Beiträge zum Stichwort ‘ Bankhaus Rott ’

Im Zirkus „Einen an der Krone“

(von Bankhaus Rott) Können Sie es auch nicht mehr ertragen? Eine ganze Branche hockt alle paar Wochen vor den Bildschirmen und lauscht den Schamanen der Zentralbanken. Vorher und nachher darf man sich Voraussagen und Interpretationen des Blödsinns anhören, die wohl allein der Rechtfertigung einiger hoher Gehälter dienen.



Qualität war gestern

(von Bankhaus Rott) Die Kursverluste bei Energie- und Rohstofftiteln haben am unteren Ende des Anleihemarktes tiefe Spuren hinterlassen. Während viele Firmen vor allem mit dem Hinauszögern der Insolvenz beschäftigt sind, kommen die Einschläge spürbar näher…



Schaufeln bis der Bagger qualmt

(von Bankhaus Rott) Die deutlichen Preisrückgänge bei einigen Rohstoffen in den letzten Wochen markieren eine weitere Treppenstufe im Bärenmarkt. Ein großer Teil des Abgabedrucks wird von den im Panikmodus fördernden Firmen selbst stammen. Im Überlebenskampf ist alles erlaubt…



Ersoffen in Illiquidität

(von Bankhaus Rott) Auf der nicht mehr ganz so fröhlichen Renditejagd lauert weiterhin so manches Bäreneisen auf die Anleger. Während einige vorsichtige Jäger und Sammler einen weiten Bogen um die gut sichtbaren Fallen machen, stürzen andere beherzt auf sie zu. Bis es schnapp macht…



Wirtschaftsnachrichten aus der Stalinorgel

(von Bankhaus Rott) Viele Menschen klagen über zu wenig Geld, zu wenig Rendite und zu wenige Anlagemöglichkeiten. Viele Anleger leiden zudem unter einem Gedulds-Defizit. Steht die mangelnde Geduld einer attraktiveren finanziellen Situation möglicherweise im Weg?



Deutschland, einig Schwellen-Land

(von Bankhaus Rott) Der Börsengang der Bahn. Waren noch Zeiten voller Träume und Fantasie! Der Flughafen in Berlin war im Bau, in Stuttgart ging die Bahn in den Untergrund und an der Börse warteten alle auf den Short des Jahrhunderts. Dabei ist die Bahn nur ein Symbol für unser Land. Wir sind auf dem besten Wege, die Grenze zum Schwellen-Land zu überschreiten. Leider in die falsche Richtung…



Der Aktienindex: Ein fremdes System

(von Bankhaus Rott) Wenn es bei der Geldanlage um Aktien geht, wird meistens von Indizes wie dem DAX oder S&P 500 gesprochen. Mittlerweile geben sich viele damit zufrieden, diese Indizes ohnehin nicht schlagen zu können. Warum man sich da so sicher ist und warum jeder Index nicht mehr als ein Handelssystem von vielen ist, bleibt unklar…



Jeder verleiht so viel er kann

Die verkrampfte Suche nach Sündenböcken für Kursverluste beginnen in der Regel beim Leerverkäufer. Wer Aktien verkauft, die er sich nur geliehen hat, der kann nur ein Mensch mit finsteren Absichten sein. Warum derartige Kritik nur selten auf Leer-Käufer am Aktienmarkt oder die Leer-Verleiher des Bankwesens übertragen wird bleibt rätselhaft…



Vier Prozent! Geschnitten oder am Stück?

(von Bankhaus Rott) Zu sagen, die Aktien könnten nicht fallen, weil Anleger keine Alternative hätten, ist in etwa so, als würde man behaupten, die Arbeitslosigkeit könne nicht steigen, weil die meisten Menschen keine Alternative zum Erwerbseinkommen haben. Den Aktienmarkt interessieren die Wünsche und Hoffnungen der Anleger nicht. Wie sollte das auch funktionieren?



Bauer sucht Frau, Depp sucht Zins

Eine angemessene Bereicherung des mannigfaltigen Unfugs, den der Rundfunk verbreitet, ist die Sendung „Depp sucht Zins“ der großen Zentralbanken. Die derzeit gern zitierte Willkommenskultur hat dem Schwachsinn an den Märkten bereits freimütig Tür und Tor geöffnet. Die finale Frage: Gibt es schon vor Weihnachten einen Achtelpunkt?



