Tendenzen: Jugendarbeitslosigkeit

22. November 2012 | Kategorie: Kommentare, RottMeyer

von Bankhaus Rott & Frank Meyer

In der Reihe Tendenzen werden wir in unregelmäßigen Abständen wichtige Entwicklungen aufgreifen. Die Darstellung erfolgt kurz und knapp als Tabelle oder Grafik. Eine längere Kommentierung unterlassen wir, aber wir freuen uns auf Ihre Beiträge im Kommentarbereich. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union…

Wahre Schönheit kommt von innen heißt es. Für die EU möchte man ergänzen „wahrer Frieden auch“.

Fragen über Fragen

Was wird die Jugend in Spanien, Portugal oder Griechenland über ihre angeblichen Vorteile des geeinigten Europas inzwischen denken? Wenn sie sich gezwungen sehen, nach Deutschland zu kommen, um hier zu arbeiten, um überhaupt eine Chance zu haben – 1.500 Kilometer entfernt seiner Heimat – war das der Sinn der Sache?

Ist darunter „Integration“ zu verstehen?

Welchen Sinn hat es für Jugendliche überhaupt, sich anzustrengen, wenn es keine Perspektive im eigenen Land mehr gibt?

Was helfen die teuren und gut in Szene gesetzten Aufklärungsprogramme der EU, die versuchen, den Schein zu wahren, aber ein völlig die Realität im Leben der jungen Leute den von Seiten der Politik täglich praktizierten Optimismus ins Lächerliche zieht?

Wäre es ohne den für die schwachen Länder viel zu starken Euro, der D-Mark i.V. nicht besser gelaufen? So wie früher?

Und wer den Weg nicht nach Deutschland und auf den Arbeitsmarkt schafft, der hat genug Zeit und demonstriert auf den Straßen Spaniens – auch weil er auch nichts (mehr) zu verlieren hat.


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