Beiträge zum Stichwort ‘ Rethfeld ’

Das Sabbatjahr 2014/15

„Und sechs Jahre besäe dein Feld und sammle seinen Ertrag ein. Aber im siebten lass es ruhen und brachliegen, damit die Armen deines Volkes essen mögen, und was sie übrig lassen, mögen die Tiere des Feldes essen, und so mache es mit deinem Weinberg und deinem Olivenhain“



Euro/Franken an der Absturzkante

Die Spekulanten nahmen den Fehdehandschuh auf. Sie drückten den Euro/Franken bis auf die Marke von 1,2002. Die Verteidigungslinie der SNB beginnt bei 1,2010.



Hindenburg-Omen am laufenden Band

Das vierte Hindenburg-Omen innerhalb von fünf Tagen komplettierte am Freitag die Woche der Hindenburg-Omen…



Bargeldverbot rückt näher

Restriktionen in der Bezahlung mit Bargeld liegen in vielen Ländern vor. Innerhalb des Euroraums gelten enge Obergrenzen zwischen 1.500 und 3.000 Euro in Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland und Zypern. In Deutschland werden etwas mehr als 50 Prozent der Kauftransaktionen mit Bargeld erledigt. Deutschland ist ein Bargeldland…



Wie viel Luft hat der US-Aktienmarkt noch?

Wenn die Bewertung der Aktienmärkte deutlich schneller steigt als das BIP eines Landes, muss es dann nicht zu Korrekturen an den Märkten kommen?



Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt



Der Mark-Twain-Effekt

„Oktober. Dies ist einer der besonders gefährlichen Monate, um am Aktienmarkt zu spekulieren. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August, und Februar.“ (Mark Twain, aus Pudd’nhead Wilson, 1894)



Zwei neue Hindenburg-Omen

Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche notierten wir zwei Hindenburg-Omen. Eine Vielzahl von Indikatoren „klingelt“, wenn der Markt einen unteren Wendepunkt erreicht hat.



Warum steigt der S&P 500 derart gnadenlos?

Der S&P 500 steigt und steigt. Dabei ignoriert er die nachlassende Marktbreite. Ein saisonales Muster wie ein normalerweise schwacher September interessiert nicht. 10-Prozent-Korrekturen treten gar nicht erst auf: Die letzte wurde vor zweieinhalb Jahren notiert. Woher kommt diese – fast schon arrogant zu nennende – Stärke?



Weitere fünf Jahre Expansion?

Wie kommen Analysten dazu, nach einer bereits fünf Jahre anhaltenden Expansionsphase weitere fünf Jahre Expansion zu erwarten? Solche Aussagen werden üblicherweise nicht am Beginn einer Expansion getätigt. Auch nicht in der Mitte. Sondern eher am Ende.



Solare Hitze

Es dampft und kriselt rund um den Erdball. Der Deckel wurde vom „Topf der Vernunft“ entfernt. Jetzt brodelt es oben heraus. Wladimir Putin strotzt vor Selbstbewusstsein. Gleiches gilt für Recep Tayyip Erdoğan. Andere Hotspots der Welt – wie einige arabische Länder – befinden sich in völligem Chaos…



Der Crash als Erlösung

Die „Crash-Literatur“ hat in den vergangenen Jahren diverse Buchtitel hervorgebracht. Zu den bekanntesten zählen „Besiege den Crash“ von Robert Prechter (2002), „Der Crash kommt“ von Max Otte (2006) und „Der Crash ist die Lösung“ der Autoren Weik / Friedrich (2014)…



Robert Rethfeld: Der ideale Zyklus



WM – jetzt wird’s ernst…

Es würde allen Wahrscheinlichkeiten widersprechen, wenn das brasilianische Team am 13. Juli nicht den FIFA-Pokal in die Höhe strecken würde. Doch der Druck auf die Seleção ist immens. Letztendlich ist Fußball nicht berechenbar, genauso wenig wie die Börse. Die Wahrscheinlichkeiten machen den Reiz aus…



Indizien für eine Abschwächung der US-Wirtschaft



Ein Streit um des Kaiser’s Bart?



