Beiträge zum Stichwort ‘ Gehrt ’

Schon gemerkt? „Ja, aber“ war gestern!

Je höher die Kurse steigen, desto weniger gut ist man angeschrieben, wenn man es wagt, diese Rallye des DAX oder gar den Bestand der „erst“ fünf Jahre währenden Hausse in Frage zu stellen. Das gilt umso mehr, je zahlreicher diejenigen Akteure werden, die realisieren, dass ihnen gerade das dünne Eis, auf dem sie jahrelang tanzten, abhanden kommt…



Ist irren nur menschlich? Oder Menschen irre?

Eigentlich müsste man die in der Überschrift gestellte Frage anders formulieren. Manchmal bekommt man an den Börsen den Eindruck, dass dort alle Menschen irre sind. Aber sollte man sich nicht besser fragen, ob dort alle Irren wirklich Menschen sind?



Prognosen sind Quatsch. Wie immer.

Eigentlich sind Jahreswechsel ja nur kalendarische Fixpunkte, die unser Leben nur dann beeinflussen, wenn zu solchen Terminen Gesetze geändert werden. Und trotzdem wird einem das Gefühl gegeben, alles startet neu, wird auf Null gesetzt…



Eine Welt im Weichspüler

(von Ronald Gehrt) Anlässlich des 95. Geburtstags von Altkanzler Helmut Schmidt an diesem 23. Dezember gab und gibt es auf von der großen Masse der Menschen sorgsam gemiedenen Fernsehkanälen faszinierende Reportagen über dessen Leben und seine Zeit, dieses fast komplette Jahrhundert, seit dem Ende des Ersten Weltkriegs bis heute…



Heiteres Datenraten

Wir fürchten uns. Und das so knapp vor dem Fest… Auf der einen Seite wollen wir (wollen wir?) in diesem Jahr mehr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. 273 Euro werden es sein. Aber wir sind in den letzten 12 Monaten so viel glücklicher und reicher geworden, da kann man schon mal ein bisschen mehr ausgeben.



Die Ampel steht auf rot!

(von Ronald Gehrt) Wieder einmal feierten Aktienindizes wie DAX, Dow Jones und S&P 500 in der abgelaufenen Woche neue Allzeithochs. Dass sich die Menschen vor Glück nicht weinend in den Armen liegen, sich bei Ferrari nicht die Vorbestellungen stapeln und das Wachstum in den USA ebenso wie in Europa so erbärmlich ist…



Wie weit kann man es noch treiben?

(von Ronald Gehrt) Die Überschrift könnte glauben lassen, ich beziehe mich auf das verbleibende Aufwärtspotenzial der Aktienmärkte. Aber darum geht es nur höchst sekundär. Denn die könnten theoretisch beliebig steigen – und praktisch weiß man’s nicht…



Der böse Spiegel der Gesellschaft

(von Ronald Gehrt) Früher waren Börsen, was sie sein sollten, ein Abbild der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. ihrer Perspektiven. Heute sind sie ebenso ein medizinischer bzw. psychischer Notfall wie viele Menschen in der angeblich „ersten Welt“, wie man die „old fashioned“ Industrienationen in Europa sowie die USA oft unschönerweise nennt…



Eine Welt der zwei Realitäten

von Ronald Gehrt… Es war einmal … eine Zeit, in der es relativ einfach war, Menschen die Börse zu erklären. Mit der Formulierung „die Börse ist der Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung“ war der Kern der Problematik erfasst…



Warnen verboten?

Wenn es nach meinem über die Jahre entstandenen, persönlichen Pöbel-Barometer geht, stehen wir relativ nahe vor einer recht kräftigen Korrektur am Aktienmarkt…



Schadet die Hausse dem Durchblick?

(von Ronald Gehrt) Wenn wir mal genau darüber nachdenken, haben wir doch alle schon einmal eine Phase gehabt, in der wir die Realität zu unseren Gunsten oder Notwendigkeiten umgedichtet haben, oder?



Ja seid’s ihr deppert?

Das kann wirklich nicht wahr sein. Oder besser: Es sollte einfach nicht wahr sein. Was ist das für ein Pack, das imstande ist, ein Land von über 300 Millionen Menschen lahmzulegen? Wer bitte glaubt denn, dass die US-Parteien ihr lachhaftes Gezänk zum Wohle der Bürger führen?



Doof, blind oder mutig?

(Ronald Gehrt) So. US-Notenbanksitzung über die Bühne. Verfalltermin und Bundestagswahl dito. Alles ist wieder ruhig und friedlich. Zumindest wenn man Matsch in der Birne und Tomaten auf den Augen hat. Oder, wenn man sich erst so richtig wohlfühlt, wenn vor der Tür die Blitze einschlagen. Zu welcher Gruppe gehören Sie?



