war es kein konkretes Ereignis, sondern das Überlaufen des Giftfasses, das oben genannte Klientel über Jahre hinweg achtlos immer weiter gefüllt hatten. Wenngleich Zeitpunkt und Kursniveau einer solchen Wende nie vorhersagbar sind, weil niemand vorher absehen kann, wann die letzte der drei Säulen Wachstum, Vertrauen und Kurse weg bricht … es war einem nüchtern denkenden Menschen klar, dass es passieren würde.

Schön, dann wissen wir das also auch. Aber macht ja nichts, dafür werden jetzt die Ärmel hochgekrempelt und das Problem angegangen. Jedem Menschen wird irgendwann, deutlich vor der Übernahme politischer Ämter, beigebracht: Man kann nur ausgeben, was man auch eingenommen hat. Und wenn etwas kaputtgeht, hat man gefälligst die Scherben zusammen zu kehren und dafür Sorge zu tragen, dass es nicht noch einmal passiert. Man bekommt auch beigebracht, immer die Wahrheit zu sagen … aber das ist ein anderes Problem.

Andererseits … muss man nicht ohnehin ein ganz „besonderer“ Typ Mensch sein, um Notenbanker, Chef einer Großbank oder Politiker zu werden? Von der Macht abgesehen sind diese Jobs eigentlich höchst unerfreulich. Gut bezahlt, aber meist keine Zeit, das Geld auszugeben. Nie an der frischen Luft, aber schnell an die Luft gesetzt. Und man muss zudem ein spezieller Mensch sein, um das zu ertragen, was man auf dem Weg nach oben nur zu oft tun muss: Sich unterordnen, sich der Karriere wegen oft selbst verleugnen, seine Meinung flexibel den Mächtigeren anpassen … das muss man schon mögen, um so weit zu kommen. Und wer so etwas mag .. oder nicht mag, und es nur um der Gier nach Macht willen erduldet … dem hat man vielleicht oben genannte Grundregeln des Lebens gar nicht beigebracht?

Moment, mögen Sie einwerfen – was ist mit denen, die solche Jobs als Berufung ansehen, die offen, wahrhaftig und strebsam sind? Oh, solche gibt es auch, ohne Zweifel. Aber um ganz oben anzukommen, sind solche Eigenschaften zum einen ungeeignet … und zum anderen drehen solche Menschen auf dem Weg dorthin meist durch oder werfen alles hin, um sich der Zucht freilaufender Radieschen zu widmen. Was den Verdacht nährt, dass dort, wo die großen Entscheidungen getroffen werden, meist ausgerechnet die sitzen, die dort nicht hingehören. Das entspräche dem klassischen, sogenannten Peter-Prinzip: Man wird so lange befördert, bis man den Posten erreicht hat, für den man nicht hinreichend kompetent ist … und klebt dort so lange wie ein alter Kaugummi unter der Schulbank, bis man pensioniert wird oder es anderen gelingt, einen auf eine Stabsstelle abzuschieben, auf der man keinen Schaden mehr anrichten kann (wir erinnern uns, in Europa wurde dafür immer das Europaparlament verwendet … oh oh)… (Seite 2)

 

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16 Kommentare auf "The Big „Nix“"

  1. samy sagt:

    Wunderbar witzig und bitter ironisch geschrieben! 8 von 12 möglichen Punkten auf der Ephraim-Kishon-Skala 🙂
    „Eben … vergleichbar mit 2008 und 2000 war es kein konkretes Ereignis, sondern das Überlaufen des Giftfasses, … „
    Und genau das ging mir heute den ganzen Tag durch den Kopf. 2008/2007 kannten wir den Auslöser, er hieß Lehmanpleite und Co.. Und nun? Genau das macht es diesmal brisanter und potentiell „crashiger“. Da fangen einige wieder von der Fat-Finger-Theorie zu spinnen an, weil sie keine Erklärungen haben. Die FED-Finger waren es schon eher. Wenn man, wie von Gehrt gefordert, einfach mal die Realität zur Kenntnis nimmt, dann sieht man, dass die Problemlösungsstrategien in der Summe überschaubar sind 🙂
    VG

  2. Zaubrberg sagt:

    Nicht nur Gold, heute ist auch Silber plötzlich Geld und folgt den Industriemetallen nicht in Richtung Süden, ist ja interessant!

  3. Jochen sagt:

    Hallo Herr Gehrt,

    super Artikel, weiter so.

    @Zaubrberg:

    zu Silber: Schau Dir auch mal den aktuellen Artikel von Jim Willie dazu an !

  4. crunchy sagt:

    Schön: Vom Leder gezogen!
    Unerbittlich scharfer Kommentar:
    Gegen Gier!
    Gold und Silber in verantwortungsvollen Händen helfen beim Aufbau einer demokratischen Gesellschaft.
    Soziales Denken ist Voraussetzung.

