Beiträge zum Stichwort ‘ Finanzen ’

Edelmetalle schützen vor der Entwertung von Währungen

Der Goldpreis ist am Freitag kurzfristig zum Spielball einer geschickt eingefädelten Manipulation geworden. Ich betone: Kurzfristig, denn fundamental und damit auf Sicht der nächsten Jahre hat sich nichts daran geändert, dass Gold – und mit ihm die anderen Edelmetalle wie auch die meisten Rohstoffe – von der Überschuldung der westlichen Welt und schließlich von der Aufweichung der Währungen profitieren wird…



Ein neues Jahr voller Überraschungen

Zu Weihnachten bekam ich von meinem Sohn die beiden wirklich empfehlenswerten Bestseller von Rolf Dobelli geschenkt, „Die Kunst des klaren Denkens“ und „Die Kunst des klugen Handelns“. Aus dem ersten stammt dieses Zitat: „Seien Sie Prognosen gegenüber kritisch.“ Die Warnung mag zwar nicht besonders originell sein, aber Dobelli würzt sie mit einem Vergleich…



Zum Ausstieg wird nicht geklingelt

Wenn wir mal versuchen, völlig objektiv an die Märkte heranzugehen … ha! Erwischt! Niemand kann wirklich objektiv sein. Selbst, wenn man ein völlig leeres Depot hat, gerade von einer dreimonatigen Kur auf Alpha Centauri zurückkommt und keine Ahnung hat, was die „Fiscal Cliff“ sein soll, hat man doch schneller eine Meinung beisammen, als es gesund wäre. Womit wir beim Thema sind…



Wehe, wenn wir unter den Teppich schauen!

Je weiter die Kurse steigen, je lauter Stimmen von überwundenen Krisen-Höhepunkten tönen und je schlimmer die Lage tatsächlich wird, desto wichtiger wird eine einzige Frage für die Zukunft insbesondere der Aktienmärkte: Wie viele Akteure, insbesondere große Adressen mit ihrer massiven Dominanz an den Märkten, gehen dieser Scharade wirklich auf den Leim?



Endlich! Krise so beliebt wie Fußpilz…

Erstaunlich, wenn man sich die „Einschaltquoten“ der großen Finanzportale in den letzten sechs Monaten anschaut. Seit den ESM-Beschlüssen und einem kollektiven Widerstand in Form von Buchstaben und Kommentaren hat sich das Interesse der Leute hinsichtlich der Krise merklich abgekühlt…



GEAB: Von Katrina zu Sandy: Zwei Wirbelstürme und das Ende Amerikas, wie wir es kannten

Wie LEAP/E2020 es seit mehreren Monaten vorhersagt, ist der große Schock für die Weltwirtschaft und die globale politische Stabilität sehr wohl im Herbst 2012 in Form eines symbolträchtigen Ereignisses hereingebrochen, über das in den Geschichtsbüchern nachzulesen sein wird: Wirbelsturm Sandy…



Bullishe Propaganda

Ich habe am Mittwochabend CNBC geschaut und heute gerade drei Stunden einen deutschen Nachrichtensender genossen. Und schon beginnt mein durch das mediale Trommelfeuer aufgeweichtes Hirn bullish zu werden. Gut, schön, ich hatte in der „Alarm“-Kolumne vom Sonntag darauf hingewiesen, dass der DAX, der sich am vergangenen Freitag noch verbissen in der Nähe der 7.400 halten konnte, absturzgefährdet sei. Ein wenig stürzte er dann ja auch…



Wenn später alles schief geht. Und das wird es.

Was für historische Tage! Erst wird am Montag der ESM in die Spur geschickt, dann stellt der Euro in Griechenland seine Frieden stiftende Kraft zur Schau. Am Samstag zuvor schauten 13,5 Millionen Leute „Wetten dass…! Hallelujah! Man stelle sich vor, niemand hätte „Wetten dass…!“ geschaut, dafür aber 13,5 Millionen Leute gegen den ESM protestiert… Doch Lanz, Bohlen, Gottschalk & Co. erregen weit mehr öffentliches Interesse als die wirklich wichtigen Dinge. Das ist gut! Oder?



