Beiträge zum Stichwort ‘ UK ’

Schöne Reise – 700 Jahre Häuserpreise

von Bankhaus Rott

So wie die Brötchen immer teurer werden so können auch Hauspreise nur steigen. Daher ist zur Hausfinanzierung jeder Kredit gerechtfertigt. So oder so ähnlich klingt der Kern vieler Gespräche zum Thema Immobilien. Auch bei anderen Anlagen geht man von mindestens tausendjährigen Aufwärtstrends aus.



Alle nach Frankfurt, aber warum?

(von Bankhaus Rott) Im Zuge des Austritts der Briten aus der EU macht man sich am Main schon Hoffnung auf tausende neuer Einwohner, die aus der Londoner Finanzbranche kommen. Offenbar denkt man in Frankfurt noch immer, man hätte es mit einer Wachstumsbranche zu tun. Die Gründe für einen Wechsel des Standorts hat FactSet wie folgt zusammengefasst:



Europäische Republikflucht

(von Bankhaus Rott) Schon kurz nach dem ersten Schock finden sich viele europäische Politiker und Medien nach dem Referendum der Briten auf den alten Gleise wieder. Ohne darüber nachzudenken, warum nicht nur die Briten die Nase voll vom Brüsseler Apparat haben beginnt man auf dem Kontinent die Insel wie einen Republikflüchtling zu behandeln…



Favoritensterben in der EU

(von Bankhaus Rott) In Europa lecken die selbsternannten Brexperten ihre Wunden. Die Sender des Volkes berichten derweil mit betroffenen Gesichtausdruck, dass die Demokratie sich mal wieder von ihrer Schattenseite gezeigt habe und träumen schon vor dem Austritt vom Wiedereintritt…



Olympischer Absturz

Weltweit haben Millionen Sportfreunde die verschiedensten Wettkämpfe der olympischen Spiele in London vor dem Fernseher verfolgt. Neben dem schnellen Rennen und weiten Springen hätte auch die Disziplin des raschen Fallens mehr Beachtung verdient. In dieser Disziplin waren die britischen Hauspreise pünktlich zu den Spielen topfit.



Rauchzeichen aus Kleinbritannien

Das Leben auf einer Insel hat viele Vorteile. Man ist unter sich, die landestypische Küche breitet sich nur langsam in die Welt aus, und heimische Probleme sind nicht gleich für alle sichtbar. Der dicke Qualm aber, den der britische Wirtschaftsmotor derzeit ausstößt, ist auch aus der Ferne nicht zu übersehen.



Under Construction – Immobilienmarkt UK

Ein unbekanntes Wesen hat einigen Großanlegern einen Floh ins Ohr gesetzt. Das Insekt hat den Anlegern eingeflüstert, dass britische Immobilien sich dem bekannten Muster aus Boom und Preissturz entziehen können. Sollte es Gründe geben, auf den Sechsbeiner zu hören?



Vertrauen lässt sich nicht drucken

Die Daten zum Verbrauchervertrauen in Großbritannien waren so wie das typische Herbstwetter in der britischen Hauptstadt. Nur der Nebel hat sich verzogen, denn viel klarer als die Briten kann man eine schlechte Beurteilung der Lage nicht aussprechen.



Großbritannien: Hundstage auf der Insel

Der turnusmäßige Report zur Konsumentenstimmung in Großbritannien scheint sich trotz der teils deutlichen Worte in der Pressemitteilung nun zum Teil dem Prinzip Hoffnung verschrieben zu haben. Das Gespenst der Rückkehr der Rezession sei vertrieben worden, heißt es. Wie sich dies aus einem weiter fallenden Index ablesen lässt, bleibt das Geheimnis der britischen Auguren…



Neu in London: Walk like an Egyptian

Die Schätzungen der Protestteilnehmer in London schwanken zwischen 100.000 und 400.000 Menschen. Während Medien derartige Versammlungen, die auf offensichtlicher Unzufriedenheit basieren, gerne auf unangenehme Gestalten und Bilder von Ausschreitungen reduzieren, spricht die Zahl eher für eine breiter angelegte Bewegung…



Kleinbritannien – Monetäres Sparmenü

Die Kreditvergabe an Unternehmen ist ein interessanter Indikator, wenn es darum geht, die Situation der wirtschaftlichen Basis eines Landes zu interpretieren. Das gilt gerade in Zeiten, in denen Politik und Banken auf ihren Aussagen bestehen, die Verfügbarkeit von Finanzierungen sei unproblematisch. Das mag in der Tat der Fall sein, denn selbst Ramschanleihen lassen sich derzeit wieder problemlos am Markt platzieren.



Imperium, neu definiert

Auf hoher See begründete sich einst der Ruf des britischen Empires. Das ist lange her. In der jüngeren Vergangenheit wurde die Insel dann gern als Muster einer konkurrenzfähigen Ökonomie gepriesen. Diese wunderbaren Wirtschaftsträume hatten eine Substanz, die offenbar ebenso marode war, wie so manch britische Immobilie.