    Leider gibt es immer `Toleranzen´ (BRICS), die bestimmen.
    Kaum, hat sich eine Macht etablíert regiert sie: ungeniert.

  5. wolfswurt sagt:

    Grundsätzliches:

    Menschen, hier die angesprochenen Analysten und Politiker, können für ihre von der Natur mitgegebenen oder nicht mitgegebenen Anlage nichts.

    Sie sind von der Evolution in den Lebensraum geworfen wurden ohne gefragt zu werden.

    Anders verhält es sich mit der Frage, warum sind sie in der Position die sie inne haben.
    Weil sie von Menschen, die für ihre ebenfalls von der Natur gegebenen Anlagen nichts können, auf eben jene Positionen bestimmt worden sind.
    Zweifelt man nun an den Personen über die im Artikel gelästert wird muß man zwangsläufig am Geisteszustand der Masse zweifeln.

    Keine Auswirkung ohne Ursache!

    Die Frage bliebe, welche Ursache hat der verwirrte Geist der Masse…

  6. Berliner sagt:

    Also im Moment spricht die ganze Welt von Untergang. Was ich heute alles gelesen habe, erzeugt bei mir die Vermutung, dass die ganze Welt short gegangen ist. Überall wird Trübsal geblasen.

    Ich bin schon letzten Freitagnachmittag Short gegangen und habe sie vorhin mit 60 Prozent Gewinn verkauft.

    Denn da nun scheinbar fast alle anderen auch short gegangen sind, vermute ich, dass es morgen erstmal kräftig nach oben geht und die Shorties, die heute noch aufgesprungen sind, einen Kopf kürzer gemacht werden.

    Marc Faber sagte doch auch in einem seiner letzten Interviews, dass der S&P noch auf 1100 – 1150 fallen kann aber spätestens dann wird es eine kräftige Gegenbewegung geben da der Markt viel zu stark überverkauft ist. Und heute ist der S&P in diesem Bereich angekommen.

    Ich würde am liebsten long gehen (10er Hebel) aber so richtig traue ich mich nicht denn der Gewinn aus dem short sieht richtig nett aus und ich will ihn nicht gleich wieder verlieren.

    Daher lege ich mir den 10er long jetzt einfach mal ins Spieldepot (ohne Echtgeld) und schaue mir morgen an ob meine Vermutung richtig war.

    Nachtrag:
    Ich habe heute meine letzten 65 Prozent Silbermünzen verkauft (für 30 Euro pro Unze) – die anderen 35 Prozent habe ich letzte Woche schon „raus gehauen“.

    Ich traue nämlich dem Frieden mit den EMs im Moment nicht. Da wird einfach zu viel gejubelt und alle sind überzeugt, dass der Preis weiter steigen wird. Das finde ich bedenklich.

    @Ronald Gehrt
    Vielen Dank für den Artikel allerdings sehe ich das mit den „ahnungslosen Politikern“ ganz anders. Ich las vor einigen Tagen einen Artikel (das wurde heute in einer englischen Zeitung wiederholt) indem beschrieben wurde, dass Deutschland gerade dabei ist Europa zu übernehmen. Die Kosten dafür betragen gerade einmal ein Drittel der Kosten des WKII (und den haben wir ja verloren). Die Übernahme der EU scheint nun aber zu klappen (die EU-Länder merken das nicht einmal und machen freudig mit) und ich bekomme immer öfter den Eindruck, dass die ganze Show, die wir präsentiert bekommen (Untergang steht bevor, Währungsreform steht bevor, wir gehen alle unter etc.), nur Augenwischerei ist und genau so geplant war – nur um davon abzulenken was gerade durchgeführt wird.

    Sagte nicht einmal ein amerikanischer Politiker: „Wenn in der Politk etwas passiert, kann man davon ausgehen, dass das alles so geplant war“.

    Falls das stimmt, würde Adolf blass vor Neid werden wenn er das noch erleben könnte.

    Und wenn man überlegt, dass die Politiker ein (oder mehrere) Ministerien im Rücken haben, mit hunderten/tausenden der besten Beamten in diesem Land, kann man nicht davon sprechen, dass die nicht wissen was gerade vor sich geht.