Wie die Welt funktioniert

Ich mag nicht wissen, wie die Welt funktioniert, aber ich bin unbescheiden genug, zu denken, dass ich weiß, wie sie nicht funktioniert. So ist zum Beispiel die Börse kein simpler Mechanismus wie ein Geldautomat, wo man nur die richtigen Nummern eintippen muss, um Geld zu bekommen…



Die Kunst der Aktienspekulation

3,93 Prozent Plus beim Deutschen Aktienindex Dax, das war am Freitag die eindeutige Antwort der Börse auf die Verunsicherung der Anleger einen Tag zuvor. Da nämlich hatte EZB-Chef Mario Draghi sehr viel Mühe, seine unverständlichen Ausführungen zu „Offenmarkt-Operationen“ oder – noch schlimmer – zum „Mandat der mittelfristigen Preisstabilität unter Beachtung der Unabhängigkeit bei der Gestaltung der Geldpolitik“ vor den Medien klar zu erläutern…



Der dressierte Zocker

Eigentlich wollte ich mich über besorgte Euro-Retter vor dem Bundesverfassungsgericht auslassen … aber ein Kurssprung im Dax zur Mittagszeit um 50 Punkte hat mich meine Planung ändern lassen. Über die BVG-Angelegenheit hat ohnehin fast jeder schon geschrieben. Da braucht’s mich nicht auch noch. Gut … 50 Punkte rauf … nicht die Welt. Aber der Auslöser – der ist des Pudels Kern…



Abkassieren, identifizieren, denunzieren

In den vergangenen Wochen wurde ich von Lesern häufiger gefragt, warum ich neben Edelmetallen, Aktien, Anleihen, Immobilien und Tagesgeld nicht auch Fonds, Zertifikate und weitere Anlagen in meine Überlegungen einbeziehe…



Visionen. Oder: die Münchhausen-Hausse

Prognosen über die kommende Entwicklung egal welchen Assets an der Börse können nicht funktionieren. Warum das so ist und warum sie trotzdem so fatal beliebt und begehrt sind, hatte ich in der vorherigen Kolumne zu erklären versucht. Aber ich meine, man darf dennoch nicht versäumen, eine Bestandsaufnahme in ein „was wäre wenn“ zu übertragen. Oder, anders ausgedrückt, die aktuellen Rahmenbedingungen in eine Vision der kommenden Monate zu übertragen…



Meisterwerke: Hurra, es ist eine Krise / Die Iden des März

Der Gott Abrahams mag im Vatikan herrschen, aber eine andere Gruppe von Göttern herrscht über die Finanzwelt. Sie sind wie die griechischen Götter… verspielt und böswillig, mit einem ausgeprägten Sinn für Humor. Sie blicken nicht wie ein gutmütiger Hirte vom Himmel herab, der seine Herde bewacht, sondern wie ein kichernder Gaffer, der auf die wettet, die im Schlamm kämpfen.



Noch 168 Stunden bis zur Wende?

Wir Anleger sind schon ein schwieriges Völkchen. Der ganz überwiegende Teil der Marktteilnehmer kann entweder nur stur mit der Masse mitlaufen oder fühlt sich permanent dazu gezwungen, dagegen zuhalten. Erstere fahren so lange hervorragend, bis es zu einer Trendwende kommt. Anstatt diese zu realisieren wird dann immer und immer wieder in fallende Kurse hinein zugekauft und der vorher erzielte Gewinn auf diese Weise vernichtet…



Wie eine unausweichliche Marktkorrektur verlängert werden kann

Die Woche kommt und geht. Soweit ich es sehen kann, hat sich nichts geklärt. Die Trends in Bewegung blieben in Bewegung…keine Ende in Sicht. Die Amerikaner sind immer noch davon überzeugt, dass sie niemals Pleite gehen werden. Die Europäer diskutieren immer noch darüber, wie sie verhindern können, dass sie Pleite gehen. Und die Japaner sagen sich gegenseitig, dass es nicht so schlimm wäre, wenn sie Pleite gehen würden…



