Beiträge zum Stichwort ‘ Geschichte ’

Frankfurts neues Geldmuseum: Ein Friedhof der Geldpolitik

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von Frank Meyer

Sie wollen mal kurz in die Zukunft blicken? Das können Sie das in Frankfurt im neuen Geldmuseum der Bundesbank. Dort kann man alle Pleitewährungen der Welt bestaunen – und auch die bunten Scheine, die heute noch funktionieren – im Mausoleum der Pleitewährungen mit einer Wartehalle…



Die EZB folgt der Politik der Deutschen Reichsbank

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Die Situation, in der sich die Europäische Zentralbank (EZB) befindet, ist der Situation, in der sich die Deutsche Reichsbank zu Beginn der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts befunden hat, durchaus ähnlich…



Aktien und Truthähne



Dollar-Dominanz

Die Dominanz des US-Dollar als mächtigste Währung der Welt lässt sich nicht so leicht brechen. Das könnte allenfalls das Gold. Bröckelt die Dominanz des US-Dollar als Weltreserve- und Welthandelswährung?



Wie sich Grenzen verändern: 1000 Jahre Europa in drei Minuten



Von Entspannung keine Spur…

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Vermutlich könnte in diesen Tagen nur eine deutliche Entspannung in der Ukraine-Krise die Lage an den Börsen merklich aufhellen. Leider sieht es danach überhaupt nicht aus. Ganz im Gegenteil…



Ukraine: Was geht da vor?

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Warum nur glauben viele Anleger hartnäckig an das Märchen, man müsse immer irgendwo investiert sein, denn an der Börse gebe es schließlich andauernd irgendwelche Chancen?!



Geopolitik & Gold: US-Imperialismus findet seinen Meister

Ambrose Bierce sagte: „Politik ist ein Streit der Interessen, der sich als Wettstreit der Prinzipien ausgibt“. Wo kann man das im Moment besser beobachten als in der Diskussion um Russland? Um was geht es?



Ein Streit um des Kaiser’s Bart?



Der US-Dollar: Nur „fast“ so gut wie Gold

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Seit Herbst 2011 wertet der US-Dollar-Wechselkurs auf und entsprechend hat der Goldpreis seither merklich nachgegeben. Für viele Investoren ist ein starker US-Dollar ganz offensichtlich ein „Ersatz“ für Gold.



Demokratie 2.0: Lupenreine Demokraten auf Abwegen

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(Kommentar von Frank Meyer) Sollte man sein „Demokratieverständnis“ neu definieren? Heutige Demokratie 2.0 ist etwas anderes als ihre Urform. Auch hierzulande nimmt die Umdeutung schon Formen an. Die moderne Variante des angestaubten Begriffs wird frisch verpackt medial ins Rennen geschickt…



Gehen Sie in Deckung…

Die Lage in der Ukraine spitzt sich zu. Nach der Wahlentscheidung auf der Krim am Sonntag könnte es an den Börsen turbulent werden – und nicht nur dort…



Unabhängigkeit für Maryland!

Auf und ab. Das gilt für den Dow Jones. Sind Sie aus dem US-Aktienmarkt ausgestiegen? Ich hoffe es. Ich sehe nichts als Probleme mit US-Aktien in den Jahren vor uns. Aber zu etwas anderem. Schottland scheint bereit zu sein, sich von Großbritannien zu lösen…



Wer oder was rettet uns vor diesen Rettern?

„Es ist eine verrückte Welt: Die großen Notenbanken setzen den Markt außer Kraft. Die Marktteilnehmer verändern ihr Verhalten, richten sich allein an den Notenbanken aus – und umgekehrt.“ (Jürgen Stark, ehemaliger EZB-Chefvolkswirt, 17.12.2013)



Schädliches Geldmonopol

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Im Jahr 1912 entwickelte der Ökonom Ludwig von Mises (1881-1973) die monetäre Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule der Nationalöko-nomie. Mit ihr konnte er zeigen, dass die Ausgabe von neuem, durch Bank-kredite geschaffenem Geld zwar zunächst einen Aufschwung („Boom“) aus-löst. Solch ein Boom ist aber nur ein „Strohfeuer“, ein „Scheinaufschwung“, und mündet früher oder später in einem Abschwung („Bust“).



