Beiträge zum Stichwort ‘ FED ’

Nochmals zum Thema Bernanke-Nachfolge

Ich möchte noch einmal zur Bernanke-Nachfolge kommen. Larry Summers zieht ja nun seine Kandidatur als Fed-Chef zurück. Ich lasse den Fakt beiseite, dass es Summers geschafft hat, fast die ganze Harvard-Fakultät gegen sich aufzubringen…



Fed sagt „Nein“ zu „Tapering“

Am Abend des 18. September 2013 hat die US-Zentralbank (Fed) verkündet, dass sie ihren Leitzins unverändert lässt bei 0,25 Prozent (das war erwartet worden). Zudem werde sie an ihren Anleihekäufen in Höhe von 85 Mrd. USD pro Monat festhalten (das war überraschend)



Höhepunkt eines angekündigten Spaßes

(von Frank Meyer) Heute ist also der wichtigste Tag des Jahres, sagen die Experten. Die US-Notenbank wird am Abend darüber entscheiden, ob sie ihr Aufkaufprogramm für Anleihen zur Manipulation der Zinssätze in vollem Umfang weiter führt oder diese reduziert. Und es wird noch einmal ein großer Auftritt von Ben Bernanke. Ich stelle schon mal das Bier kalt!



Janet! Janet! Janet! – Danke! Danke! Danke!

Halleluja! Und der DAX in der Höh`! Danke Janet! Die Leute lieben sie schon heute, obwohl sie noch gar kein offizielles Wort gesagt hat. Früher sprach sie etwas, von negativen Zinsen, also Geld zu bekommen, wenn man sich welches leiht. Ja, wir wollen Janet! Janet for President!



Notenbank + Verfalltermin = Dynamit

Es ist schon seltsam … da kommt nun eine voraussichtlich extreme Handelswoche auf uns zu – und alles tut so, als wäre die Rallye der vergangenen Woche völlig normal. Man ist guter Dinge, betont, dass man es schon immer gewusst habe und kramt seitens mancher Analysten die zuvor unauffällig in die Tonne getretenen bullishen DAX-Prognosen wieder heraus…



Rückkehr ins Zombieland

Ja, zurück in die Schule. Zurück zur Arbeit. Und zurück ins Zombieland. Was kommt als nächstes? Wir warten ab und werden es sehen. Aber ich schaue mir das lieber aus sicherer Entfernung an.



Eine „exzellente“ Wahl für den nächsten Fed-Vorsitzenden

Die Märkte verhalten sich wie typisch im Sommer derzeit. Ein bisschen hoch, ein bisschen runter…in keiner Eile, irgendwohin zu gehen. Aber ich nutze diese faulen Tage des Sommers, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Warum falsch bescheiden sein? Dies ist nicht etwas, welches Unbescheidenheit rechtfertigt…



Und keiner kommt davon …

Es ist eigentlich typisch für Notenbanken … wenn es nicht gerade lichterloh brennt und sie mal wieder wie 2008 eine markante Veränderung der Lage verpennt haben, versuchen sie, ihre Geldpolitik so „smooth“ wie möglich zu wandeln, um die Marktteilnehmer ja nicht nervös zu machen…



„Buchstäblich“ drucken Bernanke und Konsorten kein Geld

Am Mittwoch, den 17. Juli 2013 war es wieder einmal soweit. Der Präsident der US-Zentralbank Ben Bernanke legte dem US-Kongress seinen Rechenschaftsbericht vor und stellte sich anschließend den Fragen der Abgeordneten. Die überwiegende Mehrheit dieser Abgeordneten versteht von Geldpolitik ungefähr so viel wie Angela Merkel, Jürgen Trittin, Guido Westerwelle, Gregor Gysi oder Erich Honecker selig…



Der griechische Dauerpatient im Währungskorsett des Euro

Wie sieht es wirklich in Griechenland aus? Hellas bekommt Gelder zur Auszahlung der Gläubiger jetzt in Tranchen zugeteilt. Zugleich ist die Rede vom nächsten Schuldenschnitt – aber bitte erst erst nach der Bundestagswahl. In der neuen Monatsausgabe von Hannes Zipfel (VSP AG) geht es um die neue Rhetorik aus der EZB, um Konjunktur und Märkte von unabhängiger Sicht. Darüber hinaus steht das Öl im Fokus…



Wendejacke „Ben“, zeitlos modern

Donnerwetter! Da habe ich mich aber mal in jemandem getäuscht. Als ich am vergangenen Wochenende die Kolumne „Ben Bernanke’s Waterloo“ schrieb, stand da unter anderem…



Onkel Sam legt die Daumenschrauben an

Still und leise werden in den USA die Daumenschrauben an den Händen europäischer Großbanken angezogen. So manche Bank, die sich aus unerfindlichen Gründen noch immer für ausreichend kapitalisiert hält, wird sich bald auf Kapitalsuche begeben müssen …



Ben Bernankes Waterloo

„Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen“, soll Wellington in der entscheidenden Phase der Schlacht bei Waterloo vor knapp 200 Jahren gesagt haben. Ben Bernanke, seit 2006 Feldherr der US-Notenbank, dürfte heute etwas ähnliches denken. „Ich wollte, die EZB würde sich in Luft auflösen oder die Zinsen fielen“, wäre passend…



Der Teufel ist los

Letzte Woche sah es so aus, als ob der Teufel los sei. Da gab es die Art von Tag, an welchem jeder Mann nach sich selbst schaut. Er prüfte seinen Kontostand. Er zählte seine Goldmünzen und schaute sich seine Hausbar an. Er fragte sich, was als nächstes passieren würde…



Der böse Ben!

