Beiträge zum Stichwort ‘ Bewertung ’

Wall of Worry war gestern

Von Bankhaus Rott

Vielen Anlegern steckt die Erfahrung der Aktienblase zur Jahrtausendwende noch in den Knochen. Die damals verbreitete Euphorie wird als Indikator gesehen, der zwingend einem Bärenmarkt vorausgehen muss. Wie der Einbruch 2008 und 2009 zeigt, kann man sein Geld auch ganz ohne vorherige Euphorie halbieren…



Im Mittel geht’s uns mittelprächtig

von Bankhaus Rott

Mittelwerte können sehr nützlich sein. Wie andere Werkzeuge auch sollte man sie aber nicht zweckentfremden. Gerade die Verkäufer von Finanzprodukten nutzen den Mittelwert oft auf schlichte Art und Weise um ihre Produkte zu bewerben. Ob dies absichtlich oder aus Unwissenheit geschieht, mag fallabhängig sein. Auf das Resultat hat es keinen Einfluss…



Der Duce grüßt den Bärenmarkt

von Bankhaus Rott

Die Aktienkurse versuchen sich weiter von den Realitäten zu entkoppeln. Ausreden gibt es wie immer genug. So müssen auch Aktien, die keine Dividenden zahlen und nicht einmal Gewinne erzielen als Alternative zu Anleihen herhalten. Die Unternehmensgewinne interessiert das alles nicht, sie sinken im stabilen Abwärtstrend.



Vorsicht. Die Erwartungsschraube nicht zu fest anziehen.

(von Bankhaus Rott) An der Börse werden einem alten Sprüchlein zufolge nur Erwartungen gehandelt. Die Idee hinter dieser Aussage ist nett, der Gehalt gering, sie ist aber hervorragend zur Rechtfertigung jeglicher Kursniveaus geeignet. Der Markt ist eben nie zu teuer, wenn nur alles imer besser wird…



Manni Margentod

(von Bankhaus Rott) Die Bewertung vieler Aktienmärkte auf dem Globus ist enorm angestiegen. Bezieht man die aktuelle Situation und die abwärts tendierenden Wachstumsraten in die Betrachtung ein so ist auch die Bezeichnung grotesk vielerorts nicht zu hoch gegriffen…



Manche Preise sind gleicher als die anderen

von Bankhaus Rott

Der Finanzmarkt und seine diversen Begleiterscheinungen im TV und in so genannten Wirtschafszeitungen haben einen hohen Unterhaltungswert. Wortreich und von bunten Bildern und Videos begleitet wird ein Inhaltsreichtum suggeriert, den es leider nicht gibt….



Die Börsenparty auf den Kopf gestellt

(von Frank Meyer) Die Börsenparty geht weiter, wenn auch mit einem negativen Vorzeichen. Party ist eben Party! Selbst die nur gefühlt gezahlten Dividenden wirken wie Schnaps in der Bowle. Zusätzliche Drogen und Stimulans liefern EZB und Experten. Doch was ist das?



Also sprach die Bewertung

(von Bankhaus Rott) Der gemeine Anleger ist ein geduldige Seele. Europäische Aktien sind inklusive Dividenden und vor Steuern und Gebühren auf dem Stand von 1998 (CHECK). Kein Problem! Der amerikanische Aktienmarkt ist in der Breite extrem hoch bewertet? Das sitzen wir aus!



Gewinnrückgang beim S&P 500 nimmt Fahrt auf

Die Schätzungen für die Gewinne im ersten Quartal bezogen auf den amerikanischen S&P 500 befinden sich im Sinkflug. Die Preise stört das bisher nicht. Offenbar sind Aktien auf dem besten Wege, wie ein Luxusgut gehandelt zu werden …



Das Wochenende ist keine Lösung

(von Bankhaus Rott) Nach schlechten Börsenwochen mag mancher Anleger am liebsten nicht mehr auf die Depotauszüge schaun. Ist der Freitagabend erreicht, freuen sich viele über zwei handelsfreie Tage. Aber der nächste Montag kommt bestimmt…



Hektik, Panik, Fußpilz

(von Bankhaus Rott) Der Mensch tut sich schwer damit, nichts zu tun. Auf eine mehr oder weniger kurze Phase der Beschäftigungslosigkeit folgt oft ein Aktivitätsschub. Man muss was tun! In vielen Lebenssituationen mag dies hilfreich sein, am Finanzmarkt hingegen gibt es kein Anrecht auf einen Stundenlohn…



Signale fürs Anlegervolk

(von Bankhaus Rott) Selbst in der geistigen Mangelwirtschaft sind die Ausreden der Finanzauguren im Überschuss vorhanden. Denn sicher ist nur eines: Auf die größte anzunehmende Sicherheit folgt stets die größte anzunehmende Überraschung. Zum Glück wissen hinterher meistens alle wieder bescheid…



Wirtschaftsnachrichten aus der Stalinorgel

(von Bankhaus Rott) Viele Menschen klagen über zu wenig Geld, zu wenig Rendite und zu wenige Anlagemöglichkeiten. Viele Anleger leiden zudem unter einem Gedulds-Defizit. Steht die mangelnde Geduld einer attraktiveren finanziellen Situation möglicherweise im Weg?