Wenn die Anleihenblase platzt

Eigentlich wollte ich heute das Thema Griechenland ausklammern, weil Sie über die Medien praktisch minütlich mit ihm konfrontiert werden. Bis mir wieder einmal einfiel, dass dieses Land ja Teil einer gigantischen Blase ist, der Staatsschuldenblase, und die wird speziell in Deutschland viel schneller platzen, als den meisten Anlegern bewusst ist…



Kaufhysterie auf dünnem Eis

Immerhin haben viele noch in Erinnerung, wie sich manch eine miese Type während der Hyperinflation der Weimarer Republik durch Beziehungen Kredite sicherte, damit Grundstücke und Immobilien, teilweise ganze Unternehmen aufkaufte, diese Kredite dann später zum Gegenwert eines Leibes Brot zurückzahlte und sich und seinen Nachkommen so einen Platz unter den Superreichen der nächsten Jahrzehnte sicherte…



Frage der Woche: Das Leserportfolio (1/4) – Rohstoffe

Nehmen wir einmal an, das (finanzielle) Schicksal meint es gut mit Ihnen und Sie erhalten ein Geschenk von 1 Million Euro. Die einzige Bedingung, die Ihnen auferlegt wird, ist die gleichmäßige Aufteilung des Betrages auf vier Assetklassen. Am Ende des Jahres dürften sie den dann vorhandenen Betrag behalten. Wie teilen Sie das Geld auf?



Weg mit dem Geld, bevor es zu spät ist

Was ist das Wichtigste an einer Währung? Der Schein. Und dieser trügt. Dennoch jagt man den Verrechnungseinheiten hinterher wie Straßenbahnen oder der großen Liebe. Bewohner vom Mars hätten ihren Spaß daran, uns zu beobachten. Geld ist heute meist schwer verdient. Und schnell ist es wieder weg, besonders an den Finanzmärkten – manchmal mit einem Schlag…



The Big „Nix“

Ich will ja nicht lästern … halt, ich würde lügen. Nein, ich will lästern. Über Politiker, Notenbanker, die Finanzindustrie. Über all diejenigen, deren Prognosen stetiges, kräftiges Wachstum in Deutschland versprachen, eine stabile Lage in den USA und, falls es aus Versehen anders käme, ein China, das wie immer alles rausreißt…



Metallwoche Extra: Wer zu spät kommt…

Donnergrollen an den den Märkten… Ein Kartenhaus aus Schulden zeigt brisante Schieflagen… Die nächsten Dominosteine beginnen zu fallen. Bloß keine Angst, ist die offiziell ausgegebene Devise… Donnergrollen an den den Märkten… Ein Kartenhaus aus Schulden zeigt brisante Schieflagen… Die nächsten Dominosteine beginnen zu fallen. Bloß keine Angst, ist die offiziell ausgegebene Devise…



Mogelpackungen

Es scheint, als wäre das halbe Leben voller Mogelei. Ob es sich bei der anderen Hälfte um Wahrheit handelt, ist noch nicht geklärt. Überall das Gleiche: In Kaufhäusern, Politik, Wirtschaft, im Finanzmarkt oder in der Liebe: Meist geht es um ein Vortäuschen nicht vorhandener Eigenschaften. Der Preis, den man bezahlt, ist meistens zu hoch.



Fragen, die sich aufdrängen, und die passenden Antworten

Aktuell stehen einige Fragen im Raum, deren Beantwortung in den gängigen Medien von Professionalität oder wenigstens von ernsthaftem Bemühen um die Wahrheitsfindung über Stimmungsmache und Hilflosigkeit bis zur Ignoranz reicht. Es geht bei den Frage im Wesentlichen um die Themen Staatsschulden (Griechenland & Co., aber auch USA), Euro, Konjunktur, Inflation, Öl, China und Gold incl. Silber…



Double Dip … oder: Hellas ante portas!

Die Aussage „uns kann so etwas nicht passieren“ ist das dümmste, was ein menschlicher Kopf an Überzeugungen produzieren kann. Und je mehr Menschen so denken, desto größer ist das Risiko, dass es eben doch passiert, alleine, weil zu viele sich in Ignoranz und Borniertheit suhlen und dadurch niemand reagiert, wenn es an der Zeit wäre, höchst alarmiert zu sein…