Beiträge zum Stichwort ‘ Flierl ’

Warum Märkte abwechslungsreicher sind als Politik

Selten hatten wir so viel Feedback auf einen Smart Investor Weekly, wie auf die letzte Ausgabe „Deutschland, Land der „Sexisten“. Entgegen dem, was der Mainstream gerne glauben machen will, war auch unsere Leserschaft überwältigend der Meinung, dass „Dirndl-Gate“ eine ziemlich konstruierte Angelegenheit war…



Deutschland, Land der „Sexisten“ Oder: Kompass in hysterischer Zeit

Brüderles „Dirndl-Gate“ – Einen regelrechten – man nennt das heute wohl so – „Shitstorm“ löste ein Abend an einer Hotelbar im Januar 2012 (!) aus. Beteiligt waren der, dem Vernehmen nach bereits angeheiterte, heutige FDP-Bundestagswahl-Spitzenkandidat Rainer Brüderle und eine Journalistin des bekanntermaßen prüden, katholischen Kreisboten „Stern“…



Zocker-Steuer oder Steuer-Abzocke?!

Wissen Sie, was eine „Zockersteuer“ ist? Selbst Google tut sich schwer und belehrt: „Zuckersteuer“. Die gab es zwar auch, aber offenbar reicht die Geschwindigkeit des Suchgiganten nicht aus, um mit dem innovativsten Teil der Staatsverwaltung – der Erfindung neuer Steuern – Schritt zu halten.



Der Apple fällt nicht weit vom Trend. Oder: Über übergeordnete Bewegungen und Nachhaltigkeit

Mutti wird 15! Am heutigen Tag feiert die „Mutter“ unseres Verlages, die börsennotierte GoingPublic Media AG ihren 15. Geburtstag. Auf den ersten Blick haben wir damit eine ungewöhnlich junge „Mutti“, zumal unser eigenes Haus, die Smart Investor Media GmbH in diesem Mai bereits ihr 10jähriges Jubiläum feiern darf…



Neues aus der Meyerei. Segel setzen! Doch wohin geht es?

Tschüss 2012! Hallo 2013. Wir aus der Meyerei blicken zurück und blicken voraus. Meyerei? Meyer, Hellmeyer und zwei Schlaumeier (Flierl, Malisch) nehmen zum zweiten Mal in einer Konferenz das große Bild in den Fokus. Europa, Eurokrise, Politik, Banken, Gesellschaft , Geopolitik und Edelmetalle. Wir senden einen Podcast mit einem Blick zurück auf 2012 und einen Blick voraus in das Jahr 2013. Viel Spaß bei unserer Vierer-Konferenz…



Fünf-Jahres-Hoch: Stachanow-Medaille für DAX-Anleger!

Ein Rating-Kracher für Griechenland! Es ist immer wieder erstaunlich, oder eigentlich erschreckend, welchen enormen Einfluss Rating-Agenturen auf das Kursgeschehen haben. Das leidgeprüfte Griechenland wurde erneut unter die Lupe genommen und siehe da – es wurde für gut befunden…



Berge von Gold Oder: Was macht man eigentlich aus den vielen „guten Ratschlägen“?

Von einem vergleichsweise großen Medienecho wurde die jüngste Prognose der US-Investmentbank Goldman Sachs (GS) zur Goldpreisentwicklung begleitet. Die Bank, die entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, offiziell noch immer als Nichtregierungsorganisation gilt, proklamierte ein Ende der Gold-Hausse. Zumindest die Medien nahmen diese Steilvorlage dankbar auf, um wieder einmal vor der Gefährlichkeit des gelben Metalls zu warnen…



Süßes für den Gabentisch. Konsum als gelebter Patriotismus.

Mit dem letzten Freitag wurde in Amerika die „besinnlichste“ Zeit des Jahres eingeläutet – die Vorweihnachtszeit, in der die Kassen des Einzelhändler regelrechte Sphärenklänge von sich geben sollen. „Black Friday“ hat in diesem Zusammenhang ausnahmsweise nichts mit der Börse zu tun, sondern bildet den Auftakt für jene geradezu rauschhafte Konsumfreude, der sich auch bereits hochverschuldete Bürger kaum entziehen können…



Aus höchster Gefahr. Oder: Was steckt hinter der „Technischen Reaktion“?