„Abwertungswettlauf“ – was sich dahinter verbirgt

Seit einiger Zeit macht der Begriff „Abwertungswettlauf“ in der Wirtschafts-presse die Runde: Immer mehr Länder könnten versuchen, den Außenwert ihrer Währung zu schwächen, um auf diese Weise ihre heimische Wirtschaft zu fördern. Eine abwertende Währung würde, so lautet die Überlegung, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie verbessern. Dies wiederum erhöht die Exporte und stärkt die nationale Produktion und Beschäftigung…



Historischer Rückblick auf Regierungen

Ich möchte auf das Thema „historischer Rückblick zum Thema Regierungen“ zurückkommen. Schon in der Steinzeit hatten Stämme oder Clans wahrscheinlich „Häuptlinge“. Das waren vielleicht wenig mehr als physisch Starke…oder vielleicht respektierte Ältere. Im Laufe der Jahrtausende gab es wahrscheinlich so viele verschiedene Beispiele für „Regierungen“, wie es Stämme gab…



Wie die Regierung „arbeitet“

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Es gibt viele Theorien, eine Regierung zu erklären. Die meisten dieser Erklärungen sind nichts als Humbug, Rechtfertigungen und so etwas. Einer versucht, irgendetwas „über“ den gemeinen Mensch zu stellen…ein anderer meint, das sei zu dessem Vorteil…und der Dritte gibt vor, dass der gemeine Mensch ohne Regierung verloren sei…



Gibt es so etwas wie zu viel Energie?

Energie ist eine gute Sache. Aber sie muss sich genauso nach dem Gesetz des abnehmenden Grenznutzens richten wie alles andere. Dieser Punkt ist offensichtlich, aber ich werde ihn dennoch beweisen. Die wirkliche Frage auf dem Tisch in diesem Beitrag ist diese: Gehorcht der Faktor Energie auch der „Regel des Abwärts“? Erreicht man jemals den Punkt, wo der weitere Input von Energie einen negativen Effekt hat…oder sogar einen desaströsen? Gibt es so etwas wie „zu viel Energie“?



Mit was die Straße in die Hölle gepflastert ist

Achtung - Schlaglöcher

Die Welt zu verbessern kostet Geld. Wenn man es hat, dann tragen die eigenen Bemühungen entweder Früchte. Oder sie tun das nicht. Aber wenn man kein Geld hat, wenn man die Welt auf Kredit verbessern muss, was dann?



Ökonomen als Ärgernis

Die Inflationsraten sinken nun seit mehr als 30 Jahren stetig; die Konsumentenpreis-Inflation hat im Jahre 1980 den Höhepunkt bei 11 Prozent erreicht. Investoren müssen glauben, dass sie für immer stetig fallen werden. Wenn dem so ist, werden Japan und Großbritannien weiterhin ihre Schulden bei verschwindend geringen Zinskosten tragen…



Die „Große Inflation“ der 70er und 80er Jahre. Ein Lehrstück.

polleit degussa

Gegen Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stieg die Inflation in vielen Volkswirtschaften drastisch an. Der Geldwert verfiel. So sank zum Beispiel die Kaufkraft des US-Dollar allein von 1968 bis Ende 1985 um etwa 70 Prozent!