Vier Prozent! Geschnitten oder am Stück?

(von Bankhaus Rott) Zu sagen, die Aktien könnten nicht fallen, weil Anleger keine Alternative hätten, ist in etwa so, als würde man behaupten, die Arbeitslosigkeit könne nicht steigen, weil die meisten Menschen keine Alternative zum Erwerbseinkommen haben. Den Aktienmarkt interessieren die Wünsche und Hoffnungen der Anleger nicht. Wie sollte das auch funktionieren?



Gleicher Kurs für alle!

(von Bankhaus Rott) Von Werten entkoppelt gibt sich der mediale Betrachter der Aktienwelt mit Wonne dem Preis hin. Steigt der Preis, ist alles gut. Fällt der Preis, muss rasch ein Schuldiger gefunden werden. Was man für den Preis bekommt ist nicht mehr von Interesse…



Schön & hässlich

(von Frank Meyer) Man kann den Sparern nur viel Glück wünschen bei allem, was sie tun. Und bei allem, was sie lassen. Wir leben angeblich in einer neuen Finanzwelt. Diesmal ist alles anders. Wirklich?



Wie viel Luft hat der US-Aktienmarkt noch?

Wenn die Bewertung der Aktienmärkte deutlich schneller steigt als das BIP eines Landes, muss es dann nicht zu Korrekturen an den Märkten kommen?



Aktien und Truthähne



Wie zu besten Zeiten…

23 Quartale in Folge stiegen die amerikanischen Börsen. Seien Sie versichert, sagen einige Experten, diesmal sei alles anders. Dieser Spruch ist übrigens der teuerste Spruch der Welt. Muss man sich Sorgen machen? Kaum, denn alles ist im Griff. Oder sollte man sich wegen der Einhelligkeit über die künftige Entwicklung doch etwa Sorgen machen?



Der Staat ist in, die Banken sind out

Die deutsche Jugend zieht es mit Macht in den Staatsdienst. Das ist die für jeden Marktwirtschaftler sehr verstörende Botschaft einer von Ernst & Young in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung von Studenten…



Alles bestens! Was Ihr nur wollt?

Selten waren die Aktienmärkte in ihrer Geschichte höher bewertet als heute (S&P500-Shiller-KGV: 25, Median 15,9), während die von den Notenbanken insbesondere seit 2008 aufgepumpte Null-Zins-Anleiheblase ohnehin längst die größte ihrer Geschichte ist…



Halbierung voraus? Von Aktien und Fallobst.

(von Bankhaus Rott) Die Aktienanlage hat sich seit dem vorläufigen Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr denn je zu einer Art Glaubensfrage entwickelt. Die Gläubigen erstarren in Ehrfurcht vor dem heiligen Gral der Notenbanken und erfreuen sich einer Welt, in der nichts schief gehen kann. Wer zwischen den allzu hoffnungsfrohen Gedanken noch etwas Zeit findet, sollte besser einen Blick auf die mögliche Fallhöhe mancher Aktienmärkte werfen.



Unter-investiert oder unter-informiert?

(von Bankhaus Rott) Den Deutschen ist die Welt der Mythen und Sagen nicht fremd. Vor allem die Investmentgemeinde in TV, Radio und Gazetten wird nicht müde, althergebrachte Geschichten unters Volk zu bringen. Eine der lustigsten ist die Mär vom unterinvestierten Investor…



Euphorie an der Börse und Panik bei der FED

Nichts befeuert die Phantasie der Börsianer stärker als steigende Kurse. Je länger die Aktienpreise steigen, desto zuversichtlicher werden die Anleger, dass der Aufwärtstrend anhalten wird. Je teurer, desto besser, scheint die Devise zu lauten…



Tanzen, solange die Musik spielt

Wer es mit einem 30-Tonner über eine Brücke schafft, die nur für 7,5 Tonnen ausgelegt ist, der hat Glück gehabt. Er ist weder ein Genie, noch hat er das Richtige getan – es sei denn, dass ihn diesseits der Brücke ein schlimmeres Schicksal erwartet hätte als bei ihrem Zusammenbruch…