Düstere Lage, düstere Prognosen. Als wären die wirtschaftliche Lage und die Aussichten nicht schon bedrückend genug, entlud sich einmal mehr der schwelende Nahost-Konflikt in blutigen Raketenduellen. Zwar beteiligten sich konkret nur die Hamas und Israel an den Scharmützeln, die Online-Ausgabe der BILD-Zeitung lenkte jedoch unmittelbar den Blick nach Teheran…



Aus tausendundeiner Nacht Oder: „Troika-Bericht“ führt Erzähltradition der Gebrüder Grimm fort

„Es war einmal …“ Eigentlich wäre die treffendste Einleitung für den sogenannten Troika-Bericht zu Griechenland das Grimm’sche „Es war einmal …“ gewesen. Tatsächlich konnte die Troika – jene unheilbringende Allianz aus EU, EZB und IWF – erst nach ausgiebigem Aufpolieren des Datenkranzes den langersehnten „Bericht“ zur desolaten Lage des Landes präsentieren…



Alle vier Jahre wieder – Auswahl light

Mal ehrlich, sind Sie die ganze Nacht wachgeblieben, nur um sich diesen „unglaublich spannenden Wahlkrimi“ der US-Präsidentschaftswahlen live anzusehen? Wir nicht. Die Dramaturgie ist inzwischen ja hinlänglich bekannt: Bis etwa zwei Wochen vor dem Termin wird uns der Kandidat der Demokraten als unablässig punktender, sympathischer Siegertyp verkauft, während dem Republikaner die Rolle eines schwerreichen, raubeinigen Hinterwäldlers zugedacht ist, der sich zudem auf Fettnäpfe spezialisiert zu haben scheint.



Über Preise und Kurse: Preisinflation einmal anders

Wenn „Pfeffersäcke“ Politik machen… Der Opens external link in new window „Internationale Karlspreis zu Aachen“ ist wohl das bekannteste Beispiel eines politisch motivierten Preises. Er geht auf den Aachener Textilkaufmann Dr. Kurt Pfeiffer zurück, der einst darüber nachdachte, „wie er und seine Freunde aktiv und öffentlichkeitswirksam Einfluss auf das politische Geschehen in Europa gewinnen… und bei einer friedlichen Gestaltung der Zukunft mitwirken könnten, ohne die langwierigen Entscheidungsprozesse politischer Parteien oder Parlamente durchlaufen zu müssen.“



Luftalarm über Jackson Hole – Wie „Helikopter-Ben“ auf die Märkte wirkt. Oder: Wenn man sich Wohlstand drucken könnte, wären wir alle reich

Er wird es wieder tun. Eigentlich konnte es kaum einen Zweifel geben, dass es dies- wie jenseits des Atlantiks weitere Runden eines sogenannten Quantitative Easings geben würde. Am Freitag ging Fed-Chef Ben Bernanke voran, indem er, nur untypisch dürftig verklausuliert eine weitere Runde von Staatsanleihenkäufen durch die Fed ankündigte…



Die Leuchten von Brüssel: Oettinger fordert mehr Kontrolle

Nicht nur die Euro-Krise zeigt, wie EU-Kommissare ticken. Auch die wirtschaftliche Lenkung im Namen „höherer Ziele“ weist für EU-Europa den Weg vom Markt zum Plan. Schon der Einstieg in den Ausstieg aus der Glühbirne war ein Bubenstück. Nicht nur, dass über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden wurde, es wurde – wohl aufgrund eigener, höherer Einsicht – geradezu gegen deren Willen gehandelt…



In der Ruhe liegt die Kraft – vom Lob der Entschleunigung

Die gute Nachricht vorweg: Die Richter in Karlsruhe, sie nehmen sich Zeit. Sie tun damit genau das, was der Bürger eigentlich schon von seinen Abgeordneten und seiner Regierung hätte erwarten dürfen: Nämlich die sorgfältige Prüfung komplexer Sachverhalte im Interesse der Schutzbefohlenen. Stattdessen wurden im Bundestag unter dem Eindruck der kontinuierlichen Erpressung mit einer beschämenden 80%-Mehrheit die Hacken zusammengeschlagen. Die höchsten Richter des Landes scheinen dagegen offenbar aus einem anderen Holz geschnitzt zu sein.