Goldstudie: „Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!“ („Auro loquente omnis oratio inanis est!“)

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Nachdem der Goldpreis von seinen Tiefständen um die 250 USD im Jahr 1999 kommend Anfang September 2011 ein Verlaufshoch von über 1.900 USD erreichte und innerhalb weniger Monate wieder bis auf knapp unter 1.500 USD korrigierte, sahen hierin nicht wenige, wie auch das „Orakel von Omaha“, Warren Buffett, das Ende einer „irrationalen Übertreibung“…



Geldschoepfung aus dem Nichts fuehrt in die Krise

Geld verbrennen

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) wusste um die Verlockung und die zerstörerische Kraft des Papiergeldes. Im Faust lässt er Mephisto dem Kaiser, in dessen Land Korruption und Gewalt herrschen und dessen Hofstaat chronisch über seine Verhältnisse lebt, den Rat geben, Papiergeld auszugeben, das mit „ungehobenen Schätzen des Landes“ gesichert – also in Wirklichkeit ungedeckt – ist, um einen Karneval zu finanzieren. Gesagt, getan…



Dollarisiert!

Ökonomen können nicht wissen, was besser“ ist. Sie wissen nur, was mehr“ ist. Sie können zählen. Sie können mehr“ hinzufügen. Aber von besser“ haben sie keine Ahnung. Was daraus resultiert ist, dass in ihrer kleinen Welt mehr besser ist. Das ist das Denken, dass diesen Berufsstand…und einen großen Teil der Weltwirtschaft… in die Absurdität getrieben hat…



Was Sie immer schon über Geld und Gold wissen wollten (Teil 4)

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Heutzutage sind alle großen Währungen – ob US-Dollar, Euro, Chinesischer Renminbi, Britisches Pfund oder Schweizer Franken – nicht einlösbare Papier- oder „Fiat“-Währungen. Sie haben die Form von bedruckten Papierzetteln und Einträgen auf Computerfestplatten („Bits & Bytes“). Blickt man auf die Währungsgeschich-te zurück, so ist das Papiergeldsystem eine „Ausnahmeerscheinung“..



Die Rufe, Amerika zurück zum Goldstandard zu bringen, werden lauter.

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Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen zurückgeführt werden auf den Goldstandard – darauf drängen zumindest einige in den Reihen der Republika-nischen Partei. Die Forderung hat Gehör gefunden. Im angelaufenen US-Präsidentschaftswahlkampf will die Republikanische Partei eine „Gold-Kommission“ beauftragen, um eine mögliche Rückkehr des US-Dollar zum Goldstandard zu untersuchen…



Hochmut kommt vor dem Fall

Der Mensch an sich ist eine seltsame Spezis. Eine der tragischsten Schwächen weißt er mit seiner Überheblichkeit aus. Sie muss wohl im Erbgut tief genetisch verwurzelt sein. Er fühlt sich so überlegen gegenüber seinen Eltern, Großeltern, Vorfahren. Vor 15 Generationen haben wir noch Hexen verbrannt, vor zweien noch halbe Bevölkerungen in Kriegen und mit falschen Ideologien ausgelöscht. Und heute?



Die Deutsche Reichsbank im Jahr 1923: Ein Lehrstück über eine politisch unabhängige Zentralbank.

Geld verschwindet

Die Deutsche Reichsbank, obwohl sie politisch unabhängig war, wählte 1923 den Weg in die Hyperinflation, um den Staat vor der Pleite zu bewahren – eine währungspolitische Lehre für alle, die meinen, eine politisch unabhängige Zentralbank sei ein „Inflationsschutz“… In der öffentlichen Meinung gilt die politische Unabhängigkeit der Zentralbank als Schutz gegen Inflation. Denn hat der Zentralbank-Rat nicht den Weisungen der Politiker Folge zu leisten, so die Überlegung, kann er sich darauf konzentrieren, die Kaufkraft des Geldes zu wahren. Doch diese Auffassung ist trügerisch…



Wie Fed und US-Regierung die Wirtschaftskrise verlängern

Printing US dollar banknotes

;“>“Arbeitsplätze liquidieren, Aktien liquidieren, Bauern liquidieren, Immobilien liquidieren… das würde die Fäulnis aus dem System treiben. Die hohen Lebenshaltungskosten und der hohe Lebensstandard werden weniger. Die Menschen werden härter arbeiten, ein moralischeres Leben führen. Werte werden angepasst und Unternehmer werden aus weniger kompetenten Leuten ausgesucht.“ – Andrew Mellon…