Beiträge zum Stichwort ‘ Finanzmarkt ’

Gold & Silber aktuell: Februar 2012

Gold und Silberinvestoren wissen, was Stress ist. Irgend etwas zwischen Hoffnung, Bangen, Freude, Enttäuschung und Herztabletten. 2011 war ereignisreich und eine Mischung aus meheren Krisen. Hier eine Online-Konferenz mit Hannes Zipfel, Chefökonom der VSP AG…



Gold, Geldflut und Antworten auf wichtige Anlegerfragen

Haben Sie sich in letzter Zeit nicht auch schon häufiger gefragt, warum die Edelmetallpreise wieder gestiegen sind, der Euro dem Dollar davonzieht, die deutschen Aktienkurse mit Unterbrechungen 7000 Dax-Punkte anpeilen und die amerikanischen gerade 13.000 Dow Jones-Punkte übersprungen haben, warum Banken mit Zinsen für Tagesgeld zwischen 2 und 3 Prozent wie wild um Kunden kämpfen und reiche Anleger nicht minder wild deutsche Wohnimmobilien kaufen?



Vorsicht, Abrutschgefahr!

Pünktlich zu Beginn der närrischen Woche haben wir jetzt auch noch eine Zuspitzung der Beziehungen zwischen Griechenland und Deutschland. Aber, ich bitte Sie, natürlich muss am Schuldenschnitt, am Sparpaket und dem „danach“, sprich der Überwachung, wer warum wann und wo welchen Euro ausgeben wird, gefeilt werden. Wir sind schließlich kein Europa der Macher, sondern der Bürokraten. Genormte Salatgurken hätten Warnung genug sein müssen hinsichtlich dessen, was sich gerade abspielt…



Die Aktien und das Gold

Ein überaus positiver Bericht zum US-Arbeitsmarkt am Freitag, daraufhin ein Hüpfer der Aktienkurse in den USA und in Europa nach oben, aber die Preise von Gold und Silber reagieren erst einmal negativ. Wie reimt sich das zusammen?



Portugal und weitere Auffälligkeiten

Die Aktienmärkte legen – im Vorfeld des Facebook-Börsengangs – deutlich zu. Ist das der „Real Deal“? Oder gibt es Anzeichen für eine sich abschwächende wirtschaftliche Situation? Der IFO-Index signalisiert für Deutschland zum dritten Mal hintereinander steigende Werte. Eine solche Entwicklung ist positiv. Entscheidend für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten dürfte die konjunkturelle Entwicklung in den USA sein.



Ist die Aktienrallye ein „Fake“?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Januar am Aktienmarkt zwar grundsätzlich positiv, aber ohne Dynamik verläuft. 2011 haben wir das genauso erlebt. Auch eher moderate Umsätze sind nicht untypisch. Trotzdem … die ganze Zeit über habe ich den Eindruck, dass da irgendwas nicht stimmt…



Glaubensfragen!

Börse und Glauben haben nichts miteinander zu tun. Sie sind sogar das krasse Gegenteil. Materialismus hier, Spiritualität da. Meint man … aber das scheint nur so. Und nicht nur die Börse, sogar das gesamte Wirtschaftsleben ist vom Glauben abhängig. Nur geht es dort nicht um religiöse Aspekte – oder zumindest nur nachrangig – sondern um materielle. Um den Glauben an steigende Kurse, den Glauben an wachsende Gewinne, an eine rosige, materiell abgesicherte Zukunft. Und/oder den Glauben daran, dass – wenn schon nicht die Politik – die Ersatz-Schutzengel EZB, Fed, IWF und Konsorten über uns wachen…



Euro- und Bankenkrise schlägt auf Kunden durch

Als Journalist – zumal als einer, der sich vor allem mit dem Thema Finanzen auseinandersetzt – hat man es in diesen Tagen gar nicht so einfach, den Blick vom Duell „Bild“/Wulff ab- und auf die in Wahrheit viel spannendere Euro-Rettung zuzulenken. Dabei ist doch klar, warum diese spannender zu werden verspricht: Während die Wulff-Affäre immer mehr in peinliche Marginalien abgleitet, gerät das dramatische Geschehen um den Euro in den Mittelpunkt eines Wirtschaftskrimis.



