Beiträge zum Stichwort ‘ Banken ’

Her mit der Dispo-Bremse!

Sie haben Schulden? Konto überzogen? Sie schimpfen wie Grüne, SPD und Verbraucherschützer über die Horror-Zinssätze für Dispo-Kredite? Selbst dran schuld! Wie wäre es mit einer staatlich verordneten Dispo-Zinsobergrenze? Ein herrliches Wahlkampfthema und ganz realistisch…



Hurra! Bald sind wir pleite!

Das ging schnell! Der Geldtopf mit dem Namen ESM steht jetzt mitten im Schaufenster. Bedient euch, liebe Banken! Aber nur im Notfall, rufen die Politiker. Ob sie wissen, worüber sie abgestimmt haben und welche Folgen das haben wird? Sie werden wahrscheinlich zuerst über den leeren Geldtopf am Morgen nach der Plünderung staunen…



Gaudium maximum! Die Zombifizierung schreitet voran!

Lagarde als Crashprophetin… Roubini fordert Reisegutscheine für Deutsche in die Südländer… Grenzkontrollen und Kapitalverkehrskontrollen für den Notall… Oh ja! Endlich mal was Neues! Kapitalkontrollen sind der Sommer-Hit und wenigstens mal etwas anderes als das ständige Geschrei über die Krise der Eurozone…



Im Jubel untergejubelt

Was könnte momentan wichtiger sein als die EM? Gut, für manch einen vielleicht die Formel 1, aber nachdem gestern bei Schumi die Klappe klemmte (gar nicht seine Art, eigentlich), wendet man sich umgehend wieder dem Fußball zu und fühlt sich ob des Gomez-Tores weich gebettet. Ist es ein Zufall, dass ausgerechnet einer, dessen Name in Spanien so häufig ist wie bei uns Schmidt, die Deutschen zum Sieg schoss? Tja … das verbindet uns…



Sachwert schlägt Geldwert. Jetzt erst recht!

Wenn ein für seine Offenheit bekannter Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken wie Andreas Schmitz kein Blatt vor den Mund nimmt, ist er es wert, hier mit einigen brisanten Aussagen zitiert zu werden. Zumal seine Amtszeit demnächst ausläuft und er deshalb umso freimütiger über alle anstehenden Probleme und ihre Lösungen reden kann, wie in diesem Fall vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten am vergangenen Mittwoch. Sein Rundumschlag hat es mehrfach in sich:



Blockupy! Frankfurt vor der Blockade

Großveranstaltungen und anderer Rummel haben monetär gesehen nur einen Zweck – die Geldumlaufgeschwindigkeit zu erhöhen – eine Kurbel in der Wirtschaft. Doch darum geht es nicht in diesen Tagen in Frankfurt. Die Stadt erwartet tausende blockierwillige BlockupyIstInnen…



Gigantisches Erpressungspotential durch Banken

„Keine Bank darf so groß sein, dass sie wieder Staaten erpressen darf. Das ist für mich der wichtigste Punkt“, versprach Bundeskanzlerin Merkel 2009 der seinerzeit akut um ihre Ersparnisse fürchtenden deutschen Bevölkerung. Heute muss selbige nach drei Jahren und einer Regulierung nach Bankenvorstellungen (!) aber mehr denn je um ihr Gesamtvermögen fürchten…



Keine Kohle, aber Vollgas fahren

Das Geschacher um die Art und Weise der griechischen Staatspleite überlagert das grundsätzliche Problem des europäischen Finanzsektors. Der Kontinent hat zu große Banken mit zu wenig Eigenkapital. Geradezu erschreckend ist der hohe echte Hebel im Vergleich zu den Werten der US-Banken. Die europäischen Institute haben samt und sonders beide Füße auf dem Gaspedal, aber die Krone des europäischen Hebelkönigs geht nach Deutschland.



Last Exit? Ohne Panik zum Ausgang!

