Beiträge zum Stichwort ‘ Rezession ’

Augen zum Himmel und auf zur Klippe

von Bankhaus Rott

Die Anzahl der Zeichen, die zur Vorsicht an den Aktienmärkten mahnen, nimmt zu. Abseits von rein technischen Indikatoren wie der schwindenden Marktbreite und der mit den Kursen gestiegenen Gelassenheit der Anleger trübt sich auch die Realwirtschaft weiter ein…



Irrationale Bescheidenheit

(von Bankhaus Rott) Renditejäger und Kuponschneider irren derzeit durch den Finanzmarkt. Mit blumigen Worten beschreiben die Wirtschaftsgazetten die Folgen der Zentralbankeingriffe. Von vermeintlichen Zwängen in die Enge getrieben sind viele wieder einmal der Überzeugung, ein Blick auf die Bewertungen sei überflüssig. Ein gefährlicher Irrtum…



Gebert-Indikator vor der Bewährungsprobe



Rezession in den USA? Die Spannung steigt



Modelle, Moneten und Misserfolge

(von Bankhaus Rott) Die Trennung der realen Welt von der Modellwelt der Zentralbanken wird immer deutlicher. Während man im Elfenbeinturm munter mit Modellen spielt, kommt die Realwirtschaft nicht auf die Beine. Die Theoretiker stört dies nicht, sie tun weiterhin „whatever it takes“. Bringen wird es den meisten nichts…



Indizien für eine Abschwächung der US-Wirtschaft



Hol-Land unter

von Bankhaus Rott – Während man in den ökonomischen Trümmern Italiens und Spaniens weiterhin nach einem Funken Hoffnung sucht, rutschen die so genannten Kernländer tiefer in die Krise. Dennoch erfreut sich der wirtschaftliche Schwelbrand in den Niederlanden weiterhin medialer Missachtung…



Absehbare Schieflage

(von Bankhaus Rott) Während die Immobilienpreise in den australischen teils zu neuen Rekorden aufschwingen frisst sich die reale Krise langsam aber sicher fest. Der wenig beachtete Abwärtstrend bei den Industriemetallen und der Existenzkampf vieler Minen wird tiefe Spuren in der Wirtschaft des fünften Kontinents hinterlassen…



Im Wirtschaftstal am Schuldenberg

von Bankhaus Rott  Die Niederlande sind nicht für ihre Berge berühmt. Von alpinem Ausmaß sind an der Küste jedoch die enormen Schulden der privaten Haushalte. In der sich verschärfenden Rezession steigt der Druck auf die Bürger laufend, und die Wirtschaft des Landes wandelt bestenfalls noch am Rand der europäischen Kernzone…



US-Wirtschaft auf dem Weg in die Rezession

Eine geldpolitische Wende steht nicht bevor. Die Zinsen mittel- und langfristiger US-Staatsanleihen haben im August vorigen Jahres ein Allzeittief erreicht. Seither sind sie trotz der massiven Anleihekäufe der Zentralbank gestiegen. Dieser Zinsanstieg hat sich in den vergangenen Tagen deutlich beschleunigt…



Rezessionen entziehen sich den Prognosekünsten der meisten Ökonomen

Der Wirtschaftszyklus ist ein altbekanntes Phänomen. Für Unternehmer und Investoren, aber auch für Politiker, die nach Wählerstimmen gieren, wären selbst halbwegs treffsichere Prognosen des Hin und Her zwischen Aufschwung und Rezession von unschätzbarem Wert. Allein, es will der überwältigend großen Mehrheit der Ökonomen einfach nicht gelingen…



Sparen, Bauen, Zocken…

Umfragen aus den USA führen derzeit zu unterhaltsamen Ergebnissen. So sagen 60% ihnen bereite das Sparen mehr Freude als der Konsum. Der aktuelle Anstieg des Konsums fällt somit vermutlich in die Kategorie Selbstgeißelung …



Bauen wie in den 60igern

Der Case Shiller Hauspreisindex stieg in der vergangenen Woche erneut deutlich an. Seit dem Einbruch der Preise von 2006 bis 2009 oszillieren die Preise für Wohnimmobilien in den Staaten nun seit vier Jahren unter Schwankungen seitwärts und liegen auf dem Niveau von 2003. Nominal…



Europäischer Kolbenfresser

Der Trend in Europa geht zum Gebrauchtwagen. Die Folgen des kontinuierlich schrumpfenden Marktes für Neufahrzeuge spüren mittlerweile auch die deutschen Hersteller, die in den kommenden Quartalen mit ihren Zahlen für wenig Freude sorgen werden. Der Einbruch der margenstärksten Segmente und die enormen Überkapazitäten dürften schon bald auch die Hobby-Wirtschaftplaner aus der Politik auf den Plan rufen…



Erholung, aber wo?

