Beiträge zum Stichwort ‘ Geldtheorie ’

Die Versicherungsfunktion des Goldes

Unter diesen Bedingungen ist übrigens das Risiko eines bevorstehenden Systemzusammenbruchs („Crash“) – den vermutlich so mancher Anleger fürchtet – geringer einzustufen als das Risiko einer fortgesetzten Inflationierung des Geldsystems. Zumal die Möglichkeiten, das ungedeckte Geldsystem in Gang zu halten, bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind…



Öl, Gold und Zins

Wenn sich die Erwartung durchsetzt, dass die Zinsen nicht oder nicht so stark steigen werden, wie derzeit prognostiziert, könnte das vor allem den Goldpreis begünstigen…



Das goldene Erbe des US-Dollar

Wie wohl keine andere Währung ist der US-Dollar mit dem Gold verbunden. Er wurde im Münzgesetz („Coinage Act“) von 1792 in Gold- und Silberfeingewicht definiert. Spätestens seit August 1971 hat er jedoch seine Eintauschbarkeit in physisches Gold vollends verloren…



Die vergebliche Suche nach dem stabilen Wert

Wer kennt ihn nicht: den Wunsch nach einem stabilen Wert, nach einer Anlageform, die ihren Wert über die Zeit bewahrt? Ein Wert, der nicht vom Auf und Ab der täglichen, minütlichen, oder gar sekündlichen Wertfeststellung auf den Finanzmärkten abhängt. Ein Wert, auf den man sich verlassen kann, der überdauert…



Was Sie über den Zins wissen sollten

Es gibt wohl kein anderes ökonomisches Phänomen, das die Gemüter so sehr bewegt und das gleichzeitig auch so missverstanden wird wie der Zins. Viele sehen im Zins einen lästigen Kostenfaktor, der Investitionen unnötig verteuert und den Wohlstandszuwachs behindert. Andere sehen im Zins ein Instrument, der die Kreditgeber auf Kosten der Kreditnehmer bereichert. Was aber ist der Zins?



Es geht nicht darum, Deflation zu verhindern, sondern Inflation zu schaffen

In einer Rede am 16. November 2012 verteidigte der Gouverneur der französischen Notenbank, Christian Noyer, die geplanten Aufkäufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Gleichzeitig bezog er damit Stellung gegen die Position, die der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, im Rat der EZB vertritt…



„Zu viel“ hat seine Konsequenzen

Schulden sind eine große Last geworden, für die Volkswirtschaften in Nordamerika, Europa und Japan. Die halten diese Volkswirtschaften davon ab, Ersparnisse zu bilden, zu konsumieren, zu investieren und neuen Reichtum zu bilden. Warum? Weil die Ressourcen, die für den Aufbau der Zukunft verwendet werden könnten, bereits durch die Vergangenheit in Anspruch genommen werden…



Über die Idee, Euro-Staatsanleihen mit Gold zu besichern

Um die wachsende Zahl finanziell strauchelnder Staaten im Euroraum über Wasser zu halten, wird mittlerweile jede Idee, die Linderung in Aussicht stellt, in Erwägung gezogen. Dazu gehört auch die Idee, die „Versicherungskraft“ der nationalen Goldbestände nutzbar zu machen…



Warum das Heraufsetzen der Inflation so gefährlich ist

Einige Ökonomen empfehlen angesichts der (Über)Verschuldungskrise, die Zentralbank solle für eine höhere Inflationsrate sorgen: also die Inflation von zum Beispiel 2 Prozent pro Jahr auf 4 oder gar 6 Prozent pro Jahr erhöhen. Hinter dieser Empfehlung verbirgt sich die Auffassung, dass ein Ansteigen der Inflation die reale Schuldenlast der Kreditnehmer absinken lässt, und dass es „vertretbar“ sei, dass die Kre-ditgeber und Sparer an den Kosten zum Abbau der (Über)Verschuldung beteiligt werden…



Die „Große Inflation“ der 70er und 80er Jahre. Ein Lehrstück.

Gegen Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stieg die Inflation in vielen Volkswirtschaften drastisch an. Der Geldwert verfiel. So sank zum Beispiel die Kaufkraft des US-Dollar allein von 1968 bis Ende 1985 um etwa 70 Prozent!



Die Entwertung des Papiergeldes ist noch lange nicht vorbei

Seit gut einer ist Dekade der Goldpreis in allen wichtigen Währungen deutlich angestiegen. Er hat sich also nicht nur in USD und Euro, sondern auch in Chinesischen Renminbi, Japanischen Yen, indischen Rupien, Britischem Pfund und Schweizer Franken merklich verteuert…



Zentralbankräte können sich irren – und zwar auch absichtlich.

