Beiträge zum Stichwort ‘ Zentralbank ’

Eine Welt voller Knallbonbons

von Frank Meyer

Es stockt etwas am Aktienmarkt. Keine Sorge, rufen die führenden Meinungs-Experten. Auch Griechenland ist wieder mal gerettet. Nur die Griechen nicht. Wenn 2025 alle EU-Länder den Euro haben, wird ohnehin alles besser, so der Plan…



Verkaufen Zentralbanken ihre Aktien auch wieder?

von Bankhaus Rott

Etwas ungelenk schlenkert der Aktienmarkt derzeit auf der schwarzen Piste dahin. Das kann die wackeren Helden, die doch just erst die Hoffnung auf Dividenden gegen das Kuponheftchen der Anleihen getauscht haben, nicht erschüttern. Irgendwo muss die Kohle ja herkommen…



Neues Schimpfwort: „Bargeld-Befürworter“

(von Frank Meyer) Den Begriff „Bargeld-Befürworter“ gibt es noch nicht! Aber bald! Wer unbedingt am Bargeld festhalten will, könnte bald zu den Geldwäschern, Terroristen, Steuerhinterziehern, Unverbesserlichen und Verschwörungstheoretikern gehören. Das ist ähnlich wie „Euro-Skeptiker“. Warten Sie mal ab!



Der Dollar sollte goldgedeckt sein

„Was ist, wenn Sie zum Chef der Federal Rerserve ernannt werden würden? Was würden Sie in der ersten Woche in ihrem neuen Job tun? “ Die Frage ist nicht wirklich ernst gemeint. Und die Antwort auch nicht. „Wir würden uns krank melden.“



D(r)ucke sich wer kann!

(von Frank Meyer) Im Mittelalter zogen windige Leute umher und verkauften teure Ablassbriefe zur Befreiung von allen Sünden. Natürlich war das Betrug, aber ein einträgliches Geschäft, bis es aufflog…



Frank Schäffler: Nicht mit unserem Geld!

(von Frank Meyer) „Die Zentralbank wird italienisch, unsere Politik griechisch, die Immobilienmärkte spanisch, die Banken irisch und die Arbeitsmärkte französisch“, schreibt Frank Schäffler in seinem neuen Buch „Nicht mit unserem Geld!“ – ein Plädoyer für mehr Freiheit statt mehr Intervention und Gängelung durch den Staat…



Kredit und Vertrauen

Die Ruhe, für die die Zentralbanken auf den Finanzmärkten gesorgt haben, ist eine trügerische Ruhe. Kredit (ein Wort, das abstammt vom lateinischen Verb “credere“ und „glauben“, „vertrauen“ bedeutet) spielt im heutigen Geldwesen eine zentrale Rolle…



Draghis Resterampe: Der EZB-Turm kauft alles!

(von Frank Meyer) Wäre es nicht schön, wenn man die Reste von Waren zum Supermarkt zurückbringen und sie dort gegen neue Ware eintauschen könnte? Ikea bietet das jetzt an. Das macht offenbar schon Schule!



Mission erfüllt für Yellen, Abe und Draghi?

Yellen, Draghi, Carney und der clevere Abe in Japan haben in den letzten 5 Jahren mehr Munition verschossen als in allen Finanzkriegen der Geschichte. Wieviel Feuerkraft haben die noch? Wichtiger noch – wieviel realen Fortschritt haben sie erzielt?



„Crash“-Sorgen

Das Intervenieren der Zentralbanken in der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise markierte einen Regimewechsel. Den Zentralbanken geht es nunmehr nicht mehr vorrangig um den Erhalt des Geldwertes. Ihre zentrale Zielsetzung lautet jetzt: Erhalt des Kredit- und Geldsystems…



Heiteres Datenraten

Wir fürchten uns. Und das so knapp vor dem Fest… Auf der einen Seite wollen wir (wollen wir?) in diesem Jahr mehr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. 273 Euro werden es sein. Aber wir sind in den letzten 12 Monaten so viel glücklicher und reicher geworden, da kann man schon mal ein bisschen mehr ausgeben.



Was, wenn die Zinsen weiter steigen?

