Beiträge zum Stichwort ‘ Fonds ’

2018: Der Einmarsch der Robos

Robo Advisor Mifid Regulierung

Mit dem Robo Advisory und der gesetzlich ermöglichten Vollautomatisierung kommt der Margendruck in der Finanzbranche richtig in Fahrt. Die Gebühren werden deutlich und langfristig unter Druck geraten. Für die Kunden ist das in vielen Fällen ein Segen. Ein bisschen nachdenken und überlegen ist auch bei günstigen Produkten sinnvoll…



Nicht nachdenken als Massenhobby

von Bankhaus Rott

Eine passive Haltung wird zunehmend salonfähig. Jeder Marktzyklus hat seine Besonderheiten. Derzeit ist vielen alles egal und nach einigen Jahren Bullenmarkt lässt man alles einfach liegen. Gut gehen wird auch das nicht…



Nicht einschlafen beim Sparen

von Bankhaus Rott

Regulierung ist ein Unwort. In der Finanzbranche ist es verhasst, oft zurecht aber oft auch nur zur Überdeckung eigener Unzulänglichkeiten. Kapitalanforderungen? Zu hoch! Informationszwang? Zu umfangreich! Kostentransparenz? Unfair! Die Liste ist lang, aber was ist dran am Katzenjammer?



Massenschläfrigkeit

von Bankhaus Rott

Hurra, das leistungslose Einkommen ist da! Wer da sofort an das bedingungslose Grundeinkommen denkt ist schief gewickelt! Denn ausgerechnet am ach so effizienten Finanzmarkt soll der Bürger sein free lunch erhalten…



Die neue Definition des Sparens

(von Bankhaus Rott) Auch in den wenigen Sekunden die man vor einem Geldautomaten verbringt kann man etwas lernen. Vor einem Automaten der Commerzbank lag ein Stapel mit Prospekten aus. Die Botschaft: „Das Sparen von heute: Anlegen.“ Angesichts deartiger Aussagen kann die desolate Entwicklung der Bank in den letzten zehn Jahren nicht verwundern…



Gut gedacht, schlecht gemacht

(von Frank Meyer) Auch das noch! Die Deutsche Bank sagt dem Geld den Untergang vorher. Geld schmilzt wie Eis in der Sonne, so die (Werbe-)Botschaft in dieser Woche. Auf den Konten liegen hierzulande immerhin 2.016 Milliarden Euro herum. Bald sind sie weg. Nur wohin?



Mit Vollgas aufs Glatteis

(von Bankhaus Rott) Je heißer der Markt für Firmenübernahmen läuft, desto skurriler werden die Bewertungen. So darf man sich wundern, wie sehr mancher Firmenkäufer sich über ein halbes Prozent weniger Zinsen für seine Kredite freut und gleichzeitig 50% Aufschlag beim Kauf aus dem Fenster wirft…



Risiko im Kasino, Unsicherheit am Finanzmarkt

(von Bankhaus Rott) Eine der gefährlichsten Irrungen am Finanzmarkt ist die Verwechslung von ausgewiesener Rendite und Ertrag. Rendite ist das, was man zu bekommen hofft. Ertrag ist das, was man bekommen hat. Für die Anleger ist entscheidend, wie groß schlussendlich der Unterschied zwischen beiden Parametern ausfällt…



Der König tritt ab, lang lebe die Blase?

Revolution bei PIMCO! Der Abgang des Starinvestors Bill Gross gleicht einer Sensation – mit weitreichenden Folgen? Auch vor Königen macht die Revolution keinen Halt – so letzte Woche geschehen bei Bill Gross, dem „König des Anleihemarktes“…



DAX: Deutscher Aktienindex längst nicht mehr deutsch…

Deutschen Privatanlegern sagt man oft nach, dass sie zu wenig Ahnung von Aktien haben und diese deshalb am liebsten links liegen lassen.



