Beiträge zum Stichwort ‘ Mack & Weise ’

Angriff auf den US-Dollar

Ölförderländer bekämen so die Möglichkeit, ihr Öl statt gegen beliebig vermehrbare US-Dollars zukünftig direkt gegen physisches Gold verkaufen zu können. 46 Jahre nach der „Aussetzung“ der Golddeckung des US-Dollars … scheint China auf einem guten Weg zu sein, das „Problem“ des „US-Dollar-basierten Fiat-Geldsystems“ zu lösen!



Zombie-Produktion auf Hochtouren

Warnte im Jahr 2014 die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich die EZB explizit davor, dass sie mit ihrer lockeren Geldpolitik eine Art Zombie-Bankensystem riskiere (und damit recht behielt!), so warnte sie zuletzt nun vor einer … globalen Unternehmens-Zombie-Plage…



Geld-Drogen-Politik

Wenn die Droge nicht mehr wirkt, muss man sie eben einfach höher dosieren! Die Ankündigung von so viel … Wahnsinn wurde von den »Märkten« einmal mehr frenetisch gefeiert, zumal nur 24 Stunden später die chinesische Notenbank ihre nunmehr fünfte Zinssenkung im laufenden Jahr verkündete.



Rien ne va plus

Einmal mehr probten die offenbar an kognitiver Dissonanz leidenden »Währungshüter« den Spagat, den statistischen Erfolgsmeldungen zur US-Konjunktur und ihren eigenen Prognosen … selbst doch nicht zu glauben, und die dauerangekündigte Zinswende doch nicht so zu meinen, nur um keine Verantwortung für das zu übernehmen, was die Währungskrieger längst angerichtet haben!



Zuviel ist nicht genug!

Obwohl die schon seit längerer Zeit zu beobachtende Illiquidität an den Märkten die Schlagzeilen hätte bestimmen müssen, wurde die mediale Aufmerksamkeit jedoch nur auf zwei vermeintliche Ursachen reduziert: die altbekannten Konjunkturprobleme Chinas (inkl. der bereits seit Juni platzenden Aktienblase) und die Furcht der Nullzins-Junkies vor dem im September anstehenden Fed-»Zinswende«-Entscheid.



Grexit oder Schrecken ohne Ende

Vieles an der Intensivierung der realitätsverleugnenden Politik erinnert uns inzwischen frappierend an den letzten DDR-Staatslenker Honecker, der – so wie die EU-Politiker heute – damals glaubte, nur ein „vorwärts immer, rückwärts nimmer“ würde dauerhaft den Untergang seiner Illusion verhindern können.



Notenbank-Planwirtschaft

Befürchtungen darüber, die EZB könnte ihr erst im März gestartetes Gelddruckprogramm wegen des »Konjunktur- (prognosen)wunders« in Europa wieder einstellen, begegnete der neue Chef-Magier der Märkte, Mario Draghi, mit gleich zwei be(un)ruhigenden Versprechen…



Das Ende der Geduld

Wenn es eines letzten Beweises für eine völlig aus den Fugen geratene Finanzwelt bedurfte, so wurde dieser von der amerikanischen Notenbankchefin Janet Yellen im März eindrucksvoll erbracht…



Showdown zwischen David und Goliath

„Ich bin Finanzminister eines bankrotten Staates!“, stellte Yanis Varoufakis nicht nur umgehend fest, er forderte folgerichtig auch gleich die Einstellung der »Hilfsprogramme« für sein Land und einen drastischen Schuldenschnitt. Doch damit sorgte er im EU-Hauptquartier und in Berlin allerdings für blankes Entsetzen…



Dreister Unfug als Nest für schwarze Schwäne

Hauptgrund für den alle glücklich und reich machenden »Geldsegen« ist ein seit Monaten beschworenes »Deflationsgespenst«. Schließlich ist eine Währung nach Vorstellungen der Währungshüter nur dann ein gute, wenn sie jährlich »stabil« an Kaufkraft verliert!



Neue Goldstudie: Gold, Geld und Illusionen. Die Tragödie unseres Währungssystems



Ein Chart zum Fürchten. Wenn man Notenbanker ist!

„Wir mussten handeln, das ist unsere Pflicht.“, befand EZB-Chef Draghi, und leitete aus dieser – Preisanstiege tendenziell ohnehin verschleiernden Statistik – nicht etwa einen erfüllten Stabilitätsauftrag der EZB ab, sondern … Deflationsgefahren…



Aufschwung inmitten von Instabilität?

Während die fest an den Lippen der Notenbanker hängenden Börsianer den zahlreichen globalen Krisenherden – in Erwartung weiterer frischer Liquidität – nahezu kaum Beachtung schenken, werden nur wenige Wochen nach dem gegen Russland begonnenen Wirtschaftskrieg nun bereits die konjunkturellen Bremsspuren in Europa deutlich sichtbar…



BIZ-Warnungen im Stimmungshoch

Die Aktienmärkte kamen in den letzten Juli-Tagen teils deutlich von ihren Höchstständen zurück, was insbesondere auf die dramatischen geopolitischen Entwicklungen zurückzuführen sein dürfte…



Wie zu besten Zeiten…

23 Quartale in Folge stiegen die amerikanischen Börsen. Seien Sie versichert, sagen einige Experten, diesmal sei alles anders. Dieser Spruch ist übrigens der teuerste Spruch der Welt. Muss man sich Sorgen machen? Kaum, denn alles ist im Griff. Oder sollte man sich wegen der Einhelligkeit über die künftige Entwicklung doch etwa Sorgen machen?



