Beiträge zum Stichwort ‘ High Yield ’

Keine Kohle für Erholung

(von Bankhaus Rott) Wenn es an den Finanzmärkten nach Rauch riecht, rennen manche dem Qualm entgegen. Es kann schließlich nicht sein, dass es brennt, weil mit einem Brand niemand etwas anfangen kann. Immer noch herrscht der Irrglaube, der Finanzmarkt sei dazu da, Renditewünsche zu erfüllen…



Ausgefallene Ideen

(von Bankhaus Rott) Das anhaltende Debakel in der Energie und Rohstoffbranche hält weiter an. Der Pleitegeier zieht munter seine Kreise, wenn er vor lauter Fressen überhaupt noch zum Fliegen kommt. Guten Appetit!



Ersoffen in Illiquidität

(von Bankhaus Rott) Auf der nicht mehr ganz so fröhlichen Renditejagd lauert weiterhin so manches Bäreneisen auf die Anleger. Während einige vorsichtige Jäger und Sammler einen weiten Bogen um die gut sichtbaren Fallen machen, stürzen andere beherzt auf sie zu. Bis es schnapp macht…



Der Fall der US Junk-Anleihen geht weiter

Die Schwierigkeiten im Energie – und Rohstoffsektor sorgen für hohen Druck auf US High Yield-Bonds. Die Sektor-ETFs markieren derzeit neue Mehrjahrestiefs.



High Yield: Keine Liebe ohne Leiden

(von Bankhaus Rott) Was würden Sie von einer Prognose halten, die als Durchschnittstemperatur für das kommende Jahr eine Spanne von 3° bis 12° Celsius angibt? Wenig anders sehen die Schätzungen für die Insolvenzen im High Yield Markt derzeit aus…



Risiko im Kasino, Unsicherheit am Finanzmarkt

(von Bankhaus Rott) Eine der gefährlichsten Irrungen am Finanzmarkt ist die Verwechslung von ausgewiesener Rendite und Ertrag. Rendite ist das, was man zu bekommen hofft. Ertrag ist das, was man bekommen hat. Für die Anleger ist entscheidend, wie groß schlussendlich der Unterschied zwischen beiden Parametern ausfällt…



Ramsch ist wieder Ramsch

(von Bankhaus Rott) Die fallenden Ölpreise und das Debakel der US-Shale und Tight Oil Industrie verursachen die ersten größeren Schmerzen bei Junk Bonds. Der zwar absehbare nun aber beschleunigte Niedergang des Fracking-Hypes in den Staaten wird zahlreiche Anleger eine Menge Geld kosten.



Schmerzen mit Ansage

(von Bankhaus Rott) Die letzten Wochen waren nicht nur für Aktienanleger eine wertvolle Erinnerung an die verdrängte aber reale Möglichkeit von Kursverlusten. Investoren, die versuchten, noch die letzten Zentimeter der Rallye mitzunehmen, dürften die Tage nutzen, um ihre Strategie zu überdenken…



Vor dem Jagdunfall

(von Bankhaus Rott) Die größte High Yield-Pleite aller Zeiten hält Investoren nicht davon ab, munter weiter auf die vermeintlich ungefährliche Renditejagd zu gehen. Offenbar halten viele Anleger den Markt noch immer für eine Maschine, bei der man sich das Rendite-Risikoprofil aussucht um sich dann zurückzulehnen um auf die Erträge zu warten …



Anleihen: Morgen ist heute schon gestern

(von Bankhaus Rott) Der große Bullenmarkt seit den 80er-Jahren, der an den Aktienmärkten zur Jahrtausendwende endete, hält an den Anleihemärkten noch immer an. Der Gesamtertrag von BBB-Unternehmensanleihen lag seit Ende der 80er Jahre bei mehreren hundert Prozent. Wer diese Entwicklung nun auch nur halbwegs fortschreibt macht mehr als nur einen Rechenfehler.



