Beiträge zum Stichwort ‘ Aktien ’

Kein Bock auf Aktien…?

(von Frank Meyer) 1999/2000 konnten die großen Jungs mit den großen Taschen den kleinen Leuten ihre Aktien am Hoch verkaufen. Den Neu-Börsinanern wurden windige Pommesbuden von abenteuerlichen Herren angedreht. Aber an wen verkaufen die großen Jungs diesmal ihre Papiere, wenn sie sie los haben möchten? An sich selbst?



Wie zu besten Zeiten…

23 Quartale in Folge stiegen die amerikanischen Börsen. Seien Sie versichert, sagen einige Experten, diesmal sei alles anders. Dieser Spruch ist übrigens der teuerste Spruch der Welt. Muss man sich Sorgen machen? Kaum, denn alles ist im Griff. Oder sollte man sich wegen der Einhelligkeit über die künftige Entwicklung doch etwa Sorgen machen?



Mit Geld spielt man doch!

(von Frank Meyer) Die Börsenparty läuft weiter. Neue Hochs gehören nun zum Alltag wie das Einwickeln der ganzen Probleme in rosa Papier. Die Experten raten, jetzt unbedingt Aktien zu kaufen. Andere Wichtigtuer empfehlen, das Geld zu verprassen…



Der Staat ist in, die Banken sind out

Die deutsche Jugend zieht es mit Macht in den Staatsdienst. Das ist die für jeden Marktwirtschaftler sehr verstörende Botschaft einer von Ernst & Young in Auftrag gegebenen repräsentativen Befragung von Studenten…



Willkommen im Club der Zinslosen

(von Frank Meyer) Meine Bank schrieb mir stolz, sie hätte jetzt die Zinsen für mein Kontoguthaben erfolgreich ausgerottet. Gratuliere! Ich verborge mein Geld also für Umme, womit die Bank dann „arbeitet“. Na schönen Schrank auch!



Warum US-Aktien überteuert sind

Eine Expansion von Geldmenge und Krediten lässt die Aktienkurse generell steigen. Und eine entsprechende Kontraktion lässt sie fallen. Die Kredite nehmen weiterhin zu, so der Volkswirt Richard Duncan. Aber im nächsten Quartal sollte man aufpassen…



Manfred Geburek im Gespräch: Ach, Du liebes Geld!

(von Frank Meyer) Sich ums eigene Geld zu kümmern, ist mit Zeit, Arbeit, Informationen und Nachdenken verbunden. Doch wer stellt sich heute noch dieser lästigen Herausforderung? Und ist man man heute überhaupt noch in der Lage, sich selbst um sein Geld zu kümmern, statt es anderen Hände anzuvertrauen?



Aktien: Schlecht gefragt ist halb verschätzt

(von Bankhaus Rott) Nach mehreren Stunden Kinder-Casting und der 4-D Version von Dalli Dalli, bleiben dem deutschen TV-Publikum nur wenige Minuten für die Börse. Diese kurze Spanne genügt jedoch vollends, um mit der Menge an verbreitetem Unfug sämtliche verbliebenen „Wetten, dass…?“-Folgen zu füllen…



Börse für Langschläfer

(von Bankhaus Rott) Wer am frühen Morgen noch keine gute Laune, dem stehen zahlreiche Radiosender zur Verfügung, die mit absurden Börsenberichten für beste Unterhaltung sorgen. Wer freut sich nicht über „Gewinnmitnahmen bei der Commerzbank-Aktie“ oder den Dollar, der nur deshalb steigt, weil der Euro fällt?



Die wichtigste Investment-Lektion, die ich jemals gelernt habe

Ich bin am Flughafen Washington Dulles, auf dem Weg nach Indien. Es ist noch zu früh, um zu wissen, ob der Bullenmarkt der letzten 5 Jahre nun vorüber ist. Der Markt mag erschöpft sein, weil er immer nur nach oben gelaufen ist. Oder er spielt mit uns. Wir werden warten, um dies zu sehen…



Halbierung voraus? Von Aktien und Fallobst.

(von Bankhaus Rott) Die Aktienanlage hat sich seit dem vorläufigen Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr denn je zu einer Art Glaubensfrage entwickelt. Die Gläubigen erstarren in Ehrfurcht vor dem heiligen Gral der Notenbanken und erfreuen sich einer Welt, in der nichts schief gehen kann. Wer zwischen den allzu hoffnungsfrohen Gedanken noch etwas Zeit findet, sollte besser einen Blick auf die mögliche Fallhöhe mancher Aktienmärkte werfen.



Wetten, bis der Margin Call kommt!