„Grande Catastrophe“ und andere Unerfr-EU-lichkeiten

Europa hat gewählt! Zwar konnte die Bevölkerung nicht über Krieg oder Frieden abstimmen, ganz so wie es uns die EU-Politiker zuvor weismachen wollten, jedoch darüber, wie weit sich das (T)Raumschiff Brüssel inzwischen von der Realität entfernt hat…



Alles bestens! Was Ihr nur wollt?

Selten waren die Aktienmärkte in ihrer Geschichte höher bewertet als heute (S&P500-Shiller-KGV: 25, Median 15,9), während die von den Notenbanken insbesondere seit 2008 aufgepumpte Null-Zins-Anleiheblase ohnehin längst die größte ihrer Geschichte ist…



Wetten, bis der Margin Call kommt!

Zu Jahresbeginn erreichte der im Bezug auf die US-Aktienmärkte allwöchentlich von Investors Intelligence unter den Investoren ermittelte Optimismus ein Niveau, welches alle nach 1987 gesehenen Höchststände übertraf…



Fünf harte Jahre Arbeit. Ergebnis: NIX!

In den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres haben Amerikas „Währungshüter“ mit der Umsetzung ihres „QE III“-Gelddruckprogramms durch den Ankauf von US-Hypotheken- und Staatsschulden bis dato weitere 765 Mrd. USD aus dem Nichts geschaffen, wobei die Vielzahl der im Jahresverlauf veröffentlichten positiven US-Konjunkturdaten viele Marktakteure an die Wirksamkeit der unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen glauben ließ.



In Papier we trust!

Der spektakuläre Kurssturz des Goldpreises am 12. und 15. April 2013 um insgesamt rund 13 % ist sicherlich geeignet, Börsengeschichte zu schreiben. Im Mittelpunkt des größten Preiseinbruchs seit 30 Jahren stand die US-Derivatebörse COMEX, wo Marktteilnehmer in nur 48 Stunden ca. 3.500 t PAPIERgold (ca. 170 Mrd. USD!) handelten…



Vorwärts immer! Doch wohin?

Obwohl der südeuropäische Rezessions-Virus nun auch mittlerweile die ersten Kernländer Europas angesteckt hat, das „fiscal cliff“ in den USA noch lange nicht „umschifft“ ist und Japan bis hin zur Notenbank S.O.S.-Notsignale funkt, erwarten die Aktieninvestoren für das Jahr 2013 schlimmstenfalls eine leichte „konjunkturelle Delle“…



Protektionismus und die Troi(ka) von der Tankstelle: FED, EZB und BoJ

Während die Ankündigungen der Gelddrucker-Troika (Fed, EZB und Bank of Japan), nun „all-in“ gehen zu wollen, den Aktienmärkten im September trotz bereits verstärkt aufkeimender Konjunktursorgen nochmals sprichwörtlich Flügel verleihen konnten, hielten sich die liquiditätsfokussierten „Anlagenotstands-Investoren“ im Oktober mit weiteren kurstreibenden Aktienkäufen erst einmal zurück…



Unbegrenzte Liquidität: Bis alles ersäuft oder betrunken zur Ausnüchterung torkelt

Im September wurde Finanzmarkt-Geschichte geschrieben – wieder einmal! Nach 5 Jahren Dauerkrise und unzähligen in Euphemismen verpackten Gelddruckprogrammen erfüllten die wichtigsten Notenbanken dieser Welt den noch immer „gestörten“ Märkten und der von Beginn an gestörten Politik deren größten Wunsch. Das Zauberwort für die (vermeintliche) Lösung aller Probleme wurde jetzt ausgesprochen: unbegrenzt!



Finanzgeschichten aus der Ökonomenschule von Simbabwe

Nach den Worten des Not(en)bankenchefs Draghi, dass die „EZB im Rahmen ihres Mandats alles tun wird, um den Euro zu erhalten – „und glauben sie mir, es wird genug sein“ – stieg das deutsche Börsenbarometer DAX im Zuge der „Draghi-Rallye“ allein im August um weitere knapp 5% an, während die Renditen für spanische und italienische Anleihen wegen der Aussicht auf den Einstieg des „omnipotenten“ Käufers in die direkte Staatsfinanzierung teilweise deutlich nachgaben…



Die reinste Form des Wahnsinns

Wer erinnert sich noch an die „Ich-kaufe-griechische-Staatsanleihen!“-Aktion einer renommierten deutschen Wirtschaftszeitung vor nur zwei Jahren, die just zu einem Zeitpunkt startete, als Griechenland im Mai 2010 hätte sofort pleitegehen müssen – es aber dank 110 Mrd. frisch gedruckter Rettungsmilliarden nicht durfte?