Immerhin sind die Zinsen an den Anleihemärkten in den vergangenen 12 Monaten bereits recht deutlich gestiegen. Und die wenigen Damen und vielen Herren der Gelddruckmaschine haben sich in der Vergangenheit schon oft mit gravierenden Fehleinschätzungen hervorgetan.



Liquiditäts-Hausse und Blasenbildung

Seit etwa Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wachsen in den Vereinigten Staaten von Amerika die Bankkredite deutlich stärker als die Wirtschaftsleistung. Daran hat auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise nichts geändert. Der krisenbedingte Rückgang der Bankkredite im Verhältnis zur Produktion war nur von sehr kurzer Dauer…



Zentralbankpolitik und Goldpreis

Mit Ausbruch der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zeigte sich ein recht enger Gleichlauf zwischen dem Ausweiten der Zentralbankbilanzen und dem Goldpreis (USD pro Feinunze)…



Die Rolle der Bienenköniginnen

Seit August 2012 weise ich in regelmäßigen Abständen darauf hin, dass sich die Bullen auf dünnem Eis bewegen und diese Aufwärtstrends an den Aktienmärkten, die vor knapp vier Jahren ihren Anfang nahmen, nun dem Ende zugehen. Von Vorteil ist dabei, dass ich mich seitdem nicht an eine neue Gesamtsituation gewöhnen musste – alles ist wie vor sechs Monaten…



Die destruktive Kraft der „Moralischen Wagnisse“

„Moralische Wagnisse“ (englisch: „Moral Hazard“) ist ein häufig gebrauchter Begriff in den Wirtschaftswissenschaften. Ein Beispiel soll zeigen, was unter Moralischen Wagnissen zu verstehen ist…



Es geht nicht darum, Deflation zu verhindern, sondern Inflation zu schaffen

In einer Rede am 16. November 2012 verteidigte der Gouverneur der französischen Notenbank, Christian Noyer, die geplanten Aufkäufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Gleichzeitig bezog er damit Stellung gegen die Position, die der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, im Rat der EZB vertritt…



Deutsches Gold: Wenn aus Verschwörungstheorie Realität wird

Gold ist Geld. Und deshalb auch ein Politikum. Dass um das Gold der Deutschen ein großes Geheimnis gemacht wird, lässt die Zweifel an der bisherigen offiziellen Darstellung auch bei Otto Normalbürger aufkommen. In Sachen „Gold“ der Deutschen haben sich weder Bundesbank noch Bundesregierung mit Ruhm bekleckert. Im Gegenteil: Vertuschen, Verschweigen und großer Nebel…



Über die Idee, Euro-Staatsanleihen mit Gold zu besichern

Um die wachsende Zahl finanziell strauchelnder Staaten im Euroraum über Wasser zu halten, wird mittlerweile jede Idee, die Linderung in Aussicht stellt, in Erwägung gezogen. Dazu gehört auch die Idee, die „Versicherungskraft“ der nationalen Goldbestände nutzbar zu machen…



In Geldsachen pennen… Und Kaufkraft verbrennen

Wie groß waren Not und Elend in Deutschland, als die Zinsen noch bei zehn Prozent standen. Ein Milliardenkredit mit einer Laufzeit von zehn Jahren kostet den Staat, es ist drei Dekaden her, mindestens 100 Millionen Mark an Zinsen. Pro Jahr! Sie erinnern sich? Unglaublich! Vor allem das Zähneklappern damals… Heute sind die Kosten für neue Schulden viel erträglicher geworden und für Staaten attraktiv. Also macht man mehr davon…



Jürgen Stark: Ich bin dann mal weg!

Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist. Ob es in der EZB schön war, weiß ich nicht, wahrscheinlich aber ungemütlich. Das ist so, wenn man wie EZB Chefvolkswirt Jürgen Stark fast allein da steht und alte Tugenden in der Geldpolitik vertreten möchte. Man wird einfach überstimmt. Mist!



Vergiftete Hoffnung

In Zeiten, in denen auch eine Reihe drohender Schuldenschnitte den Puls deutscher Nachrichtensprecher nicht in die Höhe treiben können, gehen viele interessante Nachrichten aus der Finanzwelt unter. Besonders selektiv wird die Wahrnehmung gewohnterweise, wenn der Bildschirm auf nachtsichtgrün wechselt und der embeddet journalist direkt von der Front der Menschlichkeit berichtet.