Beiträge zum Stichwort ‘ Gburek ’

Was die Signale aus Davos und von der Fed bedeuten

Gold und Silber entwickeln sich prächtig. Die grundsätzlichen Argumente dafür habe ich hier schon mehrfach genannt. Grund genug, auch den aktuellen Hintergrund auszuleuchten. Da gibt es nämlich viel zu sehen. Etwa aus Anlass des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos, aber auch weit darüber hinaus…



Griechenland und die große Umverteilung

Der schon fast zwei Jahre anhaltende, am Freitag mit ersten Verhandlungserfolgen in eine neue Runde gegangene Streit um die Rettung Griechenlands deutet wieder einmal auf ein uns alle betreffendes Phänomen hin. Dafür gibt es in der Volkswirtschaftslehre den Begriff Verteilungstheorie…



Aktuelle Thesen zu Anleihen, Aktien, Gold und Silber

Allmählich müsste sich ja herumgesprochen haben, dass Ratingagenturen mit den Euro-Ländern ein durchsichtiges Spielchen treiben. Wie jetzt Standard & Poor’s mit der Ankündigung, die Bonität Frankreichs und anderer Länder des Euro-Raums herabzustufen. Da haben sich Italien und Spanien gerade über Anleihen zu unerwartet günstigen Konditionen frisches Geld besorgt, und schon geraten die Franzosen ins Visier…



Euro- und Bankenkrise schlägt auf Kunden durch

Als Journalist – zumal als einer, der sich vor allem mit dem Thema Finanzen auseinandersetzt – hat man es in diesen Tagen gar nicht so einfach, den Blick vom Duell „Bild“/Wulff ab- und auf die in Wahrheit viel spannendere Euro-Rettung zuzulenken. Dabei ist doch klar, warum diese spannender zu werden verspricht: Während die Wulff-Affäre immer mehr in peinliche Marginalien abgleitet, gerät das dramatische Geschehen um den Euro in den Mittelpunkt eines Wirtschaftskrimis.



Viel Erfolg im Monster-Jahr 2012!

Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag geschah etwas, wofür bis zum Ende der Woche kaum jemand eine plausible Erklärung gefunden hat: Innerhalb weniger Minuten fielen wie vom Blitz getroffen die Aktienkurse in Europa und in den USA, der Euro gegen den Dollar und die Edelmetallpreise in allen Währungen…



Stark warnt, Draghi handelt

Die Zeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ veröffentlichte in ihrer letzten Ausgabe eine aufschlussreiche Gegenüberstellung der Klicks für die am meisten gelesenen Internetbeiträge von handelsblatt.com und ftd.de (Financial Times Deutschland) in den Monaten Oktober und November. Sie zeugt von einem Stimmungsbild, das nur noch am Rand mit der Realität zu tun hat…



Klartext zu Gold und Aktien

Wirtschaftsthemen mit den Schwerpunkten Staatsschulden-, Banken- und Euro-Krise haben inzwischen von der ganzen Bevölkerung Besitz ergriffen. Jetzt auch von der Gesellschaft für die deutsche Sprache, die „Stresstest“ zum Wort des Jahres und „hebeln“ auf den zweiten Platz gewählt hat…



Finanzmoloch kontra Euroland

Vor einer Woche fiel hier der Begriff „transatlantischer Geldkrieg“, jetzt offenbart sich dieser Krieg mit einer tragikomischen Variante: Großbritanniens Premier David Cameron ist zum EU-Gipfel nach Brüssel gereist, um wie ein Auswechselspieler, den sein Trainer die Bank drücken lässt, ohne dessen Einwilligung aufs Fußballfeld zu rennen und mitzuspielen…



Der transatlantische Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

So etwas habe ich noch nie erlebt: Dass eine Zeitung sich derart einseitig gegen den Euro in Front bringen lässt wie die Financial Times Deutschland (FTD) vom Freitag. Mit „Europa am Abgrund“ beginnt der Schmäh gleich auf Seite 1. Ab Seite 9 folgt dann ein Sonderteil, eingeleitet durch „Ein Kontinent zwischen Himmel und Hölle“, danach „Der Untergang“ und „Der Tag des Jüngsten Gerichts“



