Beiträge zum Stichwort ‘ Psychologie ’

Vier Prozent! Geschnitten oder am Stück?

(von Bankhaus Rott) Zu sagen, die Aktien könnten nicht fallen, weil Anleger keine Alternative hätten, ist in etwa so, als würde man behaupten, die Arbeitslosigkeit könne nicht steigen, weil die meisten Menschen keine Alternative zum Erwerbseinkommen haben. Den Aktienmarkt interessieren die Wünsche und Hoffnungen der Anleger nicht. Wie sollte das auch funktionieren?



Joachim Goldberg: Über Glück, Geld und Börse…

(von Frank Meyer) Was ist Glück? Auf jeden Fall wichtig! Oder nicht? „Glück ist die Erfahrung von Freude und Sinnhaftigkeit im Verlauf der Zeit“, sagt Paul Dolan. Und mancher meint, im Geld liegt das Glück und dieses Geld liegt an der Börse herum, was man sich nur abholen muss. Wenn es doch so einfach wäre…



Der Angriff der „TRÖMFF“

Angeblich wohlmeinende Menschen aus der Finanzbrache lassen uns wissen, dass noch derartig viele Menschen hängenden Kopfes an der sogenannten Seitenlinie stehen und so gern ihr Geld in den Aktienmarkt stopfen möchten, dass das Risiko einer größeren Korrektur gering sei. Das Risiko einer Trendwende mal sowieso… Sie wollen wissen, was TRÖMFF bedeutet? Ich komme dazu, aber der Reihe nach…



Dr. Draghi oder: Wie ich lernte, die EZB zu lieben. Oder auch: 2008 war ein Witz.

Solange es keine Alternative gibt, wohin das Geld fließt, kann es keine Trendwende geben? Was für ein Unsinn. Gab es denn echte Alternativen 1987, 2000, 2008? Nein. Das Geld verschwand einfach im Strudel der Kursverluste. Genauso, wie Geld „virtuell“ entsteht…



Trendwenden finden im Kopf statt. Nur im Kopf.

(von Ronald Gehrt) Was ich vom Großteil der medialen Berichterstattung zum Thema Börse halte, wissen Sie. Man bemüht sich dort seit Jahrzehnten, mehrheitlich auch redlich, zu erklären, warum beispielsweise der DAX an einen bestimmten Tag fällt und an einem anderen steigt…



Vor allem die Angst … die Angst vor allem

Eigentlich, so ist zumindest meine Sicht der Dinge, reduzieren sich die Gründe, warum diese Welt für viel zu viele Menschen wie eine Hölle ist, während der schöne Schein allgemeinen Wohlstand und Glückseligkeit vorgaukelt, auf zwei elementare Gründe…



Edelmetalle: Das große Stolpern

(von Frank Meyer) Die Gold – und Silberpreise sind etwas gestiegen. Plötzlich ist Ruhe an der Bashing-Front. Bald kommen auch die Experten nach ihrer 180 Grad-Wende wieder zurück. Sie werden dann sagen, sie hätten es immer schon gesagt…



Gold & Silber: Ausgedient!

(von Frank Meyer) Eine Einheit Silber kostet heute weniger als eine Einheit Luft. Herrliche Zeiten, in denen die „Kryptos“ als neue Währungen Furore machen. Zumindest heute. Vielleicht auch noch morgen früh noch. Und die Edelmetalle liegen da wie schlecht gewordenes Essen…



Über das Risiko, auf sich selbst hereinzufallen

Wenn man zulässt, dass die von außen gezielt über die Marktteilnehmer ausgeschütteten Reize das eigene Denken und Handeln beeinflussen, steht man bereits mit einem Bein im kalten Börsianer-Grab. Wenn Emotionen anfangen, das Handeln zu bestimmen, tun sie es meist unbemerkt. Gier, Hoffnung, Furcht oder Verunsicherung übernehmen schleichend und heimlich das Kommando…



Das neue dunkle Zeitalter (Teil 2)

Schlagen wir die Brücke den aktuellen Krisenherden. In den vergangenen Tagen wechselte die Stimmung an den Börsen – zumindest scheinbar – von Mutlosigkeit und Pessimismus zu Vorfreude und Goldgräberstimmung. Dabei ist eigentlich nichts passiert, was die Problemstellungen als solche betroffen hätte…



Das neue dunkle Zeitalter (Teil 1)

Wir leben in der besten aller Zeiten. Wirklich? Das mag auf den ersten Blick so aussehen – modern, schnell und voller technischer Möglichkeiten. Beim zweiten Blick zurück in die Geschichte, stellen sich aber frappierende Parallelen in den Sinn aus einer Zeit, die auch schon mal die besten aller Zeiten genannt ward. Und dann kam ein dunkles Zeitalter. Eine tiefsinnige und nachdenkliche Kolumne von unserem geschätzten Gastautor Ronald Gehrt…



