Beiträge zum Stichwort ‘ Notenbanken ’

Zombie-Produktion auf Hochtouren

Warnte im Jahr 2014 die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich die EZB explizit davor, dass sie mit ihrer lockeren Geldpolitik eine Art Zombie-Bankensystem riskiere (und damit recht behielt!), so warnte sie zuletzt nun vor einer … globalen Unternehmens-Zombie-Plage…



Inflation schmerzlichst vermisst?

(von Frank Meyer) Aua! Was für ein Schmerz! Leiden Sie nicht auch darunter, dass die Preise ständig sinken? Jedenfalls offiziell. Nein? Wirklich nicht? Wenn man genau hinschaut, dann ist der Spargeldpreis das einzige, was nach oben zeigt…



Frank Meyer auf Cashkurs: Dieses Leben ist kein Probelauf!

Wie der Zufall so will: Wir schrieben den 17.12.2015. Das war ein Tag nach dem vermeintlichen Start einer vermeintlichen Zinswende in den USA. An der Börse besuchte mich Julia Jentsch, um mit mir über diesen ganzen Zinnober zu plaudern. Dabei entwickelte sich das Interview in eine ganz andere Richtung… Aber sehen Sie selbst!



Geld-Drogen-Politik

Wenn die Droge nicht mehr wirkt, muss man sie eben einfach höher dosieren! Die Ankündigung von so viel … Wahnsinn wurde von den »Märkten« einmal mehr frenetisch gefeiert, zumal nur 24 Stunden später die chinesische Notenbank ihre nunmehr fünfte Zinssenkung im laufenden Jahr verkündete.



Neue Goldstudie: Gold, Geld und Illusionen. Die Tragödie unseres Währungssystems



Ein Hoch auf die Wissenschaft!

Die Zauberlehrlinge haben geglaubt, die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft aushebeln zu können, um sich die Rosinen herauszupicken und die „Essig-Phase“ zu vermeiden. Man hat sich daran gewöhnt, Eingriffe vorzunehmen, deren langfristige Konsequenzen man nicht absehen konnte. Und man hat es einmal zu viel getan…



Der China-Faktor: Risiko oder Chance für die Aktienmärkte?



„QE“ im Euroraum – Das Delirium der Milliarden

Die EZB liebäugelt mit Anleihekäufen in Höhe von einer Billion Euro pro Jahr. Kein kleiner Betrag: Wenn die EZB in diesem Umfang Anleihen kauft, die von Nichtbanken gehalten werden, erhöht sie die Geldmenge M3 um etwa zehn Prozent; etwas, was in der Folge die Endverbraucherpreise stark anheben könnte…



Thorsten Polleit: Ausblick 2014: Märkte, Wirtschaft, Geld, Inflation und Gold

Im Folgenden sollen daher einige Einschätzungen zur internationalen Wirtschaftsentwicklung und zum Finanzmarktgeschehen vorgestellt werden. Sie sollen dem Investor eine Orientierungshilfe bereitstellen. Eine Studie für 2014…



Daniel D. Eckert: Alles Gold der Welt

(Frank Meyer) Mit „Alles Gold der Welt – Die Alternative zu unserem maroden Geldsystem“ gibt es im Büchermarkt ein neues Geld – und Goldbuch von Daniel D. Eckert. Viele kennen ihn als Wirtschaftsjournalist aus der Tageszeitung „Die Welt“.



Die Interventionismus-Falle

Unter „Interventionismus“ ist ein Wirtschaftssystem zu verstehen, in dem der Staat durch Weisungen, Vorschriften, Regulierung, Ge- und Verbote den Eigentümern vorschreibt, was sie mit ihrem Eigentum dürfen und was nicht. Anders als im Sozialismus darf zwar jeder Bürger und Unternehmer sein Eigentum formal behalten. Jedoch schränkt der Staat die Verfügungsrechte der Eigentümer über ihr Eigentum (zusehends) ein…



Ein Tänzchen auf dem Pulverfaß

Die Erwartungen, dass die europäische Wirtschaft im Jahr 2013 weiter schwach bleiben würde, haben sich im ersten Halbjahr bestätigt. Während sich Deutschlands Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2013 wieder stabilisieren konnte, sorgte die in Europa insgesamt bereits seit mehreren Quartalen andauernde Rezession dafür, dass die Arbeitslosigkeit hier neue Rekordhöhen erreichte



Klingt komisch, ist aber so

Also … wir lernen jeden Tag aufs Neue, dass die Börse irgendwie ein bisschen komisch ist. Da erklärt sich das Ganze doch im Löwenzahn-Stil am besten. Denn eigentlich ist alles ganz einfach. Doch doch … klingt zwar komisch, ist aber so. Ich kann es mir einfach nicht verkneifen, ausnahmsweise mal so zu tun, als wäre ich Peter Lustig und würde Ihnen allen erklären, wie die Börse so funktioniert. Manchmal ist getarnter Sarkasmus einfach gesund. Fangen wir also gleich an…



Hühnerdreck statt Staatsanleihen. Warum eigentlich nicht?