    Schöne Grüße
    Matthias

    • wolfswurt sagt:

      Das Ergebnis von „tausenden besten Beamten im ganzen Land…“ ist täglich im unmittelbaren Umfeld zu begutachten:

      Beste Austattung der Schulen und Universitäten
      Beste Gesundheitsfürsorge
      Beste Verhältnisse an den Gerichten
      Beste Bedienung in öffentlichen Belangen
      Beste Haushaltsplanungen in Bund, Ländern und Gemeinden
      Beste Bildungsergebnisse bei Schülern
      Beste Sicherheitslage für die Bürger
      Beste Straßenverhältnisse im ganzen Land
      Beste Zustände der öffentlichen Grünanlagen
      Beste Planungen von öffentlichen Klein- und Großprojekten
      Beste Rettungspakete für Währung, Banken und Konzerne

      Wie schon oben geschrieben: auch für die besten Anlagen kann der beste Beamte nichts…

  7. Berliner sagt:

    @Wolfsfurt

    Wenn ich von „Ministerien im Rücken“ spreche dann meine ich nicht diejenigen die sich um „Grünanlagen“ oder „Schulen“ kümmern. Da gibt es Abteilungen die von einem ganz anderen Kaliber sind und die sich mit „Banalitäten“ wie „Grünflächen“ oder „Straßen“ nicht ansatzweise beschäftigen.

    Was ich eigentlich meine: Möglicherweise erscheint das, was gerade in der EU passiert, für uns Außenstehende nur völlig chaotisch und planlos – aber nur – weil wir nicht wissen was die eigentlich vorhaben. Möglicherweise betrachten wir das alles nur aus unserer persönlichen Sichtweise und unter unseren persönlichen Wertvorstellungen und aus einem völlig falschen Blickwinkel.

    Was ist aber, wenn die Sichtweise und der Blickwinkel von denen „da oben“ ganz anders als unser(e) ist? Kann es dann nicht sein, dass nicht „die da oben“ ahnungslos sind – sondern wir sind das?

    Die größten japanischen Unternehmen verfolgen 200-Jahrespläne. Nicht vorstellbar? Doch – das ist so!
    Was wäre nun wenn die deutsche Politik seit 50 Jahren einen Plan verfolgt um Europa zu übernehmen? Wäre es vielleicht denkbar, dass das Frisieren der grichischen Staatsfinanzen durch Goldman Sachs ein Teil dieses Planes war – um, nachdem die Länder der EU beigetreten sind, diese in eine Schuldenkrise zu stürtzen und sie dann ihrer Eigenständigkeit zu „berauben“ und unter Kontrolle zu bringen? Die deutschen Politker wussten doch, dass die Griechen ihre Finanzen frisiert hatten und trotzdem wurden sie problemlos in die EU aufgenommen. Erscheint das vielleicht nur für uns Außenstehende idiotisch und war das vielleicht geplant? Nicht vorstellbar? Genauso wie die 200-Jahrespläne in Japan?

    • wolfswurt sagt:

      @Berliner

      In meinem Familienkreis gibt es eine Person die beruflich des öfteren im BMA zu tun hat.
      Die Aussagen über die Qualitäten der „Mitarbeiter“ im BMA ensprechen den Qualitäten derer, die sich um Grünanlagen kümmern.

      Allerdings geht es da um Gesetzesvorlagen.

      Soviel dazu…

    • Fnord23 sagt:

      Hallo Berliner,

      auf diese Gedanken bin ich auch 2009 (erst) gekommen. Werd immer als Spinner bezeichnet, wenn ich diese Theorie zum Besten gebe.

      Dabei ist das doch so einfach: Augen auf und die Welt anschauen.

      Die Situation in der sich D im Moment befindet spricht Bände und für diese Theorie

      z. B. schimpfen die Meisten über die Geschichte mit dem Bundeswahlrecht. Schütteln den Kopf und grinsen verächtlich.
      Nichts geschieht in der Politik zufällig.

      Wir verstehen nur nicht, was die da oben treiben, weil wir nicht wissen, was die wissen.

      Seit ich das 2009 verstanden habe, steht in meinem Garten ein Fahnenmast mit der Deutschlandflagge. Ich bin stolz daruf , was die Menschen hier in den letzten Jahrzehnten geleistet haben. Die Nachbarn fragten, ob ich rechtsradikal wäre – wegen der Flagge. Hääää?

      Das mit dem politischem System vieles nicht stimmt und gesellschaftlich einiges im Argen liegt ist klar und manchmal auch so richtig zu ko….

      Also Kopf hoch! Stolz auf Deutschland kann man sein, aber bitte nicht arrogant werden!

      VG aus Sachsen

  8. auroria sagt:

    [wolfswurt: Die Frage bliebe, welche Ursache hat der verwirrte Geist der Masse…]
    Mangelhafte Bildung und durch Politiker, Medien und Lobbyisten: Manipulation, Lügen, Versprechungen, Propaganda, such dir was raus …

    [Berliner: ich habe heute meine letzten 65 Prozent Silbermünzen verkauft (für 30 Euro pro Unze) – die anderen 35 Prozent habe ich letzte Woche schon “raus gehauen”.]
    Na ich hoffe du hast wenigstens noch ein paar Goldbestände. Aber wenn du dich mit OS auskennst, warum das Physische verkaufen und nicht lieber einen Put kaufen?