„Die Krise nutzen“ – zum Beispiel mit Edelmetallen

Immer häufiger hört man in der jüngeren Vergangenheit die gleich im doppelten Wortsinn verräterische Floskel, dass man „die Krise nutzen“ wolle, um neue EU-Strukturen zu schaffen. Der ehemalige(?) Maoist José Manuel Barroso ist so einer, der seine Vorstellung einer „Bankenunion“ notfalls auch durch die Hintertür durchsetzen will…



Liberalitas Bavariae – Was ist liberal?!

Erstaunlich, was im Bayern des Jahres 2012 so alles als nicht „besonders liberal“ gilt. Was lateinisch etwas umständlich als „Liberalitas Bavariae“ daherkommt, wird im Alltag ganz unkompliziert als „Leben und leben lassen“ umgesetzt. Der Staat allerdings tut sich selbst in Bayern schwer damit, seine Bürger nicht zu behelligen. Das muss auch so sein…



Zu gut für die Tonne? Deutschland rundet auf!

Während sich mutige Bürger für die Demokratie engagieren, nimmt die Ermächtigung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) weiter an Fahrt auf. Derzeit prangen in vielen Städten Plakate, auf denen Menschen – offensichtlich „aus der Mitte der Gesellschaft“ – das Aufrunden an der Supermarktkasse zum neuen Standard erheben wollen. Immerhin, es soll für einen guten Zweck sein und es handle sich nur um „kleine Cents“.



Ein Boom, vor dem man sich fürchten sollte

Der Crack Up Boom ist ein Begriff aus der österreichischen Schule der Nationalökonomie. Geprägt wurde er von Ludwig von Mises. Auf Deutsch übersetzt, bedeutet er eine Katastrophenhausse an den Börsen – ein Aufschwung mit weit weniger Zuversicht in der Wirtschaft aber besonders großer Angst vor Wertverlust. Ist es schon soweit?



Alles anders – weil Gefahr im Verzug

Die Entwicklungen der letzten Tage sowohl in der Politik als auch an den Aktienmärkten lassen sich eigentlich nur äußerst negativ interpretieren. Allen voran in Europa scheint sich die Lage mehr und mehr zu zuspitzen. Nachdem es bereits gelungen ist, in Griechenland mit Loukas Papadimos einen lupenreinen Technokraten…



Über Macho Silvio und eine Fake-SKS

Was sind das denn für Zeiten? Regierungschefs sind heute schneller ihren Job los als Fußballtrainer, vor allem wenn sie – im Gegensatz zu den Coaches – ordentlich Punkte sammeln. Gemeint sind natütlich Basis-Punkte bei der Verzinsung ihrer Staatsanleihen…



Ralf Flierl: Der Euro wird nicht überleben.

Die große Inflation wird kommen, sagt Ralf Flierl, Chefredakteur vom Smart Investor am Rande der Edelmetallmesse in München. Wir kommen nicht drum herum, fügt er an. Wenn kein Schuldner scheitern darf, bedarf es der Notenpresse. Die EZB stellt sich inzwischen sehr geschickt an und Herr Draghi und seine Kollegen sind fast schon Garanten für einen Crack up Boom. Ihre Bemühungen sind eine der Grundlagen für eine solche Katastrophen-Hausse. Ein Interview…



Meyer, Hellmeyer & Schlaumeyer

Diskussionsrunde zwischen Meyer, Hellmeyer und „Schlaumeyer“ In den kommenden 56 Minuten diskutieren wir über Medien, Banken, Geldsysteme, Unfähigkeiten der Politik, über Geld, Gold und das Heraufziehen von dunklen Wolken eines Überwachungsstaates. Und los gehts!



Fauler Zauber

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“ So formulierte einst Hermann Hesse. Dies freilich bezieht sich nur auf einen echten Neuanfang. Der routiniert herbei geböllerte Jahreswechsel kann sich da eher nicht qualifizieren. Wenn der Rausch der Silvesternacht in den Kater des Neujahrsmorgens mündet, bekommen wir doch ein recht gutes Gefühl für Kontinuität und für Kausalitäten, die an der Jahresgrenze eben nicht Halt machen. Der erhoffte Zauber des Neuanfangs erweist sich spätestens dann als fauler Zauber, wenn all die guten Vorsätze schon in der ersten Januarwoche purzeln wie die Dominosteine.