Beiträge zum Stichwort ‘ Geldsystem ’

Über die Wirkung der „Rettungspolitiken“

Die „Rettungspolitiken“, die die Regierungen und ihre Zentralbanken derzeit verfolgen – wie zum Beispiel Zinssenkungen, (Basis-)Geldmengenver-mehrung und das Ausweiten der staatlichen Verschuldung – werden in der Öffentlichkeit als Politiken angesehen, mit denen die Krisenerscheinungen „bekämpft“ und zugleich Wachstum und Beschäftigung gefördert werden…



Zentralbankpolitik und Goldpreis

Mit Ausbruch der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zeigte sich ein recht enger Gleichlauf zwischen dem Ausweiten der Zentralbankbilanzen und dem Goldpreis (USD pro Feinunze)…



„Abwertungswettlauf“ – was sich dahinter verbirgt

Seit einiger Zeit macht der Begriff „Abwertungswettlauf“ in der Wirtschafts-presse die Runde: Immer mehr Länder könnten versuchen, den Außenwert ihrer Währung zu schwächen, um auf diese Weise ihre heimische Wirtschaft zu fördern. Eine abwertende Währung würde, so lautet die Überlegung, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie verbessern. Dies wiederum erhöht die Exporte und stärkt die nationale Produktion und Beschäftigung…



(Staats-)Schuld und Sühne

Blickt man in die Währungsgeschichte, so scheint es gerechtfertigt zu sein, den Buchtitel „Schuld und Sühne“ von Fjodor M. Dostojewski (1821 – 1881) mit der Staatsverschuldung in Verbindung zu bringen. Die Währungsgeschichte zeigt unmissverständlich, dass Staatsschulden früher oder später Probleme, mitunter sehr große Probleme, verursachen, für die die Gesellschaften nachfolgend einen hohen Preis zu zahlen haben…



Der größte Raubzug der Geschichte

„Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer werden und die Reichen immer reicher“ – ist ein Buch, dass es in den Bestsellerlisten in Bezug auf Finanzmärkte weit nach oben geschafft hat. Die Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich zeigen anhand der letzten Jahre die Ursachen der sogenannten „Finanzkrise“ schonungslos auf, welche schon früher gelegt wurden, aber jetzt erst richtig zur Geltung gekommen sind. Der Blick in die kommenden Jahre verheißt nichts Gutes…



Das Vermehren der Geldmenge schafft keinen Wohlstand. Im Gegenteil.

Die Zentralbanken weiten die (Basis)Geldmenge aus, um die Finanz- und Wirt-schaftskrise zu „bekämpfen“. Diese Politik findet viel Zustimmung, in Fachkreisen, bei Politikern und vor allem in der Banken- und Finanzindustrie.



Aus Euro-Frustration wird Euro-Depression

Die Frustration über enttäuschte Versprechungen, mit denen Politiker und Bürokraten versuchen, ihren Bürgern die Euro-Einheitswährung schmackhaft zu machen, steigt zusehends. Die Worte von Ralf G. Dahrendorf (1929 – 2009)
drängen sich auf: dass der Euro Europa nicht vereinen, sondern dass er es entzweien werde.



Was Sie immer schon über Geld und Gold wissen wollten (Teil 5)

Der Kreditschöpfungsmultiplikator betrug Anfang 1960 nur etwa 17: Die US-Banken konnten also mit einem US-Dollar Zentralbankgeld etwa 17 US-Dollar Bankkredite produzieren. Anfang 2008 betrug der Kreditschöpfungsmultiplikator etwa 208: Mit einem US-Dollar Zentralbankgeld produzierten die Banken also 208 US-Dollar Kredit!



Über Geldvermehren, Goldpreis und Euro-Wechselkurs

Man nehme einmal an, es gibt zwei Güter A und B. Gut A wird immer stärker vermehrt, Gut B nicht. Was wird wohl passieren? Richtig: Gut B wird knapp relativ zu Gut A, es wird sich also verteuern. Genau das spiegelt sich seit Jahren im steigenden Goldpreis wider…



Was Inflation wirklich ist – und wie man sie „entdecken“ kann

Heutzutage wird unter Inflation ein fortgesetztes Ansteigen der Konsumentenpreise verstanden. Genauer: Die meisten Ökonomen sprechen von Inflation, wenn die Preise dauerhaft um mehr als 2 Prozent pro Jahr anziehen. Doch eine solche Sichtweise ist fragwürdig, weil sie das, was das Wesen der Inflation ausmacht, nur teilweise oder gar nicht erfasst. Im Folgenden soll daher erklärt werden, was Inflation aus ökonomischer Sicht bedeutet…



Kollektive Korruption. Warum es kein freiwilliges Aussteigen aus dem Fiatgeld-Standard geben wird

Die kollektive Korruption stellt die Weichen in Richtung hoher Inflation oder sogar Hyperinflation: Denn vor die Wahl gestellt, Pleiten von Staaten und Banken und damit eine Rezession-Depression hinzunehmen oder aber neues Geld zu drucken, wird sich im Zuge einer ausgeprägten kollektiven Korruption eine Mehrheit finden, die gegen Pleitenwellen und für das Gelddrucken plädieren wird….



In memoriam: Dr. Kurt Richebächer

Mit Freude erinnere ich mich an meinen alten Freund Kurt Richebächer: Ja…ich weiß nicht, was mit den Angelsachsen schief gelaufen ist.“, würde er sagen, während er seinen Spazierstock mit dem silbernen Griff auf den Boden klopft. Wie es scheint, sind sie verrückt geworden. Es scheint, als hätten sie alles vergessen, was sie über Wirtschaft gelernt haben – dass man eine stabile Währung braucht, die Wichtigkeit von Kapitalbildung und den Unsinn von zentraler Planung. Und jetzt sind sie bereit, alles zu glauben.“…



Horrormeldungen im Stundentakt. Na und?