Wenn der Bankenkrach kommt…

Wir haben eine Woche voller Turbulenzen hinter uns und noch turbulentere Wochen, ja Monate vor uns. Dabei geht es um die Probleme der Geschäftsbanken, der Europäischen Zentralbank (EZB) und ganz besonders um Problemlösungen durch die Politik. Dass Sie als Anleger von all dem betroffen sein werden, lässt sich nicht vermeiden. Aber Sie können den Schaden begrenzen…



Warum die EZB mehr Anleihen kaufen wird

Jeden November findet in Frankfurt traditionell die Euro Finance Week statt. Hier trifft sich die Prominenz aus der Finanzwirtschaft, zum Teil auch aus der Politik. Dieses Mal warteten alle gespannt auf die Rede von Jens Weidmann, trat er doch zum ersten Mal in seiner Funktion als Bundesbank-Präsident auf…



Die Banken, ihre Kunden und das Geschäft mit Edelmetallen

Die Deutsche Bundesbank hat gerade massiv vor den Problemen deutscher Banken gewarnt. Wer sich einen Eindruck vom ganzen Grauen des Bankgeschäfts mit privaten Kunden verschaffen möchte, braucht nur das Schicksal der Commerzbank zu verfolgen: Ihre Aktie hat innerhalb von viereinhalb Jahren zwischenzeitlich über 95 Prozent an Wert verloren.



Gold und Silber mit neuer Dynamik

Mario Draghi, der neue Präsident der Europäischen Zentralbank, lässt mit der Zinssenkung ein Zeichen setzen und warnt gleichzeitig vor einem Konjunktureinbruch. Er hat den Ernst der Lage erkannt. Zinssenkung und Warnung sind eher psychologisch motiviert. Es geht, abgesehen von der Signalwirkung, in erster Linie um die Bankenrettung. Die folgenden Überlegungen zeigen, warum…



Was den Goldpreis bewegen wird

Die Preise von Gold und Silber haben auf die vorläufige sogenannte „Euro-Rettung“ fast gar nicht reagiert. Das mag der eine oder andere Edelmetallfan bedauerlich finden, zumal die europäischen Aktienkurse unter Führung der Bankaktien wenigstens für einen Tag in die Höhe schossen und damit zu suggerieren schienen, nun sei alles bestens. Doch man kann die jüngste Entwicklung auch anders betrachten…



Risiken streuen, Chancen nutzen

Die Euro-Länder mit Deutschland und Frankreich als Vorreiter haben zwei Möglichkeiten, ihren Streit zu schlichten und damit ihre Krise wenigstens zum Teil zu bewältigen: Entweder sie schaffen es, ein finanzielles Gerüst zu konstruieren, auf dem sie in den kommenden Jahren aufbauen können, oder sie vollbringen noch ein Wunder…



Geschwätz von gestern, heiße Luft von heute, Durcheinander von morgen

Große Worte, nichts dahinter: Erst plädiert Bundeskanzlerin Angela Merkel für „ein Gesamtpaket“ zur Regulierung der Staatsschulden im Euro-Raum, leider mit noch unbekanntem Inhalt. Dann kündigt EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, dasselbe Ziel im Visier, „eine umfassende Antwort“ an, über deren Inhalt ebenso gerätselt werden darf. Und schließlich schießt der scheidende EZB-Chef Jean-Claude Trichet aus vollem Rohr, indem er der Schuldenkrise „systemische Dimensionen“ beimisst…



Handlungszwang und Herdentrieb

Was haben der Berliner Wahlerfolg und der anschließende demoskopische Höhenflug der Piratenpartei mit den Protesten gegen das (Finanz-)Establishment in Griechenland und in den USA zu tun? Zumindest das: Die jugendliche Facebook- und Twitter-Generation ist es leid, politisch von oben manipuliert zu werden und den Milliarden-Spielen der Banker zusehen zu müssen, während ihre eigenen Ideale auf der Strecke zu bleiben drohen…



Danke für den Tipp, Helicopter-Ben!

