Beiträge zum Stichwort ‘ Wissen ’

Schäden, die der Negativzins anrichtet

Wie lange die Politik der tiefen Zinsen noch fortgeführt werden kann, hängt von den Geldhaltern ab. Lassen sie sich die Entwertung ihrer Ersparnisse gefallen, wird die Niedrigzinspolitik zunächst noch andauern können. Wenn sie aus klassischen Bankeinlagen und Staatsanleihen zu „fliehen“, gerät das ungedeckte Papiergeldsystem in arge Bedrängnis…



Negativer Realzins – und seine Folgen

In Deutschland haben einige Banken begonnen, auf Sichtguthaben ihrer Kunden einen Strafzins in Höhe von 0,25% zu erheben. Sie begründen das mit dem negativen Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Überzeugend ist diese Begründung allerdings nicht..



Negativzins im Goldleihemarkt

Im Goldleihemarkt scheint physisches Gold knapp zu sein – mit möglicherweise bedeutsamen Folgen. Die Zinsen für kurzfristige Goldleihgeschäfte sind jüngst negativ geworden – und zwar in einem Ausmaß, das seit Anfang 2007 nicht zu beobachten war. Wie erklärt sich das, und welche Konsequenzen könnte es haben?



Neue Goldstudie: Gold, Geld und Illusionen. Die Tragödie unseres Währungssystems



Öl, Gold und Zins

Wenn sich die Erwartung durchsetzt, dass die Zinsen nicht oder nicht so stark steigen werden, wie derzeit prognostiziert, könnte das vor allem den Goldpreis begünstigen…



Kredit und Vertrauen

Die Ruhe, für die die Zentralbanken auf den Finanzmärkten gesorgt haben, ist eine trügerische Ruhe. Kredit (ein Wort, das abstammt vom lateinischen Verb “credere“ und „glauben“, „vertrauen“ bedeutet) spielt im heutigen Geldwesen eine zentrale Rolle…



Zinswende bleibt aus. Gut für Gold.

Angesichts der hohen Verschuldung dürften jedoch Zinsanhebungen, wenn sie denn tatsächlich in 2015 kommen sollten, sehr gering ausfallen. Eine zu flache Zinskurve dürfte direkt in die nächste Krise führen. Schließlich sind die amerikanische und auch die internationale Konjunktur auf der Politik des billigen Geldes aufgebaut…



Goldreport 2014: In Gold we trust

Wir befinden uns auf einer Reise in die äußersten Sphären des monetären Universums. Die derzeit stattfindenden monetären Experimente werden zahlreiche Konsequenzen haben, deren Ausmaß im Hier und Jetzt schwer absehbar sind. Gold bleibt als Antagonist ungedeckter Papiergeldwährungen ein exzellenter Hedge gegen steigende Preisinflation und Worst Case-Szenarien…



Der DAX: Einmal anders betrachtet

Was sagen Ihnen Namen wie Hoechst, Nixdorf, Viag, Feldmühle Nobel oder Deutsche Babcock? Eine passende Antwort wäre: Deutsche Wirtschaftsgeschichte. Und eine noch konkretere: Mitglieder des Deutschen Aktienindex, kurz Dax, zu dessen Start am 1. Juli 1988….



Die ausgeschaltete Marktwirtschaft



Warnung vor Warnungen

(Glosse von Frank Meyer) Neulich baute ich einen Schrank zusammen. Auf der Verpackung für die Schrauben fand ich einen deutlichen Warnhinweis, man solle sich die Folie wegen Erstickungsgefahr nicht über den Kopf ziehen. Herrlich, als ob das zum Hobby für jedermann geworden wäre…



Das goldene Erbe des US-Dollar

Wie wohl keine andere Währung ist der US-Dollar mit dem Gold verbunden. Er wurde im Münzgesetz („Coinage Act“) von 1792 in Gold- und Silberfeingewicht definiert. Spätestens seit August 1971 hat er jedoch seine Eintauschbarkeit in physisches Gold vollends verloren…



Verzerrte Preise

Es gibt kaum mehr einen Preis, der nicht durch staatliches Handeln beeinflusst wäre. Man denke nur etwa an Löhne oder die Preise für Gesundheitsleistungen, Benzin, Strom, Wasser und vieles andere mehr…



Geld, Gold, Bitcoin

Geld ist das allgemeine, universell anerkannte Tauschmittel. Geld ist ein Gut wie jedes andere, mit der Besonderheit, dass es das „liquideste“ Gut von allen ist: Es lässt sich am besten gegen andere Güter eintauschen…