Die Tage vergehen schnell. Die Sonne steht hoch. Das Finanzsystem steht vielleicht sogar am Scheideweg, ohne dass es großes Aufsehen erregt. Gibt es wirklich vor einem Bruch? Heute wäre doch ein guter Tag dafür. Meinen Sie nicht auch?



Über die wahre Ursache der inter-nationalen Finanz- und Wirtschaftskrise

Die Ursachen für die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise sind nicht, wie oft diagnostiziert wird, ungezügelte Kapitalmärkte, überzogene Risikospekulation oder Gier. Die Ursache des Debakels ist vielmehr in der (Un)Ordnung des Geldwesens zu finden: einem „Papiergeldstandard“, oder auch „Fiat“-Geldstandard…



Thorsten Polleit: Das nahende Ende des Papiergeldes

Prof. Dr. Thorsten Polleit ist vielen als kritische Stimme aus der Zunft der Ökonomen bekannt. Vor wenigen Tagen hat er den Posten des Chefvolkswirts bei Barclays Capital an den Nagel gehängt und ist zum Goldhändler „Degussa Goldhandel GmbH“ gewechselt. Was steckt dahinter? Wir plaudern zudem etwas über Gold und den derzeitigen Zustand des Papiergeldsystems…



Staatsentschuldung



Steffen Krug: „In den letzten 40 Jahren haben wir ein Monstrum geschaffen.“

Geld war schon immer eine seltsame Sache. Manchmal eine Sache, heute aber Kredit bzw. genau genommen ein ungedecktes Kreditgeld – erklärt zuerst 1912 von Ludwig von Mises. Verrücktes Geld macht früher oder später Märkte und dann auch Gesellschaften verrückt. Nichts steht dann mehr an seinem Platz. Das bislang größte weltweite Geldexperiment der Menschheit ist in Schwierigkeiten gekommen. Was kommt auf uns zu? Darüber habe ich mit Steffen Krug (Institut für Austrian Asset Management) gesprochen…



Frank Schäffler: Zurück zu den Grundfreiheiten!

Für Politiker mag es hilfreich sein, wenn ihr Volk die Thematik „Umbau von Europa hin zu einem Zentralstaat“ nicht versteht und so auch nicht die damit verbundenen Dimensionen für ihr künftiges Leben einschätzen kann bzw. will. Es gibt wachsenden Widerstand gegen dieses politische Europa-Projekt, was über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden wird. Ich sprach mit Frank Schäffler von der FDP…



Draghis Billion: EZB-Bazooka macht den Euro-Crash richtig teuer

Innerhalb von zwei Monaten hat die EZB über eine Billion Euro zu Traumkonditionen ausgereicht. Doch Geld alleine wird den Euro-Kollaps nicht abwenden. via Draghis Billion: EZB-Bazooka macht den Euro-Crash richtig teuer – Nachrichten Geld – WELT ONLINE



Reality Check: The Fiat Dollar is the real reason for high gas prices

There is so much talk right now about gas prices. Who’s at fault? Is it President Obama for not drilling enough? Is it OPEC for price fixing? Could it be greedy oil companies? There are many reasons being floated as to why gas prices are so high but there is one that you aren’t going to hear from most media and it is tied directly to the value of the dollar in your pocket. Ben has the Reality Check…



Ron Paul grillt Ben Bernanke (29.2.2012)

via Financial Services Hearing Highlights Feb 29 2012 – Dr. Ron Paul Unmatched Intellect – EndTheFed! – YouTube.



Griechenland und die große Umverteilung

Der schon fast zwei Jahre anhaltende, am Freitag mit ersten Verhandlungserfolgen in eine neue Runde gegangene Streit um die Rettung Griechenlands deutet wieder einmal auf ein uns alle betreffendes Phänomen hin. Dafür gibt es in der Volkswirtschaftslehre den Begriff Verteilungstheorie…



Roland Baader: „Schlußendlich werden sie alle fallen, weil das gesamte System marode ist“

Roland Baader: „Schlußendlich werden sie alle fallen, weil das gesamte System marode ist“ via Roland Baader: „Schlußendlich werden sie alle fallen, weil das gesamte System marode ist“ – YouTube.



Roland Baader ist tot. Persönlicher Nachruf von Peter Boehringer

Einer der größten Freiheitsverteidiger und Denker der Gegenwart ist heute am 8. Januar 2012 im Alter von 71 Jahren gestorben. Mit Roland Baader geht ein persönlicher Freund und ein prägender geistiger Lehrmeister für Dutzende Kollegen und –wie ich aus enorm vielen Gesprächen und Zuschriften weiß– vermutlich für Hunderttausende einfacher aber intellektuell aufgeschlossener und unvoreingenommener Menschen.



Peter Boehringer: Aufschuldungssystem im Endstadium

Die Schwierigkeiten an den Finanzmärkten nehmen zu. Der Riß quer durch Europa wird größer und der Euro vergrößert diesen Tag für Tag. Was wird sich die Politik noch einfallen lassen? Wo kann man einem Sparer zur Kasse bitten? Ideen gibt es genügend, um sich auf der Zeitachse noch etwas durchzuwursteln. Ein Interview mit Peter Boehringer…