Was wir bereits seit Wochen andeuten, wurde am Dienstag fast schon zur Gewissheit. Den Aktienmärkten mangelt es derzeit an Stärke. Erneute Verunsicherung um Griechenland führte mit einem Minus von 3,4% zum größten DAX-Tagesverlust des laufenden Jahres. Auffällig ist, dass eine solche Bewegung vor dem Hintergrund ausgesprochen positiver Aufmacher diverser Börsenmagazine in der jüngeren Vergangenheit stattfindet…



Abgrund oder Rampe ins Glück … Wo stehen wir?

Lange hatte man diesem Tag entgegengefiebert. Und dann stand man kurz vor 11:30 Uhr plötzlich da und guckte sparsam aus der Wäsche. Denn das, was sich die Banken da in Form des zweiten Dreijahres-Tenders zu einem Prozent Zins bei der EZB „geholt“ haben, machte niemanden wirklich gescheiter. Kommt es jetzt zu einer zweiten Kaufwelle an den Börsen?



Kurz notiert fürs Stützungstagebuch – Februar 2012

Im Jahr vier des akuten Subventionszeitalters trennen sich vielerorts Vermögen und Unvermögen. Letzteres findet sich vor allem bei überforderten Abgeordneten jeglicher Färbung. Statt uns aber den täglichenen Schlachtreden zu widmen, werfen wir heute einen Blick zurück. Vor einiger Zeit rief eine deutsche Gazette eine Aktion zum Kauf griechischer Anleihen ins Leben. Ein geradezu umwerfender Erfolg …



Alle jeck geworden?

Trotz Aschermittwoch geht der Karneval mit all seinen Büttenreden unverdrossen weiter. Statt Kamelle werden Milliarden geworden. Griechenland wurde das zweite Mal gerettet und Merkel wird als Eule durch Athen getragen…



Liebe in Zeiten der Killerkälte. Europäische Politik als Groschenroman

Wenn Inszenierung und Wirklichkeit aufeinander treffen, dann reibt man sich manchmal verdutzt die Augen. Kalt ist es geworden in Deutschland – und in Europa. Das meinen wir unter anderem sogar wörtlich. Konnte hierzulande bislang allein die „soziale Kälte“ dem Trend zur Globalen Erwärmung widerstehen, so spielt nun auch das Wetter verrückt. Bereits mehrere hundert Kältetote sind in Europa zu beklagen und unsere auf Kante genähte Energieversorgung zeigt erste Schwächetendenzen.



Die Söldner der EZB. Oder: Banken im Samariter-Dienst?

Knapp 500 Milliarden Euro haben sie am 22. Dezember bekommen, die europäischen Banken. Für drei Jahre und zu einem Prozent Zinsen. Aber Sie kennen das sicher auch, egal, wie viel Geld reinkommt, schwuppdiwupp ist es wieder weg. Gut, dass im Februar wieder neues Taschengeld verteilt wird…



USA: Bank-Burn-Rate update

Der aktuelle Quartalsbericht der US Einlagensicherung FDIC zeigt sich von der unterhaltsamen Seite. Höhere Risiken, Bilanztricks und sinkende Reserven sind der Stoff, aus dem die Bankenträume sind. Trotzdem hat es in 2011 erneut viele Banken den USA in die Arme der Konkursrichter getrieben.



Rettungsaktionen + Herabstufungen = Einsparungen und Schmerz

Eine Definition von Wahnsinn ist ja, dass man immer und immer wieder dasselbe tut, annehmend, dass das Ergebnis ein anderes sein wird. Insofern ist das, was die US-amerikanische Finanzjournalistin Nomi Prins beschreibt, eine Form von zunehmend verschärftem Finanz-Wahnsinn…



Euro- und Bankenkrise schlägt auf Kunden durch

Als Journalist – zumal als einer, der sich vor allem mit dem Thema Finanzen auseinandersetzt – hat man es in diesen Tagen gar nicht so einfach, den Blick vom Duell „Bild“/Wulff ab- und auf die in Wahrheit viel spannendere Euro-Rettung zuzulenken. Dabei ist doch klar, warum diese spannender zu werden verspricht: Während die Wulff-Affäre immer mehr in peinliche Marginalien abgleitet, gerät das dramatische Geschehen um den Euro in den Mittelpunkt eines Wirtschaftskrimis.



