Beiträge zum Stichwort ‘ Finanzmarkt ’

Zocker-Steuer oder Steuer-Abzocke?!

Wissen Sie, was eine „Zockersteuer“ ist? Selbst Google tut sich schwer und belehrt: „Zuckersteuer“. Die gab es zwar auch, aber offenbar reicht die Geschwindigkeit des Suchgiganten nicht aus, um mit dem innovativsten Teil der Staatsverwaltung – der Erfindung neuer Steuern – Schritt zu halten.



Die destruktive Kraft der „Moralischen Wagnisse“

„Moralische Wagnisse“ (englisch: „Moral Hazard“) ist ein häufig gebrauchter Begriff in den Wirtschaftswissenschaften. Ein Beispiel soll zeigen, was unter Moralischen Wagnissen zu verstehen ist…



Gelddrucken: Ungebremst und ohne Limit

Die Sorge vor dem Ende des Euro war unberechtigt. Als politisches Projekt stand er nie zur Disposition, eher schon die Banken als Financiers von Staaten. Europa wächst zusammen – in Abhängigkeit und Zwang. Die EZB hat Risiken vom Rand der Eurozone in deren Kern getragen. Eigentlich macht Mario Draghi die Drecksarbeit für die Politik, nur besser. Er hat geliefert – wie damals bei Goldman Sachs. Dennoch hat die These des Glücks durch den Euro Risse bekommen…



Kohle, Klunker, Kapital

Der DAX zeigt sich seit Wochen schon recht selbstbewusst. Oder selbstgerecht? Allein heute hat er schon wieder gefühlte zwölf Prozent zugelegt. Vielleicht war es auch mehr – oder weniger. Genau konnte man es wegen der vielen Nebelkerzen überall nicht erkennen…



Auf dem Weg in den Sozialismus

Hier finden Sie zuallererst einige Zitate. Sie werden überrascht sein, von wem sie stammen. „Wir ersticken in Liquidität. Ich weiß nicht, wohin mit der Kohle…….Wir haben das Shareholder Value-Dogma pervertiert…….Die Banken stehen mit dem Rücken an der Wand…….Kein Mensch versteht, was Banken tun…….Es ist möglich, dass alle Banken verstaatlicht werden…….Ich sage meinen Töchtern: Geht bloß nicht ins Banking.“…



Edelmetalle vor dem großen Sprung? Gold in Euro auf Rekordkurs!

Nach einer zähen Abwärts – bzw. Seitwärtsphase bei den Edelmetallen, gab es Dank der Notenbanken in den letzten Tagen ein Aufbäumen in den Preisen – verbunden mit einem Bruck des kurzfristigen Abwärtstrends.



Viel Stoff für unruhige Zeiten, viel Geld für sichere Anlagen

Am vergangenen Donnerstag hat Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank Fed, seinen Spitznamen „Helicopter Ben“ einmal mehr bestätigt. Das heißt, einer seiner früheren in die Bildersprache gekleideten Sprüche lautete sinngemäß, notfalls – wenn die konjunkturelle Entwicklung dies erfordere – werde die Fed Geld aus dem Helicopter werfen lassen. Nun ist es wieder so weit…



Andreas Hoose: Das letzte Gefecht…

Kopfschüttelnd werden sich die Menschen in ein paar Jahrzehnten fragen, was nur in uns gefahren war, dass wir zugelassen haben, was gerade um uns herum geschieht. An dem, was wir gerade erleben, vor allem aber an dem, was noch auf uns zukommen wird, werden sich noch ganze Generationen von Historikern abarbeiten…



Kein Umsatz – keine Schubkraft. Oder: Warum Gold und Silber die bessere Wahl sind

Paris, wir haben ein Problem! In Paris macht sich der nicht mehr ganz so frisch gewählte Präsident Hollande an die Umsetzung des alten sozialistischen Mottos „Armut für alle!“. Denn nur da, wo alle nichts mehr haben, und damit die heilige Gerechtigkeit auf Erden Einzug hält, nur da herrscht der Partei- und Staatsfunktionär unumschränkt unter den selbst geschaffenen Abhängigen…



Je schlimmer, desto besser: trügerische Hoffnungen

Dienstag, 16:00 Uhr MESZ: In den USA wird das landesweite Verbrauchervertrauen im August veröffentlicht. Mit 60,6 nach 65,9 gab es hier einen deutlich größer als erwartet ausgefallenen Rücksetzer auf ein Neun-Monats-Tief. Reaktion am Aktienmarkt: Nach wenigen Sekunden fallender Kurse sausen die US-Indizes ins Plus. War da irgendwer zu so früher Stunde schon am Likörschränkchen – oder was geht da vor?