So weit die Kohle reicht …

(von Bankhaus Rott) Während man beim Aktienkauf auch bei massiver Überbewertung noch die unendlichen Anstiegsmöglichkeiten als Begründung heranziehen kann, fehlt dieser Strohhalm am Anleihemarkt. So ist der Kaufrausch der Bondkäufer angesichts der gedeckelten Ertragschancen bemerkenswert. Richtig unterhaltsam wird es aber erst, wenn der Markt die Richtung wechselt…



Ansturm auf die Resterampe

(von Bankhaus Rott) Das Wort Kreditausfall scheinen viele High Yield Investoren aus ihrem kollektivem Wortschatz gestrichen zu haben. Anders ist der aktuelle Kaufrausch kaum zu erklären, der die Emitenten erneut mit einem Rekordvolumen erfreut…



Pardon, heute gibt es leider kein Geld.

ETF sind zum Synonym für einfache und kostengünstige Anlageprodukte geworden. Einige Probleme von Investmentfonds werden die Anleger allerdings auch mit den in der Tat oft wesentlich günstigeren Produkten nicht los. Eines der Risiken ist die Liquidität und Handelbarkeit der Anteile, für beides gibt es keine Garantie…



L – Der unterschätzte Faktor

(von Bankhaus Rott) Vor wenigen Dingen haben manche Anleger mehr Angst als vor einem Tag, an dem andere Geld verdienen, und sie nicht. So erklärt sich der offenbar unerbittliche Sog von Bullenmärkten, die im späteren Stadium auch institutionelle Anleger in Scharen anlocken. Einer der wichtigsten Faktoren wird dabei jedoch ignoriert. Die Liquidität…



Der Junk-Köder

(von Bankhaus Rott) Der Emissionswahn bei Junk-Bonds und die Vergabe von Krediten an schwache Unternehmen setzen sich unvermindert fort…



High Yield – Die Leiden fangen erst an

(von Bankhaus Rott) Die Monate März bis Juni waren für Besitzer von Hochzinsanleihen schlecht für die Pumpe. Die kommenden Ausfallraten werden der Gesundheit der Anleger ebenfalls nicht zuträglich sein …



Anleihen unterm Hammer

Die vergangenen Wochen zählten an den Finanzmärkten zu den bedeutendsten des laufenden Jahres. Abseits des täglichen Rauschens der Nachrichtenkanäle zeigte sich, wie dünn die Liquidität an einigen Anleihemärkten ist und wie riskant vermeintliche risikoarme Investments in High Yield oder Emerging Markets Bonds sind…



High Yield. Nachdenken nicht vergessen.

Das vergangene Jahr war eines der besten Jahre aller Zeiten für die Besitzer von High-Yield-Bonds. Selbst die breiten Benchmark-Indizes legten um mehr als 20% zu. Die starken Kursanstiege und das generell tiefe Renditeniveau verleiten weiterhin viele Investoren zum Kauf von Junk-Papieren. Angesichts der positiven Entwicklungen der letzten Jahre verlieren viele zusehends das Risiko aus den Augen…



Her mit der Rendite, koste es was es wolle!

Die dauerhaften Eingriffe in das, was früher einmal ein Finanz-Markt war, führen zu einer bemerkenswerten Situation. Während einige Zentralbänker träumerisch auf eine wirtschaftliche Wunderheilung durch steigende Assetpreise hoffen, fragt sich die Gegenseite, wessen Vermögen damit wohl gemeint sein könnte. Viele institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Versicherungen stehen vor dem Rätsel, was man mit den mittlerweile grotesken Kennzahlen am Anleihemarkt noch anfangen soll.



Heute im Angebot: Fehler von gestern!

Glaubt man Oma, so haben viele Sachen früher länger gehalten. Ob dies auch beim Gedächtnis der Fall ist? Ein Blick auf die rege Emissionstätigkeit bei Papieren mit schlechter Qualität deutet darauf hin. Vielleicht ist es aber bereits ein neues Wirtschaftsparadigma: Ein gewisser Grad an Unfähigkeit ist die beste Überlebensstrategie…