Beiträge zum Stichwort ‘ Gehrt ’

Thema Schwarmintelligenz

Den meisten Anlegern dürfte die Frage im Kopf herumschwirren, ob und wie sich der kräftige Abverkauf der US-Börsen zum Handelsende des Freitags in der neuen Woche auswirken wird. Das ist eine sehr berechtigte Frage, denn es fiel auf, dass man in den USA in den letzten zehn Tagen regelmäßig in steigende Kurse hinein Verkäufe beobachten konnte, die darüber hinaus immer auf einem niedrigeren Niveau als zuvor einsetzten…



In der Psychofalle

Das Fazit meiner letzten Kolumne lautete, dass man ganz genau hinsehen müsse, was unser DAX so treibt, weil angesichts der Erfahrungen der letzten Monate ein nicht unwesentliches Risiko besteht, dass eine einmal eingeschlagene Richtung im Anschluss an den Verfalltermin im Mai bis zum großen Verfalltermin an den Terminbörsen am 21. Juni fortgesetzt werden könnte. Dass es dabei nach unten geht, ist mit dem Kursgeschehen der zweiten Wochenhälfte deutlich wahrscheinlicher geworden, wenngleich noch keineswegs sicher. Aber…



Ein Blick in die Glaskugel

Ich weiß, viele mögen das gar nicht hören. Aber es könnte durchaus sein, dass der DAX ab sofort bis zum 21. Juni deutlich fällt. Nun gibt es da durchaus ein charttechnisches Kursziel bei 8.730 Punkten, das durch die oberen Begrenzungen zweier langfristiger Aufwärtstrendkanäle definiert ist. Aber schaffen wir es noch bis dahin?



Lügende Landschaften

Als der damalige Bundeskanzler Kohl vor über 20 Jahren von blühenden Landschaften sprach, die nach der Wiedervereinigung im Osten entstehen würden, hatte man schnell realisieren müssen, dass man sich da ein wenig übernommen hatte. Aber man stellte den Fehler nüchtern fest, erklärte, dass es ein wenig länger dauern würde, suchte nach Lösungen und setzte sie um. Heute laufen die Dinge anders.



Mummenschanz!

Der ganz alltägliche Wahnsinn geht in die nächste Runde. Noch am Dienstag notierte der DAX unwesentlich oberhalb seiner 200 Tage-Linie und kämpfte den vierten Tag in Folge mit einer wichtigen charttechnischen Unterstützungszone zwischen 7.435 und 7.480 Punkte. Stunden später notierte der DAX auf einmal 200 Punkte höher und legte innerhalb von drei Handelstagen in der Spitze sagenhafte 400 Punkte zu…



Kaiser ohne Kleider

Gibt es so etwas wie mentale Nacktheit? So langsam drängt sich einem dieser Gedanke auf. Dabei fragt man sich, ob es die desinteressierte Mehrheit der Menschen ist oder aber die planlosen Entscheidungsträger, die in dieser Hinsicht besonders „ohne“ dastehen. Mich erinnern die Ereignisse der vergangenen Woche sehr an das Märchen „des Kaisers neue Kleider“…



Nur keine „Japanik“

Es ist schon ein kleines bisschen besorgniserregend, dass so viele Marktteilnehmer insbesondere an den Aktienmärkten nicht über den Tellerrand schauen können. Denn eigentlich hätte die „Japanik“, die nach der Entscheidung der japanischen Notenbank am Donnerstagmorgen aufgekommen war, keine Kaufpanik, sondern eine Verkaufspanik sein müssen…



Good Bye Europe: Wir alle sind Zypern

Es ist erstaunlich, wie lange Menschen Dinge ignorieren können, die ihnen nicht in den Kram passen. Über drei Jahre nun haben wir in der Eurozone heftigste Probleme, aber die meisten Bürger interessiert das so lange nicht, wie diese Krise sich nicht ins eigene Wohnzimmer schleicht und sie vom Sofa wirft. Auch die berechtigte Angst zyprischer Sparer um ihr Geld interessiert hierzulande kaum jemanden. Denn es ist ja nicht unser Geld, gell?