Emerging Markets: Was lange gärt…

(von Bankhaus Rott) Das interessante an vielen großen Problemen an den Finanzmärkten und in der Ökonmie ist die Mischung aus genereller Vorhersehbarkeit und schwierigem Timing. Bei den Emerging Markets haben offenbar viele mit beidem falsch gelegen. An mangelnden Warnzeichen kann es nicht gelegen haben…



B wie Bewertung

(von Bankhaus Rott) Die fast vergessenen Schwankungen sind an die Aktienmärkte zurückgekehrt. Neben fast schon naturkundlich klingenden Aspekten wie Liquiditätslöchern und herauslaufenden Spreads rückt verdientermaßen auch die gute alte Bewertung ins Blickfeld zurück…



Gewinne: Flexibel bis zum Abwinken

(von Bankhaus Rott) Die abgelaufene Berichtssaison in den USA war die schwächste der vergangenen Jahre. Besorgniserregend sind nicht allein die sinkenden Gewinne. Ungemach deutet sich auch auf Grund der sinkenden Umsätze an…



Bitcoin, Blockchain und Emerging Markets

(von Bankhaus Rott) Die Volatilität an den Währungsmärkten hat in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Obwohl die Kursverluste mancher Emerging Markets Währung beachtlich sind, ist bisher von Kapitulation noch nichts zu sehen. Wenn es so weiter geht ist sogar der Bitcoin bald stabiler als manch ehemaliger Devisenstar…



Mit Kippe und Raketenwerfer

Die neueste Kampagne gegen unversteuerte Zigaretten haben Sie doch sicher gesehen? Noch nicht? Auf mehreren vermutlich steuerfinanzierten Plakaten durften wir unlängst verschiedene Botschaften sehen, die eine besondere Mischung aus Schwachsinn und und Aggression ausstrahlten…



Der Mann, der das Geld verschwinden ließ

(von Bankhaus Rott) Das Loch Bless aus Frankfurt am Main liefert ein Musterbeispiel für die Effekte der Verwässerung. Die Commerzbank ist nicht zum ersten Mal in schwerem Fahrwasser. Die in den letzten Jahren durchgeführten Kapitalerhöhungen sind derart umfangreich, dass manche Charts an Währungskurse aus der Zeit der gallopierenden Inflation erinnern…



Der Fall der US Junk-Anleihen geht weiter

Die Schwierigkeiten im Energie – und Rohstoffsektor sorgen für hohen Druck auf US High Yield-Bonds. Die Sektor-ETFs markieren derzeit neue Mehrjahrestiefs.



Umsatz-Beinbruch

(von Bankhaus Rott) Abgesehen von der Grippe geht es dem Kranken gut. Ohne Zinslast sieht der griechische Finanzhaushalt gar nicht so schlimm aus. Ohne den Energiesektor ist die aktuelle Berichtssaison in den Staaten nicht ganz so schlecht. Und ohne Eier und Fett ist Mayonnaise gar nicht so ungesund…



Lasst die Defaults beginnen!

(von Bankhaus Rott) Weitgehend unbemerkt von den DAX- und DOW-Junkies der Nachrichtenkanäle, rostet der Rohstofftanker munter vor sich hin. Neben drastisch gesunkenen Aktienkursen faulen auch die Anleihen der Firmen munter vor sich hin…



Ersoffen in Aktien

(von Bankhaus Rott) Es ist besser auf dem Boden zu sein und davon zu träumen zu fliegen als zu fliegen und davon zu träumen auf dem Boden zu sein lautet ein alter Spruch aus der Luftfahrt. Der Spruch gilt in ähnlicher Form für die Seefahrt und für den Finanzmarkt…



Very Down Under, Australiens Abstieg

(von Bankhaus Rott) Das konnte wirklich niemand kommen sehen! Dreißig Minuten lang raste der Fahrer bei dichtem Nebel mit Tempo 180 stur geradeaus über die Straße. Es ging flott voran und die Erfahrungen der letzten halben Stunde sprachen dafür, genauso weiterzumachen. Dann kam die Kurve…



High Yield: Keine Liebe ohne Leiden

(von Bankhaus Rott) Was würden Sie von einer Prognose halten, die als Durchschnittstemperatur für das kommende Jahr eine Spanne von 3° bis 12° Celsius angibt? Wenig anders sehen die Schätzungen für die Insolvenzen im High Yield Markt derzeit aus…



Fracking-Träumer aufgewacht

(von Bankhaus Rott) Wenige Entwicklungen wurden in den vergangen Jahren so zu Unrecht bejubelt, wie die Förderung von Shale Gas in den USA. Mittlerweile ist von mancher Finanzierung genauso wenig übrig wie von den angeblich für 100 Jahre ausreichenden Reserven…



Das neue Schwein heißt Huhn

(von Bankhaus Rott) Auch wenn das Bargeld verboten werden sollte, an barem Unfug wird auch künftig kein Mangel herrschen. Einen Beitrag hierzu leistete unlängst ein Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Die Aktie sei die neue Anleihe lautete das Fazit. Ob Kühe morgen auch Eier legen wurde nicht erläutert…



Rohstoff-Schmerz als Saat des nächsten Booms

(von Bankhaus Rott) Nichts hilft so gut gegen hohe Preise wie hohe Preise. Dieser sehr wahre Satz gilt leicht verändert auch für niedrige Preise. Der Kollaps der Investitionen australischer Rohstoffkonzerne belegt eindrucksvoll, wie fallende Rohstoffpreise die Saat für den nächsten Bullenmarkt auslegen…