Wohin zielt die Korrekturphase?

Fonds-Manager werden dafür bezahlt, das Kapital dorthin zu schicken, wo es sich gut verzinst – und zwar möglichst risikoarm. In den vergangenen Jahren rentierten Anlagen im US-Aktienmarkt überproportional. Doch diese Phase scheint vorerst vorbei…



Wann wird mann je verstehen?

Die Diskussion um die Krim/Ukraine/Russland nervt. In manchen Fällen wird ohne jegliches historisches Verständnis debattiert. Es wird geschimpft, auf Ost, auf West, auf beide Seiten. Gefühle kochen hoch. Propagandaschlachten finden statt…



Bitcoin – aus dem Dunkel ins Licht

„Es könnte sinnvoll sein, selbst einige Bitcoins zu produzieren für den Fall, dass das Konzept aufgeht. Wenn genügend Menschen ähnlich denken, dann wird Bitcoin eine sich selbst erfüllende Prophezeiung sein.“ – Satoshi Nakamoto Anfang 2009…



Botox-DAX-Marketing

Bei aller Kritik: Das Marketing für den Botox-DAX ist ausgeklügelt genial



Proteste, Aktienmärkte und Renditen

Die Proteste in der Türkei und in Brasilien sind Ausdruck einer zu Wohlstand gekommenen Generation. Es sind junge Menschen, die sich den Slogan der 1968er Generation „Unter den Talaren, Muff von 1000 Jahren“ zu Eigen machen. Die 1968er waren Kinder des Wirtschaftswunders, genauso wie heute die junge türkische und brasilianische Generation. Die Schere der bewussten Wahrnehmung zwischen dem jungen und gebildeten Teil der Bevölkerung einerseits und denjenigen, die in der Erhaltung des Status Quo verharren, öffnet sich mit zunehmendem Wohlstand immer mehr.



Der „Botox-Dax“

Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist ein so genannter Performance-Index. Das bedeutet: Die Dividenden der enthaltenden Unternehmen werden in den Index reinvestiert. In den USA nennt man so etwas „Total Return Index“. International üblich sind Kursindizes. Diese spiegeln die Kursverläufe der Basiswerte…



Finanzmarkttrends: Zürich entspannt

Folgt der „großen Rezession“ die „große Rotation“? Wie entwickeln sich die demografischen Faktoren? Auf welche Länder wettet Goldman Sachs in 2013? Welche Trends kristallisieren sich für die kommenden 10 Jahre heraus? Derartige Fragen stellten sich auf der 28. Kapitalanlegertagung, die am 22. und 23. Januar in Zürich-Regensdorf im Vorfeld des World Economic Forum stattfand…



Jetzt schlägt’s 13

Innerhalb der vergangenen gut zwei Jahre wurde der Euro von den Titelblatt-Grafikern des Wochenmagazins DER SPIEGEL in den folgenden Situationen dargestellt. Dem Grafiker fiel beim vorerst letzten Titelblatt offenbar nichts mehr ein. Die „Zerbrech-Option“ hatte er bereits für die beiden vorhergehenden Titelblätter verwendet. Also titelte er zwar „Wenn der Euro zerbricht“, ließ aber lediglich die Zahl vom Euro abfallen. Kurz: Der Grafiker war offenbar mit seinem Latein am Ende.



Deflation durch Amazon

Vor einigen Tagen betrat ich ein ortsansässiges Musikhaus, um ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Jemand aus dem Verwandten-/Freundeskreis hatte sich eine so genannte „Loop Station“ gewünscht. Damit ist es möglich, per Gitarre oder Stimme Musik in einem Live-Auftritt aufzunehmen und wiederholt abzuspielen