Anleihen unterm Hammer

Die vergangenen Wochen zählten an den Finanzmärkten zu den bedeutendsten des laufenden Jahres. Abseits des täglichen Rauschens der Nachrichtenkanäle zeigte sich, wie dünn die Liquidität an einigen Anleihemärkten ist und wie riskant vermeintliche risikoarme Investments in High Yield oder Emerging Markets Bonds sind…



Relativitäts-Praxis

An die Umschreibung des Begriffes Sparen haben sich viele EU-Bürger gewöhnt. Daher wird es Zeit auch andere Begriffe in den finanziellen Neusprech zu übertragen. Besonders beliebt ist in den Zeiten des so genannten Anlagenotstandes die Bezeichnung günstig. Vor allem an den Aktienmärkten wird dieses Etikett derzeit großzügig vergeben.



Klartext zu Gold, Fonds und Aktien

Am Freitag explodierte der Goldpreis weit über 1600 Dollar, der Preis des Kilobarrens weit über 42.000 Euro. Die Erklärung dafür schien zunächst ganz einfach zu sein: „fresh save-haven buying, panic short covering“, stand auf der Internetseite kitco.com zu lesen. Ferner sei Quantitative Easing „back on the table“, und Anleger hätten sich im „bargain hunting“ geübt. Also Gold wieder einmal als sicherer Hafen, Eindeckungen der Baissespekulanten, die Erwartung einer neuen Geldschwemme und Gelegenheitskäufe…



Rekordabflüsse im April: Aktienfonds laufen die Anleger weg

Investoren haben im laufenden Monat so viel Geld aus globalen Aktienfonds abgezogen wie seit mindestens 17 Jahren in keinem April mehr. Dahinter standen nicht zuletzt Befürchtungen, dass die Wirtschaft Europas ins Stocken geraten könnte. via Rekordabflüsse im April: Aktienfonds laufen die Anleger weg – Fonds + ETF – Finanzen – Handelsblatt.



Frage der Woche: Tage der Abrechnung bei Fonds?

Wenn Sie in den Supermarkt an der Ecke gehen und sich eine Büchse Ravioli kaufen, erhalten Sie einen unscheinbaren Kassenzettel. Er enthält die wichtigen Informationen zum Kauf, etwa Preis und Steueranteil. Wenn Sie einen Sprechtrainer engagieren, stellt er am Ende eine Rechnung aus, auf der alle Kosten aufgeführt sind. Wenn Sie einen Fonds kaufen, werden die Kosten einfach verrechnet. Ist das korrekt?



Frage der Woche: Spielen Aktien ein Rolle?

Die Tendenz zur Einmischung der Politik in die Finanzmärkte, besser gesagt, der Versuch der Einmischung, scheint mehr an Aktienkursen zu hängen, als an anderen ökonomischen Realitäten. Märkte sind einigen Parlamentariern offenbar ein Dorn im Auge, wenn die Richtung des Marktes sich der political correctness verweigert. Rezession ante portas, Sparorgien oder Staatspleiten, ein zirkusgleicher Tumult der selbsternannten europäischen Eliten – all das spielt keine Rolle…



Frage der Woche: Eigeninitiative?

Die letzten Jahre sorgten bei zahlreichen Anlegern für viele nicht immer altersbedingte graue Haare. Die bittere Einsicht, dass Zertifikate nur Inhaberschuldverschreibungen sind, war nur eines zahlreicher trauriger Glanzlichter. Als wäre nichts geschehen, zeigt sich am Finanzmarkt – oder besser am Markt für Finanzprodukte aller Art – bereits wieder das gleiche Verhalten wie zu Beginn der Krise.



Glücksspiel ETF

Eine seltsame Neigung von Investoren ist es, sich bei einer Anlageentscheidung nur von steuerlichen Aspekten oder anfallenden Gebühren leiten zu lassen. Die verständliche Suche nach möglichst kostengünstigen Anlagevehikeln trieb vor allem Kleinanleger in die Arme einer wachsenden Schar zahlreicher ETF Anbieter. Gute 50% der Sparer dürften allerdings nicht genau wissen, was da eigentlich in ihren Depots schlummert….