Beiträge zum Stichwort ‘ Ronald Gehrt ’

Realität? Gibt es nicht.

Was ist mit den Bildern, die uns die Medien als Realität verkaufen? Ob Ukrainekonflikt, Flüchtlingsstrom oder Griechenlandkrise: Wir sehen, was wir sehen sollen. So aufbereitet, dass wir daraus folgern, was wir folgern sollen…



Eine keineswegs unerklärliche Rallye

Durchweg schwache Konjunkturdaten aus allen Bereichen … ausgenommen der Arbeitsmarkt, auf den sich die „Fed“ fokussiert, der aber wie kein anderer Konjunkturindikator der aktuellen Lage um Monate hinterherhinkt … Geht es noch negativer?



Oh finstere Neuzeit

Das Mittelalter war angeblich finster. Und zugegeben, die Beleuchtung war spürbar schlechter damals. Wobei ich hier nicht von dem Mittelalter sprechen möchte, das man allgemein als solches ansieht, d.h. von der Zeit vom 13. bis zum 15. Jahrhundert, sondern vom Frühmittelalter. Denn da, in der Zeit zwischen dem 6. Und dem 11. Jahrhundert, finden sich beängstigende Parallelen zu heute.



Hoffnungslose Hoffnungsrallye

Es gab mal eine Zeit, in der der fromme Spruch „Herr, wirf Hirn vom Himmel“ noch Chancen auf Erfolg hatte. In unserer heutigen Gesellschaft ist die Erfolgschance zumindest fragwürdig, an der Börse indes völlig zwecklos. Wer nachdenkt, verliert. Zumindest, wenn man nicht sehr langfristig agiert.



Das Waterloo der Janet Y.

Ist der 29. Oktober der Tag, an dem Janet Yellen und ihr Federal Open Market Committee Tacheles reden müssen? Oder werden sie es wirklich fertigbringen, bis Dezember zu warten? Werden klare Worte, um gar nicht erst von klaren Handlungen zu sprechen, womöglich sogar dann ausbleiben? Und was wird dann aus der US-Wirtschaft und dem Aktienmarkt?



Angst kauft. Panik verkauft!

Man kommt nicht umhin, beeindruckt zu sein. Am Ende einer Woche, die eine Fahrt mit der Achterbahn als gemütliche Kaffeefahrt erscheinen lässt, steht an der Wall Street ein Plus. Die bullishe Seite sitzt wieder fest im Sattel und man freut sich über schwache Konjunkturdaten, weil diese die Zinswende der US-Notenbank verhindern wird. Nur …



Bye Bye Goldilocks *2009 †2015

Aber jetzt scheint Goldilocks, auf Deutsch Goldlöckchen, verstorben zu sein. Goldilocks, das naive Mädchen aus dem Märchen mit den drei Bären, stand in den USA symbolhaft für das grassierende Anlegerverhalten, alles Negative einfach als nicht existent zu deklarieren und mit der seligen Gewissheit zu leben und zu handeln, dass der Aktienmarkt eine Einbahnstraße ist…



Triple Trouble: Jetzt wird es ernst

Die EU ist in einer Sackgasse. Es knistert im Gebälk, überall. Und man ist darauf einfach nicht eingestellt. Da ist es dann eigentlich unerheblich, dass man bei diesem plötzlich so massierten und zielgerichtet in den Kern der EU weisenden Flüchtlingsstrom manchmal das Gefühl bekommt, dass da (ähnlich wie bei der plötzlich aus der sicher geglaubten Versenkung aufgetauchten Griechenland-Kiste 2010, als senkrecht steigende Zinsen die EU ins Wanken brachten) jemand nachhilft…



China – ein Eldorado zerlegt sich selbst

Dass sich ein zuvor allseits und unreflektiert gepriesener Geldmagnet als Mausefalle erweist und auf einmal alle, wenn der Schaden angerichtet ist, sehen, was man zuvor mit aller Macht nicht sehen wollte, ist nicht wirklich neu. Wenn’s nach Geld ohne Arbeit klingt, sind viele Menschen nur zu gern bereit, auch das Gehirn auszuschalten.



Wolle Aktie kaufe?

Wenn man Menschen und Geld manipulieren will, muss man es geschickt machen. Und man muss wissen, wann man die Bremse reinhauen muss. Wer diesen Zeitpunkt verpasst, bekommt seine Dummheit gerne mal mit Schwung um die Ohren gehauen. Das gefährliche in diesen Tagen ist, dass das an vielen Börsen und zudem auch noch in der Politik zeitgleich passieren könnte…



„Reset“ reicht nicht mehr

Es beschäftigt mich zwar immer mehr, aber ich finde keine Antwort: Wohin steuert unsere Gesellschaft eigentlich? Es gab wohl zu jeder Zeit der menschlichen Geschichte Mahner, die Veränderungen mit großer Sorge betrachteten, bisweilen auch das Ende von allem prognostizierten … aber wir sind immer noch da…



VETO!