Gedankenbilder heilen Körper und Seele

Verordnen Sie sich selbst positive Gedankenbilder; sie wirken wie ein Placebo-Effekt (lat.: „ich werde gefallen“). Sein Gegenspieler ist der Nocebo-Effekt (lat.: „ich werde schaden“). Es ist unglaublich, was Sie allein durch die Kraft Ihrer Vorstellung alles bewirken und bewegen können – nicht nur in Grenzsituationen…



Was die auffällige Körpersprache über Merkel und Sarkozy verrät

Liebespaar, Macho-Gehabe und Himmels-Anbeterin: Was die beiden Staatsleute am gestrigen Treffen inszenierten, analysiert für Tagesanzeiger.ch/Newsnetz Kommunikationsexperte Marcus Knill. via Was die auffällige Körpersprache über Merkel und Sarkozy verrät – News Ausland: Europa – tagesanzeiger.ch.



Skandal! Gold zahlt Dividenden!

Die USA verschleppen ihre Pleite. Italien und Spanien stehen jetzt im Schussfeld der Finanzmärkte. Der DAX hängt über der Kloschüssel – und neben ihm der Euro. Was für stürmische Zeiten. Und wenn morgen die Welt untergeht? Ich bitte Sie!



Junge Hunde, Börsianer und Gummiknochen

Wenn man mal genauer hinsieht stellt man fest, dass wirklich gewinnbringende Trends an den Börsen nur drei, vier Monate pro Jahr existieren. Den Rest der Zeit ringen Bullen und Bären erfolglos um die Vorherrschaft … so wie dieser Tage auch. Das erinnert immer wieder an das Balgen zweier junger Hunde um einen Gummiknochen. Hier ein paar Gedanken dazu…



Eine Schwäche für Nachrufe

Ich habe noch nie jemanden umgebracht. Aber ich lese die Todesanzeigen mit Begeisterung. Erst wenn jemand gestorben ist, kann man sich zu ihm herabbeugen und ihn genauer betrachten…



Das verschenkte Glück

von Blognition Das Streben nach Glück ist eine uralte Sehnsucht des Menschen. Und genauso alt wie dieser Wunsch ist natürlich die Frage, was Glück eigentlich bedeutet und wo es zu suchen ist. Der kleine, grüne Drache Tabaluga etwa findet in der Erzählung von Peter Maffay das „geschenkte“ Glück: Er erkennt, wie schön es ist, jeden […]



Was für eine verrückte Welt! (It’s a Twit’s World)

Ich weiß nicht recht, wie ich es Ihnen sagen soll, ohne Sie zu verärgern. Aber vielleicht hilft es, mich ausdrücklich mit einzubeziehen. Die Basis-Aussage dieser Kolumne lautet: Wir Börsianer sind allesamt „twits“ (twitt: british engl. für Depp, Idiot) und genau deswegen fallen wir so oft auf die Schn..ase. Das klingt unverschämt, ist aber schnell erklärt…



Ausstieg XL

Die Schlagzeilen rasen über die Ticker wie wilde Amseln durch Vorgärten. Das menschliche Hirn ist überfordert. Japan, Libyen, Nah-Ost… Knut ist tot wie die Expansionspläne der Telekom in den USA. Liz Taylor ist auch von uns gegangen. Es wird gerade viel gestorben auf der Welt…



Der „rote Knopf“ im Kopf. Oder: Mist bauen leicht gemacht

Immer wieder nehme ich mir vor, endlich mal wieder eine richtig normale Kolumne über die Börse zu schreiben. Wohin der Euro geht, das Öl, der Dax. Aber da längerfristige Prognosen zwar gerne erstellt und von Anlegern heiß geliebt werden, letztlich aber sinnlos sind, bliebe nur eine ganz kurzfristige, aktuelle Analyse. Und davon gibt es ja nun reichlich, da muss ich nicht auch noch daherkommen, zumal ich in meinen eigenen Diensten meine Handelssysteme einsetze und Chartanalysen im täglichen System22 Observer bringe. Nein, so etwas hat in einer Kolumne nichts verloren. Lieber widme ich diese der endlos ergiebigen Thematik des „Warum“. Warum scheitern die Menschen so oft an den Börsen? Warum ist die Börse in Wahrheit so viel schwieriger, als Ahnungslose und Ganoven immer behaupten? Hier eine weitere Erklärung aus einem etwas anderen Blickwinkel…



Kampf den Kampfnörglern!

Das Thema Optimismus ist äußerst prickelnd und interessant, besonders wenn jeder der Meinung ist, jeden Satz mit dem Wort „positiv“ zu bestücken. Und so ist der Autor dieser Zeilen in heller Aufregung, dass das Wort „positiv“ und seine Mutationen in Kürze schon die gesamte Sprache übernehmen könnte. Ein Nachruf…