Hüten Sie sich vor der Geldillusion!

„Die Preise von Gold, Silber und den anderen Edelmetallen werden umso kräftiger in die Höhe schießen, je länger die bald einjährige Seitwärtsbewegung anhält.“ Das ist ein Zitat aus der Vorwoche, jetzt ohne den widersprüchlichen Zusatz „schon in Kürze“. Ich bitte Sie, diesen technisch bedingten Lapsus zu entschuldigen, und möchte die Aussage, wie sie hier steht, nochmals bekräftigen…



In der Ruhe liegt die Kraft – vom Lob der Entschleunigung

Die gute Nachricht vorweg: Die Richter in Karlsruhe, sie nehmen sich Zeit. Sie tun damit genau das, was der Bürger eigentlich schon von seinen Abgeordneten und seiner Regierung hätte erwarten dürfen: Nämlich die sorgfältige Prüfung komplexer Sachverhalte im Interesse der Schutzbefohlenen. Stattdessen wurden im Bundestag unter dem Eindruck der kontinuierlichen Erpressung mit einer beschämenden 80%-Mehrheit die Hacken zusammengeschlagen. Die höchsten Richter des Landes scheinen dagegen offenbar aus einem anderen Holz geschnitzt zu sein.



Brüssel ist gut für Gold

Wachstumspakt, großzügige Hilfen für angeschlagene Staaten und Banken, einheitliche Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank und einiges mehr – der EU-Gipfel in Brüssel hat fast alles geboten, was die Schuldensünder in der Eurozone sich erhofft hatten. Also ein Durchbruch in der Staatsschulden- und Eurokrise? Fehlanzeige



Klartext zu Gold, Fonds und Aktien

Am Freitag explodierte der Goldpreis weit über 1600 Dollar, der Preis des Kilobarrens weit über 42.000 Euro. Die Erklärung dafür schien zunächst ganz einfach zu sein: „fresh save-haven buying, panic short covering“, stand auf der Internetseite kitco.com zu lesen. Ferner sei Quantitative Easing „back on the table“, und Anleger hätten sich im „bargain hunting“ geübt. Also Gold wieder einmal als sicherer Hafen, Eindeckungen der Baissespekulanten, die Erwartung einer neuen Geldschwemme und Gelegenheitskäufe…



Horrormeldungen im Stundentakt. Na und?

Die Tage vergehen schnell. Die Sonne steht hoch. Das Finanzsystem steht vielleicht sogar am Scheideweg, ohne dass es großes Aufsehen erregt. Gibt es wirklich vor einem Bruch? Heute wäre doch ein guter Tag dafür. Meinen Sie nicht auch?



Börsenwelten

Man stelle sich vor, es findet eine Veranstaltung mit 23 auf dem Finanzmarkt bekannten Experten an einem Abend statt. Diese erzählen dort über ihre Sicht der Dinge auf Finanzen und Märkte. Man muss gar nicht vor die Tür, denn Petra Fechter und Petra Lux haben die bekannte Gesichter wie Dirk Müller, Mark Faber, Ronald Stoeferle, Claus Vogt, Roland Leuschel, Susanne Schmidt und auch meine Wenigkeit zu ihrer Sicht in Bezug auf die „Krise“ gefragt – und dies in einem Buch zusammengefasst…



Weitere Gedanken über den größten Schwindel aller Zeiten

Indem sie die Leitzinsen auf bis zu Null heruntergedrückt hat, schenkt die FED ihren Insider-Freunden „Geld für nichts“, im Volumen von zig Milliarden Dollar. Die Außenseiter jedoch greifen nach ihren Brieftaschen. Sie merken, dass sie ausgeraubt wurden, haben aber keine Ahnung, wie oder von wem…