Die Hütchenspieler von der EZB

Bank müsste man sein. Je später das Jahr, desto größer die Geschenke. Pünktlich zum Fest erfindet die EZB 489 Milliarden Euro und verborgt sie an Banken. Eine halbe Billion wirkt wie Champagner. Sie baden gerade ihre Füße drin…



Finanzmoloch kontra Euroland

Vor einer Woche fiel hier der Begriff „transatlantischer Geldkrieg“, jetzt offenbart sich dieser Krieg mit einer tragikomischen Variante: Großbritanniens Premier David Cameron ist zum EU-Gipfel nach Brüssel gereist, um wie ein Auswechselspieler, den sein Trainer die Bank drücken lässt, ohne dessen Einwilligung aufs Fußballfeld zu rennen und mitzuspielen…



Wenn der Bankenkrach kommt…

Wir haben eine Woche voller Turbulenzen hinter uns und noch turbulentere Wochen, ja Monate vor uns. Dabei geht es um die Probleme der Geschäftsbanken, der Europäischen Zentralbank (EZB) und ganz besonders um Problemlösungen durch die Politik. Dass Sie als Anleger von all dem betroffen sein werden, lässt sich nicht vermeiden. Aber Sie können den Schaden begrenzen…



Die Welt steht weiter Kopf

Die einen Experten fordern eine Verstaatlichung des Bankensektors. Die anderen fordern die Auflösung des “sinnlosen Investmentbanking“ und die Förderung der „sinnvollen Kreditvergabe“. Die Banken fordern laxere Kapitalregeln, einige Politiker fordern alles, andere nichts. Unbeachtet all dieser Wünsche und hoffnungsfrohen Thekenpropaganda geht unter, dass die Finanzierungswelt seit Jahren auf dem Kopf steht…



Unicredit weist den Weg

Auch das italienische Bankensystem steht vor einem potentiellem Bankrott, denn italienische Banken haben nicht nur mit den Verwerfungen innerhalb der Eurozone zu kämpfen, sie müssen auch um ihre Beteiligungen und Investments in Osteuropa fürchten und sie sind zusätzlich vollgesaugt mit italienischen Staatsanleihen. Unicredit weist den Weg » Querschuesse



Mehr Kohle oder weniger kaufen?

Banken benötigen mehr Eigenkapital. Das wäre natürlich vor allem dann korrekt, wenn endlich die Basel-Richtlinien und die unselige Risikogewichtung abgeschafft würden. Dazu wird es vermutlich nicht kommen. Doch auch ohne einen solchen Schritt soll auf dem Weg zur dritten Version dieser Leitlinien das Verhältnis von Eigenkapital zu Assets steigen. Was bedeutet das für die Finanzinstitute und die Realwirtschaft?



Georg Schramm, Frankfurt a.M. 12.11.2011

Georg Schramm mit einem Auftriff bei Occupy Frankfurt vor dem Hause der EZB am 12.11.2011



Die Banken, ihre Kunden und das Geschäft mit Edelmetallen

Die Deutsche Bundesbank hat gerade massiv vor den Problemen deutscher Banken gewarnt. Wer sich einen Eindruck vom ganzen Grauen des Bankgeschäfts mit privaten Kunden verschaffen möchte, braucht nur das Schicksal der Commerzbank zu verfolgen: Ihre Aktie hat innerhalb von viereinhalb Jahren zwischenzeitlich über 95 Prozent an Wert verloren.