So ein erbarmungswürdiger Unsinn. Was ist das nur, was da nun als „Einigung“ verkauft wird? Haferbrei mit Essig, angepriesen als Haute Cuisine? Vielleicht wäre das sogar noch nett formuliert. Ein wenig denke ich, das ist ein Schierlingsbecher für Griechenland und Europa insgesamt…



Nein zum Ja zum Nein?

Wir können nicht absehen, in wie weit die momentane Entwicklung in Europa Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben wird … außer, dass das nicht ohne Folgen bleiben kann. Ein Recht wird dem EU-Bürger aber wohl unbenommen sein: Das Recht, sich zu wundern. Und genau dies gedenke ich, heute wahrzunehmen.



Es ist nur der erste Schritt in die Krise

Was in Bezug auf Griechenland passiert ist, wissen Sie aus den Nachrichten. Das muss ich hier also nicht noch einmal durchkauen. Was mich interessiert, ist das „Warum“ dieser Eskalation. Und die aus meiner Sicht wahrscheinlichste Antwort würde bedeuten, dass wir tief in der Tinte sitzen…



Clowns haben wir genug – wo sind die Helden?

Was ist das für eine „Solidargemeinschaft“, in der man einem Mitglied seitens der anderen vorschreibt, wie es seine Probleme lösen soll, obwohl die Griechen sich mit sich selbst doch am besten auskennen sollten? Ist Bevormundung ein Zeichen der Solidarität?



Rentencrash und Euro-Rallye: Viel mehr als ein Problem

Die Politik hat zu lange nur auf die Notenbank vertraut. Gegenmaßnahmen sind da nicht zu erwarten. Und die EZB? Würde die ihre Anleihekäufe so wie zuletzt in Japan noch ausweiten, wäre das nur das Signal, dass man dort in Panik gerät. Und Anleger können Angst riechen, sagt man…



Das Waterloo der EZB

Es gab seit Monaten eine ganze Reihe von Gründen, der Rallye am Aktienmarkt mit Unbehagen zu begegnen.



Seit den Iden des März …

Es war fast zu den Iden des März, als alles irgendwie zum Stillstand kam. Genauer gesagt einen Tag später, am 16. März. Seitdem ist den Börsen der Trend und den Marktteilnehmern offensichtlich die Perspektive abhandengekommen. Das an sich ist schon übel und nervtötend..



Die Nachtwächter von der Fed

Durch eindreiviertel Jahre Gerede ist es gelungen, die negativen Folgen einer Zinserhöhung zu erzeugen, ohne diese überhaupt durchgeführt zu haben und damit gleichzeitig die Basis dafür, sprich das solide Wachstum, zu vernichten. Herzlichen Glückwunsch!



„Nicht geduldig“ heißt nicht „ungeduldig“?

Ist es jetzt endgültig soweit, dass Notenbanken ihre Aussagen und Aktionen nicht nur im Ansatz, sondern ganz gezielt dem anpassen, was die großen Spieler an den Börsen haben wollen. Es scheint so. Die US-Notenbank hat mich überzeugt, nachdem ich nach der EZB noch ein wenig wankend war. Bravo. Willkommen in der Katastrophe.



The Sky is the Limit? Alles schon mal dagewesen

Vielleicht bin ich ein wenig seltsam, kann ja sein. Aber am wohlsten fühle ich mich als Börsianer, wenn bei der Mehrzahl der Akteure der Verstand leise Servus sagt, sich seltsame Dinge ereignen und das jeder völlig normal, ja nahezu zwingend findet. So wie momentan.



Griechenland in Beugehaft?

Die Sache ist kompliziert, komplex und knifflig. Und die bisherige Berichterstattung daher ein wenig sehr irreführend. In den Nachrichten hieß es bis heute Mittag, die Eurozone-Finanzminister und Griechenland hätten sich geeinigt, es gebe einen „Deal“. Im Prinzip richtig. Aber genau genommen hat man sich schon wieder darauf geeinigt, sich nicht zu einigen…



Wacklige Konjunktur-Wahrheiten

US-Konjunkturdaten bewegen unverändert die Kurse wie nichts anderes. Zweifellos haben die Daten aus Europa und Asien, früher fast als irrelevant abgetan, in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Aber nach wie vor geht die Mehrheit der Marktteilnehmer davon aus, dass die Weichen der Weltwirtschaft in den USA gestellt werden. Das darf und muss man heute kritischer sehen, denn Europa und Asien haben mittlerweile genug Gewicht, um mit den USA ein Triumvirat der Weltwirtschaft zu bilden…