Wer jetzt aufgibt, den beißen die Hunde

Schon komisch, dass an der Börse meist diejenigen unter die Räder zu kommen scheinen, die logisch argumentieren, sprich ihr Hirn einsetzen. Zumindest wirkt das so, vor allem momentan. Seit 2009 steigen die Aktienmärkte. Das war lange Zeit auch grundsätzlich richtig so, zumindest was die grobe Richtung angeht. Natürlich sind die Unternehmensgewinne seit damals markant gestiegen. Und um die sollte es – eigentlich – in erster Linie gehen, wenn man einen Aktienmarkt als teuer oder billig einstuft. Aber sind die Aktien nicht eigentlich schon seit einiger Zeit ziemlich teuer, wenn man die Sache genauer betrachtet?



Wann kommt der Flash Crash 2.0?

Wenn man unterstellt, dass es keine gravierenden Probleme in der Weltwirtschaft gibt und die Konjunktur allerorten ein solides, sauber fundiertes Wachstum aufweist, können die Kurse weiter steigen, keine Frage. Wachsender Wohlstand führt zu geringer Arbeitslosigkeit und prosperierenden Unternehmen, deren steigende Gewinne und Dividenden Kursgewinne allemal rechtfertigen. Der Haken ist…



Die Angst der Quasi-Optimisten

Nein, diese Kolumne stammt nicht aus irgendeiner Baisse und ich habe mich mit dieser Überschrift auch nicht vertan. In meinen Augen sind es in der Tat die angeblich so sehr von der ewigen Hausse überzeugten Akteure, die Hand in Hand mit Politikern und Notenbankern keine ruhigen Nächte mehr haben, sofern sie über ausreichend Grips verfügen, um zu erkennen, in welcher Situation sich Börse und Wirtschaft befinden…



Wer hat Angst vorm bösen Crash? Niiieeemand!

Wir werden von finsteren Mächten regiert. Aber niemand von uns „normalen“ Menschen weiß Genaues. Nur, dass alles zusammenhängt, dass seltsame Dinge keine Zufälle sind und wir willenlose Opfer von wenigen sind, die die „wahre Macht“ besitzen. So konnte es doch kein Zufall sein, dass der Papst plötzlich zurücktritt, kurz darauf ein Blitz in die Spitze des Petersdoms einschlägt und dann auch noch der geheimnisvolle Asteroid auftaucht…



Tretboot in Seenot!

Ja, ich wiederhole mich. Ja, ich schreibe seit Wochen über dieses Thema, das nun kommt. Aber es ist genau diese Thematik, die – natürlich – ausgerechnet jetzt nirgends angesprochen wird. Sie ist das, was jetzt in meinen Augen entscheidend ist. Der Punkt, über den sich jeder Anleger unbedingt für sich selbst im Klaren sein sollte: Glauben wir eigentlich wirklich, was wir zu glauben glauben? Und es kann sein, dass es nun langsam eilt. Denn…



Über das Risiko, auf sich selbst hereinzufallen

Wenn man zulässt, dass die von außen gezielt über die Marktteilnehmer ausgeschütteten Reize das eigene Denken und Handeln beeinflussen, steht man bereits mit einem Bein im kalten Börsianer-Grab. Wenn Emotionen anfangen, das Handeln zu bestimmen, tun sie es meist unbemerkt. Gier, Hoffnung, Furcht oder Verunsicherung übernehmen schleichend und heimlich das Kommando…



Die Rolle der Bienenköniginnen

Seit August 2012 weise ich in regelmäßigen Abständen darauf hin, dass sich die Bullen auf dünnem Eis bewegen und diese Aufwärtstrends an den Aktienmärkten, die vor knapp vier Jahren ihren Anfang nahmen, nun dem Ende zugehen. Von Vorteil ist dabei, dass ich mich seitdem nicht an eine neue Gesamtsituation gewöhnen musste – alles ist wie vor sechs Monaten…



Daumen hoch?