Manipulierte Zinsen

Dass die Kapitalmarktzinsen international auf Tiefständen verharren, kommt nicht von ungefähr: Die Zentralbanken manipulieren die Zinssätze künstlich herunter…



Grenzüberschreitendes Geldmengenvermehren

Am 31. Oktober 2013 gab es eine Pressemitteilung: Die Bank von Kanada, die Bank von England, die Bank von Japan, die Europäische Zentralbank (EZB), das Federal Reserve System (Fed) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) gaben gemeinsam bekannt, dass sie ihre bestehenden, bisher befristeten „Liquidität-Swap-Abkommen“ in unbefristete Abkommen überführen. Was sind „Liquidität-Swap-Abkommen“? Was sind „Liquidität-Swap-Abkommen“?



Kein Ende des Geldes

Auf Vortragsveranstaltungen wurde mir jüngst wiederholt die Frage gestellt: „Ist die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise vielleicht auch ein Vorbote einer Entwicklung, die auf ein Ende des Geldes hinausläuft?“



Die Last der Schulden

Wie geht es mit der Schuldenkrise weiter? Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, einer der größten Hedge Funds der Welt, hat jüngst auf die Möglichkeit eines „beautiful deleveraging“ – also auf die Möglichkeit einer „schönen Entschuldung“ – hingewiesen, die den Ausweg aus der Schuldenkrise ebnen kann…



(C)ollateralschaden: Aus 1 mach 2 mach 3 mach 4. Das ist die Inflation durch Gier!

Hört man sich mal unter Menschen um, die nicht „Gottes Werk“ verrichten – also Nicht-Bankern –, dann merkt man schnell, das viele noch immer der romantischen Vorstellung anhängen, alles Geld würde im Schoß der Notenbanker geboren. Und eine Bank würde einfach die Spareinlagen ihrer Kunden weiterverleihen…



Preis versus Wert

“Preis” ist nicht dasselbe wie “Wert”. Hinter dieser Feststellung verbirgt sich keine sprachliche Spitzfindigkeit. Sie verdeutlicht vielmehr eine wichtige ökonomische Erkenntnis. Das soll im Folgenden gezeigt werden…



Das EZB-Anleihekaufprogramm „OMT“

Geht es nach dem Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), sollen Anleihen von strauchelnden Euro-Staaten aufgekauft werden, um die Euro-Krise zu bewältigen. Dieses Vorhaben wird in der Fachsprache als „OMT“ (englisch für „Outright Monetary Transactions“) bezeichnet, und seine mögliche Umsetzung lässt bei nicht wenigen Beobachtern die Alarmglocken schrillen…



Was Sie über den Zins wissen sollten

Es gibt wohl kein anderes ökonomisches Phänomen, das die Gemüter so sehr bewegt und das gleichzeitig auch so missverstanden wird wie der Zins. Viele sehen im Zins einen lästigen Kostenfaktor, der Investitionen unnötig verteuert und den Wohlstandszuwachs behindert. Andere sehen im Zins ein Instrument, der die Kreditgeber auf Kosten der Kreditnehmer bereichert. Was aber ist der Zins?



Auf den Euro-„Boom“ folgt der Euro-„Bust“

Die wirtschaftliche Misere im Euroraum kann mit bestechender Klarheit erklärt werden – und zwar mit der „Zirkulationskredittheorie“, die Ludwig von Mises (1881 – 1973) erarbeitet hat. Der Begriff „Zirkulationskredit“ bezeichnet den Bankkredit, durch den neues Geld (nachfolgend als „Umlaufsmittel“) gewissermaßen „aus dem Nichts“ geschaffen wird.



Schädliches Geldmonopol

Im Jahr 1912 entwickelte der Ökonom Ludwig von Mises (1881-1973) die monetäre Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule der Nationalöko-nomie. Mit ihr konnte er zeigen, dass die Ausgabe von neuem, durch Bank-kredite geschaffenem Geld zwar zunächst einen Aufschwung („Boom“) aus-löst. Solch ein Boom ist aber nur ein „Strohfeuer“, ein „Scheinaufschwung“, und mündet früher oder später in einem Abschwung („Bust“).



Es war einmal: Der Gold-Devisen-Standard

Um die (Kern-)Ursache der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise besser verstehen zu können, erweist sich ein kurzer Blick in die jüngere Währungsgeschichte als lohnend, und zwar insbesondere in die Zeit des sogenannten Gold-Devisen-Standards.
Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges galt bekanntlich der Goldstandard: Alle wichtigen Währungen waren (teilweise) durch Gold gedeckt.