Zu Jahresbeginn erreichte der im Bezug auf die US-Aktienmärkte allwöchentlich von Investors Intelligence unter den Investoren ermittelte Optimismus ein Niveau, welches alle nach 1987 gesehenen Höchststände übertraf…



Erste Lebenszeichen vom Goldmarkt

Liest man die amtlichen Wirtschaftsstatistiken und tut man sich darüber hinaus auch noch die Interpretationen dieser Zahlen durch den Mainstream an, dann kann leicht der Eindruck entstehen, dass alles wieder in Butter sei…



Unter-investiert oder unter-informiert?

(von Bankhaus Rott) Den Deutschen ist die Welt der Mythen und Sagen nicht fremd. Vor allem die Investmentgemeinde in TV, Radio und Gazetten wird nicht müde, althergebrachte Geschichten unters Volk zu bringen. Eine der lustigsten ist die Mär vom unterinvestierten Investor…



Nur keine Hektik

(von Bankhaus Rott) Schwungvoll wie im letzten Jahr reißen sich Investoren auch im Jänner um Unternehmensanleihen und Aktien. Sinkende Risikoprämien und andere fundamentale Bewertungen spielen keine Rolle mehr, und so mancher tanzt wie in der Vergangenheit, solange nur die Musik laut genug spielt…



Hoppla, ein Leerkauf!

(von Bankhaus Rott) Die Probleme mit geliehenem Geld sind immer gleich. Schwierig ist nicht, das Geld anderer Leute auszugeben. Schwierig wird es beim Zurückzahlen…



Keine Entwarnung bei den Minen (II.)

Wenig erfreut starren derzeit vermutlich die Chefs der Edelmetallproduzenten auf ihre Bildschirme. Die Hoffnung auf eine rasche und nachhaltige Erholung der Quotierungen hat sich nicht erfüllt, so dass viele wohl eher dem Insolvenzrichter als ihrem Kursziel begegnen werden. Der Kampf ums Überleben geht weiter …



Euphorie an der Börse und Panik bei der FED

Nichts befeuert die Phantasie der Börsianer stärker als steigende Kurse. Je länger die Aktienpreise steigen, desto zuversichtlicher werden die Anleger, dass der Aufwärtstrend anhalten wird. Je teurer, desto besser, scheint die Devise zu lauten…



Falken, Tauben, Rohrkrepierer

(von Bankhaus Rott) Die Debatte um den Vorsitz der Fed ist ungefähr so spannend wie die Wiederholung des Wetterberichts der Vorwoche. Immerhin springt für Vogelkundler etwas dabei heraus, denn der gemeine Volkswirt findet noch in jedem Taubenschlag einen Falken…



Super! Weniger verdient!

(von Bankhaus Rott) In den letzten Wochen wurde an den Börsen wieder der berühmte Etragssalat mit Verlustgarnierung serviert. Abgesehen von einigen TV-Laiendarstellern konnten wohl nur wenige den Zahlen etwas Positives abgewinnen. In der Breite kam es bei den deutschen Firmen zu einem zweistelligen Ertragsrückgang. Es handelt sich um das dritte negative Quartal in Folge. Das Letzte wird es nicht gewesen sein…



Eine unbequeme Ironie: QE bevorzugt die Reichen

Aktien und Gold können sich nicht entscheiden, wo sie hinwollen. Hier gibt es etwas Wichtigeres aus dem Economist… Die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Top 10% der Haushalte (in den USA) ungefähr 91,4% der Aktien und Fonds halten, verglichen mit 84,5% im Jahr 2001. Die reichsten 1% besitzen fast die Hälfte aller Aktien und Fonds…



Gewinne her!

Die Berichtssaison ist so gut wie überstanden, und der Begriff durchwachsen beschreibt den Geschäftsverlauf der meisten Unternehmen gut. In Europa hat es vielen Unternehmen komplett die Gewinn- und Verlustrechnung verhagelt. Auch in Deutschland kam es bei stagnierenden Umsätzen in der Breite zu einem zweistelligen Ergebnisrückgang…



Anleitung zur Geldanlage in unruhigen Zeiten

Seit Monaten geistern einige fragwürdige Argumente durch die Medien. Etwa so: Die amerikanische Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet. Folglich seien steigende Zinsen nur noch eine Frage der Zeit, womit die Attraktivität des zinslosen Goldes abnehme…



Liquiditäts-Hausse und Blasenbildung

Seit etwa Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wachsen in den Vereinigten Staaten von Amerika die Bankkredite deutlich stärker als die Wirtschaftsleistung. Daran hat auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise nichts geändert. Der krisenbedingte Rückgang der Bankkredite im Verhältnis zur Produktion war nur von sehr kurzer Dauer…



Rotations-Irrsinn von Wolke 7

Während die Wirtschaft kränkelt, die Gewinnmargen auf einem Rekordhoch und die Zinsen nahe einem Rekordtief sind, erfinden die Finanzvertriebe eine neuen Geschichte: Die große Rotation. Wie diese funktionieren soll, verschweigen die Auguren….