Beiträge zum Stichwort ‘ Intervention ’

Kurpfuscher

(von Frank Meyer) Wo stünden die Börsen ohne diese vielen Markteingriffe, Interventionen und Regulierung? Wir wissen es nicht, vermutlich aber tiefer. Eingriffe sind meist eine irre Sache, vor allem irre teuer…



Schockierende Nachrichten!

(von Frank Meyer) Was haben wir gefeiert, als beschlossen wurde, die Mietpreise zu bremsen. Auf dem Papier sah das prima aus. Viele Mieter waren völlig aus dem Häuschen bzw. voller Hoffnung, dass Wohnen bezahlbar bleibt. Pustekuchen!



Das feiern wir! Prost!

(von Frank Meyer) Im letzten Jahr verbuchte der deutsche Staat 20 Milliarden Euro großen Überschuss. Ich behaupte ja, er hat uns 20 Milliarden mehr geraubt, als er ursprünglich vorhatte. Darauf stoßen wir an! Aber bitte nicht mit Bier… Mit einem Schokoriegel?



Notenbank-Planwirtschaft

Befürchtungen darüber, die EZB könnte ihr erst im März gestartetes Gelddruckprogramm wegen des »Konjunktur- (prognosen)wunders« in Europa wieder einstellen, begegnete der neue Chef-Magier der Märkte, Mario Draghi, mit gleich zwei be(un)ruhigenden Versprechen…



DAX auf Tauchstation

Mit Einbrüchen von jeweils mehr als 2,5% gab der DAX am Freitag letzter Woche und dem Mittwoch deutlich nach. Von den All-Time-Highs bei ca. 12.400 Punkten hat der deutsche Leitindex mittlerweile rund 8% korrigiert. Erstaunlich ist dagegen, mit welchen Ursachen einige Marktteilnehmer den gestrigen Kurssturz begründen…



Euro-Schweiz: Über den (Thomas) Jordan gegangen!

(von Frank Meyer) Thomas Jordan ist Ökonom und seit 2012 Chef der Schweizer Nationalbank. Noch. Stammt der Begriff „über den Jordan gehen“ von seinem Namen? Wir wissen es nicht, aber die SNB steht jetzt ziemlich nackig in den Erbsen, nachdem sie einen offenkundigen Fehler korrigierte…



Frank Schäffler: Nicht mit unserem Geld!

(von Frank Meyer) „Die Zentralbank wird italienisch, unsere Politik griechisch, die Immobilienmärkte spanisch, die Banken irisch und die Arbeitsmärkte französisch“, schreibt Frank Schäffler in seinem neuen Buch „Nicht mit unserem Geld!“ – ein Plädoyer für mehr Freiheit statt mehr Intervention und Gängelung durch den Staat…



Der Draghödie nächster Teil



Ein Hoch auf die Wissenschaft!

Die Zauberlehrlinge haben geglaubt, die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft aushebeln zu können, um sich die Rosinen herauszupicken und die „Essig-Phase“ zu vermeiden. Man hat sich daran gewöhnt, Eingriffe vorzunehmen, deren langfristige Konsequenzen man nicht absehen konnte. Und man hat es einmal zu viel getan…



Worte, Weihrauch und Verwirrung

(von Frank Meyer) Notenbankchefs wird nachgesagt, sie wären den Göttern so nah wie eine Hose dem Hintern. In dieser Woche trafen sie sich in Jackson Hole. Worum es ging, wissen wir nicht…



Über Sinn und Unsinn von Sanktionen

Sanktionen, so die Idee, sind eine Art Strafmaßnahme, um jemanden zu einem gewünschten Verhalten zu bewegen. Wie gut oder schlecht das funktioniert, hängt von vielen Randbedingungen ab. Bei Russland beispielsweise wirken Sanktionen eher schlecht – dazu hat das Land einfach zu viele Optionen…



Die Interventionismus-Falle

Unter „Interventionismus“ ist ein Wirtschaftssystem zu verstehen, in dem der Staat durch Weisungen, Vorschriften, Regulierung, Ge- und Verbote den Eigentümern vorschreibt, was sie mit ihrem Eigentum dürfen und was nicht. Anders als im Sozialismus darf zwar jeder Bürger und Unternehmer sein Eigentum formal behalten. Jedoch schränkt der Staat die Verfügungsrechte der Eigentümer über ihr Eigentum (zusehends) ein…



Eine unbequeme Ironie: QE bevorzugt die Reichen

Aktien und Gold können sich nicht entscheiden, wo sie hinwollen. Hier gibt es etwas Wichtigeres aus dem Economist… Die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Top 10% der Haushalte (in den USA) ungefähr 91,4% der Aktien und Fonds halten, verglichen mit 84,5% im Jahr 2001. Die reichsten 1% besitzen fast die Hälfte aller Aktien und Fonds…



Benzin marsch! Zahltage bei Fed, EZB & Co.

Rette sich wer kann! So könnte man die jüngsten Ankündigungen der Chefs von Fed und EZB zur „unbegrenzten“ Geldschöpfung zusammenfassen. Aber auch Japan und China, deren Volkswirtschaften inzwischen „reif für die Inseln“ sind, sind sich zumindest in diesem Punkt einig: Auch sie drucken Geld als gäbe es kein Morgen…



Zufälle?

Unser Leben wird bisweilen von merkwürdigen Zufällen durcheinander gewirbelt, nicht wahr? Aber wer Börsianer ist, dem kommt bisweilen der Gedanke, dass die dortigen Zufälle keine sind. Das darf man natürlich nicht explizit formulieren, denn bisweilen sind es illustre Gestallten, den Göttern gleich, die den Kursen die Hand führen. Aber manchmal haben deren Worte recht irdische Wirkungen. Beispiel heute, Donnerstag, 12:10 Uhr…



Hyperdepressive Superinflation?

Das erste Türchen am Morgen bei mir war die Kühlschranktür. Nach diesem wilden Geballere am Markt brauchte ich einen Schluck Liquidität. Die große Flut hat sich eine Schneise durch die Märkte geschlagen und die Bären unter Wasser gedrückt. Was kommt eigentlich nach einer Flut? Eine Dürre? Noch mehr Wasser, pardon, Liquidität?