In den vergangenen Tagen haben die meisten Anleger vor lauter europäischem Rettungsschirm-Gedöns kaum beachtet, dass Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank Fed, zuvor einige bemerkenswerte Sätze von sich gegeben hatte. Er sprach von nationaler Krise, hohen Abwärtsrisiken bei der kommenden Konjunkturentwicklung, Spannungen an den internationalen Finanzmärkten und toppte seine Ausführungen mit der Warnung: „Wir wollen keine Deflation.“



Anleger und Unternehmen erleiden Kollateralschäden

Nach Betrachtung der aktuellen Aktienkurse und Edelmetallpreise, besonders nach dem Aktienkollaps vom Donnerstag und dem Edelmetallkollaps vom Freitag, drängt sich zwangsläufig die Erinnerung an den Herbst 2008 auf. Damals verkauften Groß- und Kleinanleger im Zuge der Lehman-Pleite so ziemlich alles, um liquide zu bleiben. Und dieses Mal?



Die Lehren aus 2008 – und die Folgen

Neulich schoss die theoretische Rendite zweijähriger griechischer Staatsanleihen vorübergehend über 90 Prozent in die Höhe. Theoretisch, weil es sich um ein reines Rechenexempel handelte, das mit dem gängigen Renditebegriff nichts mehr zu tun hat. Es wirft ein Schlaglicht auf den Papiergeld-Irrsinn, mit dem wir nicht mehr nur täglich, sondern schon stündlich konfrontiert werden: Staatsanleihen-Ramsch auf dem Weg zur Wertlosigkeit, mal verpackt als Griechen-Anleihen, mal in Gestalt von faulen Bankkrediten…



Auf dem Weg zur Euro-Rettung

Als am Freitag der Rücktritt von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark bekannt wurde, purzelten die Aktienkurse noch mehr, als sie in den Stunden zuvor ohnehin schon gefallen waren – zu viel der Ehre für den Kämpfer gegen den Kauf von Anleihen durch die EZB, denn die kommt auch ohne ihn zurecht…



Die Bankenkrise und ihre Konsequenzen für Anleger

In den vergangenen Tagen haben sich die schlechten Nachrichten über Banken in beängstigendem Ausmaß gehäuft. Das gegenseitige Misstrauen der Banken untereinander, das zurzeit hinter verschlossenen Türen – auch in der Politik und in den Aufsichtsbehörden – heiß diskutiert wird, ist sicher eine wichtige Ursache, aber beileibe nicht die einzige…



Die Folgen der explosiven Schuldenmischung

Das muss man Ben Bernanke, dem Chef der US-Notenbank Fed, wirklich lassen, in puncto Psychologie hat er von seinem Vorgänger Alan Greenspan einiges dazugelernt: In der Abgeschiedenheit von Jackson Hole/ Wyoming hat er eine langweilige, aber beruhigende Rede gehalten, mit dem Hinweis auf die nächste Sitzung der Zentralbanker am 20. September Zeit herausgeschunden…



Gold weiter mit Phantasie, Aktien erst später

In den vergangenen Tagen habe ich mehrfach bis in die Nacht mit einigen praktizierenden Privatanlegern und Anlageprofis diskutiert, deren Meinung ich besonders schätze. Wir haben vor allem auf zwei Fragen plausible Antworten zu finden versucht: Wie hoch steigt der Goldpreis? Wie tief fallen die Aktien? Dabei sind wir auf komplexe Zusammenhänge und Mechanismen gestoßen, deren Konsequenzen ich im Folgenden jeweils nur kurz skizzieren kann…



Wie Zentralbanken den Goldpreis auf Umwegen hochtreiben

Als ich am vergangenen Donnerstag an einem Zeitungsstand vorbeikam und die Schlagzeile der Bild-Zeitung auf Seite eins las, begann ich zu grübeln. „100 Goldbarren zu gewinnen“, stand da, das Stück immerhin 20 Gramm schwer. Grübeln deshalb, weil Schlagzeilen im führenden deutschen Boulevardblatt primär die Masse ansprechen sollen, sonst wäre die Bild-Zeitung ja nicht führend.