    [Langfrist-Jahrespläne]
    Ich bin ja absolut dafür auch mal etwas langfristiger zu planen als immer nur bis zum GJ oder Wahltermin, aber 200 Jahre ist absurd.
    Vor 200 Jahren gab es keine Raumfahrt, keine Autos, keine Flugzeuge, keinen Strom, … was soll man da planen?
    Hat irgendeines dieser Unternehmen vor 200 Jahren schon existiert?

    Die Deutsche Politik hat bis zur Wiedervereinigung wohl vor allem diese als Ziel gehabt. Alle langfristigen Planungen dürften frühestens in dieser Zeit enstanden sein.

  9. Zaubrberg sagt:

    Och, sag das nicht 200 Jahre seien absurd… TEPCO zum Beispiel kann 100000 Jahre im Voraus planen… so lange läuft dort die Atomuhr aber auch sowas von genau… selbst ich plane so etwa 30 Jahre bis zum Ableben und dann noch mal 1000 Jahre mein Leben nach dem Tod.
    Übrigens hab ich mir gestern einen neuen Trecker gekauft den ich gar nicht brauche, Lieferung Mitte September… ich hoffe mal den kann ich noch in Euro bezahlen… würde ich in Griechenland wohnen wär mir das zu lange… gut möglich sind die Chinesen dabei Drachmen zu drucken… die waren doch letztens in Griechenland… vielleicht haben die die alten Druckplatten abgeholt? Vielleicht kauf ich mir ja auch noch nen Golf Diesel in neu, stell den in die Garage und werf ein paar Decken drüber… Sachwerte sind schwer im kommen! Und in ein paar Jahren kann man dann tauschen, Trecker und Golf in DeMark, EuroII oder Creditos oder MarkPunktDe… oder so.

  10. DCWorld sagt:

    Guten Morgen,

    ein wieder sehr schöner Artikel.
    Alles ist drin was die derzeitige Zeit betrifft und schön formuliert.

    Mich wundert es nur, warum die Mehrheit der Bürger nicht aufwacht. Jeder von uns kennt es bestimmt; Wenn es um das Thema Krise geht wird abgewunken oder man ist gleich ein Schwarzmaler.

    Es scheint aber nun die Zeit gekommen zu sein (mit dem Aktienabsturz), daß das Kaschieren nicht mehr möglich ist. Wenn das Depot ins Minus rutscht, das „stabile“ Fondsinvestment keine Performance liefert, dann könnte es sein, dass der eine oder andere doch noch zur Besinnung kommt.

    „Der Mensch wacht erst auf, wenn es sein Portemonnaie betrifft“ pflegte man früher zu sagen. Mal sehen.

    Viele Grüße
    DCWorld

  11. sx2011 sagt:

    Also für mich ist sicher dass die Politiker die gesamte Wirtschaft der westl. Länder an die Wand fahren werden.
    Sei es aus Unfähigkeit (~95%) oder mit voller Absicht (~5%); diese Leute können machen was sie wollen aber sie werden echte Lösungen nicht finden.
    Das ganze Verschuldungsdrama ist schon viel zu weit fortgeschritten als dass man das System im Ganzen noch retten könnte.
    Man müsste zugeben, dass das heutige Finanzsystem mit Giralgeldschöpfung, Zins & Zinseszins, Derivaten, CDOs, usw. ein einziger grosser Irrtum und Betrug ist.
    Aber Politiker werden das niemals zugeben können.
    Stattdessen werden sie mit immer neuen Maßnahmen wie z.B. Eurobonds den Zusammenbruch möglichst lange hinauszögern (=Insolvenzverschleppung).
    Schon allein die Idee man könnte sein Geld auf der Bank „arbeiten“ lassen ist doch absurd, denn Zinsen schaffen keine Werte sondern nur Schulden (allerdings bei den Anderen).
    Ein Umdenken wird aber frühestens dann einsetzen wenn das Finanzsystem total zusammengebrochen ist.
    Aber selbst dann werden wieder Politiker aus ihren Löchern kriechen und erneut die gleichen Fehler machen.

  12. Avantgarde sagt:

    „Ich darf lästern, weil meine letzten ca. 60 Kolumnen immer wieder herausstellten, dass ich ganz anderer Meinung war als diese Auguren. Und ich will und muss lästern, damit sich eine logische Erkenntnis in den Köpfen so vieler Anleger als möglich verankert“

    Absolut!

    Man sollte sich immer selbst treu bleiben und seine eigene Sichtweise vertreten und sich nicht von den „anderen“ einlullen lassen.

    Bitte weiter so!

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