Auf einer Vortragsveranstaltung habe ich jüngst die Position vorgetragen, dass das Geldwesen vollständig privatisiert werden muss, wenn es das Ziel ist, „gutes Geld“ zu bekommen. Daraufhin meldete sich aus dem Publikum ein freundlicher Herr und entgegnete das Folgende…



Was Sie immer schon über Geld und Gold wissen wollten (Teil 3)

Geld ist das allgemeine, universell akzeptierte Tauschmittel. Man kann es überall zu Käufen verwenden: Geld hat Kaufkraft. Die Kaufkraft des Geldes ist zu verstehen als die Menge der Güter, die man gegen Hingabe einer Geldeinheit erhält…



Die Rufe, Amerika zurück zum Goldstandard zu bringen, werden lauter.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen zurückgeführt werden auf den Goldstandard – darauf drängen zumindest einige in den Reihen der Republika-nischen Partei. Die Forderung hat Gehör gefunden. Im angelaufenen US-Präsidentschaftswahlkampf will die Republikanische Partei eine „Gold-Kommission“ beauftragen, um eine mögliche Rückkehr des US-Dollar zum Goldstandard zu untersuchen…



Was Sie immer schon über Geld und Gold wissen wollten (Teil 1)

Die Erkenntnis, wie das Geld entstanden ist, ist von großer Bedeutung, wenn es gilt, das heutige Geld- und Währungssystem, und die Probleme, die es gebracht hat, besser zu verstehen. Wie also ist Geld entstanden?



Die Zentralbankräte werden immer mehr Geld drucken

Fragen an Thorsten Polleit: Zu Beginn eine elementare Frage, die Ihnen sicherlich schon unzählige Male gestellt wurde und die Sie bestimmt auch “im Schlaf” beantworten könnten. Die meisten Menschen wüssten hierauf aber wahrscheinlich keine Antwort. Was ist Geld?



Depression – Die unentrinnbare Folge eines Papiergeldbooms

Ein Papiergeldboom endet in der Depression – einem starken Einbruch der Wirtschaftstätigkeit. Diese ökonomische Gesetzmäßigkeit erfahren bereits einige Länder im Euroraum leidvoll – wie Griechenland, Portugal und Spanien.
Gleiches wird aber auch alle anderen Volkswirtschaften ereilen, die jahrzehntelang im Zuge eines Papiergeldbooms chronisch auf Pump gewirtschaftet haben. Erinnerungen an die „Große Depression“ drängen sich geradezu auf…



Kollektive Korruption. Warum es kein freiwilliges Aussteigen aus dem Fiatgeld-Standard geben wird

Die kollektive Korruption stellt die Weichen in Richtung hoher Inflation oder sogar Hyperinflation: Denn vor die Wahl gestellt, Pleiten von Staaten und Banken und damit eine Rezession-Depression hinzunehmen oder aber neues Geld zu drucken, wird sich im Zuge einer ausgeprägten kollektiven Korruption eine Mehrheit finden, die gegen Pleitenwellen und für das Gelddrucken plädieren wird….



Über die wahre Ursache der inter-nationalen Finanz- und Wirtschaftskrise

Die Ursachen für die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht, wie oft diagnostiziert wird, ungezügelte Kapitalmärkte, überzogene Risikospekulation oder Gier. Die Ursache des Debakels ist vielmehr in der (Un)Ordnung des Geldwesens zu finden: einem „Papiergeldstandard“, oder auch „Fiat“-Geldstandard…



Thorsten Polleit: Das nahende Ende des Papiergeldes

Prof. Dr. Thorsten Polleit ist vielen als kritische Stimme aus der Zunft der Ökonomen bekannt. Vor wenigen Tagen hat er den Posten des Chefvolkswirts bei Barclays Capital an den Nagel gehängt und ist zum Goldhändler „Degussa Goldhandel GmbH“ gewechselt. Was steckt dahinter? Wir plaudern zudem etwas über Gold und den derzeitigen Zustand des Papiergeldsystems…



Geld: Die große Illusion – Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck

Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck erläutert die illusorische Natur des Geldes in einem Fiat-Money-System. via Geld: Die große Illusion – Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck – YouTube



Der Informationsgehalt der Preise

In Buenos Aires erzählte mir ein Freund: „Ich habe einen Freund, welcher Harley Davidsons verkauft. Er hat Kunden, welche diese kaufen möchten, aber er kann nicht liefern. Denn die Regierung möchte eine andere Industrie bevorzugen. Und dann haben sie ihn davon abgehalten, die Reifen zu importieren…weshalb man keine Reifen bekam…



Roland Baader: „Schlußendlich werden sie alle fallen, weil das gesamte System marode ist“

Roland Baader: „Schlußendlich werden sie alle fallen, weil das gesamte System marode ist“ via Roland Baader: „Schlußendlich werden sie alle fallen, weil das gesamte System marode ist“ – YouTube.



„Streiflichter des Lebens“ – Radiointerview mit Roland Baader

Es ist uns gelungen, ein sechsteiliges Interview aus der Reihe „Streiflichter des Lebens“ mit dem kürzlich leider verstorbenen Roland Baader aufzufinden und online zu stellen. Viel Spaß beim Zuhören dieser weisen Worte dieses großen freiheitlichen Denkers. via FREITUM



Roland Baader ist tot. Persönlicher Nachruf von Peter Boehringer

Einer der größten Freiheitsverteidiger und Denker der Gegenwart ist heute am 8. Januar 2012 im Alter von 71 Jahren gestorben. Mit Roland Baader geht ein persönlicher Freund und ein prägender geistiger Lehrmeister für Dutzende Kollegen und –wie ich aus enorm vielen Gesprächen und Zuschriften weiß– vermutlich für Hunderttausende einfacher aber intellektuell aufgeschlossener und unvoreingenommener Menschen.