Der Autor ist beeindruckt. Seitdem ich im Jahr 2008 von Präsidentschaftskandidat McCain immer wieder „the economy is strong“ ins Ohr geblasen bekam, bin ich eh ein wenig traumatisiert. Aber da ich mir ob meiner Tätigkeit keinen Eimer auf den Kopf setzen und so tun kann, als ginge mich alles außerhalb meiner Grundstücksgrenzen nichts an, sorgt die Nachrichtenlage dafür, dass es Jahr um Jahr schlimmer wird…



Der kleine Kevin und die Börse

Dieser Marktkommentar dreht sich durchaus um die Börse, aber die heutige Thematik erschließt sich über einen Umweg. Stellen wir uns einen jungen, aufstrebenden Bundesbürger vor, den wir einfach mal Kevin nennen. Kevin zählt fünf Lenze und mag sein Essen nicht. „Nun ist doch das Fleisch, Kevin“ mag die Mutter einwenden…



Große Probleme, kleine Probleme und der Superbowl-Indikator

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sehr den Entscheidungsträgern dieser Welt an uns krabbelndem, unmündigem Wahlvolk gelegen ist. Ich denke immer noch mit Dankbarkeit an die unlängst verbreitete Nachricht zurück, dass die EU uns mit einer Regelung von Duschköpfen und Brausen behilflich sein will, Wasser zu sparen…



Möhren, Macht und Schande

Niemand wünscht sich ein schlechtes neues Jahr, jedenfalls nicht laut ausgesprochen. Klar, das wäre nicht entsprechend gesellschaftlicher Konventionen. Im Gegenteil, viele versuchen, kurz vor Toreschluss Unfrieden und Streit aus dem Weg zu schaffen, um wenigstens für die Seele mit einer frischen, weißen Weste ins neue Jahr starten zu können. Es ist wie eine alte Regel, die mir vor langer Zeit beigebracht wurde….



Zum Ausstieg wird nicht geklingelt

Wenn wir mal versuchen, völlig objektiv an die Märkte heranzugehen … ha! Erwischt! Niemand kann wirklich objektiv sein. Selbst, wenn man ein völlig leeres Depot hat, gerade von einer dreimonatigen Kur auf Alpha Centauri zurückkommt und keine Ahnung hat, was die „Fiscal Cliff“ sein soll, hat man doch schneller eine Meinung beisammen, als es gesund wäre. Womit wir beim Thema sind…



Herausforderung Realität

Erstaunlich viele Anleger wenden sich in den letzten Monaten von der Börse ab. Ein Phänomen, das wir in dieser Dimension so auch bei einer längeren Baisse nicht erlebt haben. Und das, obwohl die Kurse steigen. Oder … vielleicht gerade deswegen? Ich denke in der Tat, dass genau das der Grund ist – zumindest der vordergründig erkennbare. Denn…



Wehe, wenn wir unter den Teppich schauen!

Je weiter die Kurse steigen, je lauter Stimmen von überwundenen Krisen-Höhepunkten tönen und je schlimmer die Lage tatsächlich wird, desto wichtiger wird eine einzige Frage für die Zukunft insbesondere der Aktienmärkte: Wie viele Akteure, insbesondere große Adressen mit ihrer massiven Dominanz an den Märkten, gehen dieser Scharade wirklich auf den Leim?



Die Jahresendrallye findet im Kopf statt!

Börse ist ein Kinderspiel! Wer vom Fach ist und das behauptet, ist ein Ganove. Wer Laie ist und es glaubt, ein Opfer. Börse ist nicht einfach. Es gibt nicht einfach nur „rauf“ und „runter“. Wer mit dem Gedanken an eine 50:50-Chance zum Anleger wird, wird sich wundern. Manchmal begegnen mir solche Leute. Ihnen klar zu machen, wie komplex das Ganze ist und vor allem, wie spannend – gerade deswegen – ist schwerer als einem Menschen zu erklären, warum es kein System für Lottozahlen oder Roulette geben kann…



Die „Fiskalklippe“: No way out!

Das Jahr 2013 wird für die USA ein ziemlich ruppiges Jahr werden. Aber 2014 könnte noch schlimmer werden. Schuld ist vordergründig diese ominöse „Fiscal Cliff“, oder, in nicht viel besserem Deutsch, die „Fiskalklippe“. In Wahrheit sind all diejenigen schuld, die in den vergangenen knapp 30 Jahren versuchten, Rezessionen mit der Brechstange zu verhindern und so das normale Auf und Ab der Konjunktur zum eigenen Vorteil zu beugen…



Wann platzt die Lügenblase?

Blasen platzen. Alle. Und ob es nun eine Dot.com-Blase war, die Immobilienblase, die Schuldenblase oder wie aktuell die „Lügenblase“, sie haben bestimmte Elemente gemein: Gemeinhin glaubt die Mehrheit ganz fest daran, dass sie nicht existiert und wenn, dass sie nicht platzen wird..