Beiträge zum Stichwort ‘ Daimler ’

Manchmal geht es um die Wurst

(von Frank Meyer) Briefkastenfirmen gehörten gerade nicht zu Gewinnern, aber Daimler-Aktionäre! Habe ich gehört. Gerade in diesen Tagen bluten einem die Ohren vom Slogan, man müsse jetzt sofort und unbedingt Aktien kaufen, wegen der Dividenden, die im Frühjahr gezahlt werden…



Zwischen Maas und Maßlosigkeit

Die Kleinen fängt man, die Großen lässt man laufen. Oder um es, ausgehend von den Steueraffären in Luxemburg und in der Schweiz, pragmatisch mit einer Warnung zu verbinden: Trauen Sie keiner Bank oder Sparkasse, die vorgibt, Ihr Geld vor dem deutschen Fiskus zu retten!



Das Auto – Nur noch ein barbarisches Relikt?

Der Automarkt in Europa liegt brach. In der Eurozone fielen die Absatzzahlen auf ein neues Tief. Neben dem steigenden Margendruck fällt das sehr unterschiedliche Kaufverhalten der einzelnen Altersgruppen auf. Nicht nur bei jüngeren Menschen in Großstädten sinkt die Nachfrage deutlich. Wer sich öfter in Großstädten aufhält weiß, dass das nicht nur an den Kosten liegt.



Europäischer Kolbenfresser

Der Trend in Europa geht zum Gebrauchtwagen. Die Folgen des kontinuierlich schrumpfenden Marktes für Neufahrzeuge spüren mittlerweile auch die deutschen Hersteller, die in den kommenden Quartalen mit ihren Zahlen für wenig Freude sorgen werden. Der Einbruch der margenstärksten Segmente und die enormen Überkapazitäten dürften schon bald auch die Hobby-Wirtschaftplaner aus der Politik auf den Plan rufen…



Mehr als nur ein Boxenstopp

Der strukturelle Wandel der europäischen Automobilwelt bricht sich weiter Bahn. Während die Absätze mittlerweile auch in den so genannten Kernländern einbrechen, läuft im Hintergrund die Verlagerung der Produktion in andere Länder. Auch in Deutschland sollte man sich auf harte Einschnitte in der Branche einstellen…



Autos? Ducken und bedecken!

Die unlängst veröffentlichten Autoabsätze in Europa waren gewohnt grauenhaft. Im Dezember hat es trotz aller Zahlenkosmetik auch die deutschen Hersteller erwischt, die sich prompt an den fragwürdigen Erfolgen des subprime-finanzierten US-Geschäfts laben. Aus den üblen Daten in der EU lässt sich hingegen kein Honig saugen, so dass der Druck auf die heimischen Werke massiv zunehmen wird…



Bergab gehts zu Fuß

Die europäischen Autohersteller werden derzeit von den Erfolgen der Eurozonen-Romantik geradezu erschlagen. Peugeot wäre ohne die frisch verteilten Steuergelder wohl bankrott, und andere Lahme und Blinde der Autobranche schließen sich zu wenig erfolgversprechenden Allianzen zusammen. Gegen eine sinkende Nachfrage ist jedoch langfristig kein Kraut gewachsen.



Autos, Dänen und Geschichte

Im Jahr 1992 haben die Dänen in einem Referendum den Vertrag von Maastricht abgelehnt. Während die Nordeuropäer dies vermutlich nicht bereuen und nach vorne schauen bewegt sich die EU im Rückwärtsgang durch die Geschichte. Bei den Autozulassungen sind die Europäer im August wieder bei den Zahlen von 1992 angekommen.



Crashtest für die Produktion

Der Kern der Eurozone fault weiter vor sich hin, während in der Peripherie der Sinn von Steuerzahlungen von vielen offen angezweifelt wird. Die Nachfrageeinbrüche zeigen sich weiterhin vor allem bei hochpreisigen Konsumgütern. Für die europäischen Automobilhersteller braut sich der perfekte Sturm zusammen und in Frankreich hat die Regierung nichts Besseres zu tun, als zusätzliche Segel in den Wind zu hängen …



Frage der Woche: Was ist los beim Daimler?

Eine der spannenderen Meldungen der vergangenen Wochen ging im Börsensalat beinahe unter. Eine Meldung der Deutschen Bank verkündete, das Unternehmen habe neben der bekannten Aktienbeteiligung über Optionskontrakte auch Zugriff auf weitere 14% an Daimler. Weitere bedeutende Anteile liegen beim Emirat Abu Dhabi und Morgan Stanley. Braut sich da etwas zusammen?