Der transatlantische Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

So etwas habe ich noch nie erlebt: Dass eine Zeitung sich derart einseitig gegen den Euro in Front bringen lässt wie die Financial Times Deutschland (FTD) vom Freitag. Mit „Europa am Abgrund“ beginnt der Schmäh gleich auf Seite 1. Ab Seite 9 folgt dann ein Sonderteil, eingeleitet durch „Ein Kontinent zwischen Himmel und Hölle“, danach „Der Untergang“ und „Der Tag des Jüngsten Gerichts“



Wenn der Bankenkrach kommt…

Wir haben eine Woche voller Turbulenzen hinter uns und noch turbulentere Wochen, ja Monate vor uns. Dabei geht es um die Probleme der Geschäftsbanken, der Europäischen Zentralbank (EZB) und ganz besonders um Problemlösungen durch die Politik. Dass Sie als Anleger von all dem betroffen sein werden, lässt sich nicht vermeiden. Aber Sie können den Schaden begrenzen…



Europa und die Büchse der Pandora

Europa gleitet sukzessive dorthin, wohin diejenigen, die die EU-Krise losgetreten haben, es haben wollen. Das ist ein Gedanke, der mir immer wieder hochkommt. Immer verbunden mit dem unguten Gefühl, dass jemand auf einen verbotenen roten Knopf gedrückt hat, der Dinge auslöst, die wir nicht absehen können…



Die Banken, ihre Kunden und das Geschäft mit Edelmetallen

Die Deutsche Bundesbank hat gerade massiv vor den Problemen deutscher Banken gewarnt. Wer sich einen Eindruck vom ganzen Grauen des Bankgeschäfts mit privaten Kunden verschaffen möchte, braucht nur das Schicksal der Commerzbank zu verfolgen: Ihre Aktie hat innerhalb von viereinhalb Jahren zwischenzeitlich über 95 Prozent an Wert verloren.



Solarzyklus mit Einfluss auf den Finanzmarkt

Die Börse wird durch Angst und Gier getrieben. Die Ursache für Ängste und Euphorie können z.B. Gerüchte, die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten oder politische Entscheidungen sein. Aber selten bestimmen solche Faktoren allein über den Kursverlauf…



„Friedensprojekt Euro“. Wie der Euro die Nationen inzwischen sichtbar auseinandertreibt.

Langsam kommt im Mainstream an, was wir schon seit geraumer Zeit beobachten und aussprechen: Auf n-tv.de lesen wir etwa gestern unter der Überschrift „Rumgeschnauze und Nörgelei – EU-Entscheider völlig überfordert“ einen Kommentar von Wolfram Neidhard. Die angeblich „friedensstiftende“ Wirkung des Euro lässt sich seit dem letzten „Rettungs“-Gipfel nicht mehr nur zwischen Deutschland und Griechenland beobachten, sondern jetzt auch zwischen England und Frankreich, zwischen Italien und dem Rest der Eurozone, etc. Bei der Rettung seiner Banken scheint etwa der französische Präsident im britischen Premier einen nicht ganz so willfährigen Mitspieler zu finden wie in der deutschen Kanzlerin. Die italienische Regierung ist mittlerweile sichtbar ebenso amtsmüde wie überfordert.



Risiken streuen, Chancen nutzen

Die Euro-Länder mit Deutschland und Frankreich als Vorreiter haben zwei Möglichkeiten, ihren Streit zu schlichten und damit ihre Krise wenigstens zum Teil zu bewältigen: Entweder sie schaffen es, ein finanzielles Gerüst zu konstruieren, auf dem sie in den kommenden Jahren aufbauen können, oder sie vollbringen noch ein Wunder…



Dirk Müller im Interview: „Wir sind in der Endphase“

Das Finanzsystem steht am Abgrund. Nur ein Neustart kann helfen, meint Dirk Müller, Börsenmakler und Bestseller-Autor. Im Interview erklärt er, warum der Fehler im System liegt und der Euro nicht funktioniert. via Dirk Müller im Interview: „Wir sind in der Endphase“ – Börse + Märkte – Finanzen – Handelsblatt.