Notenbank + Verfalltermin = Dynamit

Es ist schon seltsam … da kommt nun eine voraussichtlich extreme Handelswoche auf uns zu – und alles tut so, als wäre die Rallye der vergangenen Woche völlig normal. Man ist guter Dinge, betont, dass man es schon immer gewusst habe und kramt seitens mancher Analysten die zuvor unauffällig in die Tonne getretenen bullishen DAX-Prognosen wieder heraus…



Der Showdown naht!

Wenn man es will, kann man den Blick der meisten Menschen gezielt vom Wesentlichen ablenken. Es hat schon fast Jahrhunderte alte Tradition, die Wahrnehmung der Öffentlichkeit auf Nebenkriegsschauplätze zu lenken, während das Wesentliche im Verborgenen abläuft. Aber in der Regel gehört heutzutage schon gar kein Vorsatz mehr dazu…



Zwischen Bangen und Bären

Nun kloppen sie also doch keine Raketen auf die bösen Buben in Syrien (so sie die denn auch getroffen hätten). Oder zumindest noch nicht. Es ist ein wenig rätselhaft, was auf der politischen Bühne zwischen der flammenden Rede des US-Außenministers Kerry am Freitagabend und der Aussage des US-Präsidenten, zunächst den Segen des Kongresses für ein Eingreifen in Syrien erhalten zu wollen, vorgegangen ist…



Geht es zu Ende?

Gestern, am Mittwoch, noch notierte der DAX noch in Reichweite der bisherigen Verlaufshochs bei 8.558 Punkten, heute erliegen die bullishen Bemühungen dem Druck, der aus den USA und Japan kommt … und langsam zunimmt. Kein Problem, mag man denken. Dann muss der DAX nach seinem vier Wochen währenden Seitwärtstrend halt erst noch einmal Anlauf nehmen, bevor es auf neue Allzeithochs geht. Das kann sein …



Und keiner kommt davon …

Es ist eigentlich typisch für Notenbanken … wenn es nicht gerade lichterloh brennt und sie mal wieder wie 2008 eine markante Veränderung der Lage verpennt haben, versuchen sie, ihre Geldpolitik so „smooth“ wie möglich zu wandeln, um die Marktteilnehmer ja nicht nervös zu machen…



Der Abschied der sicheren Hände?

Irgendwie kommt man momentan gar nicht auf die Idee, dass die über vier Jahre währenden Aufwärtstrends an den Aktienmärkten in nächster Zeit zu Ende gehen könnten. Zu viele kritische Phasen wurden durch die Flut des billigen Geldes einfach niedergewalzt…



Wendejacke „Ben“, zeitlos modern

Donnerwetter! Da habe ich mich aber mal in jemandem getäuscht. Als ich am vergangenen Wochenende die Kolumne „Ben Bernanke’s Waterloo“ schrieb, stand da unter anderem…



Ben Bernankes Waterloo

„Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen“, soll Wellington in der entscheidenden Phase der Schlacht bei Waterloo vor knapp 200 Jahren gesagt haben. Ben Bernanke, seit 2006 Feldherr der US-Notenbank, dürfte heute etwas ähnliches denken. „Ich wollte, die EZB würde sich in Luft auflösen oder die Zinsen fielen“, wäre passend…



Die Entscheidung fällt jetzt!

Gleich zu Beginn dieser Woche geht es wieder einmal um eine kurzfristige Trendentscheidung an den Aktienmärkten. Schon wieder … aber irgendwie gewöhnt man sich daran…



What’s The Problem, Folks?

Warum sind die Aktienmärkte, Gold und Anleihen in den letzten Tagen so eingebrochen? In den Medien fanden wir die angebliche, einfache Lösung: Der Bernanke war’s, der Unhold. Er hat schreckliche Dinge nach der Notenbanksitzung am Mittwoch von sich gegeben und deswegen wurde flugs alles verkauft, was sich verkaufen ließ. Ich sage: Das ist ein wenig zu kurz gedacht, wenn nicht gar dummes Zeug…



Klingt komisch, ist aber so

Also … wir lernen jeden Tag aufs Neue, dass die Börse irgendwie ein bisschen komisch ist. Da erklärt sich das Ganze doch im Löwenzahn-Stil am besten. Denn eigentlich ist alles ganz einfach. Doch doch … klingt zwar komisch, ist aber so. Ich kann es mir einfach nicht verkneifen, ausnahmsweise mal so zu tun, als wäre ich Peter Lustig und würde Ihnen allen erklären, wie die Börse so funktioniert. Manchmal ist getarnter Sarkasmus einfach gesund. Fangen wir also gleich an…



Machine Wars: Schöne kranke Welt!

Es geht die Mär in den Medien um, dass die US-Arbeitsmarktdaten die Basis einer erfolgreichen Trendwende der Aktienmärkte nach oben gewesen seien. Meiner Ansicht nach ist diese Argumentation durchaus teilweise richtig. Worte wie „dass“, „die“ und „nach oben“ würde ich ohne Wenn und Aber stehen lassen. Der Rest ist Käse…