Wenn man der großen Mehrheit der Analysten und Ökonomen Glauben schenkt, dann sind die Preismanipulationen der Zentralbankbürokraten und die Unsummen neu gedruckten Geldes, mit denen sie Staatsanleihen kaufen, also Staatsfinanzierung betreiben, der Weisheit letzter Schluss…



Hannes Zipfel: Nachlese zum Gold – und Silbercrash

„Mein größter Fehler war es, am Goldmarkt nicht zu intervenieren“, sagte der ehemaligen FED-Chef Paul Volcker. Worin lagen die Gründe diesmal, als vor zwei Wochen die Kurse einbrachen? Nachdem sich der Staub etwas gelegt hat, fasst Hannes Zipfel seine Gedanken zu den Ereignissen der letzten Tage in einer Solit-Capital-Videokonferenz zusammen. Viel Spaß in den kommenden Minuten!



Die „Große Inflation“ der 70er und 80er Jahre. Ein Lehrstück.

Gegen Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stieg die Inflation in vielen Volkswirtschaften drastisch an. Der Geldwert verfiel. So sank zum Beispiel die Kaufkraft des US-Dollar allein von 1968 bis Ende 1985 um etwa 70 Prozent!



Unbegrenzte Liquidität: Bis alles ersäuft oder betrunken zur Ausnüchterung torkelt

Im September wurde Finanzmarkt-Geschichte geschrieben – wieder einmal! Nach 5 Jahren Dauerkrise und unzähligen in Euphemismen verpackten Gelddruckprogrammen erfüllten die wichtigsten Notenbanken dieser Welt den noch immer „gestörten“ Märkten und der von Beginn an gestörten Politik deren größten Wunsch. Das Zauberwort für die (vermeintliche) Lösung aller Probleme wurde jetzt ausgesprochen: unbegrenzt!



Benzin marsch! Zahltage bei Fed, EZB & Co.

Rette sich wer kann! So könnte man die jüngsten Ankündigungen der Chefs von Fed und EZB zur „unbegrenzten“ Geldschöpfung zusammenfassen. Aber auch Japan und China, deren Volkswirtschaften inzwischen „reif für die Inseln“ sind, sind sich zumindest in diesem Punkt einig: Auch sie drucken Geld als gäbe es kein Morgen…



Drucken ohne Limit

Endlich ist es soweit! Willkommen im Zinssozialismus! Alles ist möglich wie Jahrmärkte im Himmel, auf denen es ständig nach Schwefel riecht. Diese Woche brachte Klarheit. Die FED zieht der EZB nach. Probleme mit Schulden werden mit noch mehr Schulden bekämpft. Nehmt! Wir geben gerne…



Leimspuren der Notenbanken: Süß und klebrig

Geht es Ihnen auch so? Bei mir schlägt die Deflation jeden Tag zu. An jeder Ecke werde ich neuerdings von ihr zu Boden gestreckt. An der Tankstelle, beim Einkaufen, an der Börse. Neulich hat sie mich an einem Weizenfeld überfallen. Ist es nicht herrlich? Unterdessen beginnen auch Gold und Silber einen preislichen Ausflug nach oben und keiner bekommt es mit. Wie sollte man auch…



Der letzte Kreditgeber

„Einen letzten Kreditgeber sollte es zwar geben, aber man sollte sich seiner Gegenwart nie sicher sein können. Eile immer zu Hilfe, um unnötige Deflation zu vermeiden, aber lasse immer offen, ob die Rettung noch rechtzeitig oder überhaupt noch kommen wird, damit die anderen Spekulanten, die Banken, Städte und Staaten vorsichtig werden.“ Charles Kindleberger schrieb dies im Jahr 1978 in seinem Buch „Manien, Paniken, Crashes“. Weit vor Rogoff / Reinhart analysierte er die Geschichte der Finanzkrisen…



Notenbanken vernichten Milliarden von Spargeldern

Good Morning Lemminge! In einer Zeit, in der die Überraschungen, natürlich völlig überraschend aus den Kisten springen wie Clowns aus Kartons, werden Meinungen selbst in der Presse derber. „Die Welt“ schrieb neulich, Inflation vernichtet Kaufkraft. Ja, Inflation ist wirklich böse – nur nicht diejenigen, die sie erschaffen. Herr Orwell lässt mal wieder grüßen…



Hyperdepressive Superinflation?

Das erste Türchen am Morgen bei mir war die Kühlschranktür. Nach diesem wilden Geballere am Markt brauchte ich einen Schluck Liquidität. Die große Flut hat sich eine Schneise durch die Märkte geschlagen und die Bären unter Wasser gedrückt. Was kommt eigentlich nach einer Flut? Eine Dürre? Noch mehr Wasser, pardon, Liquidität?



Konzertierte Notenbank-Aktion Nr. 2: Liquidität für alle! – Dope statt Entzug, Börsenparty gegen die Krise

Gerade einmal sechs Wochen sind vergangen, seit der letzten konzertierten Aktion der Notenbanken. Auch damals, am 15. September, ging es darum, dem Vertrauensverlust der Banken untereinander zu begegnen und ihnen unbegrenzte Liquidität zuzusichern. Auch damals waren die Dollars knapp geworden. Das hat offensichtlich nicht ausgereicht. Jetzt haben die Notenbanken nachgelegt und untereinander gleich die Dollar-Swap-Geschäfte […]



Große Panik, weiche Birnen und die Rallye

Dieser Mittwoch begann genau so, wie man es am Dienstagabend hätte vermuten können. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s nachbörslich eine ganze Reihe von US-Großbanken herunter gestuft hatte, startete der Tag mit Verlusten, weil man sich zu fragen begann, warum man sich eigentlich am Montag von den damaligen Kurssteigerungen ohne triftige Gründe hatte anstecken lassen. Doch das änderte sich schlagartig um 12:00 Uhr…