Allen Fakten zum Trotz vergeht kaum eine Woche ohne den Hinweis auf eine Erholung der wirtschaftlichen Lage. In Europa sah Herr Mersch kürzlich „green shoots“ und in den Staaten feiert man das Strohfeuer der subprime-Autokredite und die Rückkehr der Neubauzahlen auf das Niveau von 1966. Es fällt schwer, diese Wahrnehmungen nicht auf die Einnahme von Rauschmitteln zurückzuführen…



Das Beste oder nichts?

Die große europäische Saalwette lautet Monat für Monat: „Wetten Sie, dass die europäischen Konsumenten es erneut schaffen, sich noch stärker zurückzuhalten als im Vormonat?“ Die Wette wurde im Februar klar gewonnen…



Mythos Erholung

Allen Gesundbetern zum Trotz befindet sich die Eurozone zum zweiten Male in einer Rezession. Die Dynamik des Abschwungs ist bisher geringer als vor einigen Jahren, was daran liegt, dass seinerzeit den Volkswirtschaften aller Länder simultan der Stecker gezogen wurde. Dieses Mal begann der Abschwung mit der so genannten Peripherie. Während sich dort die Rezession verschärft, zeigen sich auch im verbliebenen Kern massive Probleme.



Mallorca wie es sinkt und kracht – Frühjahr 2013

Habe ich Frühjahr geschrieben? Im Tramuntana-Gebirge ist vor einer Woche Schnee gefallen. Die Bauern sorgen sich um ihre Frühkartoffeln. Und überhaupt sind auf der Insel viele Sorgen unterwegs. Mallorca erlebt das fünfte Jahr der Krise. Der Markt hat schon etliches bereinigt. Jetzt steht ihm nur noch die Regierung im Weg…



Abschwung-XXL in Italien

Die Probleme Spaniens hatten für einige Wochen die italienische Rezession aus dem Fokus gedrängt. Im Schatten der Diskussion um Banken, Spender und Bazookas konnte der Abschwung in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone weiter Fahrt aufnehmen …



Auch du Genosse, bleibst gehebelt!

Im Zeitalter der Ankündigungen ersetzt das gesprochene Wort die Handlung. So feiern sich prassende Sparweltmeister für leere Versprechungen und Großstrategen erfreuen sich am Deleveraging. Dabei hat dieses noch nicht einmal richtig Fahrt aufgenommen …



Wie werden Steine zu Schnecken?

Wenn etwas wie ein Stein nach unten fällt, und dann im Schneckentempo wieder nach oben krabbelt, ist Geduld gefragt. Die US-Ökonomie kann von diesem Schicksal ein Lied singen. Der Verlauf von Absturz und Genesung im Land von Uncle Sam ist auch gemessen an historischen Werten bemerkenswert…



Rauchzeichen aus Kleinbritannien

Das Leben auf einer Insel hat viele Vorteile. Man ist unter sich, die landestypische Küche breitet sich nur langsam in die Welt aus, und heimische Probleme sind nicht gleich für alle sichtbar. Der dicke Qualm aber, den der britische Wirtschaftsmotor derzeit ausstößt, ist auch aus der Ferne nicht zu übersehen.



Teure Schnäppchen?

ie Klage alles würde immer teurer ist jedem bekannt. Selbst geschenkte Dinge waren bekanntlich früher billiger. Nur bei den Aktienmärkten steht das Bild auf dem Kopf. Angeblich wimmelt es von Schnäppchen und wenn die Bewertung es nicht hergibt, dann ist heute halt alles anders als früher…



Erst verbrüht und dann gerupft

Fünfzehn Cents. Soviel warf der Durchschnittsamerikaner im vergangenen Jahr pro Tag in Verkaufsautomaten. Neunzehn Milliarden Dollar kamen so zusammen, real rund ein Drittel weniger als noch vor zehn Jahren. Die schrumpfenden Realeinkommen und der Kollaps der privaten Vermögen fordert mittlerweile auch bei den kleineren Alltagsausgaben seinen Tribut.



Ohne Holland in die Krise? Von wegen!

Während die chronischen Leiden der niederländischen Fußballer nur alle paar Jahre ein Thema sind, drängt sich abseits südeuropäischer Großbaustellen nun auch der Schwelbrand der holländischen Wirtschaft in den Fokus. Bis ins Jahr 2007 dauerte der 15-jährige Anstieg der holländischen Immobilienpreise an. Seither geht es abwärts, so dass auch die heimischen Banken sich langsam Sorgen machen sollten.