Das neue dunkle Zeitalter (Teil 2)

Schlagen wir die Brücke den aktuellen Krisenherden. In den vergangenen Tagen wechselte die Stimmung an den Börsen – zumindest scheinbar – von Mutlosigkeit und Pessimismus zu Vorfreude und Goldgräberstimmung. Dabei ist eigentlich nichts passiert, was die Problemstellungen als solche betroffen hätte…



Handlungszwang und Herdentrieb

Was haben der Berliner Wahlerfolg und der anschließende demoskopische Höhenflug der Piratenpartei mit den Protesten gegen das (Finanz-)Establishment in Griechenland und in den USA zu tun? Zumindest das: Die jugendliche Facebook- und Twitter-Generation ist es leid, politisch von oben manipuliert zu werden und den Milliarden-Spielen der Banker zusehen zu müssen, während ihre eigenen Ideale auf der Strecke zu bleiben drohen…



Danke für den Tipp, Helicopter-Ben!

In den vergangenen Tagen haben die meisten Anleger vor lauter europäischem Rettungsschirm-Gedöns kaum beachtet, dass Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank Fed, zuvor einige bemerkenswerte Sätze von sich gegeben hatte. Er sprach von nationaler Krise, hohen Abwärtsrisiken bei der kommenden Konjunkturentwicklung, Spannungen an den internationalen Finanzmärkten und toppte seine Ausführungen mit der Warnung: „Wir wollen keine Deflation.“



Die Lehren aus 2008 – und die Folgen

Neulich schoss die theoretische Rendite zweijähriger griechischer Staatsanleihen vorübergehend über 90 Prozent in die Höhe. Theoretisch, weil es sich um ein reines Rechenexempel handelte, das mit dem gängigen Renditebegriff nichts mehr zu tun hat. Es wirft ein Schlaglicht auf den Papiergeld-Irrsinn, mit dem wir nicht mehr nur täglich, sondern schon stündlich konfrontiert werden: Staatsanleihen-Ramsch auf dem Weg zur Wertlosigkeit, mal verpackt als Griechen-Anleihen, mal in Gestalt von faulen Bankkrediten…



Die Schweiz gibt sich auf!

Der September ist noch jung und doch bereits ein ereignisreicher Monat. Die heutige Ankündigung der Schweizer Nationalbank, den Schweizer Franken künftig an den Euro zu koppeln erregt Aufsehen.



Die Bären ruhen. Aber sie schlafen nicht!

Noch am Donnerstag vergangener Woche rasselten die Aktienmärkte abwärts … und dann, oho, ja dann ging es aber zackig zur Sache. Zumindest an den US-Börsen. Angefeuert durch die Aussage Bernankes, über „weitere Maßnahmen“ erst in der nächsten Notenbanksitzung am 20.September zu diskutieren, die dafür sogar auf zwei Tage ausgedehnt wurde. Zumindest scheinbar. Denn in Wahrheit machen die Kurse momentan die Nachrichten, nicht umgekehrt…



Ersparnisse von Millionen Leben stehen auf dem Spiel

Ich weiß nicht, welches Spiel der Markt spielt. Aber ich weiß, dass er grausam sein kann. Es ist nicht so, dass er keinen Sinn für Erbarmen hat. Er will nur eine Lektion erteilen, die die Investoren nicht so schnell vergessen. Und hier ist das, was er meiner Ansicht nach vorhat:



Hellmeyer: Revision Finanzmarktausblick 2011/Implikationen 2012

Das Jahr 2011 lieferte eine Phalanx an unerwarteten Entwicklungen, die nicht primär Folge ökonomischer Verwerfungen sind, sich jedoch ökonomisch auswirkten und weiter auswirken, da sie die globale Risikoaversion befeuerten und damit die Erwartungshaltung in der Realwirtschaft belasteten. Das wurde in den letzten drei Monaten vor allen Dingen in der rückläufigen Entwicklung der Einkaufsmanagerindices deutlich und übersetzt sich derzeit in erkennbaren Dynamikverlusten des Wachstums per 2. Quartal 2011 als auch voraussichtlich des dritten Quartals 2011.



Der Faktor Zeit in Bärenmärkten

Offensichtlich müssen die Finanzsysteme der Industrienationen etwa alle 75 Jahre so richtig durchgeschüttelt werden, damit ein neuer Aufwärtszyklus beginnen kann. So jedenfalls stellt es sich dar, wenn man die folgende Tabelle betrachtet…