Trotz alles Optimismus der letzten Wochen zog plötzlich irgendjemand den Stöpsel aus der fröhlichen Badewanne an den Börsen. Das Einzige, was ging, war der US-Dollar. Schnell war man sich einig: Ben Beranke war schuld. Wirklich? Und was ist mit dem plötzlichen Frost im chinesischen Banksystem?



Das Scheitern der Fed

Wenn der Dow 100 Punkte steigt oder fällt, und der Goldpreis 10 Dollar steigt oder fällt, was beweist das? Gar nichts. Die Zentralbanken sind engagiert in einem atemberaubenden Programm des Aktivismus. Ich weiß nicht, wohin das führen wird. Aber wenn ich mir die historischen Vergleiche anschaue, dann funktionieren Aktivismus und Zentralbanken so gut zusammen wie Auto fahren und Alkohol trinken…



Liquiditäts-Hausse und Blasenbildung

Seit etwa Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wachsen in den Vereinigten Staaten von Amerika die Bankkredite deutlich stärker als die Wirtschaftsleistung. Daran hat auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise nichts geändert. Der krisenbedingte Rückgang der Bankkredite im Verhältnis zur Produktion war nur von sehr kurzer Dauer…



Schau genau hin beim Bau

Kaum retten kann man sich derzeit vor Jubelnachrichten vom US-Häusermarkt. Nach Jahren der Krise sind die Berichterstatter offenbar so gebeutelt, dass für den Blick auf die Daten keine Zeit mehr bleibt. Schade, denn interessanter ist es wie so oft hinter der Fassade…



Edelmetalle schützen vor der Entwertung von Währungen

Der Goldpreis ist am Freitag kurzfristig zum Spielball einer geschickt eingefädelten Manipulation geworden. Ich betone: Kurzfristig, denn fundamental und damit auf Sicht der nächsten Jahre hat sich nichts daran geändert, dass Gold – und mit ihm die anderen Edelmetalle wie auch die meisten Rohstoffe – von der Überschuldung der westlichen Welt und schließlich von der Aufweichung der Währungen profitieren wird…



Nach der Fed: Sind das noch Märkte?

Gut, bei Gold und Silber sind diejenigen „Player“ (US/UK Finanzaristokratie und Anhängsel), die die Future- und Optionsmärkte oligopolistisch bis monopolistisch (Marktanteile) kontrollieren (Wie konnte das zugelassen werden?), bemüht, zu den Optionsfälligkeiten wenig Eigentümer con Call- oder Longpositionen (Future) glücklich zu machen. Das kennen wir schon seit Jahren.



Schuld und Schulden

Schulden sind eine Art Plural von Schuld. Kriegsschuld, Kollektivschuld. Schuld und Sühne. Etwas schultern, an einer Last schwer tragen. Im deutschsprachigen Raum ist der Schuldenbegriff emotional negativ belegt. Im Englischen wird unterschieden zwischen Schuld als Schuldhaftigkeit „War Guilt“ (Kriegsschuld) und „Debt“ (finanz-technischer Schuldenbegriff). Ähnliches gilt für die romanischen Sprachen spanisch, italienisch, portugiesisch und französisch. Spanisch bedeutet „culpa“ Schuld und „deuda“ Schulden.



Viel Stoff für unruhige Zeiten, viel Geld für sichere Anlagen

Am vergangenen Donnerstag hat Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank Fed, seinen Spitznamen „Helicopter Ben“ einmal mehr bestätigt. Das heißt, einer seiner früheren in die Bildersprache gekleideten Sprüche lautete sinngemäß, notfalls – wenn die konjunkturelle Entwicklung dies erfordere – werde die Fed Geld aus dem Helicopter werfen lassen. Nun ist es wieder so weit…



Andreas Hoose: Das letzte Gefecht…

Kopfschüttelnd werden sich die Menschen in ein paar Jahrzehnten fragen, was nur in uns gefahren war, dass wir zugelassen haben, was gerade um uns herum geschieht. An dem, was wir gerade erleben, vor allem aber an dem, was noch auf uns zukommen wird, werden sich noch ganze Generationen von Historikern abarbeiten…



Luftalarm über Jackson Hole – Wie „Helikopter-Ben“ auf die Märkte wirkt. Oder: Wenn man sich Wohlstand drucken könnte, wären wir alle reich

Er wird es wieder tun. Eigentlich konnte es kaum einen Zweifel geben, dass es dies- wie jenseits des Atlantiks weitere Runden eines sogenannten Quantitative Easings geben würde. Am Freitag ging Fed-Chef Ben Bernanke voran, indem er, nur untypisch dürftig verklausuliert eine weitere Runde von Staatsanleihenkäufen durch die Fed ankündigte…



Nicht fragen! Glauben!

Neulich hat mich etwas überholt, was wie Aufschwung aussah. Es war schnell unterwegs und überholte sich dabei selbst. Fast eine Million Rentner gehen arbeiten. Arbeitskraftmangel? Zuversicht!