Abkassieren, identifizieren, denunzieren

In den vergangenen Wochen wurde ich von Lesern häufiger gefragt, warum ich neben Edelmetallen, Aktien, Anleihen, Immobilien und Tagesgeld nicht auch Fonds, Zertifikate und weitere Anlagen in meine Überlegungen einbeziehe…



Das Schweigen der Bullen

„Sell in may and go away“ gehört zu den dümmsten Börsensprüchen überhaupt, weil außer der Kraft des Reimes seit vielen Jahren nichts mehr dahinter steckt. Früher, als die Dominanz noch beim Aktienmarkt selbst und nicht bei dessen Derivaten lag und die ganz überwiegende Mehrheit des Markkapitals nicht einmal Short gehen konnte, da machte das schon einen gewissen Sinn. Aber heute?



Gold, Silber, Immobilien und die Steuern

Euro-Rettungsschirm, Brandmauer, 800 Milliarden Euro mal eben aus dem Hut gezaubert – in letzter Konsequenz bedeutet das, was am Freitag beschlossen wurde, nichts anderes als die Fortschreibung der Schuldenkrise. Nur dass die zur Debatte stehenden Beträge immer irrwitziger werden. Das wird in den nächsten Jahren die deutschen Steuerzahler hart treffen.



Jetzt spricht wieder viel für Gold und Silber

Bei Gold und Silber tut sich was. Ihre Preise haben eine wahre Hängepartie hinter sich. Oder bezogen auf die Gemütsverfassung der Anleger, die in beiden Edelmetallen und in den Aktien der Branche engagiert sind: Ihre Nerven wurden arg strapaziert. Das kann zwar noch ein Weilchen so weiter gehen, aber eher im positiven Sinn, denn der größte Teil der Hängepartie und der Strapazen ist vorbei…



Visionen. Oder: die Münchhausen-Hausse

Prognosen über die kommende Entwicklung egal welchen Assets an der Börse können nicht funktionieren. Warum das so ist und warum sie trotzdem so fatal beliebt und begehrt sind, hatte ich in der vorherigen Kolumne zu erklären versucht. Aber ich meine, man darf dennoch nicht versäumen, eine Bestandsaufnahme in ein „was wäre wenn“ zu übertragen. Oder, anders ausgedrückt, die aktuellen Rahmenbedingungen in eine Vision der kommenden Monate zu übertragen…



Permanenter Dschungelkampf oder: wie die Börse wirklich funktioniert

Neulich schrieb mir ein Anleger, dass ich mit der letzten Kolumne ja wohl voll daneben gelegen hätte. Schließlich hätte ich dort vorhergesagt, dass es jetzt zu einer größeren Korrektur, wahrscheinlich aber zu einer Trendwende nach unten kommen werde. Habe ich? Habe ich nicht! Ich schrieb, dass dieser Rücksetzer die Basis bieten könnte, um zu einer größeren Korrektur oder aber sogar zu einer Trendwende nach unten zu werden, wenn sich die Verunsicherung der Akteure fortsetzen würde und daraufhin entscheidende charttechnische Unterstützungen brechen, wobei ich beispielhaft für den DAX den Bereich 6.350/6.480 hervorhob.



Wie wär’s mal mit der Wahrheit?

Der Gehrt regt sich auf! Gut, es ist mein Problem, wenn ich an solchen Tagen regelmäßig blau anlaufe. Aber wenn ich lese, höre und sehe, dass auf einmal so viele Marktteilnehmer angeblich beunruhigt auf die Kursmonitore starren, weil nicht nur die Aktien, sondern auch Rohstoffe und vor allem das doch angeblich als „sicherer Hafen“ fungierende Gold an diesem Dienstag in die Knie gehen, kriege ich die Krise…



Feuer frei!

Still gestanden! Die Farbe des Sommers ist in diesem Jahr Grün – wahrscheinlich ein matschiges Grün wie an Börsentafeln oder beim Militär. Kein Wunder, tobt doch ein Finanzkrieg. Und mittendrin: Die EZB…